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Abnehmen ohne Diät

Abnehmen ohne Diät

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Abnehmen ohne Diät

Länge:
302 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 3, 2014
ISBN:
9783939284796
Format:
Buch

Beschreibung

'Abnehmen ohne Diät - das ist doch gar nicht möglich!'

Diese Meinung vertreten viele Menschen. Dabei unterliegen sie allerdings einem Missverständnis: Viele gängige Diätmethoden helfen lediglich kurzfristig dabei, Gewicht zu verlieren. Das Wunschgewicht danach auch zu halten, ermöglichen sie nicht: Allzu oft gewinnt man die verlorenen Pfunde in kürzester Zeit zurück.

Das Erreichen und Halten des Wunschgewichts erfordert keine Modediät, wohl aber die Bereitschaft, viel Zeit und Energie zu investieren. In diesem Buch finden Sie Vorschläge zur dauerhaften Änderung Ihrer Essgewohnheiten, aber auch Tipps zur 'Ursachenforschung':
Oft stecken psychische Belastungen oder ungeklärte Probleme hinter einem ungesunden Essverhalten. Auch erlernte Verhaltensmuster können ein Faktor sein. In einer Übersicht finden Sie hier eine Zusammenstellung möglicher Ursachen für Übergewicht.

Die Basis der Gewichtsreduktion sind Sport und gesunde Ernährung. In diesem Buch erhalten Sie Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung und Informationen zu den wichtigsten Nährstoffen. Darüber hinaus lernen Sie Sportarten kennen, die auch für Untrainierte geeignet sind. Sie bekommen zudem einen Überblick über die bekanntesten Diätmethoden und ihre Risiken.
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 3, 2014
ISBN:
9783939284796
Format:
Buch

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Buchvorschau

Abnehmen ohne Diät - Edition Lempertz

978-3-939284-79-6

Vorwort

„Abnehmen ohne Diät – das ist doch gar nicht möglich!"

Diese Meinung vertreten viele Menschen. Dabei unterliegen sie allerdings einem Missverständnis: Viele gängige Diätmethoden helfen lediglich kurzfristig dabei, Gewicht zu verlieren. Das Wunschgewicht danach auch zu halten, ermöglichen sie nicht: Allzu oft gewinnt man die verlorenen Pfunde in kürzester Zeit zurück. 

Das Erreichen und Halten des Wunschgewichts erfordert keine Modediät, wohl aber die Bereitschaft, viel Zeit und Energie zu investieren. In diesem Buch finden Sie Vorschläge zur dauerhaften Änderung Ihrer Essgewohnheiten, aber auch Tipps zur „Ursachenforschung": 

Oft stecken psychische Belastungen oder ungeklärte Probleme hinter einem ungesunden Essverhalten. Auch erlernte Verhaltensmuster können ein Faktor sein. In einer Übersicht finden Sie hier eine Zusammenstellung möglicher Ursachen für Übergewicht.

Die Basis der Gewichtsreduktion sind Sport und gesunde Ernährung. In diesem Buch erhalten Sie Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung und Informationen zu den wichtigsten Nährstoffen. Darüber hinaus lernen Sie Sportarten kennen, die auch für Untrainierte geeignet sind. Sie bekommen zudem einen Überblick über die bekanntesten Diätmethoden und ihre Risiken.

Sich auf neue Lebens- und Essgewohnheiten einzustellen ist harte Arbeit – aber es lohnt sich! Mit den hier gesammelten Informationen können Sie es schaffen, Ihr Gewicht auf gesunde Art langfristig zu reduzieren.

Dr. Maria Langwasser

1. Wie sieht die Vorgehensweise beim Abnehmen ohne Diät aus?

Zuerst einmal lernen Sie die häufigsten Ursachen für Überge¬wicht kennen. Vielleicht erkennen Sie bei dem einen oder anderen Punkt ein Problem, das auch Sie haben könnten. Lesen Sie daher die einzelnen Ursachen für Übergewicht aufmerksam durch und machen Sie sich an den Stellen, an denen Sie sich selbst zu erkennen glauben Notizen.

Sie ahnen es wahrscheinlich schon: Es kommt jede Menge Arbeit auf Sie zu. Bei dieser Methode ist es nicht damit getan, dass Sie sich an einen streng vorgegebenen Diätplan halten. Im Gegenteil: Vergessen Sie alle Diäten. Werden Sie selbst aktiv und lernen Sie, vernünftig zu leben. Sie werden daher auch erfahren, warum Diäten nicht der geeignete Weg zur Gewichtsreduktion sind. Dazu gehört auch, dass Sie sich klar machen, wie Übergewicht überhaupt entsteht.

Da ein besonders hohes Übergewicht von der Natur nicht vorgesehen ist, bleibt es auch nicht ohne Folgen für die Gesundheit. Diese Folgen werden ebenfalls erläutert. Bei vielen Menschen bewirkt allein schon die Tatsache, dass Sie erkennen, was Sie Ihrem Körper zumuten, wenn Sie nicht auf Ihr Gewicht achten, kleine Wunder. Man kann zwar ganz bestimmt nicht sagen, dass jeder, der die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht kennt, auch konsequent abnimmt. Es kann jedoch ein gewisser Ansporn dazu sein und gerade bei etwas so Schwieri¬gem wie der Reduzierung von Übergewicht ist jeder noch so kleine Ansporn Gold wert.

Wer sich noch nicht ganz schlüssig ist, ob er überhaupt abnehmen sollte oder sogar muss, findet zudem einige Anhaltspunkte dafür, wie sein eigenes Gewicht einzuschätzen ist. Dazu werden die wichtigsten Theorien zur Ermittlung des normalen Körpergewichtes vorgestellt. Nach welcher Theorie man sich dann letztendlich richtet, hängt von jedem einzelnen ab.

Wenn Sie dann zu dem Schluss kommen, dass Sie Ihr Gewicht reduzieren können, müssen Sie natürlich auch wissen, wie Sie es anfangen sollten. Obwohl Diäten kein geeignetes Mittel dazu sind, ist Ihnen dennoch ein ganzes Kapitel gewidmet. In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über bekannte Diäten und es wird erklärt, warum diese nicht empfehlenswert sind. Da unmöglich alle Diäten untersucht werden können, dienen diese Diäten als Beispiele für alle anderen Diäten. Auch Fasten-Hilfsmittel wie zum Beispiel Appetitzügler sind keine Lösung und werden daher auch behandelt.

Der nächste Schritt, für Sie besteht darin, dass Sie ganz konkret Ihre individuellen Ursachen für Ihr Übergewicht herausfinden. Sie haben ja schon damit angefangen, als Sie das Kapitel über die Ursachen von Übergewicht gelesen haben. Nun sollten Sie anhand einer Tabelle systematisch untersuchen, welche der aufgeführten Ursachen auf Sie zutreffen, denn meist ist nicht ein einziger Faktor dafür verantwortlich, dass ein Mensch zuviel isst, sondern eine Kombination mehrerer Faktoren. Beim Durcharbeiten dieser Tabelle erhalten Sie eine kleine Hilfestellung, indem Ihnen einige Denkanstöße gegeben werden.

Wer seine Essgewohnheiten verändern will, muss natürlich zuerst einmal wissen, was und vor allem auch wie viel er isst. Um dies herauszufinden, sollten Sie einige Tage lang eine Art Tagebuch führen, in dem Sie eintragen, was Sie wann gegessen haben und wie viel davon. Auf diese Weise kommen Sie garantiert schon einigen Ihrer Ernährungsfehler auf die Spur und erhalten so auch die Grundlage, diese zu beseitigen. Dazu gehört nicht nur, dass man die Zusammenstellung seines Speiseplanes verändert, sondern auch, dass man lernt, wie man richtig isst.

Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, was man essen sollte, ist dann ein ganzes Kapitel dem Thema gesunde Ernährung gewidmet. Gesund bedeutet hier, dass die Ernährung ausgewogen und vollwertig ist. Nur wenn Sie sich dauerhaft vollwertig und bewusst ernähren, haben Sie die Chance, Ihr Gewicht zu halten, nachdem Sie Ihr Übergewicht beseitigt haben, sonst werden Sie Ihr Problem nie los.

Damit Sie wissen, wie man einen ausgewogenen Speiseplan zu¬sammenstellen kann, wird kurz erklärt, welche Stoffe in der Ernährung enthalten sein sollten. Ganz abgesehen davon, dass Sie durch diese Art sich zu ernähren, die Chance haben, länger gesund und vital zu bleiben, auch wenn Sie schon etwas älter sind. Da es nicht ganz einfach ist, von einer konventionellen Ernährungsweise auf Vollwertkost umzustellen, erhalten Sie einige Tipps zur Gestaltung der Umstellungsphase.

Neben Ihren Essgewohnheiten müssen Sie allerdings auch einige andere Lebensgewohnheiten umstellen. Dazu gehört auch, dass Sie Stress möglichst weitgehend aus Ihrem Alltag verbannen sollten. Nur wer innerlich zur Ruhe kommt und sich nicht unnötig unter Stress setzt, ist im inneren Gleichgewicht und baut so einen gewissen Schutz gegen Essstörungen auf. Sie sollten sich immer wieder vor Augen halten, dass Stress einer der größten Feinde Ihrer seelischen und geistigen Gesundheit ist.

Ganz wichtig ist zudem, dass Sie regelmäßig Sport treiben. Dies sollten Sie Ihrer Figur und Ihrer gesamten körperlichen Gesundheit zuliebe tun. Auf diese Weise halten Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung, Sie bleiben länger gesund und aktiv und es gelingt Ihnen in jedem Fall, Ihre neue Figur zu halten.

Zusammenfassung des Programms:

- Ursachen für Übergewicht kennenlernen

- Entstehung von Übergewicht

- Folgen von falscher Ernährung und Übergewicht

- Muss ich mein Gewicht reduzieren?

- Was kann ich gegen mein Übergewicht tun?

- Warum esse ich zu viel?

- Wie viel esse ich?

- Beseitigung typischer Ernährungsfehler

- Wie sieht gesunde Ernährung aus?

- Tipps für die Umstellungsphase

- Stress abbauen

- Sport treiben

2. Ursachen für Übergewicht

Die Ursachen für Übergewicht sind sehr vielfältig. Das Grundproblem übergewichtiger Menschen dürfte jedoch sein, dass sie falsche Ess- und Lebensgewohnheiten haben, die durch mehr oder weniger große Gewichtsprobleme deutlich werden.

Die einzelnen Probleme, aus denen diese falschen Gewohnheiten resultieren, sind nicht auf eine bestimmte Zahl zu begrenzen und sind in den einzelnen Fällen auch sehr unterschiedlich zu gewichten. Oft ist es eine Kombination mehrerer Probleme, die die Menschen dazu bringt, zu viel zu essen.

Wenn diese Probleme auch kaum alle aufzuzählen sind, so gibt es doch sozusagen einige ‚Standardprobleme‘, die in den meisten Fällen von Übergewicht in irgendeiner Weise beteiligt sind. Dazu gehört beispielsweise mangelndes Wissen der Betroffenen über eine richtige Zusammenstellung der Nahrung. Dies ist gerade in der heutigen Zeit paradox, weil es noch nie eine Zeit gegeben hat, zu der die Wissenschaft über so detaillierte ernährungswissenschaftliche Kenntnisse verfügt hat wie die unsere. Dieses Wissen ist jedoch in erster Linie bei den Menschen vorhanden, die an seiner Erforschung beteiligt sind und nicht bei den Normalverbrauchern, die selten die Zeit und die Motivation haben, sich mit einem in ihren Augen so trockenen und unwichtigen Thema auseinanderzusetzen.

Als Folge schaufeln die meisten Menschen so ziemlich alles, was die Werbung ihnen anpreist, gedankenlos in sich hinein und wundern sich, dass sie immer dicker und kränker werden. Ihnen ist schlicht und einfach nicht bewusst, dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen einer falschen Ernährung und den sogenannten Zivilisationskrankheiten besteht.

