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99 Fragen zu den Habsburgern

99 Fragen zu den Habsburgern

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99 Fragen zu den Habsburgern

Länge:
253 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Feb 11, 2015
ISBN:
9783800079131
Format:
Buch

Beschreibung

Welche Klöster stifteten die Habsburger?
War Rudolf IV. ein krimineller Fälscher?
Was waren die Leistungen Maria Theresias für die Monarchie?
Wer waren die 'schwarzen Schafe' unter den Habsburgern des 19. Jahrhunderts?
Welche Theater gehen auf das habsburgische Erbe zurück?

Kenntnisreich und spannend führt Karl Vocelka durch die wechselvolle Geschichte der Habsburger von den Anfängen bis in die Gegenwart - alles Wissenswerte in einem Band!
Freigegeben:
Feb 11, 2015
ISBN:
9783800079131
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99 Fragen zu den Habsburgern - Karl Vocelka

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ALLGEMEINE FRAGEN

1. In welchen Ländern der Welt herrschten Angehörige des Hauses Habsburg?

Wie kaum eine andere Dynastie übten die Habsburger in verschiedenen Gebieten des europäischen Kontinents und auch weit darüber hinaus Macht aus.

Nach den Anfängen der Habsburger mit Herrschaftsgebieten in der Schweiz, in Süddeutschland und dem Elsass im hohen Mittelalter vergrößerte sich einerseits das von der Familie beherrschte Territorium im späten Mittelalter durch die Erwerbung der österreichischen Länder, andererseits gingen die Schweizer Besitzungen verloren. Daneben waren die Habsburger seit 1438 auch kontinuierlich gewählte Herrscher im Heiligen Römischen Reich, das neben dem heutigen Deutschland noch – zumindest theoretisch – Gebiete in Italien, Polen, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Frankreich umfasste.

Durch eine Serie von Heiraten am Beginn der Neuzeit (vgl. Frage 14) erwarben die Habsburger Burgund (die Benelux-Länder und Teile Frankreichs), Spanien mit seinen Nebenländern in Italien und den überseeischen Besitzungen in Lateinamerika sowie schließlich Böhmen und Ungarn.

Im Zuge der Vergrößerung der habsburgischen Territorien im 18. und 19. Jahrhundert gelangten große Teile Oberitaliens (Lombardei, Venetien, Toskana etc.) sowie Polens und der heutigen Ukraine (Galizien-Lodomerien, Bukowina, Krakau) an das Erzhaus Österreich, wie die Dynastie seit dem Spätmittelalter auch genannt wurde. Das Gebiet der Habsburgermonarchie umfasste oder hatte Anteil an folgenden heutigen europäischen Staaten: Österreich, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei, Polen, Ukraine, Moldawien, Rumänien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Slowenien und Italien.

Das zweite Herrschaftsgebiet der Habsburger in der sogenannten spanischean Linie war nicht bloß das heutige Spanien, sondern darüber hinaus die burgundischen Nebenländer (wovon der nördliche Teil, die Niederlande, allerdings im Freiheitskampf unabhängig wurde) und das Königreich beider Sizilien in Süditalien. Sardinien sowie andere – oft wechselnde – Gebiete in Oberitalien (darunter am wichtigsten Mailand/Milano) gehörten zu diesem Staat. Dazu kamen Inseln im Mittelmeer und im Atlantik (Mallorca, Menorca, Ibiza, Kanarische Inseln) sowie der gesamte lateinamerikanische Kontinent mit Ausnahme von Brasilien. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden weitere Handelsstützpunkte und Gebiete im Pazifik (z. B. Philippinen) dazugewonnen. Von 1580 bis 1640 beherrschten die spanischen Habsburger auch Portugal und damit den großen überseeischen Besitz dieses Staates (vor allem Brasilien).

Im 19. Jahrhundert herrschte der Habsburger Ferdinand Maximilian als Kaiser Maximilian von Mexiko noch einmal in einem lateinamerikanischen Land, allerdings endete dieses kurze Abenteuer für ihn tragisch (vgl. Frage 46).

2. Woher kommen die Habsburger?

Die Herkunft der Familie Habsburg führt ins Elsass und in die Schweiz, wo im Kanton Aargau die namengebende Burg liegt.

Am Beginn der Neuzeit, vor allem unter Kaiser Maximilian I. (1459–1519), wurden Stammbäume der Habsburger erstellt, die sehr fantasievoll waren und die Familie auf römische Adelsfamilien, die Trojaner, die alttestamentarischen Könige oder den legendären König Artus zurückführten.

Wissenschaftlich gesehen ist die frühe Geschichte der Familie Habsburg allerdings nicht in allen Details erforscht oder erforschbar. Die wenigen Quellen aus dem 11. und 12. Jahrhundert erlauben keine eindeutigen Aussagen und die Ergebnisse der einen Forscher werden von anderen bestritten. Als Stammvater des Geschlechtes gilt nach dem Stammbaum der Acta Murensia aus dem habsburgischen Hauskloster Muri um 1160 Guntram der Reiche (gest. 973), der mit dem Geschlecht der Etichonen im Elsass in Verbindung gebracht wird. Für diese Verwandtschaft spricht der Besitz der frühen Habsburger im Elsass und im Breisgau. Ein zweiter Kern der Herrschaft war der Aargau rund um das vom habsburgischen Grafen Radbot (985–1045) und seiner Frau Ita von Lothringen (995–1035) 1027 gegründete benediktinische Familienkloster Muri. Radbots Bruder Rudolf (985/990 – um 1063) gründete übrigens im Oberelsass 1045 das Benediktinerinnenkloster Ottmarsheim.

Herrschaftsmittelpunkt in der Schweiz war die um 1020 gegründete Habsburg, auch Habichtsburg, im Kanton Aargau, deren Name sich aber vermutlich nicht vom Vogelnamen Habicht, sondern einem althochdeutschen Wort für »Furt« ableitet.

Eine Trennung der Familie in zwei Linien erfolgte im frühen 13. Jahrhundert. Neben der Hauptlinie entstand eine Habsburg-Laufenburgische Linie, doch diese Teilung schwächte die Familie. 1232 wurde der Besitz der Familie zwischen den Brüdern Albrecht IV. (um 1188–1239) und dem Begründer der Laufenburger Linie Rudolf III. (gest. 1249) geteilt. Durch eine Heirat mit einer Frau aus dem Geschlecht Rapperswil erbte die Laufenburger Linie große Besitzungen im Zürichgau. Schon 1354 mussten die in Konflikte mit der Stadt Zürich verwickelten Laufenburger einen Teil ihrer Herrschaften an die Hauptlinie verkaufen, ein weiterer Teil ging 1386 an diese. 1408 starb die Laufenburger Linie aus.

3. Welche Titel trugen die Habsburger?

Die Gebiete der Habsburger, sowohl der österreichischen als auch der spanischen Linie, bestanden aus verschiedenen historischen Einheiten, deren Herrscher unterschiedliche Titel trugen. Diese finden sich in der Titulatur der Habsburger, wobei der höchste Titel der Kaisertitel war.

Der höchste in Europa bestehende Titel war »Kaiser«, der sich von der antiken Tradition und dem Namen Caesar ableiten lässt. Nach dem Aussterben der Staufer im Heiligen Römischen Reich am Ende des Hochmittelalters wurde das Reich ein Wahlreich, in dem sieben Kurfürsten (die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier sowie die weltlichen Kurfürsten von Sachsen, Brandenburg, der Pfalz und der König von Böhmen) einen Herrscher wählten. Dieser war zunächst römisch-deutscher König und wurde erst durch die Krönung in Rom durch den Papst zum Kaiser. Nur zwei Habsburger wurden vom Papst zum Kaiser gekrönt: 1452 Friedrich III. (1415–1493) in Rom und 1530 Karl V. (1500–1558) in Bologna. Allerdings hatte Maximilian I. (1459–1519), als ihn die Venezianer, mit denen er im Krieg lag, daran hinderten, durch ihr Gebiet nach Rom zu ziehen, in Trient/Trento 1508 den Titel »erwählter römischer Kaiser« angenommen, sodass dieses Problem in der Neuzeit nicht mehr bestand. Das einzige Privileg, das der Kaiser gegenüber dem König des Reiches hatte, war, dass er zu Lebzeiten einen Nachfolger wählen lassen konnte, was aber nicht immer funktionierte.

Unter dem Druck Napoleons (1769–1821), der sich selbst zum Kaiser der Franzosen gekrönt hatte, gründete Kaiser Franz II. (1768–1835) 1804 das Kaisertum Österreich, das im Gegensatz zum Heiligen Römischen Reich ein Erbkaisertum war. Zwei Jahre lang war Franz II./I. doppelter Kaiser. 1806 löste er – wieder unter dem Druck Napoleons – das Heilige Römische Reich auf. Ein weiterer Habsburger, Maximilian von Mexiko (1832–1867) führte den Kaisertitel, die Vertreter der spanischen Linie hingegen waren »nur« Könige.

Sowohl die österreichischen als auch die spanischen Habsburger führten allerdings einen sehr langen, »großen« (es gab auch den mittleren und kleinen) Titel, in dem alle ihre Besitzungen sowie die Würden und Titel, die ihre Herrschaft in diesen Gebieten legitimierten, genannt wurden. Dieser begann mit dem Kaiser (des Reiches oder Österreich), dann folgten die Königstitel (Böhmen, Ungarn, Galizien und Lodomerien, Kroatien, Dalmatien, Slawonien, Illyrien), dann der für die Habsburger spezifische Titel »Erzherzog von Österreich«, der Titel Großherzog (Toskana und Krakau), die Herzogstitel (Burgund, Lothringen, Bukowina etc.) und alle weiteren Titel bis zum »Herrn auf der windischen Mark«, der das Ende der langen Liste darstellte. Besonders wichtig für die Identität war der Titel »gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol«. Interessanterweise finden sich in dieser langen Aufzählung an Besitzungen auch sogenannte »Anspruchstitel«, also Herrschertitel von Gebieten, die man gar nicht besaß. Der eigenartigste davon ist der Titel eines »Königs von Jerusalem«, der auf die Kreuzzüge zurückgeht und noch vom letzten Habsburger in Österreich, Kaiser Karl (1887–1922), geführt wurde.

4. In welchem Verhältnis standen die spanische und die österreichische Linie des Hauses zueinander?

Von den beiden Linien des Hauses, die Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden, war zunächst der spanische Zweig mächtiger, doch verschob sich das Verhältnis allmählich zugunsten der österreichischen Linie. Als die spanischen Habsburger 1700 ausstarben, blieben nur die europäischen Nebenländer der spanischen Habsburger im Besitz der Familie.

Am Beginn der Neuzeit, nach einer sehr erfolgreichen Heiratspolitik der Habsburger, bildeten sich zwei Linien des Hauses. Zunächst hatte Karl V. (1500–1558) alle Gebiete geerbt, auch die ursprünglichen Territorien der Habsburger in Österreich. Diese umfassten grob gesprochen das heutige Österreich, allerdings ohne das Burgenland, das zu Ungarn gehörte, und das Erzbistum Salzburg, welches von Bischöfen regiert wurde.

Um seinen jüngeren Bruder Ferdinand I. (1503–1564) aus Spanien, wo er sehr beliebt war, zu entfernen und ihm andererseits für die Hochzeit mit Anna Jagiello (1503–1547), der Schwester des ungarischen und böhmischen Königs Ludwig II. (1506–1526), eine gute territoriale Ausstattung zu bieten, übergab Karl seinem Bruder Ferdinand die österreichischen Länder. So entstanden zwei Linien des Hauses, die ältere spanische und die jüngere österreichische (manchmal auch deutsche genannt) Linie des Erzhauses.

Die spanische Linie war zunächst erheblich mächtiger, denn Südamerika lieferte ungeheure Mengen an Gold und Silber nach Spanien, die eine Machtposition schufen, welche die spanischen Habsburger, Casa de Austria genannt, bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zu einer der Großmächte Europas machte. Die österreichische Linie erwarb nach 1526 Böhmen und den westlichen Teil Ungarns. Dadurch änderte sich das Gleichgewicht der beiden Linien: Während die Spanier zunehmend an Macht verloren, gewann die Donaumonarchie eine starke Machtposition in Mitteleuropa.

Die Beziehungen der beiden Linien untereinander waren nicht immer freundlich, doch waren die Heiratsbeziehungen der beiden Familienzweige sehr intensiv. Alle Nachfolger König Carlos’ I. (als Kaiser Karl V.) in Spanien waren mit österreichischen Erzherzoginnen verheiratet und die zur Regierung kommenden jeweiligen Kinder – Philipp II. (1527–1598), Philipp III. (1578–1621), Philipp IV. (1605–1665) und Karl II. (1661–1700) – stammten immer aus solchen Ehen. Der durch diese Verwandtschaftsehen schwer geschädigte letzte spanische Habsburger Karl II. hatte keine Nachkommen und die österreichischen Habsburger versuchten nun, das spanische Erbe zu übernehmen.

5. Gibt es beliebte und unbeliebte Habsburger in der Geschichtsschreibung?

Die Informationen über die einzelnen Habsburgerinnen und Habsburger sind ganz ungleichmäßig verteilt. Während es über einzelne Personen oft sogar mehrere ausführliche Biografien gibt, sind andere Gestalten der Familiengeschichte stark unterbelichtet.

Die wissenschaftliche, populärwissenschaftliche und belletristische Beschäftigung mit den verschiedenen Habsburgern ist keineswegs gleichmäßig verteilt. Es gibt sehr »populäre« Habsburger und solche, über die es fast keine Informationen gibt.

Generell kann gesagt werden, dass die regierenden Mitglieder der Familie mehr Beachtung fanden als die nicht regierenden, die männlichen mehr als die weiblichen und die neuzeitlichen mehr als die mittelalterlichen. Das ist zum einen Teil eine Frage des Publikumsinteresses, zum andern eine der Quellen – über viele der mittelalterlichen Gestalten oder viele Frauen gibt es nur wenige Dokumente –, aber auch der Forschungsentwicklung. Frauen etwa, die – wenn man von Maria Theresia und Kaiserin Elisabeth (Sisi) absieht – lange Zeit vernachlässigt wurden, finden im Zuge der genderspezifischen Geschichtsschreibung zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Ältere zeitgenössische Biografien von Frauen sind meist formelhaft: Die weiblichen Mitglieder waren alle fromm, wohltätig und tugendhaft – die wirkliche Person hinter diesem Schleier an Klischees ist kaum zu erkennen.

Leider ist auch die biografische Aufarbeitung vieler männlicher Habsburger, vor allem seit dem Anwachsen der Zahl der Familienmitglieder seit dem 18. Jahrhundert, noch nicht zufriedenstellend. Wichtigen politischen Gestalten wie etwa Erzherzog Albrecht (1817–1895), der grauen Eminenz der franzisko-josephinischen Epoche, oder kulturell bedeutsamen Persönlichkeiten wie dem großen Reisenden und Schriftsteller Erzherzog Ludwig Salvator (1847–1915) sowie dem wissenschaftlich sehr interessierten Erzherzog Rainer (1827–1913) wurden bisher noch keine ausführlichen wissenschaftlichen Biografien gewidmet.

Unter den regierenden Habsburgern sind einige, über die es große Mengen an Büchern gibt; neben Kaiser Franz Joseph (1830–1916), seiner Frau Elisabeth (1837–1898) und seinem Sohn Rudolf (1858–1889) sind wohl Karl V. (1500–1558) und Maria Theresia (1717–1780) die am meisten beachteten Gestalten der Familiengeschichte. Über andere wurde vergleichsweise wenig veröffentlicht. Interessant sind dabei zwei wichtige Herrscher der Frühen Neuzeit: Kaiser Matthias (1557–1619), der Bruder und Gegenspieler Kaiser Rudolfs II., wird in erster Linie in Zusammenhang mit dem Bruderzwist, in dem er versuchte, seinem kaiserlichen Bruder die Macht zu entreißen, oder mit dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges genannt, eine wissenschaftlich erarbeitete Geschichte seiner Person und seines Lebens existiert jedoch noch immer nicht. Das galt bis vor Kurzem auch für Kaiser Ferdinand III. (1608–1657), der immerhin zwanzig Jahre lang regierte und den Dreißigjährigen Krieg beendete, doch sind jüngst gleich zwei – sehr unterschiedliche – Biografien über ihn erschienen.

DER AUFSTIEG DER HABSBURGER IM MITTELALTER

6. Wie entwickelte sich der Besitz der Familie Habsburg in der Schweiz?

Durch eine kluge Politik gelang es den Habsburgern, ihre Herrschaftsrechte im Elsass und der Schweiz im Zuge des hohen Mittelalters zu vermehren. Sie beerbten auch einige der großen Geschlechter, wie die Lenzburger, die Zähringer und die Kyburger, und wurden damit zu einer der mächtigsten Familien am Oberrhein.

Die Schweizer Herrschaftsgebiete der Familie hatten Kerne einerseits im Gebiet zwischen der Aare und der Reuss (das sogenannte »Eigenamt«) mit Streubesitz im Aargau, im Zürichgau und südlich von Muri, sowie andererseits im Breisgau und im Oberelsass. Der Sohn Guntrams des Reichen, Graf Lanzelin, der auch als Kanzelin oder Landolt in den Quellen auftaucht (gest. 991), ließ Ende des 10. Jahrhunderts in der Stadt Brugg ein ehemaliges römisches Kastell zu einer kleinen Burg, dem Schlösschen Altenburg, ausbauen, das zur ersten Residenz und zum Verwaltungssitz für die Besitzungen der Habsburger wurde. Im Laufe des Hochmittelalters dehnten sich die Herrschaftsrechte und Besitzungen der Familie weiter aus. Sie wurden z. B. Landgrafen im Oberelsass und Vögte des bedeutenden Straßburger Hochstiftes.

In der Schweiz waren sie aber nicht das einzige mächtige Geschlecht, noch viele andere Familien verfügten über reichen Besitz im Lande. Durch ihre Heiratspolitik, die sie mit vielen Familien vernetzte, und ihre Nähe zur Herrscherfamilie der Staufer im Reich konnten sie aber auch in der Schweiz ihren Besitzstand erweitern. 1173 starben die Lenzburger aus und die Habsburger übernahmen deren Herrschaftsrechte, was ihre Machtstellung enorm vergrößerte.

Der größte Teil der Besitzungen der Lenzburger und auch jener der 1218 ausgestorbenen Zähringer ging jedoch an das Haus Kyburg. Als diese Familie

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