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Geistesgaben oder Schwärmerei?
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eBook85 Seiten57 Minuten

Geistesgaben oder Schwärmerei?

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Über dieses E-Book

In knapper, sachlicher Form werden Begriffe wie Geistestaufe, Zungenreden, Gebetsheilungen usw. untersucht, die im Zusammenhang mit der Charismatischen Bewegung immer wieder auftauchen. Es wird deutlich, dass die sog. zeichenhaften Gaben in der Endzeit nicht mehr erwartet werden können.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum13. Jan. 2014
ISBN9783892875451
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    Buchvorschau

    Geistesgaben oder Schwärmerei? - Arend Remmers

    Die Bibelstellen werden nach der Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) angeführt.

    © 2007 by Christliche Schriftenverbreitung, 42490 Hückeswagen

    3. Auflage

    Satz und Gestaltung: CSV

    Umschlaggestaltung: MedienDesign, 58099 Hagen

    E-Book-Erstellung: VCG, www.vvcg.de

    ISBN E-Book: 978-3-89287-545-1

    Inhaltsverzeichnis

    Ein Wort vorab

    1. Was heißt „Charismatische Bewegung"?

    2. Die so genannte „Geistestaufe"

    Was sagt die Heilige Schrift hierzu?

    Johannes der Täufer kündigt den Heiligen Geist an

    Die Ankündigung durch den Herrn Jesus selbst

    Der Tag der Pfingsten

    Spätere Erwähnungen der Taufe mit Heiligem Geist

    Zusammenfassung

    Gibt es eine „Feuertaufe" für Gläubige?

    3. Das so genannte „Zungenreden"

    Eine sprachliche Erklärung

    Was versteht man unter dem so genannten „Zungenreden"?

    Das Zeugnis des Neuen Testamentes

    Markus 16,17

    Apostelgeschichte 2,4–13

    Apostelgeschichte 10, 46 und 19, 6

    1. Korinther 12–14

    Gibt es heute noch Reden in Sprachen?

    4. Die so genannten „Weissagungen und „Offenbarungen

    Weissagungen

    Offenbarungen

    5. Die so genannten „Gebetsheilungen"

    Die Argumente der so genannten „Gebetsheiler"

    Krankenheilungen des Herrn Jesus

    Die biblischen Gnadengaben der Heilungen

    Gebet und Heilung in Jakobus 5,14–16

    6. Werdet mit dem Geist erfüllt

    Die Leitung durch den Heiligen Geist

    Erfüllt mit dem Heiligen Geist

    Die Kraft des Heiligen Geistes

    Ein Wort vorab

    Die so genannte charismatische Bewegung, die in weiten Bereichen der Christenheit im Vormarsch ist, einschließlich der protestantischen und katholischen Kirchen, hat heute einen großen Einfluss gewonnen. Der Zweck dieser Zeilen ist nicht, zu den bereits vorhandenen eine weitere Abhandlung über Ursprung, Verbreitung und Gefahren dieser Bewegung hinzuzufügen. Es gibt davon bereits genug. Es geht auch nicht darum, die verschiedenen positiven wie negativen Reaktionen gegeneinander abzuwägen. Das ist ein ganzer Problemkreis für sich. Denn die für den Bibel- und Christusgläubigen besonders verwirrende Tatsache hierbei ist, dass viele Anhänger der charismatischen Bewegung wiedergeborene Christen sind. Dieser Umstand macht die Gesamtbeurteilung nicht einfacher, sondern schwerer. Aber darum geht es uns, wie gesagt, nicht.

    Die meisten Menschen neigen zur Vereinfachung, oder anders ausgedrückt, zur Schwarzweißmalerei. Eine Sache ist entweder gut oder böse. Ganz so einfach liegen die Dinge ja meistens nicht. Oft muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt werden, um zu einem gerechten Urteil zu gelangen.

    Hinzu kommt, dass unsere Maßstäbe zur Beurteilung meistens eigene Erfahrungen mit Menschen sind. Haben wir von diesen einen guten Eindruck, so ist auch die Sache gut, die sie vertreten, und umgekehrt. Ein zweiter Fehler, der oft gemacht wird, ist die Beurteilung einer Sache nach ihren Auswirkungen. Sind diese gut, so ist auch die Sache gut, und umgekehrt. Beide Maßstäbe sind jedoch äußerst subjektiv. Man macht dabei die eigene Erfahrung zum Beurteilungskriterium. Dass dadurch die verschiedensten Urteile entstehen, ist klar. Daher rührt auch wohl die Meinungsvielfalt, wenn es zum Gespräch über die charismatische Bewegung kommt.

    Wie soll der Gläubige nun zu einer fundierten Beurteilung dieser Bewegung und ihrer Kennzeichen bzw. Erscheinungsformen kommen? Gibt es einen objektiven Maßstab? Wir meinen, dass es ihn gibt. Es ist das Wort Gottes. Bei der Beurteilung christlicher Strömungen und Ideen kann und darf nur die Bibel die Grundlage unseres Urteils sein.

    1. Was heißt „Charismatische Bewegung"?

    Der Ursprung der charismatischen Bewegung geht auf die so genannte Pfingstbewegung zurück. Diese entstand um die Wende des 19./20. Jahrhunderts in Amerika während einer Erweckungsbewegung in einer baptistischen Gemeinde von Farbigen, bei der die Gemeindeglieder in Ekstase gerieten und in „Zungen redeten. Allen verschiedenen Pfingstgemeinden gemeinsam war die Betonung der Wirksamkeit des Heiligen Geistes, die sich in der so genannten „Geistestaufe, dem „Zungenreden und oft in „Gebetsheilungen offenbart. Die Bekehrung und die persönliche Heiligung im Leben der einzelnen Gläubigen wurde und wird in den meisten Pfingstkreisen betont und gelehrt.

    Seit Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts trat eine Veränderung ein. Bis dahin waren die Pfingstgemeinden mehr oder weniger fest umrissene Gruppen, in denen die oben erwähnten Lehren praktiziert wurden. Seit dieser Zeit jedoch drang das Gedankengut der Pfingstkreise in die traditionellen Kirchen und auch in fast alle außerkirchlichen christlichen Gemeinschaften ein. Diese „Neo-Pfingstbewegung wird auch vielfach „Charismatische Erneuerung genannt. Durch eine Flut von Schrifttum wurde das pfingstlerische Gedankengut in weitere christliche Kreise hineingetragen; da hier verbreitet eine Erschlaffung des Glaubenslebens eingetreten war, wurden diese Gedanken, die eine praktische Belebung der Gemeinden verhießen, zum Teil mit großer Begeisterung aufgenommen.

    Man kann heute wohl ohne Übertreibung sagen, dass es innerhalb der Christenheit nur noch wenige Kreise gibt, in die die charismatische Bewegung nicht Eingang gefunden hat.

    Der Name „Pfingstgemeinde geht auf Apostelgeschichte 2 zurück, wo berichtet wird, dass am Tag der Pfingsten der Heilige Geist auf die Gläubigen herabkam, um die Ekklesia (Versammlung, Gemeinde, Kirche) Gottes auf Erden zu bilden. Weil damals die Jünger in fremden Sprachen redeten, glaubte man in der Pfingstbewegung an ein „neues Pfingsten, das alle wunderbaren Gaben Gottes der ersten Zeit wieder zu neuem Leben erwecken würde. Der Name „Charismatische Bewegung" rührt von dem griechischen Wort für Gnadengabe (charisma) her. Hierin kommt also in ähnlicher Weise die starke

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