Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Das inoffizielle Android-Handbuch: Einsteiger-Workshop, Apps, Datensicherung, Sicherheit,  Privatsphäre, Tuning, Root-Zugang und mehr:  Mit Android können Sie mehr als nur telefonieren!

Das inoffizielle Android-Handbuch: Einsteiger-Workshop, Apps, Datensicherung, Sicherheit, Privatsphäre, Tuning, Root-Zugang und mehr: Mit Android können Sie mehr als nur telefonieren!

Vorschau lesen

Das inoffizielle Android-Handbuch: Einsteiger-Workshop, Apps, Datensicherung, Sicherheit, Privatsphäre, Tuning, Root-Zugang und mehr: Mit Android können Sie mehr als nur telefonieren!

Länge:
878 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 31, 2014
ISBN:
9783645222303
Format:
Buch

Beschreibung

Flexibel, offen und Apps ohne Ende: Android-Smartphones stehen dem iPhone in nichts nach, und das Systemtuning ist auch noch legal! Dieses Buch macht Ihr Android-Gerät schneller und sicherer, und es hilft bei der Jagd nach den besten Apps. Hier finden Sie das geballte Android-Know-how von großen Communitys wie AndroidPIT und StackExchange. Schließlich gibt niemand bessere App-Empfehlungen, Tuning- und Sicherheitstipps als die Android- Community! Dieses Buch ist selbst die beste App für Ihr Android-Smartphone!

Android-Apps: Unendliche Weiten? Täglich erscheinen jede Menge neue Apps im Play Store von Google und auf anderen Websites. Aber welche Apps sind die besten und was bringen sie? Wie installiere und verwalte ich meine Apps, und wie werde ich sie später wieder los, damit sie nicht unnötig Speicherplatz und Rechenpower verbrauchen? Hier finden Sie die entscheidenden Antworten.

Mit Android auf Reisen
Von der Routenplanung bis zum Reisetagebuch - und sogar für die Versendung der ganz persönlichen Urlaubspost gibt es Android-Apps. Lesen Sie hier die besten Empfehlungen für Reiseführer, Sprachführer, Übersetzer, Wörterbücher, Navigations-Apps, Staumelder, Pannenhilfen, Virtual Sightseeing und vieles mehr. Installieren Sie die gewünschten Apps schnell und einfach mit Hilfe der abgedruckten QR-Codes.

Tuning: Mehr Power fürs Smartphone! Passen Sie Ihr Smartphone Ihren Bedürfnissen an und machen Sie es schneller. Schaffen Sie mehr Platz im internen Speicher und verlängern Sie die Laufzeit Ihres Akkus durch konsequentes Umsetzen der Tipps und Empfehlungen, die Sie hier finden.


Aus dem Inhalt: • Einsteigerkurs für Android-Neulinge • Google Play Store - Ergänzungen und Alternativen • Apps verwalten und organisieren • Schaltzentrale: Home-Screen, Widgets & Home Replacements • Steuerzentrale: Einstellungen und Switches • Von Task-Killern und anderen bösen Buben • Schutz vor Viren und Malware • Privatsphäre • Schutz bei Diebstahl und Verlust
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 31, 2014
ISBN:
9783645222303
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Das inoffizielle Android-Handbuch

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Das inoffizielle Android-Handbuch - Andreas Itzchak Rehberg

Vorwort

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Übersicht, die den Einstieg in den Umgang mit einem Android-Gerät erleichtern soll. Im hinteren Teil werden aber auch viele Inhalte für Fortgeschrittene geboten.

App-Reviews

nach Einsatzzwe

ck

bit.ly/LSy66d

Eine wichtige Grundlage für die Inhalte sind meine App-Reviews nach Einsatzzweck bei AndroidPIT (www.androidpit.de), die ich hier sinnvoll zusammenzufassen versucht habe. Viele der Links in diesem Buch, die über QR-Codes eingebunden sind, führen daher auch dorthin – zur Vertiefung eines Themas etwa oder für weitere Details und nicht zuletzt für aktualisierte Informationen: Es kommen ja ständig neue Apps hinzu und natürlich ebenso wertvolle Benutzererfahrungen. Darüber hinaus lassen sich im Forum Fragen zum Buch stellen (und Antworten erwarten), auch zu hier nicht behandelten Themen.

Gedacht ist das Ganze so, dass dieses Buch einen Überblick verschafft. Für tiefschürfendere Dinge kann man auf den ebenfalls bei Franzis erschienenen zweiten Band, »Das inoffizielle Android System-Handbuch«, aber auch auf das Forum zurückgreifen. Dort ist man nicht nur in Bezug auf Android-Fragen in guten Händen!

Und noch etwas muss ich loswerden: Viele der hier kurz vorgestellten (oder auch nur genannten) Apps habe ich nicht selbst getestet – beispielsweise weil ich nicht die Voraussetzungen dazu habe (ich nutze kein Facebook und meinen Androiden auch nicht zum Spielen, um nur zwei Dinge zu nennen). Trotzdem habe ich sie – der Vollständigkeit halber – beschrieben und greife dabei auch auf Erfahrungen der Anwender in der Community zurück, die diese Apps benutzen.