Ein weiterer Faktor ist, dass unser Alltagsleben in der Regel sehr von Stress und Hektik geprägt ist und viele Menschen darauf mit erhöhter Nahrungsaufnahme reagieren. Dazu kommt, dass dieser Stress nicht durch vermehrte Bewegung ausgeglichen wird. Im Gegensatz zu früher nehmen die Menschen mehr Kalorien mit ihrer Nahrung auf, bewegen sich aber in den meisten Fällen insgesamt weniger, und so veranlassen sie ihren Körper, die überschüssig aufgenommene Energie in Fettpolstern als Vorrat für schlechte Zeiten, die hierzulande aber nie kommen, abzulagern.

Ein anderes Problem ist, dass viele Menschen an mehr oder weniger starken psychischen Problemen leiden, die sie durch übermäßiges Essen mildern wollen. Dies kann jedoch nicht gelingen, weil Essen nur den Körper satt macht, nicht aber die Seele. Vermehrte Nahrungsaufnahme löst eben keine seelischen Probleme, sondern kann sie immer nur für kurze Momente in den Hintergrund treten lassen, bis sie dann wieder von neuem aufflackern.

Diese Ursachen, die in der Einführung nur kurz angesprochen wurden, werden jetzt noch eingehender beschrieben:

2.1. Psychische Ursachen für Übergewicht

Essen zur Kompensierung persönlicher Probleme

Viele Menschen essen mehr, als sie zum satt Werden bräuchten, weil sie damit unbewusst persönliche Probleme kompensieren wollen. So kann es zum Beispiel sein, dass jemand, der gerade einen herben Verlust oder eine schlimmere persönliche Niederlage erlitten hat, anfängt, unkontrolliert und weit über das notwendige Maß zu essen. Im ersten Moment fühlt er sich dann wohler als vorher. Dies liegt zum einen daran, dass nach der Nahrungsaufnahme der Blutzuckerspiegel steigt. Außerdem bewirken bestimmte Nahrungsmittel die Ausschüttung von Hormonen im Körper, die dem Menschen für eine begrenzte Zeit Glücksgefühle verschaffen. Leider halten diese Glücksgefühle und der erhöhte Blutzuckerspiegel nicht allzu lange an. Gerade wenn man als Trost Speisen mit sehr hohem Zuckergehalt zu sich nimmt, fällt er umso rapider ab, und man fühlt sich oft noch schlechter als vorher. Gleichzeitig will der Körper den niedrigen Blutzuckerspiegel wieder erhöhen und verlangt deshalb energisch nach erneuter Nahrungszufuhr.

Mit dem Ergebnis, dass man dann wieder anfängt zu essen... Damit beginnt ein Teufelskreis, der ein sich ständig steigerndes Gewicht zur Folge hat und statt die alten Probleme zu beseitigen, nur noch neue schafft. Gerade wenn ein solches Verhalten schon in der Kindheit beginnt, können die betreffenden Menschen nur noch unter großen Anstrengungen zu einem normalen Gewicht gelangen.

Zu hohe Ansprüche an sich selbst

Doch nicht nur Schicksalsschläge, sondern auch überzogene Ansprüche an sich selbst können ein solches Essverhalten zur Folge haben. Viele Menschen wollen im Beruf oder im Familienleben möglichst perfekt sein und laufen ständig ihrer eigenen Idealvorstellung von sich selbst oder ihrer Arbeit hinterher. Sie schaffen es jedoch nie, diesem von ihnen selbst entworfenen Bild gerecht zu werden und werden dadurch immer unzufriedener. Da sie in dem, was sie tun, keine Bestätigung und erst recht keine Befriedigung finden, flüchten sie sich in den übermäßigen Konsum von Nahrung und essen sich den Frust vom Leib, nehmen aber immer mehr zu und sind dadurch nur noch unzufriedener mit sich und ihrer Situation. Da das eigentliche Ziel, nämlich Anerkennung, natürlich nicht dadurch erreicht werden kann, dass man zu viel isst, leiden die Betroffenen weiter an ihren Problemen. Gleichzeitig essen sie immer weiter und kommen nicht mehr aus diesem Teufelskreis von Geltungssucht, mangelndem Selbstbewusstsein und Selbstachtung und immer größerem Übergewicht heraus.

