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Wie man tolle Frauen rumkriegt: Ein Profi-Aufreisser verrät seine Methoden

Wie man tolle Frauen rumkriegt: Ein Profi-Aufreisser verrät seine Methoden

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Wie man tolle Frauen rumkriegt: Ein Profi-Aufreisser verrät seine Methoden

Länge:
280 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 5, 2014
ISBN:
9783864701986
Format:
Buch

Beschreibung

Michal Pospieszalski ist nicht der typische Frauentyp. Wirklich nicht. Das ist aber auch nicht nötig. Denn er weiß, wie man Frauen anspricht und rumkriegt. Er ist professioneller Aufreißer, ein Star in der Welt der sogenannten "Pick-up-Artists". In Seminaren bringt er Männern bei, wie sie mit Frauen kommunizieren müssen, um an ihr Ziel zu kommen - sei es nun die Frau fürs Leben oder die Nacht ihres Lebens. In diesem Buch verrät er seine Methoden.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 5, 2014
ISBN:
9783864701986
Format:
Buch


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Wie man tolle Frauen rumkriegt - Michal "Mehow" Pospieszalski

glauben.

Erster Teil

Grundlagen

Erstes Kapitel

AM TIEFPUNKT

Als ich sie sah, am anderen Ende des Raumes, hüpfte mir das Herz bis in den Kehlkopf. Eine große, blonde L.A.-Lady. Eine Frau, bei deren Anblick den Männern die Augen aus dem Kopf fallen und die Zunge flattert wie bei dem Wolf aus dem Comic, der Beute wittert. Ich hatte sie schon einmal auf einer Geburtstagsparty gesehen und mir einen Monat lang in den Arsch gebissen, weil ich sie nicht angesprochen hatte. Plötzlich stand sie da und ihre Silhouette brannte sich in meine Netzhaut ein – und zwar auf meiner eigenen Party! Eine Party, die ich für den Polish Club organisiert hatte. Ein unbändiges Verlangen stieg in mir auf und drängte mich dazu, etwas zu tun, das mir panische Angst bereitete: „Du musst diese wunderschöne Frau ansprechen!"

Ich nahm all meinen Mut zusammen und merkte zugleich, wie mein Blick verschwamm. Die Angst würgte mich, ich war nah dran, in meinem eigenen Schweiß zu ertrinken. Ich versuchte, möglichst lässig auf sie zuzugehen, aber meine Beine waren wie gelähmt. Ich stolperte durch den Raum wie Frankensteins Monster bei seinen ersten Gehversuchen. Mein Kopf war leer. Bis auf die angsterfüllte Stimme, die mich penetrant mit Fragen bombardierte: „Was soll ich sagen? – „Was soll ich machen? – „Was ist so schwer daran?"

Als ich schließlich bei der Runde ankam, in der sie stand, gefror ich auf der Stelle zu Eis. Sie stand mit dem Rücken zu mir und ich war unfähig, auch nur den geringsten Laut herauszubringen. Mit gerümpften Nasen und zusammengezogenen Augenbrauen signalisierten ihre Freunde ihr meine Anwesenheit. „Da steht irgend so ein gruseliger Freak hinter dir", schienen ihre Augen zu sagen.

Sie drehte sich um. Für den Bruchteil einer Sekunde trafen sich unsere Blicke: Ihre Aufmerksamkeit allein auf mich gerichtet! Ein göttlicher Moment! Ich fühlte mich, als würden jetzt und hier alle meine Träume wahr. Wie verzaubert murmelte ich irgendeine Dummheit, die das Eis zwischen uns brechen sollte. Aus ihrem Blick sprach nun reinste Verachtung. Sie drehte sich wieder um und unterhielt sich weiter mit ihren Freunden, als wäre ich Luft.

In diesem Moment ist etwas in mir zerbrochen.

Fünfzigtausend Dollar.

Fünfzig verdammte Riesen hatte mich meine Scheidung gekostet. Jetzt saß ich hier in San Diego, hatte mich endlich aus dieser schrecklichen Ehe befreit – und war furchtbar allein. Ich hatte ein neues Auto, einen neuen Job, ein Haus am Strand und überall liefen die schärfsten Weiber herum. Aber ich war allein. Nein: Ich war einsam.

