Finden Sie Ihren nächsten buch Favoriten

Werden Sie noch heute Mitglied und lesen Sie 30 Tage kostenlos
Das 1X1 des Fotografierens: Vom Schnappschuss zum perfekten Bild

Das 1X1 des Fotografierens: Vom Schnappschuss zum perfekten Bild

Vorschau lesen

Das 1X1 des Fotografierens: Vom Schnappschuss zum perfekten Bild

Länge:
439 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 13, 2014
ISBN:
9783864915321
Format:
Buch

Beschreibung

Sie möchten mit Ihrer Kompakt- oder Spiegelreflexkamera endlich bessere Fotos machen? Mit diesem Buch gelingen Ihnen Bilder, die Sie nie für möglich gehalten hätten - ganz ohne Vorwissen!

Und weil gute Fotos Handarbeit sind, lernen Sie ab dem ersten Kapitel ohne die Vollautomatik Ihrer Kamera zu fotografieren. Trauen Sie sich! Nur so kommen Sie hinter das kreative Zusammenspiel von Belichtungszeit, Blende und ISO. Nur so verstehen Sie, wann Sie mit Zeit- oder Blendenvorwahl arbeiten, wie Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen belichten oder Ihren Blitz richtig einsetzen.

Hätten Sie gewusst, wie viel gestalterisches Potential in unterschiedlichen Brennweiten liegt? Oder wie kreativ Sie mit Schärfe spielen können? Welche Macht das richtige Licht über Ihr Motiv hat und was eine gute Komposition ausmacht?

Zusätzlich zum Fotografieren lernen Sie auch alles Wichtige über Technik: Über Objektive, über JPEG und RAW, über Weißabgleich, über Megapixel und wie Sie Ihre Fotos von der Kamera auf den PC überspielen, dort verwalten, sichern - und vieles andere mehr.

Mit diesem Buch lernen Sie, gute Fotos zu machen. Lesen Sie es mit Ihrer Kamera in der Hand, denn Sie werden viel ausprobieren wollen. Damit Ihre Fotos genau so werden, wie Sie es wollen!
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 13, 2014
ISBN:
9783864915321
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Das 1X1 des Fotografierens

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Das 1X1 des Fotografierens - Khara Plicanic

Index

Einführung

Ihre Digitalkamera hat Sie lieb. Immer. Sicher, meistens fristet sie ihr Dasein im Automatik-Modus und steckt dann auch noch die Prügel ein, wenn die Aufnahmen nicht so geworden sind, wie Sie hofften. Sie bleibt ruhig und wartet geduldig auf den einen Tag – an dem Sie plötzlich aufwachen und feststellen, wie gut Sie es die ganze Zeit hatten. Und endlich geben Sie ihr die Chance, ihre eindrucksvollen Funktionen unter Beweis zu stellen. (Musik ab!)

Aber häufig wird die Kamera erstmal mit einem neueren Modell gequält, bevor sie glänzen darf. Ein Nachbar, Freund oder Verwandter taucht auf und zeigt seine neueste Kamera vor – und im Handumdrehen sind Sie verliebt. Ganz ohne Zweifel sind Sie sicher, dass diese neue Kamera all Ihre Fotoprobleme lösen wird und schlechte Aufnahmen der Vergangenheit angehören, richtig?

Tut mir leid, dass ich es Ihnen so rundheraus sagen muss, aber das Problem ist nicht Ihre Kamera. Und wenn Sie glauben, nur weil Sie eine neue kaufen, verwandeln sich Ihre Bilder wie von Zauberhand in fotografische Meisterwerke, dann kann man Ihnen vermutlich alles einreden.

Der Weg zu besseren Bildern beginnt nicht mit einer neuen Kamera. Vielmehr müssen Sie lernen, mit Ihrer richtig umzugehen. Denn die Kameras machen keine tollen Fotos – das tun die Fotografen. Und ob Sie es glauben oder nicht, es wurden auch schon tolle Fotos mit Kameras aus Haferflockenkartons aufgenommen (ehrlich!).

