Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Sehnsucht nach Italien: Die 60 schönsten Italien-Gedichte: Eine lyrische Ode an Italien von Goethe, Nietzsche, Stefan Zweig, Rilke, Paul Heyse, Platen, Klabund, Kinkel, Conrad Ferdinand Meyer, Friedrich Hebbel, Heinrich Lersch, Werner, Emil Peschkau...

Sehnsucht nach Italien: Die 60 schönsten Italien-Gedichte: Eine lyrische Ode an Italien von Goethe, Nietzsche, Stefan Zweig, Rilke, Paul Heyse, Platen, Klabund, Kinkel, Conrad Ferdinand Meyer, Friedrich Hebbel, Heinrich Lersch, Werner, Emil Peschkau...

Vorschau lesen

Sehnsucht nach Italien: Die 60 schönsten Italien-Gedichte: Eine lyrische Ode an Italien von Goethe, Nietzsche, Stefan Zweig, Rilke, Paul Heyse, Platen, Klabund, Kinkel, Conrad Ferdinand Meyer, Friedrich Hebbel, Heinrich Lersch, Werner, Emil Peschkau...

Länge:
118 Seiten
53 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 15, 2015
ISBN:
9788026830306
Format:
Buch

Beschreibung

Dieses eBook: "Sehnsucht nach Italien: Die 60 schönsten Italien-Gedichte" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Inhalt:
Italien (Adolf Friedrich von Schack)
Erinnerung an Italien (Alfred de Musset)
Venedig (Alfred de Musset)
Berliner in Italien (Alfred Henschke)
Deutscher in Italien (Alfred Henschke)
Venedig (Alfred Henschke)
China in Italien (Anastasius Grün)
Venedig (Anastasius Grün)
In Verona (Alfred Meißner)
Nördliches und südliches Italien (August von Platen)
Venedig (August von Platen)
Italien im Frühling (August von Platen)
Venedigs erster Tag (Conrad Ferdinand Meyer)
In Italien (Demetrius Schrutz)
Abendfeier in Venedig (Emanuel Geibel)
Aus Venedig (Emil Peschkau)
Das mittelalterliche Italien (Franz Binhack)
Italien (Franz Grillparzer)
Venedig (Franz von Werner)
Zwar, mein Italien, bleiben, was wir sagen (Francesco Petrarca)
Venedig (Friedrich Hebbel)
Venedig (Friedrich Nietzsche)
Abschied von Italien (Georg Friedrich Treitschke)
In Venedig (Georg Trakl)
An Italien (Giacomo Leopardi)
Italien (Gustav Pfizer)
In Italien (Heinrich Lersch)
Fragment aus Italien (Heinrich Leuthold)
Im Feldspitale zu Verona (Hermann von Gilm zu Rosenegg)
Mein Venedig (Isabelle Kaiser)
Italien (Isolde Kurz)
Das ist Italien, das ich verließ... (J.W. Goethe)
Abschied von Italien (Johann Gottfried Kinkel)
Italien (Josef Huggenberger)
Durst in Venedig (Joseph Victor von Scheffel)
An Italien (Karl Henckell)
Auf die Wiederkunft des Kaisers aus Italien (Karl Mastalier)
Das Amphitheater in Verona (Karl Zettel)
Venedig - VIII. (Moritz Graf von Strachwitz)
Rom und Italien (Paul de Lagarde)
Verona (Paul Heyse)
Venedig (Paul Heyse)
Ancona (Paul Heyse)
Parma (Paul Heyse)
Pisa (Paul Heyse)
Venedig (Rainer Maria Rilke)
Goethes letzte Nacht in Italien (Stefan George)
Sonnenaufgang in Venedig (Stefan Zweig)
Der Traum von Venedig (Theodor Däubler)
Oh Farbenstadt Venedig, dir zu Füßen (Theodor Däubler)
...
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 15, 2015
ISBN:
9788026830306
Format:
Buch

Über den Autor

Friedrich Nietzsche was a German philosopher and author. Born into a line of Protestant churchman, Nietzsche studied Classical literature and language before becoming a professor at the University of Basel in Switzerland. He became a philosopher after reading Schopenhauer, who suggested that God does not exist, and that life is filled with pain and suffering. Nietzsche’s first work of prominence was The Birth of Tragedy in 1872, which contained new theories regarding the origins of classical Greek culture. From 1883 to 1885 Nietzsche composed his most famous work, Thus Spake Zarathustra, in which he famously proclaimed that “God is dead.” He went on to release several more notable works including Beyond Good and Evil and The Genealogy of Morals, both of which dealt with the origins of moral values. Nietzsche suffered a nervous breakdown in 1889 and passed away in 1900, but not before giving us his most famous quote, “From life's school of war: what does not kill me makes me stronger.”


Ähnlich wie Sehnsucht nach Italien

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Sehnsucht nach Italien - Friedrich Nietzsche

Königswinter)

Italien

(Adolf Friedrich von Schack)

Inhaltsverzeichnis

Zu ihr, zu der die Gletscherbäche

Südwärts hinunterjauchzen,

Noch einmal wend' ich den Blick.

Wie unter der nordischen Eichen Dom

Ihre Riesenschwester Germania,

So unter Lorbeerwipfeln

Hält Italien die Siegesfeier.

Ein magischer Ring

Hat eure Geschicke, ihr Länder,

Aneinander gebunden -

Zu eurem Unheil, o wie lange!

Mit ihres Himmels schmachtendem Blau,

Ihrer Goldfruchthaine Duft und Glanz

Lockte die Zauberin des Südens

Deutschlands Fürsten und Völker

In ihre Armidagärten,

Daß sie bei Brunnenrieseln

Unter Myrtengebüsch und leuchtenden Marmorbildern

Nicht ihres Reiches und Volks mehr gedachten.

