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Windstärke 13!: Echte Sturmgeschichten mit Orkanstärke. Erzählt von Männern, die es selbst erlebt haben.

Windstärke 13!: Echte Sturmgeschichten mit Orkanstärke. Erzählt von Männern, die es selbst erlebt haben.

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Windstärke 13!: Echte Sturmgeschichten mit Orkanstärke. Erzählt von Männern, die es selbst erlebt haben.

Länge:
57 Seiten
46 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Nov. 2014
ISBN:
9783958982024
Format:
Buch

Beschreibung

Kapitän Emil Feith gerät auf dem Nordatlantik in den schwersten Orkan der Wetteraufzeichnungen. August Jakobs, Kapitän der Fähre "Amrum", wird in der Jahrhundert-Sturmflut vor der Hallig Langeneß zum Seenotretter. Und Kapitän Irenäus Kraenz weiß, Hurrikan "Andrew" lässt ihm nur noch wenige Stunden, um mit seinem kleinen Frachter das rettende Mississippi-Delta zu erreichen. WINDSTÄRKE 13!, das sind sturmumtoste Geschichten von fünf Männern und den längsten Minuten ihres Lebens.
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Nov. 2014
ISBN:
9783958982024
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Windstärke 13! - Stefan Krücken

WINDSTÄRKE 13!

Echte Sturmgeschichten mit Orkanstärke.

Erzählt von Männern, die es selbst erlebt haben.

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Inhalt

Umschlag

Titel

Orkanfahrt

Wellenbrecher

Melodybar

Hurrikan

S.O.S. in der Biskaya

Über Autor und Verlag

Impressum

41° 08’ N +++ 57° 49’ W +++ im Auge von Hurrikan Grace +++ Nordatlantik +++ MS Svea Pacific +++ 30. Oktober 1991

ORKANFAHRT

Die Svea Pacific gerät in den Hurrikan Grace. Mitten im Auge des schlimmsten Sturms seit Beginn der Wetteraufzeichnungen fällt die Ruderanlage des Frachters aus. 20 Meter hohe Wellen rollen auf das Schiff zu. Kapitän EMIL FEITH berichtet über die längsten Minuten seines Lebens.

Wer so lange zur See gefahren ist wie ich, erkennt einen Sturm an seinem Klang. Bis 9 Beaufort ist es ein Brüllen, ab 11 Beaufort ein Stöhnen. Je stärker ein Sturm, desto tiefer seine Stimme, das ist die Regel. Was ich jetzt auf der Brücke der Svea Pacific höre, macht mir Sorgen. Von draußen dringt ein schwingender Ton herein, ein dumpfes Brummen, wie von einer gewaltigen Orgel.

Der Nordatlantik ist so aufgepeitscht, dass man vor der Scheibe nur noch eine graue Wand sieht. Gewaltige Brecher krachen aufs Deck, das Schiff erzittert unter jedem Schlag, arbeitet schwer in seinen Verbänden. Der Stahl schreit regelrecht, wie ich es noch nie in meinem Leben gehört habe.

Manche Wellen sind 20 Meter hoch, sie heben und senken die Svea Pacific, einen Massengutfrachter von 2509 Bruttoregistertonnen, 88 Meter lang, 15,5 Meter breit, wie ein Spielzeug. »Herr Kapitän, gehen Sie bitte schnell in den Salon«, ruft der Erste Offizier, der gerade auf die Brücke kommt. Ich übertrage ihm das Kommando und nehme die Treppe. Der Salon liegt ein Deck tiefer, darin ein Konferenztisch, Metallstühle, die in den Boden geschraubt sind, ein Fernseher, die Wände sind mit braunem Resopal getäfelt.

Vor den Fenstern hat sich die Mannschaft versammelt und starrt hinaus, obwohl es nichts zu sehen gibt. 13 Mann, alle stammen von den Philippinen. Sie tragen Rettungswesten. Ihre Gesichter sind bleich vor Angst, einige wirken abwesend, wie betäubt. Der Zweite Offizier, er heißt Garcia, zeigt keine Reaktion, als ich ihm meine rechte Hand auf die Schulter lege. Sie fürchten um ihr Leben, und damit liegen sie nicht einmal falsch. Ich bin auch nicht sicher, ob wir die nächsten Stunden überleben werden.

Da fällt mir eine Kassette ein, die mir meine Frau Siggi mitgegeben hat: Country-Musik, die höre ich so gerne, Johnny Cash. Ich drehe die Musik so laut auf, wie es nur geht. Johnny Cash singt:

How high’s the water, mama?

Two feet high and risin’

How high’s the water, papa?

Two feet high and risin’

Ich pfeife dazu die Melodie, als liefen wir an einem Sommertag durch ruhige See und nicht mitten durch die Vereinigung eines furchtbaren Tiefdruckgebiets mit dem Hurrikan Grace – eine Konstellation, die manche Meteorologen später »Monsterorkan« oder »Jahrhundertsturm« nennen werden. Sogar Hollywood hat einen Film darüber gedreht, Der Sturm mit George Clooney in der Hauptrolle; sehr realistisch übrigens, ich habe mir das auf Video angesehen.

»Ach was Männer, stellt euch nicht so an«, brumme ich und versuche, so gleichgültig wie möglich zu klingen, »ihr müsst erst mal im Winter durch die Biskaya fahren, da habt ihr jeden Tag so ein Wetter!«

In dem Moment kommt

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