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Käpt´n Donnerpaule jagt die Limodiebe

Käpt´n Donnerpaule jagt die Limodiebe

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Käpt´n Donnerpaule jagt die Limodiebe

Länge:
89 Seiten
39 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 1, 2013
ISBN:
9783943199871
Format:
Buch

Beschreibung

Eines Tages gerät das Piratenleben von Käpt'n Donnerpaule mächtig durcheinander. Erst fliegt ihm die freche Möwe Antonia zu und möchte auch noch Matrosin auf seinem Schiff werden. Und dann verschwindet seine geliebte Zitronenlimo, ohne die er kaum zu ertragen ist. Zusammen mit Antonia macht sich der Käpt'n auf die Suche nach der verschwundenen Limo. Schließlich kommt es zur Begegnung mit den gefährlichen Limodieben, und das bringt Käpt'n Donnerpaule und seine Matrosin in eine ziemlich verzwickte Lage ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 1, 2013
ISBN:
9783943199871
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Käpt´n Donnerpaule jagt die Limodiebe - Stefan Schwinn

1. Eine Matrosin für Donnerpaule

Eine wilde Fahrt übers Meer geht zu Ende, als Käpt’n Donnerpaule sein Piratenschiff aufs Ufer zusteuert. Kurz vor dem alten Steg mit dem Schild „Donnerpaules Piratenrobbennest" geht die Polly vor Anker.

Begeistert kommt Silbermöwe Antonia aus dem Ausguck heruntergeflattert und sagt: „Das war ein ganz toller Tag auf See, Käpt’n. Darf ich bitte für immer hier an Bord bleiben? Ich möchte eine richtige Piratin werden, und so gefährlich wie du."

Donnerpaule denkt nach. Will er die kleine Möwe, die ihm vor drei Tagen zugeflogen ist, wirklich an Bord behalten? Eine Möwe an Bord eines Piratenschiffs? Und dann noch ein Mädchen? Das geht doch gar nicht, oder? Und wie er so vor sich hin grübelt, kommt ihm eine Idee.

„Von mir aus kannst du bleiben. Aber du musst dich hier nützlich machen."

„Was meinst du damit?", will Antonia wissen.

„Du könntest zum Beispiel jeden Freitag mein Piratenschiff aufräumen …"

„Das ganze Schiff?"

„… und putzen."

„Bei dir piept’s wohl. Meinst du, nur weil ich ein Mädchen bin, habe ich Lust auf deine Hausarbeit? Nee, nee. Piratin will ich werden, putzen kann ich auch zu Hause", meckert die Möwe ärgerlich.

„Bedaure, die Ausbildung zum Piraten ist hart, Antonia."

Antonia hat schon oft gehört, dass Piratenrobben schwer zu knacken sind. Aber dass Donnerpaule so stur ist, überrascht sie doch.

„Muss es wirklich jeden Freitag sein? Komm, lass uns verhandeln", schlägt sie vor.

„Jeden Freitag. Lass es dir durch den Kopf gehen. Du kannst natürlich genauso gut zu deiner Möwenfamilie abfliegen und versuchen, dort eine tolle Piratin zu werden."

Donnerpaule blickt gespannt in Antonias Gesicht.

Die Möwe blinzelt den Piratenkapitän nachdenklich an. Dann wandert ihr Blick noch einmal das Schiff entlang. Und plötzlich hat sie eine Idee, wie sie die Putzerei clever hinter sich bringen kann. „Na gut, wenn es sein muss, putze ich hier freitags, sagt sie. „Du hast Glück, dass ich bei dir gelandet bin, Käpt’n. Wenn ich zwei-, dreimal im Tiefflug übers Deck düse, wird der ganze Staub ins Meer gewirbelt. Und alles glänzt tipptopp.

Das klingt gut.

„Ich habe mir gleich gedacht, dass dir mein Vorschlag gefallen würde, lacht Donnerpaule. „Und vielleicht wird tatsächlich eine große Seeräuberin aus dir.

„Na klar, Antonia Silbermöwe, der Schrecken der Meere! Darf ich dann auch mit deiner Erbsenpistole auf Seeschwalben schießen, so wie du vorhin?"

„Du bist wohl völlig übergeschnappt, raunzt Donnerpaule. „Erbsenpistolen sind nichts für kleine Möwenmatrosinnen. Ich brauche dich täglich im Ausguck und freitags, du weißt schon. Der Rest kommt später.

Antonia blickt ihn enttäuscht an. „Darf ich denn wenigstens ab und zu deinen Piratensäbel polieren?"

„Darüber lässt sich reden. Aber jetzt flatter hoch und hol den Jolly Roger vom Mast. Unser heutiger Einsatz ist hiermit beendet. Zeit fürs Abendessen."

„Wen soll ich dir bringen? Jolly Roger?, fragt Antonia, die verwundert nach oben blickt. „Dort oben ist doch niemand.

„Haha, lacht Donnerpaule. „Du musst wirklich noch eine Menge lernen. So heißt die Piratenflagge.

„Aye, aye, Käpt’n", tönt Antonia und flattert sofort hinauf zur Flagge.

„Du bist wirklich die verrückteste Robbe, die ich kenne", ruft sie hinunter.

„Das glaube ich dir, Antonia. Schließlich bin ich nicht irgendeine Robbe, sondern Käpt’n Donnerpaule höchstpersönlich."

Da hat er recht. Robben gibt es wie Sand am Meer, blaue Robben sind schon seltener. Doch wer eine waschechte blaue Piratenrobbe wie Donnerpaule kennenlernen möchte, der muss großes Glück haben. Er kommt zwar

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