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Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht: aktualisiert und publiziert in den Bayerischen Verwaltungsblättern (BayVBl.) 2013

Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht: aktualisiert und publiziert in den Bayerischen Verwaltungsblättern (BayVBl.) 2013

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Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht: aktualisiert und publiziert in den Bayerischen Verwaltungsblättern (BayVBl.) 2013

Länge:
122 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
24. Juni 2014
ISBN:
9783415053199
Format:
Buch

Beschreibung

Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht
aktualisiert und publiziert in den Bayerischen Verwaltungsblättern
2013

Das E-Book enthält vier Prüfungsaufgaben mit Lösungen zum Öffentlichen Recht in Bayern zur Vorbereitung auf das Erste Examen.

Alle Lösungshinweise wurden vor der Publikation im jeweiligen Heft der Bayerischen Verwaltungsblätter (BayVBl.) nochmals überprüft und gegebenenfalls bearbeitet. Die Lösungen sind somit auf dem Stand der Erstpublikation in den BayVBl.

Die Reihenfolge der Aufgaben und Lösungen entspricht der zeitlichen Reihenfolge des Erscheinens in den Bayerischen Verwaltungsblättern.

Studenten und Referendaren in Bayern steht damit eine unverzichtbare Sammlung freigegebener und veröffentlichter Examensklausuren zur Verfügung. Ob im Klausurenkurs in AG-Gruppen oder bei der individuellen Vorbereitung - wer diese Klausuren durchgearbeitet hat, kann wesentlich entspannter in die Prüfung gehen.
Freigegeben:
24. Juni 2014
ISBN:
9783415053199
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht - Richard Boorberg Verlag

Aufgaben und Lösungen aus Ersten Juristischen Staatsprüfungen in Bayern im Öffentlichen Recht

aktualisiert und publiziert in den Bayerischen Verwaltungsblättern (BayVBl.)

2013

Alle Lösungshinweise wurden vor der Publikation im jeweiligen Heft der Bayerischen Verwaltungsblätter nochmals überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Die Lösungen sind somit auf dem Stand der Erstpublikation in den Bayerischen Verwaltungsblättern.

Die Reihenfolge der Aufgaben und Lösungen entspricht der zeitlichen Reihenfolge des Erscheinens in den Bayerischen Verwaltungsblättern.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek | Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detailierte bibliografische Angaben sind im Internet unter www.dnb.de abrufbar.

ISBN 978-3-415-05319-9 (ePub)

© Richard Boorberg Verlag

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlages. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG | Levelingstr. 6a | 81673 München

Stuttgart | München | Hannover | Berlin | Weimar | Dresden

www.boorberg.de

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

Aufgabe 5 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/1

(Schwerpunkt Baurecht)

Lösungsskizze zur Aufgabe 5 der Ersten Juristischen

Staatsprüfung 2010/1

Aufgabe 5 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/2

(Schwerpunkt Öffentliche Sicherheit und Ordnung)

Lösungsskizze zur Aufgabe 5 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/2

Aufgabe 6 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/1

(Schwerpunkt Kommunalrecht, Amtshaftung)

Lösungsskizze zur Aufgabe 6 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/1

Aufgabe 6 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/2 (Schwerpunkt Kommunalrecht, Abgabenrecht)

Lösungsskizze zur Aufgabe 6 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/2

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Aufgabe 5 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/1

(Arbeitszeit: 5 Stunden)

Anton und seine Ehefrau Frieda betreiben im Zentrum des Marktes Schwangau (Landkreis Ostallgäu), der unterhalb des Schlosses Neuschwanstein liegt, eine Pension mit 20 Betten. Das Pensionsgrundstück gehört beiden als Miteigentümern je zur Hälfte.

Die nähere Umgebung des Pensionsgrundstückes ist geprägt durch kleine Ladengeschäfte, Büros, Gaststätten, das Rathaus, eine Kirche und Wohnbebauung. Es gibt mehrere Häuser, die ausschließlich dem Wohnen dienen. Im Übrigen findet die Wohnnutzung in den Obergeschossen der Häuser statt. Die meist aus dem 19. Jahrhundert stammenden Fachwerkhäuser haben höchstens drei Stockwerke. Sie sind in geschlossener Bauweise errichtet und haben Straßenfronten von maximal 20 Metern. Für das Zentrum des Marktes Schwangau besteht kein Bebauungsplan. Das Ortszentrum ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen.

Unmittelbar auf dem Nachbargrundstück zu dem Pensionsgrundstück will Ingo, ein Großinvestor, ein fünfgeschossiges Hotel mit Türmen errichten, das unter dem Namen „Ludwig hoch zwei" betrieben werden und 200 Gästen Übernachtungsplätze bieten soll. Das in historisierendem Stil geplante Gebäude soll eine Straßenfront von 40 Metern aufweisen und doppelt so viel Platz in Anspruch nehmen wie das Rathaus, das das größte Gebäude im Umkreis ist. Als Ingo Frieda den Lageplan und die Bauzeichnungen des Hotels zur Durchsicht vorlegt, unterschreibt Frieda diese als Nachbarin.

Am 3. 9. 2009 reicht Ingo den Bauantrag einschließlich der Bauvorlagen beim Markt Schwangau ein. Der Gemeinderat berät in einer sehr turbulenten Sitzung am 7. 10. 2009 öffentlich über den Hotelneubau und beschließt mit sieben zu sechs Stimmen, dem „zukunftsweisenden Projekt" das Einvernehmen zu erteilen. Dabei stimmt auch das Gemeinderatsmitglied Martin für das Vorhaben, ohne den Gemeinderat darüber zu informieren, dass er als ortsansässiger Metzgermeister mit Ingo bereits einen Vertrag über die Belieferung des Hotels mit Fleischwaren abgeschlossen hat. Der erste Bürgermeister legt den Bauantrag und die Niederschrift über die Gemeinderatssitzung dem Landratsamt Ostallgäu vor.

Am 19. 11. 2009 erteilt das Landratsamt Ostallgäu eine Baugenehmigung für das Hotel. Darin wird durch eine Auflage sichergestellt, dass bei den Nachbarn keine unzumutbaren Lärm- oder Geruchsimmissionen auftreten. Die Baugenehmigung wird Anton nicht zugestellt. Er erfährt von ihr am 20. 11. 2009 aus der Tageszeitung. Am 1. 12. 2009 beginnt Ingo mit dem Bauvorhaben. Anton hält zunächst rechtliche Schritte für wenig sinnvoll und verhandelt mit Ingo über eine Zusammenarbeit.

Nachdem diese Gespräche scheitern, unter anderem, weil Ingo meint, Anton sei an die Unterschrift von Frieda gebunden, geht Anton am 15. 3. 2010 zu seinem Rechtsanwalt. Er möchte wissen, ob er noch Chancen hat, das Bauprojekt so schnell wie möglich zu stoppen. Das Hotel passe überhaupt nicht in das Ortsbild. Ingo habe bereits das ursprünglich vorhandene Nachbargebäude abgerissen und eine Grube ausgehoben.

Vermerk für die Bearbeiter:

In einem Gutachten, das auf alle aufgeworfenen Rechtsfragen eingeht, ist zu prüfen, ob ein Antrag von Anton auf verwaltungsgerichtlichen vorläufigen Rechtsschutz Erfolg hätte. Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) sind nicht zu prüfen.

Lösungsskizze zur Aufgabe 5 der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2010/1

(Text s. BayVBl. 2013, 95)

Die nachfolgenden unverbindlichen Hinweise zur Lösung behandeln die nach Auffassung des Erstellers maßgeblichen Probleme der Aufgabe. Sie stellen keine „Musterlösung" dar und schließen andere vertretbare, folgerichtig begründete Ansichten selbstverständlich nicht aus. Der Inhalt und der Umfang der Lösungshinweise, die Ausführlichkeit und die Detailgenauigkeit der Darlegungen sowie die wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur enthalten insbesondere keinen vom Prüfungsausschuss vorgegebenen Maßstab für die Leistungsanforderung und -bewertung.


Ein Antrag von Anton (A) hat Erfolg, wenn die Sachentscheidungsvoraussetzungen vorliegen und der Antrag begründet ist.

I. Sachentscheidungsvoraussetzungen

1. Verwaltungsrechtsweg

Der Rechtsweg für das Eilverfahren bestimmt sich nach dem Rechtsweg der Hauptsache. Mangels aufdrängender Sonderzuweisung richtet sich die Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs nach § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO. Im vorliegenden Fall wird eine Baugenehmigung im Sinne von Art. 68 Abs. 1 BayBO angegriffen. Insbesondere wird um deren planungsrechtliche Rechtmäßigkeit nach § 34 Abs. 1 BauGB gestritten. Da die Erteilung von Baugenehmigungen den Bauaufsichtsbehörden vorbehalten ist, ist der Streit öffentlich-rechtlich. Mangels doppelter Verfassungsunmittelbarkeit ist er auch nicht verfassungsrechtlicher Art. Eine abdrängende Sonderzuweisung ist nicht ersichtlich. Mithin ist der Verwaltungsrechtsweg nach § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO eröffnet.

2. Statthaftigkeit

Für die Wahl des Antrages ist nach § 88 VwGO das Begehren des Rechtsschutzsuchenden maßgeblich. A möchte im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes einen Baustopp erreichen. Insoweit könnte ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 Abs. 1 VwGO oder ein Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage nach § 80 a Abs. 3 i. V. m. § 80 Abs. 5 VwGO statthaft sein. Gemäß § 123 Abs. 5 VwGO hat ein Antrag nach § 80 a Abs. 3 i. V. m. § 80 Abs. 5 VwGO Vorrang, wenn es sich in der Hauptsache um eine Anfechtungsklage handelt.

Die Baugenehmigung ist ein Verwaltungsakt. Sie regelt die Zulassung eines konkreten Bauvorhabens mit Außenwirkung. Die Baugenehmigung

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