Ein Karton soll eine Kamera sein?

Sie fragen sich, wie man mit Pappkartons fotografieren kann? Oder ob ich mir das ausgedacht habe? Schauen Sie mal hier nach: www.pinhole.org. Oder hier: www.pinholeday.org. Dort finden Sie Galerien und mehr Informationen über Lochkameras, als Sie je zu träumen wagten.

Wirklich, die Kamera ist egal!

Um zu beweisen, dass Sie keine schicke Kamera haben müssen, um aufregende Bilder zu schießen, habe ich in diesem Buch Fotos von verschiedenen Kameras verwendet: von einer High-End-Profi-DSLR bis hin zum Kompaktmodell, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Über dieses Buch

In diesem Buch geht es darum, das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Kamera zu kitten. Ehemals vermeintliche Gegner sollen sich mit Respekt begegnen und kooperieren.

Auch wenn Ihnen das vielleicht gefallen würde, ist dieses Buch kein Ersatz für die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera. Wirklich nicht. Werfen Sie das Original also nicht weg. (Falls Sie es nicht mehr finden, suchen Sie am besten auf der Website des Herstellers, wo Sie es sich herunterladen könen. Und wenn es Ihnen auf Papier lieber ist, lassen Sie es sich gegen einen kleinen Obulus erneut zuschicken. Notfalls hilft noch eBay.)

Das Handbuch zu Ihrer Kamera ist in der Tat wichtig. Suchen Sie es sich also heraus und behalten Sie es in der Nähe, während Sie dieses Buch lesen. (Im Ernst – holen Sie es. Jetzt. Ich warte so lange.)

Ich habe dieses Buch sorgfältig so verfasst, dass es zu jeder Kamera passt – immer und überall. Es gibt Ihnen einen Überblick darüber, wie die meisten Kameras funktionieren. Wie Sie eine bestimmte Einstellung genau bei Ihrem Modell anwenden, variiert von Kamera zu Kamera. Wenn Sie sich unsicher sind, wo eine Funktion oder ein Menüeinträg zu finden ist, holen Sie sich die Antwort aus dem Kamerahandbuch. Sobald Sie sich daran gewöhnt haben, ist der Rest ein Kinderspiel!

Kapitel 1 gibt Ihnen einen grundlegenden Überblick über einige wichtige Begriffe und über das, was in Ihrer Kamera passiert, wenn Sie auf den Auslöser drücken. Sie fangen also am besten hier an, auch wenn Sie später gern im Buch herumspringen wollen. (Zum beseren Verständnis würde ich jedoch empfehlen, das Buch von vorn nach hinten zu lesen, denn jedes Kapitel baut auf dem vorherigen auf.)

Egal, ob Sie eine DSLR, eine kleine Kompaktkamera oder etwas dazwischen besitzen – lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und lesen Sie, wie Sie am besten den Weg zu neuen fotografischen Höhen einschlagen (und ich verspreche, Sie nicht mit Technik zuzutexten).

ISO 200 1/800 s f/2,8 29 mm

Kapitel 1

Die drei ???

Verschlusszeit, Blende und ISO verstehen

Erinnern Sie sich noch an Herrn Tur Tur aus Michael Endes »Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer«? Herr Tur Tur war ein Scheinriese, der nur von weitem groß und furchteinflößend wirkte. Als Jim und Lukas allen Mut zusammennahmen und sich ihm näherten, wurde er immer kleiner. Am Ende standen sie vor einem schmächtigen, älteren Herrn, der sich über die seltene Gesellschaft freute und den beiden sogar den Weg aus der Wüste zeigte, in der sie sich verirrt hatten.