Hinweise zur Benutzung des Buchs

Am Seitenrand finden sich hin und wieder die schon erwähnten QR-Codes. Sie sollen helfen, den Anschluss ins Internet zu finden: Sind sie schwarz, führen sie zu weiteren Informationen, die in Grau leiten direkt weiter zur besprochenen App.

Um die QR-Codes nutzen zu können, braucht es zwei Zutaten: ein Android-Gerät mit integrierter Kamera und eine App, die sich auf QR-Codes versteht. Für Letztere gibt es weiter unten im Buch einige Hinweise (in Kapitel 5.9, »Büro, Office & Verwaltung«). Ersteres hat der Leser dieses Buchs in der Regel bereits (falls nicht, stehen die zugehörigen Adressen zusätzlich unter den Codes, damit man auch mit anderen Geräten an die Infos herankommt).

Wie werden diese Codes genutzt? Ganz einfach: Androiden zücken, den QR-Codereader starten und die Kamera auf den QR-Code richten. Um alles Weitere kümmert sich die entsprechende App dann selbstständig: Sie öffnet in der Regel den Webbrowser und ruft die durch den Code festgelegte Webseite auf. Ganz bequem also.

Dass sich mit diesen Codes noch Weiteres anstellen ließe und was alles – diese Informationen befinden sich in Kapitel 5.9.1, »Barcodes«.

Was ist bit.ly?

Damit man keine langen URLs abtippen muss, verwenden wir teilweise den Abkürzungsdienst bit.ly. Dieser setzt lange Originallinks in deutlich kürzere um. Man tippt z. B. bit.ly/1kS9qXI in die Adresszeile des Browsers ein (dabei die Groß- und Kleinschreibung beachten) und wird automatisch zu www.franzis.de/smartphone-multimedia/das-inoffizielle-android-system-handbuch weitergeleitet. Die QR-Codes verweisen generell direkt auf die originale URL.

URL-Abkürzungsdienste wie bit.ly kommen in den Medien immer wieder wegen Sicherheitsrisiken ins Gerede, da auf den ersten Blick für den Nutzer nicht zu erkennen ist, wo ein verkürzter Link hinführt. Wer bei einem bit.ly-Link Sicherheitsbedenken hat, fügt am Ende ein +-Zeichen an, zum Beispiel: bit.ly/1kS9qXI+. dann wird eine Informationsseite mit dem tatsächlichen Link angezeigt, statt dass direkt auf die jeweilige Website weitergeschaltet wird.

Einige der hier vorgestellten Tools und Apps setzen den root-Zugang (vgl. Abschnitt 6.1) zum Gerät voraus. Stellen, an denen solche Apps beschrieben werden, sind am Seitenrand mit einem Symbol und einem grauen Balken markiert.

Danksagung

Ja, hört der denn mit der Vorrede gar nicht mehr auf? Gleich, gleich. Aber dieser Abschnitt muss noch sein:

Denn bedanken muss ich mich auf jeden Fall. Nicht nur, weil sich das eben so gehört – sondern weil ich dazu viele gute Gründe habe. Ohne den Rückhalt der Community bei AndroidPIT wäre es nie zu diesem Buch gekommen! Und so bedanke ich mich besonders herzlich bei Evelyn für ihre tatkräftige Unterstützung und Hilfe (was hätte ich nur ohne dich gemacht?) und Sabine für ihr fleißiges Gegenlesen und Aufspüren von »Leichen«. (Leider verschwand doch die eine oder andere App wieder aus dem Play Store, bevor ich das Buch fertig hatte. Zum Glück ist so etwas nicht die Regel!) Auch Alexander möchte ich für seine zahlreichen Hinweise danken. Und all den anderen, die ich hier jetzt nicht alle namentlich aufführen kann: Leute, ihr seid klasse!

Und von der Community gesprochen: Auch die M&Ms waren mehr als nur hilfreich. M&Ms? Nun ja, die Moderatoren und die »Macher«. Mein besonderer Dank geht hier an Mario, Michael, Fabien und Philipp.

android.

stackexchange.

om

Viele Ideen stammen auch von StackExchange (http://android.stackexchange.com/). Hier gilt mein besonderer Dank ce4, Flow, Ryan, t0mm13b, Liam und ganz speziell Dan Hulme – aber auch der gesamten Community: Macht echt Spaß bei euch! Und man lernt jeden Tag etwas Neues dazu!

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Frau, die schon glaubt, ich wäre mit dem Computer zusammengewachsen. Zum Glück brachte sie statt einer Säge oder eines Tranchiermessers Nervennahrung an meinen Schreibtisch. Danke für deine Geduld mit mir!

Abschließend noch meinen Dank an die Leser dieses Buchs, die es bis hierhin durchgehalten haben und die hoffentlich auch noch ein wenig weiterlesen: viel Spaß bei der Lektüre!

Inhaltsverzeichnis

1Für den Einsteiger

1.1Grundlegendes zur Bedienung des Androiden

1.1.1Knöpfe

1.1.2Der Touchscreen

1.1.3Der Sperrbildschirm

1.2Google-Konto

1.2.1Einstellungen mit Wirkung auf die Privatsphäre

1.2.2Apps und Privatsphäre

1.3Schaltzentrale: Homescreen, Widgets & Home Replacements

1.3.1Docking Bar

1.3.2App-Icons

1.3.3Shortcuts

1.3.4Widgets

1.3.5App-Drawer

2Mit Android arbeiten

2.1Steuerzentrale: Einstellungen und Switches

2.2Konfiguration

2.2.1WLAN

2.2.2Mobiles Datennetz

2.2.3Tethering

2.2.4Internettelefonie

2.2.5Mehr Übersicht, bitte!

