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Der kleine Lord

Der kleine Lord

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Der kleine Lord

Bewertungen:
4/5 (21 Bewertungen)
Länge:
146 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 4, 2013
ISBN:
9783417226966
Format:
Buch

Beschreibung

Das Buch zum gleichnamigen, bekannten TV-Klassiker! Amerika um 1850. Der siebenjährige Cedric ist ein normaler Junge, der mit seiner verwitweten Mutter in bescheidenen Verhältnissen lebt. Eines Tages erfährt er, dass er der Erbe eines reichen englischen Grafen ist, der ihn zu seinem Nachfolger machen möchte. So reist Cedric mit seiner Mutter nach England. Aber während Cedric ein sehr aufgeschlossenes, freundliches Wesen hat, ist sein Großvater hartherzig und verbittert. Plötzlich taucht eine fremde Frau auf, die behauptet, ihr Sohn sei der wahre Erbe des Grafen. Doch dieser hat Cedric bereits tief in sein Herz geschlossen ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 4, 2013
ISBN:
9783417226966
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Der kleine Lord - Frances H. Burnett

Inhaltsverzeichnis ]

In Amerika

Cedric wusste von seinem Vater, dass er ein großer Mann mit blauen Augen und einem langen Schnurrbart gewesen war. Und er erinnerte sich, wie er auf seiner Schulter geritten war.

Während der Krankheit des Vaters hatte man Cedric aus dem Haus gegeben, und als er zurückkam, war alles anders.

Seine Mutter, die in der schweren Zeit ebenfalls erkrankt war, konnte heute zum ersten Mal wieder am Fenster sitzen. Sie war blass, und ihre Augen blickten groß und traurig, und sie trug ein schwarzes Kleid.

Cedric war vom Spiel aufgestanden und hatte sich gegen die Mutter gelehnt. »Liebste«, sagte er – Vater hatte Mutter immer so genannt, und der Kleine sprach es ihm nach –, »Liebste, geht es dem Papa besser?«

Als er fühlte, wie ihre Arme zitterten, wandte er sich um und blickte ihr ins Gesicht.

»Geht’s ihm gut?«

Dann schlang er plötzlich seine Ärmchen fest um ihren Hals, küsste sie und schmiegte seine Wange an ihr Gesicht. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter, weinte und hielt Cedric fest, als ob sie ihn nie mehr loslassen wollte.

»Ja, es geht ihm gut«, flüsterte sie, »recht gut, aber wir haben jetzt nur noch uns zwei.«

Da begriff er, dass sein Vater nicht mehr bei ihnen sein würde.

Cedric nahm sich vor, nicht mehr so oft vom Vater zu sprechen. Und er spürte auch, dass es nicht gut für die Mutter war, jetzt immer nur stumm aus dem Fenster zu sehen.

Als Cedric älter geworden war, merkte er, dass sie beide sehr einsam waren. Eines Tages erfuhr er dann auch, warum.

Seine Mutter war eine Waise und stand ganz allein in der Welt, als sie Papa kennenlernte. Sie war ein hübsches Mädchen gewesen und hatte als Gesellschafterin bei einer reichen alten Dame gelebt, die sie gar nicht freundlich behandelte.

Eines Tages, als sie mit Tränen in den Augen die Treppe hi­nauflief, stand Kapitän Cedric Errol unten und beobachtete sie. Sie sah so lieb und traurig aus, dass der Kapitän sie nicht vergessen konnte.

Als der Vater des Kapitäns von den Heiratsabsichten seines Sohnes hörte, war er sehr aufgebracht. Er hatte eine heftige Abneigung gegen Amerika und die Amerikaner.

Der Graf hatte noch zwei Söhne, die waren älter als Kapitän Cedric Errol. Nach dem Gesetz stand dieser als Erbe also erst an dritter Stelle, und er hatte deshalb wenig Aussichten, einmal den Grafentitel und den Reichtum seines Vaters zu erben.

Und doch war er von der Natur reicher ausgestattet worden als die beiden älteren Brüder. Cedric Errol war klug und freundlich. Er konnte schnell die Herzen seiner Mitmenschen erobern; seine Brüder jedoch waren schwerfällig, nicht sehr gescheit und wenig umgänglich. Sie waren weder gütig noch versprachen sie, den Titel eines Lords einmal mit Würde zu tragen.

Das verbitterte den alten Grafen. Er schickte Cedric auf Reisen nach Amerika, um ihn nicht stets vor Augen haben zu müssen.

Als der alte Mann nun von der Nachricht überrascht wurde, sein jüngster Sohn Cedric wolle eine Amerikanerin heiraten, wurde er sehr böse. Er schrieb ihm, dass er nie mehr nach Hause kommen dürfe.

Der Kapitän war traurig, als er den Brief gelesen hatte. Er liebte seine Heimat. Er liebte auch den so leicht reizbaren Vater. Aber er wusste, dass der Bescheid seines Vaters ein endgültiger war.

Cedric Errol verkaufte seine Offiziersurkunde und heiratete, nachdem er in New York eine Anstellung gefunden hatte. Er bewohnte ein einfaches Haus in einer ruhigen Straße, und hier erblickte der kleine Cedric das Licht der Welt.

Der kleine Sohn glich schon früh dem Vater. Er hatte sein blondes Haar und auch das heitere und gewinnende Wesen geerbt.

Als Cedric wusste, dass sein Vater nicht wiederkommen würde, bemühte er sich, alles zu tun, um seine Mutter zu erfreuen. Er fühlte, dass er der Einzige war, der dies noch tun konnte.

Dieses Empfinden hatte er, wenn er sich zu ihr setzte, ihr seine Bilderbücher zeigte und sich sanft an sie schmiegte.

Als er älter wurde, war er seiner Mutter ein so vortrefflicher Gesellschafter, dass sie nach gar keinem anderen Umgang verlangte.

Sie plauderten, spielten oder gingen zusammen spazieren. Frühzeitig lernte er lesen, und oft las er seiner Mutter aus Märchenbüchern und aus Zeitungen vor.

»Man muss wirklich lachen über die altklugen Ansichten und Aussprüche des Knaben«, sagte Mary, die Dienerin. »Als Präsidentenwahl war, kommt er da eines Tages in die Küche, stellt sich vor den Herd, steckt die Hände in die Taschen und sagt: ›Mary, ich bin neugierig, wie die Wahl ausgeht. Ich bin Republikaner und die Liebste ist es auch. Bist du auch Republikaner, Mary?‹«

»›Nein‹, antwortete ich, ›ich bin Demokrat.‹ Da sieht er mich mit einem vorwurfsvollen Blick an und sagt: ›Mary, das Land wird zugrunde gehn.‹ Seitdem versucht er täglich wenigstens einmal meine politischen Ansichten zu ändern.«

Mary war stolz auf den Jungen.

»Er ist ein Aristokrat«, pflegte sie zu sagen. »Er sieht aus wie ein kleiner Lord.«

Cedric wusste nicht, wie ein Lord aussieht, geschweige denn, was ein Lord ist. Sein größter Freund war der Krämer an der Straßenecke. Mr. Hobbs war ein brummiger Mann, zu dem Jungen aber war er freundlich. Cedric bewunderte ihn. Er hielt ihn für eine sehr wichtige und reiche Persönlichkeit, weil er so viele Dinge in seinem Laden hatte – Pflaumen und Feigen und Apfelsinen und Biskuits –, und er besaß ein Pferd und einen Wagen. Cedric hatte auch den Milchmann gern und den Bäcker und die Apfelfrau, aber am meisten verehrte er doch Mr. Hobbs. Mit ihm war er so vertraut, dass er stundenlang bei ihm saß und mit ihm die Tagesereignisse besprach.

Mr. Hobbs las eifrig die Zeitungen, und durch ihn erfuhr Cedric meist alles, was in Washington vor sich ging. Mr. Hobbs unterrichtete ihn laufend darüber, ob der Präsident seine Pflicht tat oder nicht.

Das besondere Missfallen des Mr. Hobbs hatten zu allen Zeiten die Grafen und Barone gefunden. Cedric traf ihn einst in seinem Laden, wie er eifrig den Hofbericht in einer Londoner illustrierten Zeitung studierte und die Bilder des Festes betrachtete.

»Da sieht man wieder«, rief er aus, »was für ein verschwenderisches Leben sie führen! Aber eines Tages werden sich die Unterdrückten erheben und dann wird es aus sein mit ihrer Herrlichkeit – Grafen, Barone, alle miteinander!«

»Kannten Sie jemals Grafen oder Barone, Mr. Hobbs?«, fragte Cedric.

»Nein«, erwiderte Mr. Hobbs entrüstet. »Habe auch kein Verlangen danach, solche Tyrannen hier in meinem Laden auf meinen Biskuitkisten sitzen zu sehen.«

»Vielleicht würden sie aber gar keine Grafen sein wollen, wenn sie etwas Besseres wüssten«, sagte Cedric mit einem unsicheren Mitgefühl für den unglücklichen Stand.

»Nein! Niemals!«, entgegnete Mr. Hobbs. »Gerade darauf sind sie ja stolz!«

Als Mary kam, musste man das Gespräch beenden. »Komm nach Hause, Liebling«, sagte sie, »deine Mutter fragt nach dir.«

Cedric glitt von seinem Stuhl herab.

»Leben Sie wohl, Mr. Hobbs. Auf Wiedersehen!«

»Was gibt’s denn Mary?«, forschte er unterwegs. »Ist’s heute zu heiß?«

»Nein«, sagte Mary, »aber es gehen zu Hause merkwürdige Dinge vor.«

»Hat die Liebste Kopfschmerzen bekommen?«, fragte er besorgt.

Aber das war’s auch nicht. Als sie das Haus erreichten, sah Cedric einen Wagen davor stehen und er hörte, dass jemand mit seiner Mama sprach. Mary eilte mit Cedric die Treppe hinauf, zog ihm den besten Anzug an und kämmte ihm die Locken.

»Lords, jawohl!«, hörte er sie vor sich hin murmeln, »und die Adligen und Vornehmen. Ach, zum Kuckuck damit! Lord – solches Unglück!« Er sprang die Treppe hinab und trat in das Wohnzimmer ein. Im Lehnstuhl saß ein großer, hagerer alter Herr mit scharfen Gesichtszügen. Mrs. Errol stand mit bleichem Gesicht daneben. Sie lief Cedric entgegen und schloss ihn in die Arme.

Der große alte Herr stand von seinem Stuhl auf und sah den Knaben mit scharfen Blicken an. Er rieb sein spitzes Kinn mit seiner knochigen Hand und schien sehr zufrieden zu sein.

»So, so«, sagte er zuletzt langsam, »also das ist der kleine Lord Fauntleroy.«

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

Cedrics Freunde

Als der Herr wieder gegangen war, erzählte die Mutter ihrem kleinen Sohn eine merkwürdige Geschichte:

Die Geschichte handelte von Grafen. Sein Großpapa, den er nie gesehen hatte, war ein Graf. Cedrics ältester Onkel wäre ebenfalls Graf geworden, hätte er nicht bei einem Sturz vom Pferd den Tod gefunden. Nach ihm wäre sein anderer Onkel Graf geworden, aber er starb in Rom an einem Fieber. Schließlich wäre sein Vater Graf geworden, wenn er noch gelebt hätte. Da sie aber alle tot waren und nur Cedric noch lebte, würde er nach seines Großpapas Tod Graf werden –

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Rezensionen

Was die anderen über Der kleine Lord denken

3.8
21 Bewertungen / 16 Rezensionen
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Leser-Rezensionen

  • (2/5)
    Today I picked up a very cheap copy at a book stall. I didn't mean to go and re-read it right now, but it seems I'm doing it =) Not as good as I remembered, but still not bad.
  • (5/5)
    The third son of the Earl of Dorincourt, Cedric Errol, is disowned by his widower father because he marries an American. The couple have a child; Cedric Sr. dies in an influenza epidemic; both of the Earl’s older sons die – and, guess what? – the American boy Cedric inherits the title. His grandfather has him brought to England to groom him for the position.Cedric is a paragon of beauty and virtue but, even though I tried, I couldn’t dislike him. “He was always lovable because he was simple and loving. To be so is like being born a king.”What a wonderful children’s story this is – and I’m so very sorry that I missed it a s a child. 4½ starsRead this if: you have a child to share it with (oh, do introduce him or her to Cedric!); you’d like a child’s view of the world of Downton Abbey; or if you value classics.
  • (4/5)
    A character that I've constantly seen referenced but had never read. It is definitely a product of its time; slow to start and with an extremely dry wit that still caused my family to laugh out loud on several occasions (we read it aloud in the car). One of the funniest lines wasn't in the novel proper but in the authors biography "Her (Burnett's) adult novels are of a sentimental vein which is now thoroughly out of fashion."

    The language is a bit repetitive - the Earl's smile is almost always 'grim', and an alarming number of things are either 'gay' or 'queer'. This, combined with the earnestness that the lines are delivered with lead to my constantly appending the phrase "He said with a leering wink" to the end of sentences. At least until the children caught on and the 10-year old asked "What's a leering wink?" Regardless, doing so makes the book exponentially funnier, if a bit off-putting since the titular character is 7 years old.
  • (4/5)
    This is a simple plot similar to Pollyanna only the main character is a boy. I loved this book for its depiction of what a child can be like; how each of us impacts for the better or the worse those we come into daily contact with. My eight year old daughter will love this book. I have added it to her reading selection for the coming school year.
  • (4/5)
    Little Lord Fauntleroy is a sweet tale about a father-less, American boy named Cedric who finds himself the heir to an English earldom. The story is sorta in the vein of other classic books, like Anne of Green Gables, Heidi, Pollyanna, and Rebecca of Sunnybrooke farm, in which a sweet, innocent child generally makes people happy. By the end of the story grumpy people are made kind and ungrumpy. I guess you'd say Little Lord Fauntleroy is the male character take on that storyline. Also, Little Lord Fauntleroy (Cedric) is the anti-Tom Sawyer, because Fauntleroy is the perfect, gentleman child.

    Four stars because the plot is pretty straight-forward. No shocks or surprises. However, the story is very enduring. Just a sweet, comforting little read about a cute little boy doing nice things.

    On a personal note, while I enjoyed the story, I hate the title. The name Fauntleroy reminds me of Ben Stiller's character in "Meet the Parents" or Prince Humperdinck from "The Princess Bride." I wish Burnett had titled it "something something Cedric" for the character's real name.
  • (3/5)
    Little Lord Fauntleroy is a set book for my children's lit course, I think. It's the second book I've read by Frances Hodgson Burnett -- although I own A Little Princess too, and plan to read it soon. They all seem to start the same way, describing the child and then having a sudden change in circumstances, especially location (e.g. India to Yorkshire, America to , usually due to the death of a parent. In The Secret Garden and Little Lord Fauntleroy, there is some kind of amazing change in circumstance due to love or friendship -- in The Secret Garden, both Mary and Colin are changed, as well as Colin's father; in Little Lord Fauntleroy, the old Earl is changed while Little Lord Fauntleroy himself stays more or less the same throughout.

    I'm sure I would have liked it more when I was younger. I suspect when I go back to The Secret Garden, I'll still find some of the old magic in it. But I'm a little too grown up and cynical for the simplicity of the journey through this book. It's interesting, though, to think about what kind of children's book it is, what kind of things the author had in mind. Sentimentality, evidently, and a story that can interest a child in it, but still moralising throughout -- it's not as overt as some books for children, but it's there. "Literature should improve your mind" kinda thinking.
  • (5/5)
    I am always at something of a loss to explain my abiding love for Little Lord Fauntleroy, which must be included, along with The Secret Garden and A Little Princess, among the author's better known works. Extremely sentimental, with a somewhat more moralistic tone than that found in Burnett's other two classics, it features a child protagonist so angelically good that children everywhere might be forgiven for hating him.But despite its Victorian trappings - complete with English aristocrats, estranged and disinherited sons, long-lost (not to mention fake) heirs, and the inevitable triumph of the moral and "well-bred" over the deceitful and vulgar - Little Lord Fauntleroy is at heart a satisfying tale of family reconciliation, and the transformative power of love. Cedric Errol, the cheerful, good-hearted young hero of the tale, is able to bridge the differences, not just between the generations, but between the nations.Burnett herself was something of a bridge, born and raised in England, but living most of her adult life in America, and her familiarity with both cultures must have stood her in good stead while writing this tale of a crusty English aristocrat and his American heir. This may also account, in part, for my pleasure in the story, for at a time when few English children's authors had anything good to say about Americans (if they had anything to say at all), Burnett created a lovable character whose virtues - from the ease with which he converses with adults, to his democratic kindness and concern for all - were distinctly alien to British notions of childhood.
  • (3/5)
    This is a book about virtue. It would be a fun read aloud for the grands.
  • (4/5)
    Cedric is a good boy,and live with his mother.But his grandfather Earl don't like his mother because she is American.Cedric lives with his grandfather who is cool.But he become gentleman because of Cedric..It is very heartful story.Story is a little long but very interesting.Cedric is so good boy.And Earl become good,so it is please for me.
  • (2/5)
    A 'handsome little boy' with 'golden curls' is the son of a exiled Captain and an American woman, who has been living in reduced circumstances, when he discovers that he is, in fact, Lord Fauntleroy, and will one day be Earl of Darincourt in place of his grandfather.So he must go to England, where the grumpy and bitter old man waits, and leave behind all his 'common' friends. But before he does, he solves all their problems.And so the sickly sweetness begins. The boy is obviously perfect, not scarred by either the loss of his father or having played with the lower classes of New York, and at the same time can't possibly be spoilt by the money and decadence afforded to him. The Earl keeps his mother 'Dearest' from him, and yet he is still happy. He charms all who meet him. The mother is perfect as well. And the Earl? Well, surely he has to become perfect in the halo of this 'handsome little face'.I only made it through this because it was the only audiobook I had at the moment, and I needed some sound! There are about a thousand too many mentions of Cedric's 'strong, lithe, graceful little body' and 'lordly little red legs', not to mention his mother's 'sweet young voice'. It was so bad that if I'd rolled my eyes every time I heard some phrase like this, I would have appeared drunk very quickly. This book's descriptions must be a paedophile's ideal. The basic plot is highly predictable, the characters one dimensional (apart from the Earl, who at least starts off being interestingly bitter and miserable) and at the end I wanted to throttle the whole lot of them.Perhaps I am just a cynic. In fact, I know I am. And this pushed me nearly over the edge.
  • (4/5)
    Summary: Cedric Errol was for the most part a normal seven-year-old boy. His British father died when he was young, but his American mother and he live a happy, comfortable life together. One day, a lawyer arrives from Britain with some startling news: Cedric's uncles (whom he's never met) are dead, which leaves Cedric as Lord Fauntleroy, and standing to inherit an Earldom. His grandfather, the current Earl, is a nasty, cantankerous, selfish old man, who is still upset about Cedric's father marrying an American. The Earl sends for Cedric to come live with him in England, not for the boy's benefit, but for his own sense of pride. Cedric has been brought up to be unfailingly good, kind, and trusting, but how will such an innocent fare when given the privilege and power of nobility?Review: Well, color me misinformed. For some reason I had in my head that to be called "a little Lord Fauntleroy" was a disparagement, meaning you were acting like a spoiled brat. Turns out, the reality is pretty much the exact opposite. Cedric is almost preternaturally wonderful: kind, cheerful, giving, attractive, selfless, strong, trusting, and only ever seeing the best in people. He's essentially a male version of Sara Crewe from A Little Princess, but even more wonderful; even Sara was allowed one fit of temper. Cedric's extreme naiveté actually makes it somewhat hard to believe him as seven-year-old; in some places, four or five would have seemed to be a better fit. Regardless, this book - and Cedric himself - did charm me. Similarly to A Little Princess, the story is mostly one of the magic that being a good person can work in the world, and as morals go, that's not a bad one. My only real complaint is that Burnett transcribed her dialogue pretty literally, and gave all of her servants and rural people such thick country accents that some of their lines were almost unreadable. Apart from that, though, it's a sweet little story, predictable as all get out, of course, but not overly facile in its resolutions. Not quite as engaging as A Little Princess or The Secret Garden, but a charming little book all the same. 3.5 out of 5 stars.Recommendation: Best for fans of Burnett's other books, or British children's lit in general.
  • (5/5)
    The story is about a boy called Cedric, who lives with his mother in a fairly run-down New York neighbourhood in the late 1800s. He is a lovable child, who has a knack of making friends with people of all ages: from the local grocer to a bootblack who struggles to make ends meet. One day, a lawyer arrives from the UK, giving some news that changes their lives forever. Much of the book describes Cedric's gradual adaptation to a very different kind of life, and also the thawing of a crusty old man. It’s a children’s book, which paints a good picture of the contrast between aristocratic homes in England and the poorer parts of New York. The author was clearly comfortable in both cultures, and shows how different the two countries were, even 130 years ago. Well worth reading for anyone - child or adult - who likes this era of fiction. I re-read it in about three hours, and it made an excellent distraction from an otherwise rather boring flight.
  • (5/5)
    Little Lord Fauntleroy by Frances Hodgson Burnett; (5*)This was a sweet little story that speaks of the power of kindness, generosity and friendship. Cedric, our Little Lord Fauntleroy, is such an endearing character, so wise for such a young child. He is a perfect little angel of a lad. He's handsome, kind and caring. The reader cannot help but to adore this little guy. When he came into his fortune he was told by his grandfather's 'man' that he could have anything he wanted. Most little boys would want a race car or a spaceship or something else totally selfish but not our little guy. He only wanted money to help the poor and the needy. The Earl, his grandfather, was your stereotypical stone faced, heartless lord who has never loved anyone but himself and his now deceased younger son. But then he meets this grandson who is impossible not to adore. Cedric's innocent love for his grandfather breaks open the veneer of his stony old heart and makes an impact on the old soul, changing his life and consequently the lives of those who live under him.Another wonderful story by this gifted and beloved author.
  • (5/5)
    One of my favourite children's books ever. Fauntleroy is a young, American boy whose gentle mother allows him to be taken from her when he becomes the heir to a massive English fortune. His delightful, loving personality wins over his incredibly cranky grandfather and eventually reunites his family.
  • (5/5)
    When I was little, two of my favorite books were A Little Princess and The Secret Garden (HarperClassics) by Frances Hodgson Burnett. When I grew up, they were still favorites. So a year ago when I was buying them for my little cousin, and I noticed "Little Lord Fauntleroy", I was astounded. How did I miss such a gem? The story of little Cedric who warms his old grandfather's heart is beautifully written and quite touching. There is also a lesson to be learned, as we watch what Cedric does with his newfound wealth. What would you do if you were suddenly gifted with such a fortune? This story is perfect for anyone who enjoyed "A Little Princess" or "The Secret Garden"!
  • (4/5)
    It's soppy and sentimental and idealises childhood in a totally unrealistic manner - and I still love it! Sometimes, it's nice to be able to suspend disbelief and decide that crusty old men can be indeed be won around by childish love, innocence and good manners.