Das Zusammenspiel von Verschlusszeit, Blende und ISO ist auch so ein Scheinriese. Sie gehen ihm aus dem Weg, indem Sie mit Ihrer Kamera immer nur im Vollautomatik-Modus fotografieren. Dabei gibt es – aus der Nähe betrachtet – nichts, was Ihnen Angst machen müsste. In unserem speziellen Falle wird aus dem Scheinriesen sogar ein kleines, freundliches Belichtungsdreieck. Und wenn Sie das verstehen, haben Sie eigentlich alles verstanden. (Naja, fast. Wir sind ja gerade mal im ersten Kapitel.)

Was macht dieses Foto aus?

Eines Abends entdeckte ich diese Szene auf meinem Heimweg auf dem Nebraska-Highway und hielt an. Der Kombination aus untergehender Sonne und hohem Präriegras konnte ich einfach nicht widerstehen! So war ich froh, dass ich meine Kamera dabei hatte und diese Gelegenheit nutzen konnte.

ISO 250 1/800 s f/1,8 50 mm

Einfach aufs Knöpfchen drücken

Sobald Sie den Auslöser drücken, passieren viele Dinge gleichzeitig, und sie alle haben direkten Einfluss auf das Foto – egal ob Sie vom Ergebnis freudig überrascht sind, genau das bekommen, was Sie erwartet hatten, oder kopfschüttelnd einen neuen Versuch starten. Mit etwas Verständnis für diese Vorgänge wird es Ihnen leichterfallen, die gewünschten Ergebnisse zu erhalten (glücklicherweise ohne gleich Ihren Doktor in Fotografie machen zu müssen). Trotz ihrer Leistungsfähigkeit lassen sich Kameras heutzutage recht einfach bedienen. Lassen Sie sich von dem ganzen Drumherum an Funktionen nicht ins Bockshorn jagen. Die Grundlagen der Fotografie haben sich nicht geändert und sind einfacher als gedacht – versprochen!

Jedes Foto ist das direkte Ergebnis des Zusammenspiels von Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert (Abbildung 1.1). Jede dieser drei Einstellungen bestimmt das Aussehen des Fotos mit.

Abbildung 1.1

Das berühmte Belichtungsdreieck. Es demonstriert, wie Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert bei der Belichtung zusammenwirken.

Es wird Sie beruhigen zu hören, dass es bei der Kombination aus diesen drei Variablen kein absolutes Richtig oder Falsch gibt – solange Sie die Belichtung, also das Foto erhalten, das Ihnen gefällt.

Damit Sie verstehen, warum die Fotos in Abbildung 1.2 und 1.3 völlig verschieden aussehen, obwohl sie unmittelbar nacheinander aufgenommen wurden, sollten Sie sich mit den drei Variablen vertraut machen.

ISO 100 1/100 s f/5 23 mm

Abbildung 1.2

Die Bewegung in dieser Szene wirkt scharf, als wäre sie eingefroren.

ISO 100 1/4 s f/22 23 mm

Abbildung 1.3

Hier sind die beweglichen Elemente der Szene unscharf und vermitteln dem Betrachter einen Eindruck von Bewegung.

Wozu die Zahlen neben den Fotos?!

Sie fragen sich gerade, was die Zahlen in den Kästchen neben den Fotos bedeuten? Sie zeigen den ISO-Wert, die Belichtungszeit, die Blende und die Brennweite (in dieser Reihenfolge) an, mit denen das jeweilige Bild aufgenommen wurde. Sie alle werden auch als »Metadaten« zum Foto bezeichnet. Aber keine Sorge, wir besprechen sie noch alle einzeln und im Detail!

Wenn Sie eine Brennweite mit zwei Werten sehen, zum Beispiel 6 mm (28 mm), wurde das Bild mit einer Kompaktkamera bei 6 mm aufgenommen. Durch die Funktionsweise des Sensors der Digitalkamera biete ich hier auch das 35-mm-Äquivalent der Brennweite von 28 mm an. Mehr zur Funktionsweise dieser Sensoren und deren Einfluss auf die Brennweite finden Sie im Kasten »Der Crop-Faktor« auf Seite 111.

Keine Panik!

Fall Sie bereits das Gefühl haben, Ihnen wird das alles zu viel, können Sie je nach Kameramodus auch viele Einstellungen der Kamera überlassen. Dazu gibt es den Automatik-Modus schließlich. Andererseits, wenn Sie schon immer mit »Automatik« fotografieren wollten, hätten Sie sich ja nicht dieses Buch gekauft, oder? Ich will Sie hier keinesfalls zum Technik-Guru machen, aber Sie können es besser. Sie und Ihre Fotos haben Besseres verdient als die Automatik Ihrer Kamera.

Belichtungszeit

Die Belichtungszeit steuert Zeit und Bewegung und bestimmt, wie viel davon auf das Foto gelangt.

Wenn wir die Kamera mit dem menschlichen Auge vergleichen, entspricht der Verschluss unserem Augenlid. Der Verschluss kann sich innerhalb eines Sekundenbruchteils öffnen und schließen – oder auch viel langsamer. Er allein ist verantwortlich für diese tollen Bilder von verschwommen fließenden Wasserfällen oder zu langen Streifen gezogenen Autolichtern oder für Fotos von explodierenden Ballons und Ihrem Lieblingssportler, der in der Bewegung eingefroren scheint.

Die Belichtungszeit wird üblicherweise in Bruchteilen einer Sekunde gemessen und steuert, wie lange Licht auf den Sensor der Kamera trifft (wo die eigentliche Aufnahme erfolgt). Sozusagen legt sie fest, wie lange das Auge der Kamera geöffnet bleibt. Eine Belichtungszeit von 1/500 s heißt, dass der Verschluss beim Fotografieren genau 1/500 s geöffnet bleibt und die Kamera auch genauso lange belichtet.

Die minimale und maximale Belichtungszeit einer Kamera kann variieren, von winzigen 1/8.000 s bis hin zu langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden oder gar Stunden. Manche Kameras haben sogar eine Einstellung namens Langzeitbelichtung (auch »Bulb«), wobei die Kamera so lange Licht einlässt, wie Sie den Auslöser gedrückt halten. Abbildung 1.4 zeigt das Verhältnis von Belichtungszeit und Bewegung.

Abbildung 1.4

Kürzere Belichtungszeiten frieren Bewegungen ein, während längere eine kreative Bewegungsunschärfe ermöglichen.

Bei längeren Belichtungszeiten können bewegliche Motive mit unscharfen Streifen aufgenommen werden, der sogenannten Bewegungsunschärfe – wenn Sie also Bewegung oder den Lauf der Zeit in einem Foto darstellen wollen, ist das die Einstellung der Wahl. Wie lang? Das hängt davon ab, was Sie fotografieren und wie unscharf es sein soll. Die einzige Möglichkeit, das für sich herauszufinden, ist, zu experimentieren. Vielleicht beginnen Sie mit einer Belichtungszeit von 1/15 s und stellen später durch Ausprobieren fest, dass Ihnen die Belichtung bei einer ganzen Sekunde oder noch länger besser gefällt. Abbildung 1.5 zeigt, wie viel Spaß wir mit langen Belichtungszeiten hatten. Je nachdem, wie lange Sie belichten, müssen Sie eventuell ein Stativ benutzen wie in Abbildung 1.6.

ISO 80 5 s f/8 6 mm (28 mm)

Abbildung 1.5

Eine lange Belichtungszeit von 5 s machte es möglich, dass vorbeifahrende Autos wie unscharfe Lichtspuren erscheinen. (Hinweis: Um Verwacklungen der Kamera zu vermeiden, war bei dieser langen Belichtungszeit ein Stativ nötig.)

Abbildung 1.6

Ich habe immer ein Stativ dabei, falls ich mit langen Belichtungszeiten arbeiten will. Es handelt sich um ein GorillaPod von Joby (www.joby.com) – eine exzellente Bereicherung meiner Ausrüstung. Die Beine können wie bei einem normalen Stativ gerade stehen, oder Sie wickeln sie um runde Objekte herum, um das Stativ daran zu befestigen (Säulen, Pfähle und dergleichen) und so zur gewünschten Aufnahme zu gelangen.

Im Gegensatz dazu können Sie Ihre Motive mit kurzen Belichtungszeiten einfrieren (Abbildung 1.7). Ob Sie Ihren Zweijährigen beim Krabbeln, das Basketballspiel Ihrer Tochter oder etwas anderes ablichten wollen, was sich bewegt. Mit einer kurzen Belichtungszeit ist das kein Problem. Wie kurz? Wie gesagt, es kommt drauf an. Sie müssen überlegen, wie schnell sich das Motiv bewegt, und dann experimentieren!

ISO 100 1/1.000 s f/4,5 32 mm

Abbildung 1.7

Um die Fußballerin und den Ball in der Bewegung einzufrieren, wurde eine kurze Belichtungszeit von 1/1.000 s verwendet.

Blende

Die Blende steuert die Lichtmenge, die durch das Objektiv eintritt, außerdem die sogenannte »Schärfentiefe«.

Wenn wir die Kamera mit dem menschlichen Auge vergleichen, entspricht die Blende ungefähr Ihrer Pupille. Ebenso wie sich Ihre Pupille dem Umgebungslicht anpasst, ist die Blende eine Öffnung im Objektiv, die weit eingestellt werden kann, um viel Licht einzulassen, oder geschlossen wird, um den Lichteinfall zu verringern.

Die Blende steuert also in Blendenstufen, wie viel Licht durch das Objektiv zum Sensor gelangen darf. In dunkler Umgebung öffnet man sie meist weiter, damit mehr Licht eindringt, ist es heller, verwendet man eine kleinere Öffnung, um das einfallende Licht zu reduzieren.

Probieren Sie es aus!

So sehen Sie, wie Ihre Pupillen durch Zusammenziehen auf hellere Lichtverhältnisse reagieren: Gehen Sie ins Bad, schalten Sie das Licht aus und warten Sie im Dunkeln eine Minute vor dem Spiegel. Halten Sie Ihr Gesicht dicht vor den Spiegel und schalten Sie das Licht ein. Beobachten Sie Ihre Augen. Wenn Sie schnell genug sind, können Sie sogar sehen, wie sich Ihre Pupillen als Reaktion auf das einfallende Licht zusammenziehen. Im Dunkeln hatten sie sich erweitert, um möglichst viel Licht ins Auge zu lassen. Als das Licht eingeschaltet wurde, zogen sie sich zusammen, damit Sie nicht geblendet wurden. Die Blende funktioniert genauso.

Im Gegensatz zur Belichtungszeit, die mit der eigentlichen Kamera, dem Gehäuse, zu tun hat, ist die Blende eine Funktion des Objektivs. Darum variiert der Blendenbereich abhängig vom Objektiv (Abbildung 1.8).

Abbildung 1.8

Hier sehen Sie eine Skizze verschiedener Blendenstufen und der dazugehörigen Öffnungen von f/1,4 bis f/16. Achten Sie darauf, dass die Öffnung bei f/16 kleiner ist als bei f/1,4, auch wenn 16 die größere Blendenzahl ist. Eine größere Blendenzahl bedeutet weniger Licht.

Bei den Blendenwerten handelt es sich um Brüche. (Wen es interessiert: Die Formel lautet: Brennweite geteilt durch effektiver Durchmesser.) Darum gilt: Je kleiner die Blendenzahl ist, desto größer ist die Öffnung. Eine Blende f/2,8 lässt also mehr Licht ein als f/11.

Fast wie Pizza

Anfangs ist es nicht einfach, sich das zu merken, aber denken Sie daran, dass Blendenstufen Brüche sind. Wie eine Pizza, die in 11 Teile geschnitten wird, sind 11 Stücke kleiner, als wenn man dieselbe Pizza nur in vier

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Das 1X1 des Fotografierens denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen