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Schüßler-Salze - Spuren im Gesicht: Antlitzbetrachtung und Therapie mit biochemischen Salzen

Schüßler-Salze - Spuren im Gesicht: Antlitzbetrachtung und Therapie mit biochemischen Salzen

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Schüßler-Salze - Spuren im Gesicht: Antlitzbetrachtung und Therapie mit biochemischen Salzen

Länge:
496 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Feb 1, 2013
ISBN:
9783790510263
Format:
Buch

Beschreibung

Die preisgünstige und nebenwirkungsfreie Therapie mit Mineralsalzen erfreut sich heute, über 130 Jahre nach ihrer Entwicklung durch Dr. Schüßler, immer noch zunehmender Beliebtheit.

Der Ausgleich von Mangelzuständen im Körper durch die Schüßler-Salze hilft nicht nur bei akuten Erkrankungen, sondern trägt auch zu einer vorbeugenden Gesundheitsvorsorge bei.

Die Autorin informiert einleitend über Entstehung und Verordnungsrichtlinien dieser Therapieform und beschreibt dann anhand hervorragender Farbfotos für jedes der 12 Salze, wie der Mangel an bestimmten Mineralsalzen mit Hilfe der Antlitzdiagnose unter Berücksichtigung der betreffenden Symptomatik erkannt und therapiert werden kann.

Differentialdiagnostische Hilfen zu einzelnen Phänomenen sowie ein ausführliches Indikationsverzeichnis machen das Buch zu einem unentbehrlichen Helfer in jeder Naturheilpraxis.
Freigegeben:
Feb 1, 2013
ISBN:
9783790510263
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Schüßler-Salze - Spuren im Gesicht - Martina Räke

Martina Räke ist seit 1995 als Heilpraktikerin mit eigener Praxis in München und Fürstenfeldbruck tätig. Neben den Schüßler-Salzen beschäftigt sie sich intensiv mit der Traditionellen Chinesischen Medizin. Einer ihrer Behandlungsschwerpunkte ist die Fibromyalgie. Zu diesem Thema hat sie ein Fachbuch veröffentlicht.

Die preisgünstige und nebenwirkungsfreie Therapie mit Mineralsalzen erfreut sich heute, über 130 Jahre nach ihrer Entwicklung durch Dr. Schüßler, immer noch zu nehmender Beliebtheit. Der Ausgleich von Mangel zustän den im Körper durch die Schüßler-Salze hiflt nicht nur bei akuten Erkrankungen, sondern trägt auch zu einer vorbeugenden Gesundheitsvorsorge bei.

 Geschichte und Verordnungsrichtlinien der Schüßler-Salze

 Ausführliche Beschreibung der Charakteristika, Mangel - symptome und Wirkungen der einzelnen Salze

 Über 130 Farbfotos zeigen die Mängelzeichen im Gesicht

 Differentialdiagnostische Hilfen zu einzelnen Phänomenen

 Umfassendes Indikationenverzeichnis.

Pflaum Verlag

Martina Räke

Schüßler-Salze – Spuren im Gesicht

Antlitzbetrachtung und Therapie mit biochemischen Salzen

„Wer in das Antlitz eines Menschen schaut,

erblickt das Wunder des Lebens."

Martina Räke

Schüßler-Salze –

Spuren im Gesicht

Antlitzbetrachtung und Therapie

mit biochemischen Salzen

Pflaum

Anschrift der Autorin:

Martina Räke

Keller-Reutlingen-Str. 26

82256 Fürstenfeldbruck

Impressum

CAVE / Warnhinweis:

Die Empfehlungen dieses Buches wurden mit großer Sorgfalt und nach bestem Wissen erarbeitet und geprüft. Biochemische Präparate haben seit ihrer Entwicklung ihre Wirksamkeit vielfach unter Beweis gestellt. Dies enthebt den Therapeuten selbstredend nicht seiner Sorgfaltspflicht und insbesondere nicht von der Verpflichtung, bei allen akuten oder chronischen Erkrankungen, insbesondere aber bei gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen (Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, u. a. m.) umgehend Erste Hilfe zu leisten und den Arzt respektive Notarzt zu rufen!

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;

detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

ISBN 3-7905-0907-8 (print)

ISBN 978-3-7905-1026-3 (epub)

ISBN 978-3-7905-1027-0 (mobipocket)

© Copyright 2004 by Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG

München • Bad Kissingen • Berlin • Düsseldorf • Heidelberg

Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege und der Speicherung in Daten verarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten.

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berech tigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Wir übernehmen auch keine Gewähr, dass die in diesem Buch enthaltenen Angaben frei von Patentrechten sind; durch diese Veröffent lichung wird weder stillschweigend noch sonst wie eine Lizenz auf etwa bestehende Patente gewährt.

Satz: Elisabeth Schimmer, Ergoldsbach

Informationen über unser aktuelles Buchprogramm finden Sie im Internet unter: http://www.pflaum.de

Inhalt

Vorwort und Danksagung

Ich widme dieses Buch meinem Mann Bernd –

er ist weitaus mehr als das „Salz" meines Lebens.

Vorwort und Danksagung

Ich möchte keinem „American Native zu nahe treten, wenn ich sage, dass ich „eine indianische Seele habe und meine Sichtweise und Wahrnehmung der Welt in den ersten 12 Lebensjahren eher eine spirituell-metaphysische als eine physische war. So mag es auf den ersten Blick den ein oder anderen verwundern, dass ich mich heute als Heilpraktikerin mit dem physischen Aspekt unseres Daseins und „körperlichen Gebrechen beschäftige. Doch wenn ich mich mit meinen Patienten zusammen- und ihren Beschwerden auseinandersetze, vereint diese ganzheitliche Behandlung für mich immer beide Aspekte, den körperlichen und den, „der uns im Innersten zusammenhält.

In unserer Zeit, wo sich Physik und Metaphysik einander nähern und mit Sicherheit in der Zukunft einmal zusammenfinden werden, gab mir die Erkenntnis der Physik, dass Licht sowohl Welle als auch gleichzeitig Korpuskel ist, die Möglichkeit, meine individuelle Sichtweise des Lebens in meine therapeutische Arbeit einfließen zu lassen.

Insbesondere die Tatsache, dass es die Sichtweise des Betrachtenden ist, die darüber entscheidet, ob wir ein Photon als Welle oder Teilchen wahrnehmen, hat so weitreichende Konsequenzen, dass sie sich mir bis heute noch nicht in Gänze erschlossen haben. Betrachte ich das Photon als Welle, kann ich seinen Aufenthaltsort exakt bestimmen. Als Teilchen kann ich nur seine Energie oder Frequenz, niemals jedoch seinen Ort bestimmen, ohne diesen durch einen Impuls zu verändern. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Stephen Hawking selbst oder einer seiner geistigen Nachfahren uns das Bindeglied zwischen Teilchen und Welle liefern wird, werden wir uns eingestehen müssen, dass unsere Wahrnehmung stets der „Relativität" unterliegt.

Unter dieser Prämisse sind Schüßlers Mineralsalze sowohl eine homöopathische als auch, wie er es nannte, „Befriedigungs-Heilweise und wir Heilberufe mögen uns statt auf theoretische Diskussionen, ob es sich nun um einen Teilaspekt der Homöopathie oder eine eigenständige Therapieform handelt, ganz auf ihre Wirkweise und Einsatzmöglichkeiten konzentrieren. Schüßler selbst hat sich jedoch, nachdem die erste Veröffentlichung zu seinen Salzen, „Eine abgekürzte Homöopathische Therapie (1873), noch den Bezug zur Homöopathie aufwies, vehement dagegen verwehrt, seine Therapie als eine „homöopathische" Heilweise zu bezeichnen.

Schon zu Beginn meiner Heilpraktiker-Ausbildung hatte ich Probleme mit „der" Homöopathie, ob der Vielzahl der zur Auswahl stehenden Mittel, der Schwierigkeit einer raschen Mittelfindung und angesichts zahlreicher Streitigkeiten der Homöopathen um Potenzen, Gaben, Antidote. Aber auch die weit verbreitete Reizüberflutung der heutigen Gesellschaft macht es nicht leicht, ein passendes Mittel für die vielen Zwiebelschichten einer Krankheit zu finden, wie sie die meisten unserer chronisch erkrankten Patienten aufweisen. Ich bin sehr wohl der Auffassung, dass Homöopathie erfolgreich eingesetzt werden kann, schneller bei akuten, schwieriger bei chronischen Erkrankungen. Nur glaube ich, dass es einer langjährigen Erfahrung bedarf, um ein guter Homöopath zu sein.

Vielleicht waren mir die Schüßlersalze aus diesem Grunde von Anfang an „sympathisch, weil auch Schüßler eine ähnliche Haltung zur Homöopathie einnahm. Allerdings mit dem Unterschied zu mir, dass er jahrelang als Homöopath tätig war, bevor er seine „abgekürzte Therapie entwickelte. Wirklich eingesetzt habe ich die Schüßlersalze jedoch erst, nachdem ich einen „Antlitzdiagnose- oder Antlitzanalysekurs" besucht hatte, denn erst durch diese Form der Analyse oder Spurensuche fand ich den notwendigen Zugang, um die Schüßlersalze für meine Patienten segensreich einzusetzen. Es ist mir ein Anliegen, diese Erkenntnisse an interessierte Kolleginnen und Kollegen mit dem vorliegenden Buch weiter zu geben.

Was sind nun eigentlich die Schüßlersalze? Es handelt sich nicht um eine materiell-substanzielle Mineralsalzsubstitution, wie wir sie aus der orthomolekularen Medizin kennen, aber auch nicht im eigentlichen Sinne um homöopathische Mittel, auch wenn die Schüßlersalze ähnlich wie Homöopathika in verdünnter, potenzierter Form verabreicht werden. Im Gegensatz zu diesen sind die biochemischen Salze, wie sie auch genannt werden, ausschließlich physiologische Bestandteile des Körpers, also Mineralsalze, die beständig im Körper vorkommen und die dieser für seine diversen Verarbeitungsprozesse benötigt.

Die biochemischen Salze werden auch als „anorganisch bezeichnet, weil sie nicht im menschlichen Organismus selbst gebildet werden können. Der Körper muss sie also von außen zuführen. Schüßler selbst sprach im Zusammenhang mit diesen für den Körper lebensnotwendigen Mineralstoffen von „Funktionsmitteln, durch deren Einnahme gestörte Funktionen wieder in Gang kommen. Er bezeichnete sie auch als „Salze des Lebens".

Bezugnehmend auf das vorher Gesagte bedanke ich mich bei Frau Apothekerin Clementine Heupgen, deren spannendes und erfahrungsreiches Antlitzseminar an einem Samstag vor einigen Jahren mir den ersten wirklichen Zugang zu den Schüßlersalzen ermöglicht hat. Auf der Basis ihrer Erkenntnisse begann ich, mich intensiv mit den biochemischen Salzen zu beschäftigen und sammelte eigene Erfahrungen, die aus meiner Sicht die einzig wahre Basis für den Einsatz eines Medikamentes darstellen können – und sollten!

Ebenso bedanke ich mich bei Dr. Schüßler und bei allen Naturheilkundlern und Naturwissenschaftlern, die uns voran gingen und deren Forschen und Trachten uns heute die bestmögliche Versorgung unserer Patienten ermöglicht.

Nachdrücklich und von Herzen bedanke ich mich bei den vielen Kindern, Frauen und Männern, seien sie Patienten oder Seminarteilnehmer, die sich für die Fotografien freiwillig zur Verfügung gestellt haben – für Ihren Mut und ihre Großzügigkeit. Ohne sie wäre dieses Buch nicht möglich gewesen!

Martina Räke

München, im Herbst 2003

„Von seinem 30. Lebensjahr an

hat jeder Mensch das Gesicht,

das er verdient."

Albert Camus

1.1 Zur Person von Dr. Schüßler

Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler wurde am 21. August 1821 in Zwischenahn geboren. Er stammte aus bescheidenen Verhältnissen und war in gewissem Sinne Autodidakt: Aufgrund seiner sprachlichen Begabung erlernte er die alten und neuen Sprachen mit Leichtigkeit und verdiente seinen Lebensunterhalt viele Jahre als Sprachlehrer, obwohl er keine höhere Schule besucht hatte. Sein älterer Bruder unterstützte ihn während seines Medizinstudiums in Paris, Berlin und Gießen, das er erst mit über 30 Jahren begann. Bereits nach zweieinhalb Jahren konnte er sein Medizinstudium mit dem Doktortitel abschließen. Da er kein Abitur hatte, musste er dieses erst nachholen. So erwarb er in der Nähe seiner Heimatstadt, nämlich in Oldenburg, gleichzeitig mit dem Abitur auch die Doktorwürde. Es wird berichtet, dass er mit den Worten beglückwünscht wurde: „Herr Doktor, Sie haben Ihr Examen (Anm. der Autorin: die Reifeprüfung) mit „sehr gut bestanden.

