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Timotheus: Diener Jesu Christi

Timotheus: Diener Jesu Christi

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Timotheus: Diener Jesu Christi

Länge:
66 Seiten
47 Minuten
Freigegeben:
May 5, 2014
ISBN:
9783892875512
Format:
Buch

Beschreibung

Timotheus ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie der Herr einen Diener beruft, formt und schließlich zum Segen für die Gläubigen benutzt.
Aus seiner Kindheit und Jugendzeit sowie aus seinem Dienst an der Seite des Apostels Paulus können wir manches lernen. Auch die Botschaften, die Timotheus aus der Feder seines väterlichen Freundes Paulus bekommen hat, enthalten eine Menge Unterweisung.
Freigegeben:
May 5, 2014
ISBN:
9783892875512
Format:
Buch

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Timotheus - Georges André

Die französische Originalausgabe erschien unter dem Titel „Timothée Serviteur du Christ Jésus" in den Verlagen Dépôt de Bibles et traités chrétiens, CH-1800 Vevey, und Bibles et publications chrétiennes, F-26000 Valence.

Die Bibelstellen sind nach der im gleichen Verlag erschienenen „Elberfelder Übersetzung" (Edition CSV Hückeswagen) angeführt.

1. Auflage 2009

© by Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen, 2009

Aus dem Französischen übersetzt von Manuel Seibel

Text wurde mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt von VCG (www.bibelkommentare.de)

Umschlaggestaltung: Christliche Schriftenverbreitung

Satz und Layout: Christliche Schriftenverbreitung

Druck: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm

E-Book-Erstellung: Verbreitung des christlichen Glaubens e.V. (www.vvcg.de)

ISBN Printversion: 978-3-89287-310-5

ISBN E-Book: 978-3-89287-551-2

www.csv-verlag.de

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Das Leben des Timotheus

1. Kindheit und Jugendzeit

Die persönlichen Ermahnungen der zwei Briefe

1. Den Glauben bewahren

2. Der Lebenswandel

3. Der Dienst

4. Die Wertschätzung von Paulus für Timotheus

Anhang

Wahrscheinliche Chronologie

Einleitung

Wir besitzen in der Bibel keine zusammenhängende Lebensbeschreibung von Timotheus, wie wir sie beispielsweise von David, Joseph, Daniel oder anderen finden. Er nimmt im Neuen Testament auch keinen großen Platz ein. Er wird 24 Mal in der Apostelgeschichte und 11 Mal in den Briefen erwähnt, wobei sich zwei Stellen unmittelbar an ihn selbst richten. In sechs Briefen verbindet sich Paulus als Schreiber mit Timotheus. Dazu gehören nicht die Briefe an die Römer, Galater und Epheser, in denen sich Paulus allein in seiner apostolischen Autorität vor die Empfänger stellt, sowie der Brief an Titus, der einen persönlichen Charakter trägt.

Wir werden die verschiedenen Stellen, in denen er genannt wird, aufsuchen müssen, um zu überdenken, was uns das Wort Gottes über diesen Mann Gottes sagt. Er bleibt für uns ein bemerkenswertes Beispiel in Bezug auf die Art und Weise, wie der Herr einen Diener beruft und formt und schließlich zum Wohl der Seinen benutzt.

Das Leben des Timotheus

1. Kindheit und Jugendzeit

Apostelgeschichte 16,1–3; 2. Timotheus 1,5; 3,14.15.

a) Die Familie

Es wird uns in der Bibel ausdrücklich gesagt, dass die Mutter von Timotheus, Eunike, eine „gläubige jüdische Frau war. Derselbe „ungeheuchelte Glaube wohnte schon in seiner Großmutter, Lois. Es handelt sich also um zwei Frauen, die im Judentum groß geworden sind, die den gleichen Glauben an Gott wie Paulus besaßen, der Ihm „von meinen Voreltern her" diente (2. Tim 1,3). Es handelt sich also um den Glauben eines Juden, der im Sinne des Alten Testamentes als gottesfürchtig zu bezeichnen war.

Der Vater von Timotheus dagegen war ein Grieche. Wir finden über ihn überhaupt keine weitere Bemerkung. Man kann daher annehmen, dass er im Gegensatz zur Mutter von Timotheus ungläubig gewesen ist, oder zumindest nicht den gleichen Glauben besaß. Ihr Kind ist offenbar aus diesem Grund nicht nach der jüdischen Vorschrift beschnitten worden.

Wir haben hier also eine geteilte Familie: eine gottesfürchtige Mutter, ein Vater, der zumindest gleichgültig ist. Wie Eunike dazu gekommen sein mag, einen heidnischen Mann zu heiraten – ganz im Widerspruch zu dem Gesetz, das sie offenbar gut kannte? Darüber wird uns nichts mitgeteilt. [1]  Aber die Schwierigkeit war nun vorhanden, wie es auch in vielen Familien heute der Fall ist.

Eine solche Situation kann heute daher kommen, dass sich ein Teil des Ehepaares nach der Hochzeit bekehrt, während der andere dem christlichen Glauben fernbleibt. Sie kann jedoch auch aus einer Ehe entspringen, die vollständig im Gegensatz zu der Bibel steht – denken wir nur an 2. Korinther 6,14.15 –, wenn nämlich ein Gläubiger eine ungläubige Person heiratet. Eine solche Lage kann jedoch auch leider daraus entstehen, dass eine Person den Anschein erweckte, gläubig zu sein, dann jedoch in dieser Hinsicht abkühlte: Der Glaube ist nicht wirklich vorhanden oder einfach eine äußere Folge der Erziehung. Manchmal schafft auch der Feind sein Werk, indem er einen Gläubigen von dem Glaubensweg abringt, zumindest für eine Zeit.

Wie schwierig ist es, in einer solchen Konstellation die Kinder in der Zucht und Ermahnung des Herrn aufzuziehen (Eph 6,4)! Welch eine traurige Situation vieler gläubiger Mütter, denen Gott dennoch zur Hilfe kommen kann,

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