Ich arbeitete als Hacker für die Regierung. Auf dem Papier war ich der absolute Traumtyp: Für meinen 4-Stunden-Tag kassierte ich 150.000 Dollar im Jahr, ich hatte einen Waschbrettbauch und einen gebrauchten Bentley und wohnte in einem coolen, kalifornisch modernen Haus direkt am Strand. Typen, die körperlich fit sind, Geld haben und ein schönes Auto fahren, brauchen sich um Sex keine Sorgen zu machen. Darauf baute ich. Mit dem, was ich mein Eigen nannte, würde ich mir die Liebe schon „erkaufen". Das war mein American Dream.

Ich wollte nur das Beste vom Besten. Alle Männer, die ich kannte, hatten sich mit einer mittelmäßigen, leidenschaftslosen Beziehung abgefunden. Tief in mir drin spürte ich, dass sie dachten, sie würden ohnehin nichts Besseres finden, weshalb sie sich an dem bisschen Elend festklammerten, das sie immerhin noch besaßen – trotz der nagenden Leere, die sie verspürten. Ich schwor mir, niemals so zu werden wie sie. Ich wollte eine Frau, die in mir in jeder Hinsicht ein Feuer entfachte: körperlich, geistig, seelisch, sexuell. Und wenn ich diese Frau gefunden hätte, würde ich sie so schnell wie möglich heiraten, damit sie mir nicht wieder flöten geht. Ich wollte mein Glück an der Institution Ehe festketten, um sicher zu sein, dass es auf immer und ewig bei mir bliebe.

Die Jahre gingen ins Land und ich war immer noch allein. Seit meiner Scheidung hatte ich nicht ein einziges Date gehabt. Nachts spukten mir Fragen durch den Kopf und vergifteten mein Gehirn: Liegt es daran, dass ich langsam eine Glatze kriege? Bin ich zu dünn? Oder habe ich einfach nur kein Glück? In den richtig schlimmen Nächten dann: Stimmt etwas nicht mit mir? Ich konnte das Leben, das ich mir aufgebaut hatte, nicht genießen. Ein Gefühl von Unzulänglichkeit fraß mich auf.

Ich war schon vor Längerem zu der Überzeugung gelangt, dass die amerikanischen Frauen mich hassten. Ich bin in Polen geboren und mit zehn Jahren nach Amerika gekommen. Obwohl ich keinen Akzent habe und mich alle, denen ich zum ersten Mal begegne, für einen Amerikaner halten, war ich der Meinung, ich müsste mich an „Meinesgleichen" halten. Deswegen habe ich ein paar Jahre, bevor ich nach San Diego zog, mit meinem Freund Zander den Polish Club gegründet, eine wöchentliche Happy Hour für polnische Immigranten. Dort traf man dann natürlich auch immer die scharfen polnischen Kindermädchen, mit denen ich mich ganz zwanglos und fließend in meiner Muttersprache unterhielt. Es machte mich total an, dass da tatsächlich Frauen waren, die mit mir redeten.

Auf einer dieser Happy Hours habe ich auch meine Frau kennengelernt, eine Turniertänzerin und Künstlerin. Sie war zwar keine Polin, sondern Litauerin, aber das ist ja quasi direkte Nachbarschaft. Sie war intelligent und sexy und schien mich zu mögen. Ich heiratete sie ohne Umschweife.

Wenn ich heute auf diese Begegnung zurückschaue, frage ich mich oft, warum diese Frau meinen Heiratsantrag angenommen hat. Vielleicht brauchte sie ja nur das Visum, vielleicht hat sie mich aber auch wirklich geliebt. Jedenfalls habe ich nie versucht, das, was in unserer Beziehung positiv war, zu stärken oder zu fördern. Im Gegenteil habe ich eigenhändig dafür gesorgt, dass alle Leidenschaft, die je zwischen uns bestand, langsam, aber sicher erlosch. Ein Mann, der nichts über Frauen weiß, sollte sein Glück nicht in der Ehe suchen, und ist seine Frau auch noch so toll. Meine Gattin jedenfalls zog sich immer mehr von mir zurück und verbrachte immer mehr Zeit mit ihren Tanzpartnern, vermutlich auch im Bett. Eines Tages, wir waren gerade mal zwei Jahre verheiratet, überraschte ich sie zu Hause mit einem anderen Mann, und das war’s.

