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Star Trek - The Original Series 5: Das Ende der Dämmerung
Star Trek - The Original Series 5: Das Ende der Dämmerung
Star Trek - The Original Series 5: Das Ende der Dämmerung
eBook327 Seiten7 Stunden

Star Trek - The Original Series 5: Das Ende der Dämmerung

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Über dieses E-Book

Scotty steht vor der ultimativen Herausforderung für einen Ingenieur: Einen Planeten zum Rotieren zu bringen!
Anders als andere Planeten dreht sich Rimillia nicht um die eigene Achse. Daher sind seine Tag- und Nachtseite fortwährend den Extremen von heiß und kalt ausgesetzt. Nur ein dünner Streifen der Planetenoberfläche ist bewohnbar - bis jetzt.
Die Dumada planen, Rimillia mithilfe von gigantischen Impuls-Motoren von unvorstellbarer Kraft zum Rotieren zu bringen, um die gesamte Welt besiedelungstauglich zu machen. Doch einige befürchten, dass die damit verbundenen enormen Kräfte stattdessen den ganzen Planeten auseinanderreißen könnten.
Damit beauftragt, den Dumada zu helfen, muss Captain Kirk einen entführten Wissenschaftler retten, der für das Rotationsprojekt von entscheidender Bedeutung ist.
Doch kann, wenn die gigantischen Motoren einmal aktiviert wurden, selbst Scotty Rimillia - und die U.S.S. Enterprise - noch vor der totalen Zerstörung bewahren?
SpracheDeutsch
HerausgeberCross Cult
Erscheinungsdatum27. Jan. 2014
ISBN9783864253379
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    As you would expect, with Harcourt Fenton Mudd and Stella, there are a lot of laughs. But there are also serious goings on: warring planets, failed peace missions, religious (maybe) misunderstandings, in addition to lots of action and derring-do. Issues of life and death, and a few thoughts on the nature of true love...A good one.

Buchvorschau

Star Trek - The Original Series 5 - Jerry Oltion

Telefon.

EINS

»Verdammt, Jim, das können sie nicht schon wieder mit uns machen!« Leonard McCoy, der leitende medizinische Offizier des Föderationsraumschiffs Enterprise, schlug mit der Hand auf den leeren Behandlungstisch, der ihn vom Captain trennte. Der Ton hallte auf der ansonsten völlig leeren Krankenstation nach. Schwester Chapel war schon vor dem Zorn des Arztes geflohen. Sie hatte den einzigen Patienten mitgenommen, angeblich, um eine physiotherapeutische Behandlung durchzuführen.

McCoy störte es nicht. Er war es leid, seinen Frust hinunterzuwürgen, und jetzt, einmal in Fahrt, war es ein gutes Gefühl, ein wenig Dampf abzulassen. Er deutete mit dem Finger auf Kirk. »Wenn wir das Versorgungsschiff auch diesmal wieder verpassen, habe ich bald nicht mal mehr genug Material, um ein verschrammtes Knie zu behandeln. Mein tragbarer Protoplaser pfeift aus der letzten Emitterspule. Der genetische Scanner ist öfter defekt als in Betrieb. Sogar das Display meines Trikorders flackert. Wir brauchen Nachschub, und zwar sofort – nicht erst, wenn die Sternenflotte beschließt, uns vom Haken zu lassen.«

Captain Kirk hob beschwichtigend die Hände. »Ich weiß, Pille. Ich hatte schon eine heftige Diskussion mit Admiral York darüber, unser Versorgungsrendezvous vorzuziehen, allerdings konnte er dem nicht stattgeben. Rimillia braucht jetzt unsere Hilfe. Man will ein gigantisches Terraforming-Projekt durchziehen, das zum absolut kritischsten Zeitpunkt aufgehalten wurde. Der verantwortliche wissenschaftliche Leiter ist von Extremisten entführt worden, außerdem wurde die Ausrüstung sabotiert. Die Bevölkerung befindet sich an der Schwelle eines Bürgerkriegs. Sie braucht unsere Hilfe jetzt, nicht erst nächste Woche.«

McCoy wandte sich ab und schaute auf den schwarzen Monitor über dem Behandlungstisch. Der flache dunkle Bildschirm spiegelte den Rest des Behandlungsraums auf der Krankenstation, die Reihen der desinfizierten chirurgischen Instrumente, Laborgeräte und blinkenden Kontrollleuchten bereitstehender Maschinen. Er hörte ihr nie endendes Piepsen und Surren. Bei einem Menschen, der nicht darauf angewiesen war, hinterließ all dies den falschen Eindruck ständiger Bereitschaft, aber McCoy kannte die Gesamtsituation. In einer Krise stand er vielleicht binnen eines Augenblicks bis zum Hals im Mist. »Und welche Hilfe kann ich mit einem sträflich unterversorgten Schiff leisten?«, warf er ein.

