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Seelenmond #2

Seelenmond #2

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Seelenmond #2

Länge:
51 Seiten
43 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Nov. 2014
ISBN:
9783958653542
Format:
Buch

Beschreibung

Romy und Gabriel kommen sich immer näher. Romys Zuneigung wird immer größer, während Gabriel nach dem geeigneten Zeitpunkt sucht, ihr die Wahrheit zu offenbaren. Schließlich konfrontiert er sie mit ihrem gemeinsamen Schicksal. Wie wird Romy darauf reagieren?
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Nov. 2014
ISBN:
9783958653542
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Seelenmond #2 - Andrea Meyer

Meyer

Impressum:

Cover: Karsten Sturm-Chichili Agency

Foto: Fotolia

© 110th / Chichili Agency 2014

EPUB ISBN 978-3-95865-354-2

MOBI ISBN 978-3-95865-355-9

Urheberrechtshinweis:

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors oder der beteiligten Agentur „Chichili Agency" reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Während Romy versuchte ihn zu erreichen streifte Gabriel durch die Straßen und suchte nach leichter Beute. Er verspürte keinen Durst, hatte aber Lust auf die Jagd zu gehen. Der junge Mann der ihn absichtlich anrempelte, um ihm sein Telefon oder das Bargeld zu stehlen war das ideale Opfer. Taumelnd lief Gabriel in eine dunkle Toreinfahrt. Schnell folgte ihm der Mann, um ihm sein Geld und das Mobiltelefon abzunehmen.

„Das war keine gute Idee", knurrte Gabriel und bleckte seine Reißzähne. Im Torbogen war es so dunkel, dass der junge Mann die tödliche Gefahr nicht erkannte. Er lachte nur.

„Alter, der war gut." Seine höhnische Stimme hallte in der Dunkelheit wider. Weiter kam er nicht. Bevor ihm klar wurde was passierte, packte Gabriel ihn am Hals und warf ihn mit einer schnellen Bewegung zu Boden. Er beugte sich über ihn und riss die hektisch pulsierende Halsschlagader auf. Das warme Blut strömte in seinen Mund. Gierig saugte er den zappelnden Körper bis auf den letzten Tropfen aus. Die Leiche warf er achtlos in einen Müllcontainer am Ende der Einfahrt. Mit ein wenig Glück würde niemand diesen Schmalspurganoven vermissen.

>Ich habe dir doch gesagt, dass es keine gute Idee ist<, dachte Gabriel und lächelte. Mit dem Ärmel seines Mantels wischte er sich über die Mundwinkel. In einem Schaufenster überprüfte er sein Spiegelbild. Keine verräterischen Blutspuren in seinem Gesicht zu entdecken. Da in dieser Gegend so gut wie nie Taxen fuhren, machte Gabriel sich zu Fuß auf den Heimweg.

Eigentlich sollte er sich nach dieser üppigen Mahlzeit satt und entspannt fühlen. Aber er war unruhig. Er sah auf seine Armbanduhr. Zu spät, um noch bei Romy anzurufen.

>Was soll ich ihr sagen, was ich mitten in der Nacht von ihr will<, dachte er. Trotzdem zog er sein Handy aus der Tasche. Ein Anruf in Abwesenheit von Romy. Keine Nachricht. Das unbehagliche Gefühl verstärkte sich. Gabriel beschleunigte seine Schritte und versuchte Romy zu erreichen. Nach mehrmaligem Klingeln sprang jedesmal die Mailbox an. An der nächsten Kreuzung hielt ein Taxi an der roten Ampel. Das Schild auf dem Dach war ausgeschaltet. Trotzdem stieg Gabriel ein.

„Meister, was wird das denn, wenn es fertig ist? Der Fahrer drehte sich auf seinem Sitz um und sah ihn an. „Ich hab schon eine Tour.

„Ich gebe ihnen zweihundert Euro, wenn sie mich so schnell wie möglich in die Hafencity fahren." Gabriel zog zwei Hunderter aus der Innentasche seines Mantels und hielt sie dem Fahrer entgegen. Dabei spürte er den Umschlag, den Romy auf seinem Schreibtisch hinterlegt hatte.

„Dann schnallen sie sich mal an", sagte der Mann hinter dem Steuer und gab Gas. Während der knapp zwanzig minütigen Fahrt versuchte Gabriel ununterbrochen Romy zu erreichen. Mit der freien Hand zog er den Umschlag aus der Tasche und sah ihn an. Ein weiteres Problem, um das er sich bald würde kümmern müssen.

Die Fahrt mit dem Lift kam ihm endlos vor. Er konnte Romys Angst noch riechen. Sie hing in der Kabine wie ein billiges Eau de Toilette. Romy lag bewusstlos neben dem Lift. Gabriel kniete sich neben sie und versuchte sie aufzuwecken. Sie stöhnte und murmelte unverständliche Sätze. An ihrem Hals sah er einen hässlichen blauen Fleck. Gabriel hob den schlaffen Körper auf und trug sie ins Schlafzimmer. Vorsichtig legte er sie auf das Bett. Er zog ihr Mantel

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