Nach der Trennung zog ich nach Kalifornien und baute mir dort ein neues Leben auf, um das mich jeder geistig gesunde Mann beneiden würde. Und ich wartete darauf, dass die Liebe mich fände. Ich war ausgebrannt, aber nicht ohne Hoffnung. Meine Situation sah ich ganz pragmatisch.

Ich sagte mir, dass ich in den letzten zehn Jahren etwa alle zwei Jahre eine neue Frau kennengelernt hatte. Das hielt ich für mein unabänderliches Schicksal. Und so trostlos es klingen mag, hat mich der Gedanke daran, dass ich einfach nur noch zwei Jahre warten musste, bis mir eine neue Liebe begegnen würde, durch meine dunkelsten Stunden gebracht. Ich war davon überzeugt, dass mir zwei Jahre nach meiner Scheidung im Polish Club (den ich in Kalifornien neu gegründet hatte) eine wunderschöne, blonde, sexy Granate begegnen würde, die ich mir einfach nur zu schnappen brauchte. Ich würde auf sie zugehen, wir würden einander in die Augen schauen und das Schicksal würde seinen Lauf nehmen. Bis dahin würde ich einfach auf diesen – den „richtigen" – Moment warten. Allein.

Nachdem mir die hübsche Blondine auf meiner eigenen Party den Rücken zugekehrt hatte, dämmerte mich eine schreckliche Wahrheit: Die zwei Jahre waren um. Sie wäre die Neue gewesen. Ich hatte es vermasselt.

An jenem Abend ging ein Dauerregen auf Kalifornien nieder. Ich lief ziellos durch die Gegend, nur weg von dieser Bar, und dankte dem Regen dafür, dass er die Tränen verbarg, die mir übers Gesicht rannen. Mein Leben fühlte sich leer und sinnlos an. Ein unerträglicher Schmerz. Ich hatte das Gefühl, dazu verdammt zu sein, allein durchs Leben zu gehen. Was für Erfolge ich auch noch erringen würde, das alles wäre nur törichter Tand, wenn ich keine Frau finden würde, die mich liebt. Jetzt musste ich noch einmal zwei Jahre warten, ehe ich mich überhaupt wieder trauen würde, etwas zu versuchen.

Bis zum Sonnenaufgang lief ich weiter durch die Stadt. Dann landete ich im Diner gegenüber von meiner Wohnung, das die ganze Nacht geöffnet hat. Vor lauter Heulen und Schniefen konnte ich kaum eine Portion Speck mit Eiern bestellen. Shade, der Kellner, war entsetzt. Außer uns und dem Koch war zu dieser frühen Stunde kein Mensch im Diner. Shade setzte sich zu mir an den Tisch und fragte: „Alles in Ordnung, Mann?"

Shade war Kalifornien in Reinkultur: lange Haare, Tribal-Tattoos, Surferbräune. Ich war Stammkunde im Diner und führte mit Shade oft bis tief in die Nacht die abgefahrensten Gespräche. Aber an diesem Morgen brauchte ich keinen Kellner, sondern einen Therapeuten. Ich erzählte ihm von der blonden Schönheit und ihrem eisigen Blick.

Shade seufzte. „Das darfst du nicht persönlich nehmen. Wenn du nie einen Korb kriegst, heißt das, dass du nicht genug riskierst."

„Du verstehst das nicht, Mann! Ich bebte am ganzen Körper. „Sie war’s! Sie war die Richtige. Ich habe es gespürt. Alle zwei Jahre begegne ich der perfekten Frau: Es braucht einfach zwei Jahre, bis ich die Richtige finde. Das letzte Mal habe ich sie direkt geheiratet. Jetzt ist meine Scheidung zwei Jahre her und ich habe wieder die Richtige getroffen, aber sie hat mich abblitzen lassen. Scheiße, Mann, jetzt kann ich wieder zwei Jahre warten! Ich kann mich doch nicht für vier Jahre trockenlegen lassen! Und was mache ich, wenn mich die Nächste wieder abblitzen lässt? Bin ich etwa dazu verdammt, zu wählen zwischen Einsamkeit und irgendeiner öden Beziehung mit einer Frau, die mich überhaupt nicht antörnt? Und was ist, wenn ich … Ich musste nach Luft

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