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1813: Schicksalsjahr der Völkerschlacht (GEO eBook)

1813: Schicksalsjahr der Völkerschlacht (GEO eBook)

Von GEO

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1813: Schicksalsjahr der Völkerschlacht (GEO eBook)

Von GEO

Bewertungen:
3/5 (2 Bewertungen)
Länge:
26 Seiten
17 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 27, 2013
ISBN:
9783652003605
Format:
Buch

Beschreibung

Befreiungskriege, Völkerschlacht, Zeitenwende: 1813 ist ein Jahr, das ganz Europa erschüttert. Am Ende ist Napoleon besiegt, eine Epoche geht zu Ende, eine neue bricht an. Den Deutschen bringt jene keineswegs jene Einheit und Freiheit, für die viele von ihnen schon damals, vor 200 Jahren, gekämpft hatten. Und für die, im Rückblick betrachtet, der französische Eroberer viel eher einstand als die deutschen Fürsten. Die GEO-Rekonstruktion eines Schicksalsjahres, in dem ganz Europa marschiert - und sich in Deutschland erstmals eine Nation findet.

Die großen Themen der Zeit sind manchmal kompliziert. Aber oft genügt schon eine ausführliche und gut recherchierte GEO-Reportage, um sich wieder auf die Höhe der Diskussion zu bringen. Für die Reihe der GEO eBook-Singles hat die Redaktion solche Einzeltexte als pure Lesestücke ausgewählt. Sie waren vormals Titelgeschichten oder große Reportagen in GEO.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 27, 2013
ISBN:
9783652003605
Format:
Buch

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1813 - GEO

GEO

1813: Wohin aber gehst du, Deutschland?

Befreiungskriege, Völkerschlacht, Zeitenwende: 1813 ist ein Jahr, das ganz Europa erschüttert. Am Ende ist Napoleon besiegt, eine Epoche geht zu Ende, eine neue bricht an. Den Deutschen bringt jene keineswegs jene Einheit und Freiheit, für die viele von ihnen schon damals, vor 200 Jahren, gekämpft hatten. Und für die, im Rückblick betrachtet, der französische Eroberer viel eher einstand als die deutschen Fürsten.

Die GEO-Rekonstruktion eines Schicksalsjahres, in dem ganz Europa marschiert – und sich in Deutschland erstmals eine Nation findet.

Von Fred Langer

Januar 1813, Ostpreußen

Eine Armee von Untoten taumelt westwärts in den ersten Wochen dieses Jahres. Durch die Städte, die Dörfer schleppen sich Gespenstergestalten, von Erfrierungen entstellt, fast wahnsinnig vor Hunger. Manche sind in Priestergewänder gehüllt, wieder andere in Frauenkleider oder Pferdedecken, was immer sie auf ihrem Marsch haben finden können gegen den weißen Tod.

Ein halbes Jahr ist es erst her, da sind diese Männer in makellosen französischen Uniformen, aber ohne ausreichenden Schutz gegen beinahe 40 Grad Kälte nach Russland gezogen, als Teil der bis dahin größten Streitmacht aller Zeiten. 600 000 Soldaten zählt das Heer Napoleons da noch. Mit dieser gewaltigen Kriegsmaschine herrscht er über Europa, von Spanien bis Polen, von der italienischen Stiefelspitze bis zum „Departement Elbmündung", dessen Hauptstadt Hamburg die fünftgrößte französische Metropole ist. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation musste dem Kaiserreich Napoleons weichen, die deutschen Lande werden von Paris regiert.

Napoleons Truppen sind schnell und beweglich,

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