Mangelndes Selbstbewusstsein

Oft ist auch schlicht und einfach mangelndes Selbstbewusstsein eine Ursache für falsche Essgewohnheiten. Gerade heutzutage, wo es ein bestimmtes Schönheitsideal gibt, das nur von den wenigsten Menschen erreicht wird und erreicht werden kann, fühlen viele Menschen sich minderwertig, wenn sie eben dieser Idealvorstellung nicht entsprechen. Statt den Versuch zu unternehmen, das eigene Selbstwertgefühl zu stärken und sich so zu akzeptieren wie sie sind, flüchten solche Menschen sich vor ihren Kühlschrank und stopfen alles in sich hinein, was ihnen in die Quere kommt. Die Folge ist jedoch nicht, dass die eigenen Probleme gelöst werden, sondern dass nur noch neue Probleme - gesundheitlicher wie psychischer Natur - hinzukommen. Je weiter die Betroffenen sich durch ihr falsches Essverhalten von dem ihnen so wichtigen Schönheitsideal entfernen, desto unzufriedener werden sie und essen nur noch mehr und noch ungesünder.

Verdrängte, noch nicht bewältigte Probleme

Aber nicht nur akute, gerade aktuelle Probleme führen häufig zu übermäßiger Nahrungsaufnahme, sondern auch Dinge, die man längst vergessen geglaubt hat. Alte seelische Wunden, verdrängte Erfahrungen und Probleme sind nicht dadurch beseitigt, dass man sie vergessen oder verdrängt hat. Sie bleiben im Unterbewusstsein bestehen und richten weiter psychischen Schaden an, ohne dass die Betroffenen dies selbst wahrnehmen. Da diese unbewussten Probleme nicht bewältigt werden, flüchten sich Körper und Seele in Essorgien. Diese kompensieren die Probleme jedoch nur für sehr kurze Zeit. Auch hier ist die Folge ein Übergewicht, das nur noch schwer reguliert werden kann. Das Essen kann hier zu einer Zwanghandlung werden. Es kann aber auch eine Form von Masochismus sein, weil der Betroffene das Bedürfnis hat, von seiner Umwelt als abstoßend empfunden zu werden und sich dadurch immer mehr Pfunde anisst, weil übergewichtige Menschen in der Gesellschaft oft verachtet werden. Dieses Ziel lässt sich am besten dadurch erreichen, dass man möglichst unansehnlich wird. Neben mangelnder Körperpflege, die die Folge von solch masochistischen Bedürfnissen sein kann, ist das Essen mit das effektivste Mittel zum Erreichen des Ziels. Schließlich entspricht man dadurch im Laufe der Zeit immer weniger der Idealvorstellung unserer Gesellschaft von einem schönen, gepflegten, gesunden Körper.

Essen als Ersatzhandlung

In vielen Fällen ist das Essen auch eine Art Ersatzhandlung für Dinge, die man zwar gerne täte, aus irgendwelchen Gründen aber nicht tun kann. Wer gerne viel Geld hätte und Erfolg bei seinen Mitmenschen, versucht das, was er nicht erreichen kann unbewusst durch andere Handlungen auszugleichen, die er leichter ausführen kann. Essen ist da eine sehr nahe liegende Ersatzhandlung: In unserer heutigen Überflussgesellschaft gibt es nämlich kaum etwas, was so leicht und verhältnismäßig billig zu beschaffen ist wie Nahrung. Dazu kommt, dass die bloße Aufnahme von Nahrung zu den einfachsten Dingen der Welt gehört und keine besonderen Fähigkeiten voraussetzt.

Essen als Sucht

Viele Menschen, die unter

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