Mit 36 Jahren erhielt er die Approbation als praktischer Arzt und ließ sich in Oldenburg nieder. In den ersten Jahren seiner Tätigkeit richtete er sein Augenmerk auf die Homöopathie. Durch zahlreiche Veröffentlichungen trug er auch zu ihrer Verbreitung bei. Er blieb dabei immer ein Suchender, ein scharfsinniger Geist, der in jahrelangen praktischen Versuchen bemüht war, schneller und besser zu helfen.

Schüßler weilte als Student in Berlin, als Virchow Arzt an der Charité war und wurde maßgeblich von dessen Gedankengut beeinflusst. Virchow verdanken wir die Erkenntnis, dass alle Vorgänge im Leben, auch die pathologischen, an den „Zellenstaat gebunden sind. Von Virchow stammt die Aussage: „Das Wesen der Krankheit ist die Krankheit der Zelle.* Schüßler wurde auch stark beeinflusst durch den holländischen Physiologen Moleschott, der die Bedeutung der anorganischen Salze in seinem Werk „Kreislauf des Lebens" darlegte.

Schüßler war wie Virchow der Auffassung, dass die Entstehung und das Wesen einer Krankheit auf die Tätigkeit der Zelle zurück zu führen sei. Eine gesunde Zelle weist einen normalen Gehalt an anorganischen Nährsalzen auf und kommt damit ihrer normalen Tätigkeit problemlos nach. Insbesondere ein Defizit an anorganischen Salzen galt ihm als Ursache für Krankheit. Die Therapie bestand demzufolge im Ausgleich des bestehenden Mangels.

Auf der Basis dieser Erkenntnisse sowie der Virchowschen Zellularpathologie und seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Homöopathie entwickelte er seine „abgekürzte Therapie". Schüßler starb im Alter von 77 Jahren am 30. März 1898 in Oldenburg.

1.2 Die Schüßlersalze

Schüßler isolierte aus verbrannten Körpern von Leichnamen elf Mineralsalzverbindungen, die ihm für das Funktionieren des Körpers unabdinglich erschienen. Ein zwölftes Salz, das er isoliert hatte, nahm er wieder aus seiner Liste heraus, weil er der Meinung war, dieses sei kein ständiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Hier irrte er jedoch, so dass die Nr. 12, Calcium sulfuricum, heute wieder in die Reihe der Schüßlersalze aufgenommen wurde. Von einigen Therapeuten bzw. Herstellern wurde die Nr. 12 auch in die Liste der so genannten „Ergänzungssalze", die zu einem späteren Zeitpunkt von anderen Wissenschaftlern isoliert werden konnten, aufgenommen, um so die Tatsache zu unterstreichen, dass Schüßler selbst dieses Salz aus der Liste der Hauptsalze heraus genommen und ihm damit einen geringeren Stellenwert zugeordnet hatte. Vorstellbar ist aber durchaus, dass Schüßler aufgrund der heutigen Erkenntnisse die Nr. 12 wieder aufgenommen hätte. Wir unterscheiden heute 12 Hauptsalze und 12 weitere Ergänzungssalze.

Für die ersten 12 Salze, die in diesem Buch behandelt werden, gibt es gesicherte antlitzdiagnostische Zeichen, sowohl von Schüßler selbst, als auch von Kurt Hikkethier, der die „Antlitzdiagnose oder „Sonnerschau, wie er sie nannte, weiter entwickelt hat. Die von diesen beiden genannten „Spuren im Gesicht bilden die Basis des vorliegenden Buches. Für die 12 Ergänzungssalze, angefangen bei Nr. 13 Kalium arsenicosum bis hin zu Nr. 24 Arsenum jodatum, stehen uns von Seiten Schüßlers oder Hickethiers keinerlei Angaben zur Verfügung. Diese Salze werden anhand der Krankheitssymptomatik respektive der körperlichen und psychischen Merkmale der Patienten ermittelt, mit Ausnahme der Nr. 22 Calcium carbonicum – gewonnen aus der zerriebenen Austernschale –, einem der großen homöopathischen Polychreste insbesondere aus dem Bereich der Kinderheilkunde. Für dieses Mittel geben verschiedene spätere Autoren als typische Zeichen im Antlitz „frühzeitiges Altern und das Schlupflid an. Bei der Schätzung des Alters ist eventuell Tagesform oder krankes Aussehen bei der Wahl des Mittels zu berücksichtigen. Das Schlupflid als diagnostisches Zeichen hingegen ist auch für Laien leicht zu ermitteln, weshalb auf eine Abbildung in diesem Buch verzichtet wurde.

Schüßler hat die Potenz der Mineralsalze auf analytischer und empirischer Basis so festgelegt, dass sie optimal verdünnt sind, um durch die winzigen Öffnungen der Zellwände hindurch und in die Zelle hinein gelangen zu können. Häufig liegt außerhalb der Zelle ein anderer Konzentrationszustand an Mineralstoffen vor als in der Zelle. So kann es außerhalb der Zelle eine „Fülle eines Salzes geben, während in der Zelle ein „Mangel herrscht. Weiterhin ging Schüßler davon aus, dass pur gegebene Mineralstoffe den Körper in seiner Arbeit überfordern können und daher nicht über einen längeren Zeitraum verabreicht werden sollten. So können wir bedauerlicherweise nicht ausschließen, dass bei länger andauernder, konzentrierter Gabe beispielsweise von Vitamin C der Körper als Schutzmechanismus das plötzliche Überangebot an Vitamin C trotz eines bestehenden Defizits als Depot anlegt, woraus bei entsprechender Diathese eine verstärkte Steinbildung resultieren mag. Wie immer im Leben obliegt es uns als Therapeuten, Nutzen und Risiko sinnvoll abzuwägen. Schüßler ging davon aus, dass es möglich sein müsste, durch eine spezielle Aufbereitung der Salze dem Körper im Krankheitsfall zu helfen, indem er die Zelle zur Selbstheilung anregte. Dabei ging es ihm nicht darum, einen echten „Mangel auszugleichen, sondern eine von ihm so bezeichnete „Molekül-Verteilungs-Störung zu beheben.

Stellen Sie sich als Beispiel vor, dass Sie nach einer langen Wanderung unter einem Wadenkrampf leiden. Durch die körperliche Belastung haben Sie vermehrt Mineralien ausgeschwitzt. Außerdem verbraucht Ihr Herz durch die Anstrengung mehr Magnesium. Nehmen Sie jetzt die „Heiße 7" (10 Tbl. der Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 in heißem Wasser aufgelöst, schluckweise getrunken) wird der Krampf innerhalb einiger Minuten vergehen. Die ungleiche Verteilung der Ionen wird behoben, so dass die Magnesiumteilchen wieder in jede Muskelzelle ihrer Waden einfließen und den Krampf lösen können.

Schüßlersalze dienen der Unterstützung von körpereigenen Selbstheilungsprozessen. Sie können den Organismus regenerieren und körpereigene Abläufe stabilisieren. Sie helfen bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen des Alltags.

Der Begriff „Biochemie"

Das griechische Wort „Bios bedeutet Leben. Chemie bezeichnet den naturwissenschaftlichen Zweig, der von der Zusammensetzung und Umwandlung der Stoffe und ihrer Verbindungen handelt. „Biochemie bedeutet nach Schüßler somit das Wissen um die chemischen Vorgänge im menschlichen Organismus, in der Tierwelt und im Pflanzenreich. „Biochemische Salze" sind bestimmte Mineralstoffe, die von Dr. Schüßler zu therapeutischen Zwecken in niedrig potenzierter Form eingesetzt wurden.

Was sind biochemische Salze eigentlich?

Bei den Mineralsalzen handelt es sich, wie im Vorwort bereits erläutert, um anorganische Salze, deren Herstellung

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