Dann aus Wollustträumen der Nacht

Fuhren sie auf;

An den eisernen Panzer

Pochte ihr Herz in Begier,

Ueber das Land der Götter zu herrschen;

Es zuckte das Schwert aus der Scheide,

Und hochauf schlug die Flamme des Kampfes;

Städte loderten und erstanden neu

Zum Rachekrieg aus der Asche;

Von Gift gewürgt

Sank der größte der Kaiser

Bleich auf den fieberatmenden Boden;

Selbst die Bande des Bluts

Löste der Haß,

Ganze Geschlechter von Italiens Söhnen

Niederwälzte die mordende Schlacht;

Und als verhallt der Schwertschlag,

Der Siegesruf und die Totenklage,

Erschöpft, ohnmächtig lagt ihr beide,

Ein Hohn und Spott dem Fremden.

Sei denn, wie einst zum Verderben,

Nun euch zum Heil, eu'r Schicksal

Unauflöslich verbunden,

Und, wie in einer Sonne Mittagsglanz

Eu'r Auferstehungsfest ihr feiert,

So schreitet Arm in Arm

Der größern Zukunft entgegen.

Erinnerung an Italien

(Alfred de Musset)

Inhaltsverzeichnis

Bei Rückkehr seines Bruders Paul de Musset.

Zurück nun kehrst Du aus dem Lande,

Das mir im Sinn am Heimathsstrande

Gleich wie ein Traum!

Wo die Orangen duftig glühn,

Uns zu entschädigen für's Blühn

Von Eva's Baum.

Du sahst den Himmel, der erschließet

Das Weltgeheimniß, drin zerfließet

Der Zauber all

So klar, daß jeder Seufzer hoch

Zu Gott steigt, wie sonst nirgend noch

Vom Erdenball!

Du sahst den Sitz entschwundner Gäste,

Die Stadt der schwarzen Prachtpaläste,

Die heißt Florenz,

Noch mehr als Mailand, öd, fatal,

Wo die Cerito vier fünf mal

Stets tanzt im Lenz.

Du sahst am Wasser, prächtig ragend

Und sein Mezzaro heiter tragend

Auch Genua;

Geschminkt das Antlitz, blickend Glanz,

Spielt's, plappert's, lacht's, den Eichenkranz

Trifft's auch noch da.

Sahst alten Port, der gleicht der Brache,

In dem in längsterstorbner Sprache

Noch rauscht die Fluth;

Wo Stendhals reizend feiner Geist

Das Konsulamt versah, umkreist

Von Lebensmuth.

Sahst auch hochmüthig das Fantom noch,

Das einst die Welt beherrscht als Rom noch

Im Kaiserthum?

Cäsar in seinem Purpur fiel,

Die Wittib hing zum Pfaffenspiel

Das Kreuz sich um!

Du schwammst im Meer, so klar am Stapel,

Wo zum Azur aufwirft Neapel

Die Lavaschlack;

Wo für das Lazzaronikind

Geboren Makkaroni sind,

Musik und Schnack!

Betrügend, ehrlich, oder scheltend,

Ist's doch ein Volk voll Zauber, geltend

Als Arlekin;

Es hockt voll Lust vor jeder Thür,

Giebt Ruhm wie Schönheit lachend für

Orangen hin!

Daß in Palermo Du gewesen,

Wo Dir's gefiel, hat man gelesen;

Doch als ein Plus

Erscheint's, daß nicht Du als Tourist

Erzählst, daß Du verliebt fast bist

In Syrakus!

Ach, sie sind schön, kaum welsch, kaum spanisch.

Die Augen — fast mohammedanisch, —

Siziliens!

Ihr Blick ist gar so feurig still,

Die Antwort schwer auf dies Idyll

Trinakriens!

Wie süß, geht Nachts die Toppatella

Im schwarzen Domino als Stella

An uns vorbei!

Man folgt ihr, haucht im Scherzgetön:

„Ich bin hier fremd, und Du bist schön,

Drum folg' ich frei!"

O Ischia Du! Du erst hast Augen!

Verliebte Leibchen auch, die taugen

Zur Hülft' ohne Ruh;

Der rothe Strumpf sitzt drall und glatt.

Der Unterrock, vergoldet matt,

Zeigt weiß den Schuh.

O, armes Ischia! Viele sahen Jüngst

Deine Mädchen blos noch nahen

Barfuß im Staub.

Man hat entsonntagt sie für Gold!

Trotzdem noch scheint die Sonne hold

Auf Noth und Raub.

Wer's immer sei, er soll nicht stutzen,

Daß Niemand mehr in den Abruzzen

Lateinisch spricht;

Und daß kein Postillon der Sohn

Apollo's, und dazu in Frohn

Der Musen nicht!

Bizarr liegt, wie beim Krug die Urne,

Knapp Kapua seltsam bei Minturne;

Halbgötter zwei,

So sielen dort sie hübsch hinein,

Und sind vom Koth, sowie vom Wein

Beschmiert dabei.

Sprich, hielten Dich nicht an Briganten,

Wo Terracina von den Kanten

Des Felsens dräut?

Ersahst Du bei des Schilfes Stumpf

Langnasigen Büffel ruhn im Sumpf,

Der wiederkäut?

Ach, ach, Du hast ja Nichts gesehen!

Die Zeit läßt, sagt man, nicht mehr stehen

Poetische Frucht!

Unsrer Chausseen sichrer Pfad

Ist wie die Lieb' langweilig, fad,

Fehlt Eifersucht.

Hätt'st Du Dich etwas nur gewendet

Und dorten, wo Ravenna endet,

Gesucht den Paß,

Voll trüben

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Sehnsucht nach Italien denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen