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Volkskrankheit Depression?

Volkskrankheit Depression?

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Volkskrankheit Depression?

Länge:
52 Seiten
30 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 28, 2012
ISBN:
9783711751423
Format:
Buch

Beschreibung

Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Psychiatrie und werden auch oft bei verschiedenen organ-medizinischen Erkrankungen beobachtet. Häufig ist den Betroffenen nicht bewusst, dass es sich dabei um eine Erkrankung wie jede andere handelt, sodass diese Menschen oft nicht die nötige Hilfe in Anspruch nehmen. Dabei zeigen neuere medikamentöse Behandlungsmethoden bei depressiven Erkrankungen Erfolge, die mit jenen bei der Behandlung internistischer Erkrankungen vergleichbar sind. Männer suchen auch in der Psychiatrie signifikant seltener Hilfe als Frauen, was unter anderem zu ungünstigeren Krankheitsverläufen und erhöhten Suizidraten führt. Bei Frauen werden etwa zwei- bis dreimal so häufig Depressionen diagnostiziert wie bei Männern, was sich auf mit der weiblichen Geschlechtsrolle zusammenhängende psychosoziale Stressfaktoren und deren spezifische Verarbeitung zurückführen lässt.Siegfried Kasper und Anne Maria Möller-Leimkühler geben einen Überblick zum Verständnis depressiver Erkrankungen und des Behandlungsverlaufs und deren geschlechtsspezifischen Charakteristika.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 28, 2012
ISBN:
9783711751423
Format:
Buch


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Volkskrankheit Depression? - Anne Maria Möller-Leimkühler

Ehalt

Siegfried Kasper

Ursachen und Therapie der Depression

1. Einleitung

Um die Seele eines psychisch kranken Menschen zu verstehen, ist es wichtig, dass man sich ein Leitbild vor Augen hält, das im Englischen so griffig ausgedrückt werden kann durch: »mind meets brain«, übersetzt »die Seele trifft sich im Gehirn«. Dies bedeutet, dass seelische Vorgänge, die man dem nicht-stoffgebundenen »Bereich« zuordnet unter einem neurobiologischen Aspekt durch Vorgänge im Gehirn charakterisiert sind. Auch wenn sich die neue psychiatrische Forschung vorwiegend durch Ergebnisse der »Neuroscience« darstellt, sollte nicht auf die Kenntnisse der Psychiatrie und Psychotherapie, die sich insbesondere auch in Wien in den vergangenen hundert Jahren weltweit führend aufgebaut haben, vergessen werden. Andererseits dürfen wir jedoch nicht bei den Erkenntnissen der Psychiatrie und Psychotherapie unter Missachtung der Ergebnisse der Neurowissenschaften Halt machen. Mit dem vorliegenden Beitrag soll auf das Zusammenspiel dieser Aspekte am Beispiel depressiver Erkrankungen näher eingegangen

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