2.2.6Zusätzliche Einstellungen

2.3Roamingkosten vermeiden

2.3.1Roamingtarife

2.3.2Alternativen zum Roaming

2.3.3Roaming ganz abschalten

2.3.4Roaming nutzen

2.4Anwendungen verwalten

2.4.1Apps? APK-Datei?

2.4.2Bordmittel

2.4.3Play-Store-Ergänzungen

2.4.4Play-Store-Alternativen

2.4.5Öffentliche Märkte

2.4.6Weitere Alternativen

2.4.7Alternative Verwaltung

2.4.8Alternative Uninstaller

2.4.9Apps aus alternativen Quellen

2.5Apps organisieren

2.5.1Bordmittel

2.5.2Apps Organizer und Folder Organizer

2.5.3Weitere Kandidaten

2.5.4Bekannte Probleme

2.6Datensicherung

2.6.1Wie verwaltet Android die Daten?

2.6.2Google Cloud Backup

2.6.3Allgemeine Backups

2.6.4Daten-Backups auf die SD-Karte

2.6.5Online-Backups

2.6.6Backups für spezielle Apps

2.6.7Vollständiges Backup ohne root

2.7Zurücksetzen

2.7.1Softreset

2.7.2Hardreset

2.7.3Factory-Reset

2.7.4Wipe des Dalvik-Caches

2.8Von Task-Killern und anderen bösen Buben

2.9Datenaustausch mit dem PC

2.10Das Android-Gerät vom PC aus verwalten

2.11Datenaustausch zwischen Android-Geräten

2.11.1Bluetooth

2.11.2Android Beam

2.11.3Wi-Fi Direct

3Sicherheit

3.1GMV

Ist die Quelle vertrauenswürdig?

Sehen die Permissions vernünftig aus?

Was sagen andere Nutzer zur App/zum Entwickler (Bewertungen, Forum)?

3.2Firewall und Antivirus: Worum handelt es sich da eigentlich?

3.3Rundum-sorglos-Pakete

3.4Antivirus und Antimalware

3.5Bei Diebstahl und Verlust

3.6Worauf Apps Zugriff haben

3.7Apps vor unbefugtem Zugriff schützen

3.8Kinderschutz

3.9In fremden Netzen

4Privatsphäre

4.1Privacy first?

4.2Kontakte und Kalender

4.3Ortsdaten

4.4Welche Daten sammelt Google eigentlich?

4.4.1Was Google sammelt

4.4.2Was Google mit den gesammelten Daten macht

4.4.3Wo man die erfassten Daten kontrollieren kann

4.4.4Welche Daten wohin weitergegeben werden

4.5Digitales Testament

4.6Welche Apps und Unternehmen sonst noch fleißig sammeln

4.7Die Cloud

4.8Google Now

4.9Zwischenbilanz

4.10Weitere Aspekte

4.11Werbefinanzierte Apps

4.11.1Wie kann man sich schützen?

4.12Was bringen sichere Apps, wenn die Schnüffler ohnehin schon im System sitzen?

4.13Gibt es noch mehr zu beachten?

4.14Es sind doch nur Verbindungsdaten!

5Apps machen das Phone smart

5.1Telefonieren

5.1.1Telefon-Apps

5.1.2Telefon-Widgets

5.2Die Kosten im Blick und unter Kontrolle

5.2.1Alleskönner

5.2.2Telefoniespezialisten

5.2.3Datenspezialisten

5.3Nachrichten verschicken und empfangen

5.3.1Mail

5.4Lektüre

5.4.1E-Book-Reader

5.4.2RSS-Newsreader

5.5Schule & Studium

5.5.1Formelsammlungen und Übersichten

5.5.2Nachschlagen und übersetzen

5.5.3Vokabeln & FlashCards

5.5.4Studentenfutter: Mensapläne

5.6Fremde Sprachen

5.6.1Sprachführer

5.6.2Übersetzer

5.6.3Wörterbücher und Nachschlagewerke

5.7Unterwegs

5.7.1Fahrpläne

5.7.2Navigation

5.7.3Staumelder & Co.

5.7.4Pannenhilfe

5.7.5Reiseführer

5.7.6Virtual Sight Seeing

5.7.7Lokalkolorit

5.7.8Routen aufzeichnen und Reisetagebuch führen

5.7.9Ortsbasierte Notizen und Memos

5.7.10WLAN-Scanner

5.7.11Shopping

5.8Gesundheit

5.8.1Ernährung

5.8.2Abnehmen: Weg mit den Pfunden!

5.8.3Rauchentwöhnung

5.8.4Arzt und Apotheke

5.8.5Medikamente

5.8.6Notfall

5.9Büro, Office & Verwaltung

5.9.1Barcodes

5.9.2Finanzen

5.9.3Kalender

5.9.4Passwörter

5.9.5Office-Pakete

5.9.6PDF-Dateien anzeigen und erstellen

5.9.7Zeiterfassung

5.10Sensoren

5.11Augmented Reality

5.12Fernbedienen und überwachen

5.12.1Den PC fernsteuern

5.12.2Multimedia-Geräte fernsteuern

5.12.3Hausautomation & Überwachung

5.12.4Server überwachen

5.12.5Andersherum: den Androiden fernsteuern

5.13Multimedia: alles, was Krach macht

5.13.1Musik: Jukeboxen und mehr

5.13.2Videoplayer

5.13.3Wecker und Erinnerer

5.14Fotografie

5.14.1Kamera-Apps

5.14.2Tools für Profifotografen

5.14.3Nachbearbeitung von Fotos

5.14.4Bilder sichten

5.14.5Urlaubspost

5.15Tools

5.15.1Dateimanager

5.15.2Tastaturen

5.15.3Systeminfo

5.15.4Verschlüsselung

5.16Automatisieren von Aufgaben

6Wissen für Fortgeschrittene

6.1Der Super-User root

6.1.1Vorteile des root-Zugangs

6.1.2Risiken des root-Zugangs

6.1.3Wie bekomme ich root-Zugang?

6.1.4Laufen dann alle Apps mit root-Rechten?

6.1.5Weiterführende Informationen

6.2Apps am automatischen Starten hindern

6.3Vorinstallierte Apps entfernen

6.4Tuning – das Android-System auf Trab bringen

6.4.1Schnellwaschgang

6.4.2Apps auslagern

6.4.3Cache bereinigen

6.4.4RAM bereinigen

6.4.5Swap-Space nutzen

6.4.6Unnütze Apps raus

6.4.7CPU-Taktung anpassen

6.5Durststrecke – mehr aus dem Akku herausholen

6.5.1Was verbraucht Energie?

6.5.2Wie können wir dem beikommen?

6.5.3Helferlein

6.5.4Den Akku kalibrieren

6.5.5Wer saugt meinen Akku leer?

6.5.62G versus 3G: Spart 2G wirklich so viel Akku?

6.6ROMs: Stock, Vendor und Custom

6.6.1Stock-ROM

6.6.2Vendor-ROM

6.6.3Custom-ROM

6.6.4Selbst installieren?

6.7Ortsdaten-Cache einsehen (und verwalten)

6.8Zugriffe sperren: Firewalls & Permission-Blocker

6.9ADB: die Android Debug Bridge

6.9.1Backup & Restore

6.9.2Apps installieren und löschen

6.9.3System- und Fehlerprotokolle einsehen

6.9.4Shell-Zugriff

6.9.5Dateien kopieren

6.9.6Linux: Android-Dateisystem am Rechner einbinden

6.9.7ADB installieren

AAnhang

A.1Begriffserklärungen

A.2Fragen aus Alltag und Praxis und die Antworten darauf

A.2.1Google-Account

A.2.2Play Store

A.2.3Apps

A.2.4Backup

A.2.5Medien

A.2.6Umgang mit der SD-Karte

A.2.7Netzwerk

A.2.8Telefonie

A.2.9Sicherheit & Privatsphäre

A.2.10Weiteres

A.3Google Permissions – und was sie bedeuten

A.3.1Permission Groups

A.3.2Protection Level

A.3.3Permissions

A.4APN-Einstellungen ausgewählter Netzbetreiber

A.5Secret Codes oder magische Nummern

A.6Leistungsaufnahme verschiedener Komponenten

Stichwortverzeichnis

Für den Einsteiger

Im ersten Teil dieses kleinen Handbuchs geht es um die Grundlagen. Fortgeschrittenere Anwender können ihn also getrost überspringen – und gleich zum zweiten oder gar dritten Teil schreiten.

Die erste Inbetriebnahme und die Grundeinrichtung des Androiden erlaube ich mir, an dieser Stelle zu überspringen: Zum einen unterscheiden sie sich je nach Hersteller ein wenig, zum anderen liegt dem Gerät zumindest dafür in der Regel eine Kurzanleitung bei. Wer dennoch Starthilfe benötigt, findet sie z. B. in einem Workshop bei chip.de – folge er also dem QR-Code.

chip.de

bit.ly/1bxW2Ft

Wie soll Steve Jobs am Ende seiner Vorstellung des ersten iPhones gesagt haben: »Ach ja, telefonieren kann man damit auch.« Natürlich sind wir mit Android in einem »ganz anderen Lager« (für Stevie in der Schmuddelecke – aber wir wissen es natürlich besser). Dennoch gehe ich hier ähnlich vor und klammere das Telefonieren zunächst aus. Stattdessen steige ich mit den Anwendungen ganz allgemein ein:

Grundlegendes zur Bedienung des Androiden.

Wie bekomme ich die Apps auf meinen Androiden – und gegebenenfalls auch wieder runter?

Wie organisiere ich sie, sodass ich mich auch nach der fünfzigsten installierten App noch darin zurechtfinde?

Und wie erstelle ich Sicherungen meiner Daten, falls es denn doch einmal »knallt«?

1.1Grundlegendes zur Bedienung des Androiden

Zuallererst einige grundlegende Bedienhinweise.

1.1.1Knöpfe

Auch wenn ein Androide überwiegend über den Touchscreen bedient wird, gibt es da doch noch ein paar Knöpfe, die sich drücken lassen. Allen voran der »Power-Knopf«: Was so ein richtiger Power-Riegel ist, der verfügt auch über einen gleichnamigen Knopf. Kein Gerät kommt ohne diesen. Und was lässt sich damit Besonderes anstellen, dass er an dieser Stelle extra erwähnt werden muss?

Bild 1.1: Bei langem Drücken auf den Power-Knopf öffnet sich ein Menü, das unter anderem einen Neustart des Geräts ermöglicht.

Zunächst das Triviale: Das Gerät lässt sich damit anschalten. War es zuvor komplett ausgeschaltet, muss der Power-Knopf dafür ein wenig länger gedrückt werden. Anders sieht es aus, wenn nur das Display ausgegangen ist (das tut es, um Strom zu sparen) – dann genügt ein kurzes Antippen, um es wieder zu aktivieren. Das Gleiche noch einmal, und der Bildschirm geht wieder aus. Noch immer trivial! Allerdings wird der Bildschirm dabei auch gleich gesperrt – sodass man ihn bei erneutem Anschalten zunächst auch wieder entsperren muss. Das verhindert zum einen die unbeabsichtigte Bedienung in der Hosentasche, kann aber – sofern die Sperre mit einer PIN, einem Entsperrmuster oder einem Kennwortschutz versehen wurde – auch vor unbefugtem Zugriff schützen.

Interessanter wird es, drückt man diesen Knopf bei aktivem Display ein wenig länger, denn dann kommt plötzlich ein Menü zum Vorschein. Je nach Android-Version lassen sich hier verschiedene Dinge auswählen: »Gerät herunterfahren« (Ausschalten) oder »Neustarten« (Reboot) sind fast immer dabei. Spannendere Dinge gibt es gelegentlich auch: Spätestens ab Android 4.0 lässt sich bei den meisten Geräten über dieses Menü ein Bildschirmfoto (Screenshot) auslösen. Und manche Geräte bieten an dieser Stelle auch einen schnellen Profilwechsel an – beispielsweise um auf lautlos zu stellen oder in den Flugmodus zu wechseln.

Doch auch weitere wichtige »Knöpfe« bietet das Android-Gerät – die zur Lautstärkeregelung seien nur kurz erwähnt. Auch zum Auslösen der eingebauten Kamera ist gelegentlich ein Knopf reserviert. Und dann sind da oft noch drei bis vier weitere, die meist nicht ganz so offensichtlich sind: Auf neueren Androiden handelt es sich nämlich nicht um »Hardwareknöpfe«, sondern um sogenannte Softkeys, die meist bei eingeschaltetem Display auch beleuchtet (und bei ausgeschaltetem Display ohne Funktion) sind.

Symbole sollen diese Knöpfe intuitiv bedienbar machen. In den meisten Fällen ganz rechts außen findet sich eine Lupe – zwar ohne Hut, aber der Detektiv steht anbei: Hiermit steht vielerorts eine Suchfunktion zur Verfügung. Dann gibt es da ein Haus: Dies ist der sogenannte Homekey, der von überall sofort auf den »Homescreen« führt. Die gerade genutzte Anwendung wird dabei nicht beendet, sondern wartet im Hintergrund. Und damit muss auch die zweite Belegung dieser Taste sofort erwähnt werden: Ein langes Drücken öffnet eine Liste der zuletzt gestarteten Apps, sodass man auch wieder zur wartenden App zurückgelangen kann.

Weiterhin wäre da noch der gebogene Pfeil, der fast schon »Bitte wenden!« zu rufen scheint. In Menüstrukturen hat er die Funktion »Zurück«, was auch bei vielen Apps gilt: Wenn Letztere nicht explizit einen Knopf zum Beenden bieten, soll diese Taste das erledigen. Gelegentlich hilft hier ein langer Druck, um eine App auch wirklich zu beenden – doch in der Regel ist so etwas speziellen Custom-ROMs vorbehalten.

Bild 1.2: Softkeys in Android (unten: Version 4.*).

Einen haben wir noch – einen Knopf, meine ich. Mal eine Liste, mal vier Quadrate, von denen eines ausgemalt ist. Nein, das ist nicht der Knopf, um schnell Yahtzee (oder ein anderes Würfelspiel) zu starten, sondern der Menüknopf (so vorhanden – denn ab Android 4.0 und mit Einführung des Holo-Designs verliert er langsam seine Bedeutung). Bei vielen Apps (und auch auf dem Homescreen) lassen sich damit Zusatzfunktionen aufrufen.

Ab Android 4.0 haben sich die Softkeys ein wenig verändert. In aktuellen Geräten sind sie nun nicht mehr fest integriert, sondern werden dynamisch vom System behandelt: Steht beispielsweise keine Menüfunktion zur Verfügung, wird die Menütaste erst gar nicht angezeigt. Auch die Funktion hat sich im Vergleich zu früheren Versionen leicht geändert:

Die Zurück-Taste ist geblieben und funktioniert wie gehabt.

Die Taste mit dem Haus führt nach wie vor zum Homescreen. Bei langem Drücken öffnet sich jedoch nicht mehr die Liste zuletzt geöffneter Apps – stattdessen poppt ein Google-Kreis auf, über den man zu Google Now gelangt.

Neu ist die Taste mit den zwei Rechtecken, die man »Multitasking-Taste« nennen könnte: Darüber öffnet man nun die Liste der zuletzt genutzten Apps. Unerwünschte Kandidaten lassen sich mit einer Wischbewegung aus der Liste entfernen (wobei das System sie höflich bittet, sich doch gleich ganz zu beenden).

Die Menütaste ist jetzt ein senkrechter Strich und (wie beschrieben) nur sichtbar, wenn Menüfunktionen zur Verfügung stehen.

1.1.2Der Touchscreen

Android-Geräte werden in der Regel über einen Touchscreen bedient – nur wenige bieten zusätzlich eine Tastatur. Während es noch offensichtlich ist, dass sich eine App durch einfaches Antippen des zugehörigen Icons starten lässt, sind viele Interaktionen für den Anfänger ein wenig »versteckt«. Da wären zum einen die Menüs, die sich – sofern vorhanden – über die Menütaste aktivieren lassen. Und oftmals fördert ein langes Drücken auf ein Objekt ein Kontextmenü zutage. In vielen Apps finden zusätzlich Wischgesten Verwendung: So gelangt man beispielsweise durch waagerechtes Wischen zu weiteren Bildschirmen (bei einer E-Book-Lese-App etwa zur vorigen bzw. nächsten Seite), oder man kann durch senkrechtes Wischen entlang der linken Bildschirmkante die Helligkeit des Displays regeln. Beliebt sind auch Zwei-Finger-Gesten, wie das sogenannte Pinch-to-Zoom: Hierbei berührt man das Display mit zwei Fingern und zieht diese auseinander, um etwa in ein Bild hineinzuzoomen. Umgekehrt verkleinert man das Ganze wieder, indem man die Finger aufeinander zubewegt. Das klappt nicht nur beim Betrachten von Bildern in der Galerie, sondern beispielsweise auch bei den meisten Webbrowsern.

1.1.3Der Sperrbildschirm

Wie bereits erwähnt, schaltet man mit dem Power-Knopf den Bildschirm an. Um ein versehentliches Bedienen in der Hosentasche zu vermeiden, wird an dieser Stelle ein Sperrbildschirm (auch als »Lockscreen« bezeichnet) aktiv. Je nach Android-Version sieht dieser unterschiedlich aus; gemeinsam ist jedoch bei allen Versionen, dass er sich mit einer Wischbewegung entriegeln lässt. Oftmals verbergen sich hier auch Zusatzfunktionen – so lassen sich gleichzeitig mit dem Entriegeln häufig auch noch Aktionen ausführen. Bild 1.3 zeigt einen Lockscreen unter Android 2.3 (Gingerbread): Mit dem Schlosssymbol als Ausgangspunkt (das man nach rechts zieht) wird das Gerät entsperrt; zieht man hingegen das Lautsprechersymbol nach links, wird das Gerät lediglich stumm geschaltet. Der dritte Kreis (in der Mitte) ist hier mit einer Zusatzfunktion belegt: Mit ihm lässt sich eine konfigurierbare Anwendung direkt starten bzw. in den Vordergrund holen – etwa die Telefon-App, damit man schnell einen Anruf tätigen kann. Sicherheit gegen unbefugte Bedienung bietet das jedoch noch nicht. Lässt man das Gerät etwa auf dem Kneipentisch liegen, während man auf die Toilette geht, haben die Freunde (oder auch andere Kneipenbesucher) mit dieser Art von Sperrbildschirm leichtes Spiel und könnten nicht nur problemlos auf die Inhalte zugreifen, sondern auch teure Anrufe tätigen oder gar Schadsoftware installieren. Doch auch dagegen lässt sich etwas unternehmen, indem man einen Sperrcode einrichtet. Dies erledigt man in den Systemeinstellungen unter Standort & Sicherheit mithilfe eines Menüpunkts, der Displaysperre ändern oder ähnlich lautet. Standardmäßig ist keine durch Passwort, Code o. Ä. geschützte Sperre aktiviert – das wäre ja auch fatal, denn woher sollte ein Anwender, der ein neues Gerät erworben hat, den Sperrcode kennen?

Bild 1.3: Der Sperrbildschirm: ein Entsperrmuster zeichnen.

Seit der ersten Android-Version mit dabei, erfreut sich das sogenannte Sperrmuster (auch als »Pattern-Lock« bekannt) großer Beliebtheit. Es ist darüber hinaus wesentlich sicherer als der altbekannte PIN-Code, bei dem viele Anwender entweder nur »1234« oder das Geburtsdatum verwenden, was sich mit ein wenig »Social Engineering« schnell erraten lässt. Stattdessen muss hier ein Muster gezeichnet werden, das mindestens vier Punkte verbindet (siehe Bild 1.3). Da hilft das beste Social Engineering nicht weiter, da ein Bezug zur Person höchst unwahrscheinlich ist. Dennoch ließe sich das Muster unter Umständen auf dem Bildschirm erkennen.

Bild 1.4: Gesperrter Bildschirm: Passwort eingeben.

Eine andere (und noch sicherere) Möglichkeit ist die Vergabe eines Passworts – sofern nicht wieder obiges »1234« verwendet wird. Ein sicheres Passwort besteht aus einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern (sowie gegebenenfalls Sonderzeichen), die sich nicht in einem Wörterbuch finden lässt. Wie man sich so etwas merken soll? Ganz einfach, beispielsweise mit einem Merksatz. Nehmen wir als Beispiel den Satz »Ich habe ein sicheres Passwort« und nun von jedem Wort den ersten Buchstaben: »IhesP« – schaut doch schon recht kryptisch aus! Noch eine Ziffer eingebaut: »ein = 1« – das ergibt dann »Ih1sP«. Steht in keinem Wörterbuch – und lässt sich (dank des Merksatzes) dennoch einfach merken.

Eine kleine Unbequemlichkeit ergibt sich damit natürlich: Es dauert ein paar Sekunden mehr, bis man die nunmehr zwei Sperrbildschirme überwunden hat und wieder mit dem Gerät arbeiten kann.

1.2Google-Konto

Bei der ersten Inbetriebnahme weist ein Android-Gerät seinen Nutzer in der Regel darauf hin, dass er doch bitte ein Google-Konto einrichten möge (siehe auch »Google-Account« im Anhang). Für die »echte Google-Experience« sei so etwas schließlich unabdingbar. Zwar funktioniert ein Android-Gerät auch ohne einen solchen Account – allerdings lässt er dann einige Bequemlichkeiten vermissen, die Google in Android integriert hat:

das Google Cloud Backup

die Nutzung des Google Play Store, u. a. zur Installation von Apps

die Synchronisation von Kontakten und Kalendern

die vollumfängliche Nutzung von weiteren Google-Diensten wie etwa Google Now, Gmail u. a. m.

Während dies für den einen genau das ist, was Android ausmacht, läuten bei anderen an selbiger Stelle die Alarmglocken: Wie ist es dabei um meine Privatsphäre bestellt? (Anmerkung: Auch oder gerade wer meint, ja »nichts zu verbergen« zu haben, sollte vor einer endgültigen Entscheidung das entsprechende Kapitel 4 » Privatsphäre« zumindest kurz überfliegen.) Bedenken sind auch deshalb nicht ganz unberechtigt, da sich hier eine hohe Konzentration privater Daten an einer Stelle bildet. Gelingt es einem »Bösewicht«, sich Zugang zu verschaffen, besteht unter anderem die Gefahr eines Identitätsdiebstahls. Einige zentrale Punkte sollen daher im Folgenden kurz angeschnitten werden.

1.2.1Einstellungen mit Wirkung auf die Privatsphäre

Ganz auf einen Google-Account verzichten möchten sicher die wenigsten, schränkt dies doch insbesondere die Auswahl verfügbarer Apps enorm ein – der Google Play Store ist nun einmal die umfangreichste App-Quelle. Doch auch mit eingerichtetem Account lassen sich Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre treffen:

Datensicherung: Gleich die erste Frage bei der Account-Aktivierung lautet sinngemäß: »Möchten Sie Ihre Daten bei Google sichern?« Was sich dahinter verbirgt, ist genauer im Kapitel 2.6.2 »Google Cloud Backup« beschrieben. Kurz gefasst: Nur wenige Apps unterstützen dies. Dafür gelangen aber auch sensible Informationen wie etwa konfigurierte WLAN-Netze einschließlich ihrer Klartextpasswörter auf die Google-Server. Da überdies die Wiederherstellung der so gesicherten Daten nicht unbedingt immer funktioniert, stellt sich zumindest die Frage, ob der Nutzen das Risiko wert ist.

Synchronisation: Selbst wenn die vorherige Frage mit Nein beantwortet wurde, werden standardmäßig zahlreiche Daten mit den Google-Servern synchronisiert – ohne den Nutzer davon in Kenntnis zu setzen. Dazu gehören etwa Kalendereinträge und Kontakte. Wer dies nicht wünscht, sollte zum einen die entsprechenden Optionen deaktivieren (zu finden unter Einstellungen / Konten & Synchronisation, siehe auch Kontakte und Kalender) – zum anderen aber auch in Erwägung ziehen, in der Kontakte- sowie der Kalender-App den (lokalen) Gerätespeicher statt des Google-Accounts als Vorgabe für neue Einträge festzulegen.

Standortdienste: Natürlich ist es praktisch, wenn das Gerät schnell weiß, wo man ist. Ortsbezogene Daten erweisen sich an vielen Stellen als nützlich (»Geschäfte in der Nähe« sind da nur ein Beispiel). Allerdings lassen sich so u. a. auch prima Bewegungsprofile erstellen. Wer das lieber vermeiden möchte, findet Details zum Abstellen im Kapitel 4.3 »Ortsdaten«.

1.2.2Apps und Privatsphäre

Immer mehr Dienste werden in Google-Apps integriert. Google ist nun einmal in erster Linie eine Firma, die ihr Geld mit Werbung verdient, und daher daran interessiert, möglichst viel über uns in Erfahrung zu bringen. Denn so lässt sich Werbung am besten verkaufen. Werfen wir also einmal einen Blick auf diverse »Integrationen« sowie deren Alternativen:

AndroidPIT

Fotos-App

ersetzt Galerie

bit.ly/1etFnpi

QuickPic

SMS/MMS: Ab Android 4.4 wurden diese in Google Hangouts integriert. Wem damit nicht wohl ist, der installiert sich besser eine alternative SMS-App (siehe Nachrichten verschicken und empfangen), die sich dann als Standard festlegen lässt. Wer Hangouts anderweitig nutzt, kann dessen SMS-Handling zur Sicherheit auch unter Einstellungen / SMS in der App selbst deaktivieren.