»Wir können den Wissenschaftler befreien. Wir reparieren die Maschinen. Vielleicht können wir sogar einen Vertrag zwischen den Parteien aushandeln, die für und gegen das Projekt sind.«

»Verlass dich nicht darauf.« McCoy reagierte sauer. Er drehte sich zu Kirk um. »Du bist immer der Erste, wenn es darum geht, eine Situation anzupacken oder die Dinge geradezurücken, aber ich darf immer die Verletzten auflesen. Und jetzt sollen wir direkt in einen Krieg ziehen. Ich würde schon nichts davon halten, wenn wir gerade frisch aus dem Raumdock kämen – aber so schon gar nicht.«

Kirk seufzte. »Pille, wir sind zwar an einigen Dingen etwas knapp, aber wir sind kein Wrack. Und es ist auch kein Krieg – bis jetzt nicht. Eben deshalb müssen wir hin – um ihn zu vermeiden. Wenn wir unsere Aufgabe gut erledigen, können wir Übergriffe verhindern. Dann brauchst du nicht mehr als einen Schnupfen zu behandeln.«

»Das glaube ich erst, wenn ich es sehe«, antwortete McCoy. Er starrte Jim einen Moment böse an, und der Captain erwiderte seinen Blick. Schließlich meinte McCoy: »Wenn du erwartest, dass ich sage, ›Ah, verstehe, mach dir keine Sorgen, ich schaff es schon‹, kannst du lange warten. Du hast mir Befehle gegeben. Ich werde sie ausführen, doch strapaziere dein Glück nicht. Ich war lange genug geduldig.«

Kirk lächelte. »Und ich weiß, wie sehr, Pille. Darum hab ich Admiral York das Versprechen abgerungen, uns eine volle Woche Urlaub zu geben, sobald wir den Auftrag auf Rimillia ausgeführt haben.«

McCoys Laune verbesserte sich zwar schlagartig, als er das Wort »Urlaub« hörte, aber er wollte es sich nicht anmerken lassen. Er verschränkte die Arme und erwiderte: »Ha, auch das glaube ich erst, wenn ich es sehe.«

»Du wirst es sehen, warte nur ab.« Kirk nickte McCoy zu und ging in Richtung Tür. Als sie sich öffnete, drehte er sich um und sagte: »Wenn du geduldig bleibst, geht der nächste Pfefferminzlikör auf mich.«

»Ich werde dich daran erinnern.« McCoy lächelte. Sein Lächeln verschwand jedoch, als die Tür sich hinter dem Captain schloss.

Kirk ließ einen tiefen Seufzer erklingen, als er zum Turbolift zurückging. Er konnte das Gerangel mit Pille über derartige Themen nicht ausstehen. Hätte irgendeine Chance für ein Treffen mit einem Versorgungsschiff bestanden, hätte er sie wahrgenommen, das wussten sie beide. Aber Pille war nicht die Sorte Mensch, die sich einfach kampflos mit dem Unvermeidlichen abfand. Es war eine Eigenschaft, die er an dem Schiffsarzt schätzte, aber manchmal hasste er diesen Charakterzug auch, weil er für unvorhergesehene Schwierigkeiten sorgen konnte.

Für den Augenblick war es mit McCoy jedoch besser gelaufen als erwartet. Der alte Köder hatte wieder mal geholfen. Er war nicht gezwungen gewesen, etwas zu versprechen, das er nicht ohnehin gewährt hätte. Nun, da der Arzt sein Wort hatte, würde er alles tun, damit seine Abteilung trotz aller Bedrängnis einwandfrei lief. Er würde sich sogar vor ihn stellen, falls sich jemand über ihn beschwerte. Auch das war eine seiner Eige