Galerie: Beginnend mit Android 4.4, wird auch diese allmählich in Google+ integriert. Wer hier rechtzeitig vorbereitet sein will, hält schon einmal Ausschau nach einer alternativen Galerie-App. Recht beliebt ist da beispielsweise QuickPic.

techcrunch.com

/2013/10/12/

opt-out-google-

ads

Google+: Diese App wird in letzter Zeit mehr und mehr zum Zwang. So lassen sich ohne einen »G+ Account« im Play Store keine Apps mehr bewerten, die Galerie wird nach und nach ebenfalls hier integriert (siehe vorheriger Punkt), und einiges mehr. Wer sich diesem Zwang nicht entziehen kann (oder will), sollte jedoch zumindest erwägen, von gewissen Rechten Gebrauch zu machen – und der Nutzung seiner persönlichen Daten zu Werbezwecken zu widersprechen.

Google Now: Hier kann man sich einmal so richtig vor Augen führen, wie sich die von Google gesammelten Daten nutzen lassen. Zugegeben, die Funktionalität ist sehr verlockend.

1.3Schaltzentrale: Homescreen, Widgets & Home Replacements

Wenn es bei Android so etwas wie eine Schaltzentrale gibt, ist dies sicher am ehesten der Homescreen. Hier starten alle Aktivitäten. Das ist es, was der Anwender nach dem Start seines Androiden zu sehen bekommt – von hier startet er seine Apps, hier platziert er (so er dies tut) seine Übersichten wie aktuelle Kalenderereignisse, News-feeds und so weiter. Daher hat es durchaus Sinn, dass sich der erste Abschnitt dieses Kapitels zunächst diesem widmet.

Bild 1.5: Holo Launcher als Alternative zum Standard-Launcher.

Bild 1.6: Der Apex Launcher.

AndroidPIT

Übersicht:

Ersatz-Apps für

den Start

bildschirm

bit.ly/1nWtquQ

Eigentlich sollte ich besser sagen: »diesen«. Klar gibt es einen Standard-Launcher bzw. »Stock-Launcher« (»Launcher« ist ein anderes Wort für den Homescreen, das obigen Sachverhalt betont: dass man von hier alle Aktivitäten »launcht«, also startet). Auf fast allen Geräten ist jedoch bereits eine Alternative installiert: Da wäre HTC mit seinem Sense-Launcher, Motorola mit der MotoBlur-Oberfläche etc. pp. Und zahlreiche Alternativen sind im Play Store verfügbar – etwa der Zeam Launcher oder der Apex Launcher (siehe Screenshots). Jeder hat so seine Besonderheiten und Vorteile gegenüber den anderen. Da gibt es aufs Ressourcenschonen getrimmte Launcher, minimalistische Launcher (sowie deren Gegenstücke) – und, und, und. Ein genauerer Überblick findet sich im passenden Forums-Thread bei AndroidPIT.

1.3.1Docking Bar

Das ist in der Regel der untere Bildschirmbereich, in dem besonders häufig genutzte Funktionen verankert sind (auf obigen Screenshots zu den Launchern auch gut zu erkennen). Bei einigen Launchern sind diese Aktionen »fest verdrahtet« und lassen sich nicht ändern oder anpassen. Die Auswahl der Aktionen ist dabei für die Masse durchaus tauglich: Telefon ist immer dabei (das Gerät heißt ja schließlich »SmartPhone« und nicht »MiniComputer« – auch wenn die Grenzen da schwer zu definieren sind), dazu kommen meist eine Anrufliste und Kurznachrichten sowie der App-Drawer.

Die meisten (mir bekannten) Launcher erlauben es jedoch zumindest, die Aktionen selbst auszuwählen. So lassen sich entsprechende Icons, z. B. bei obigem Apex Launcher, per Drag-and-drop platzieren (und entfernen), auch die Reihenfolge lässt sich nachträglich ändern. Einige gehen sogar noch weiter und lassen den Benutzer direkt an die grafische Ausgestaltung heran. Wer also alles individuell gestalten möchte, kann dies durchaus tun!

1.3.2App-Icons

App-Icons lassen sich in der Regel auf dem Launcher (s. o.) und generell auf den Homescreens platzieren. Letzteres gilt auch für die Shortcuts (Verknüpfungen) und Widgets (siehe unten). Für alle drei ist das Standardvorgehen zur Platzierung, eine freie Stelle auf dem Desktop lange zu drücken. Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü und fragt nach, was es denn sein darf – wobei unsere drei Kandidaten und gegebenenfalls (je nach Launcher) auch noch weitere Dinge zur Auswahl stehen können. Spätestens ab Android 4.0 (aka Ice Cream Sandwich) gibt es die Möglichkeit, App-Icons und Widgets direkt aus dem App-Drawer heraus

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Das inoffizielle Android-Handbuch denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen