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Kurz & Blutig: 4 Kurzkrimis
Kurz & Blutig: 4 Kurzkrimis
Kurz & Blutig: 4 Kurzkrimis
eBook73 Seiten1 Stunde

Kurz & Blutig: 4 Kurzkrimis

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Über dieses E-Book

Kurzkrimi Blackout:
Sven Müller erwacht im Krankenhaus mit einem Schädel-Hirn-Trauma und kann sich nicht erinnern, wer ihn und seine Freundin bei der Party am Baggersee niedergeschlagen hat.
Seine Freundin hat die Feier nicht überlebt, eine Kriminalkommissarin ermittelt und Sven Müller versucht sich wieder zu erinnern.

Kurzkrimi Blutschande:
Kommissar Fechner ermittelt in zwei Mordfällen, die miteinander im Zusammenhang zu stehen scheinen. Die Aussage einer Professorin bringt
eine längst vergessene Tragödie wieder zum Vorschein und erhellt den Zusammenhang zu den aktuellen Morden.

Kurzkrimi Muttergefühle:
Kommissar Fechner befragt eine verstörte Frau, die ihre Nachbarin mit einem Messer niedergestochen hat und deren achtjährigen Sohn für ihr eigenes Kind ausgibt.
Eine DNA-Analyse stellt den Kommissar vor ein Rätsel.

Kurzkrimi Glanz und Gloria:
Die Mitarbeiter der Abteilung Investmentbanking veranstalten eine ausufernde Gartenparty. Zurück bleibt ein erschlagener Banker. Kommissar Fechner verhört alle
Teilnehmer der Feier und überführt den Täter schließlich mit einem Experiment im Verhörraum.
SpracheDeutsch
HerausgeberTraumwelt Verlag
Erscheinungsdatum5. März 2015
ISBN9783939362241
Kurz & Blutig: 4 Kurzkrimis
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    Buchvorschau

    Kurz & Blutig - Stefan Bouxsein

    © 2015 by Traumwelt-Verlag

    Inh. Stefan Bouxsein

    Johanna-Kirchner-Straße 20 · 60488 Frankfurt/Main

    www.traumwelt-verlag.de · info@traumwelt-verlag.de

    Alle Rechte vorbehalten.

    Lektorat: Stefanie Reimann

    Titel, Gestaltung, Satz, Typographie und eBook:

    Nuilani | Design und Kommunikation, Ralf Heller

    www.nuilani.de · info@nuilani.de

    ISBN 978-3-939362-24-1

    Bücher von Stefan Bouxsein mit Signatur/Widmung

    können versandkostenfrei unter

    www.traumwelt-verlag.de bestellt werden.

    Der Autor

    Stefan Bouxsein wurde 1969 in Franfurt/Main geboren.

    Studium der Verfahrenstechnik und des Wirtschaftsingenieurwesens

    an der FH Frankfurt. Seit 2006 verlegt er seine Kriminalromane

    im eigenen Traumwelt-Verlag.

    Folgende Romane sind bisher

    von Stefan Bouxsein erschienen:

    Krimis

    Das falsche Paradies Der 1. Band mit Siebels und Till, 348 S.

    Die verlorene Vergangenheit Der 2. Band mit Siebels und Till, 371 S.

    Die böse Begierde Der 3. Band mit Siebels und Till, 360 S.

    Die kalte Braut Der 4. Band mit Siebels und Till, 360 S.

    Das tödliche Spiel Der 5. Band mit Siebels und Till, 346 S.

    Die vergessene Schuld Der 6. Band mit Siebels und Till, 384 S.

    Die tödlichen Gedanken Der 7. Band mit Siebels und Till, 330 S.

    Der böse Clown Kurzkrimi mit Siebels und Till, 60 S.

    Die Kronzeugin Der 8. Band mit Siebels und Till, 360 S.

    Humor

    Der nackte Idiot FKK-Abenteuer mit Hans Bremer, 204 S.

    Hotel subKULT

    und die BDSM-Idioten Zweites Abenteuer mit Hans Bremer, 228 S.

    Erfahren Sie mehr zum Autor und seinen Büchern auf:

    www.stefan-bouxsein.de

    Blackout

    „Wie heißen Sie?"

    „Müller, Sven Müller, das steht in meinem Ausweis, der muss in meiner Hose sein. Wo ist eigentlich meine Hose?"

    „Alter?"

    „Das von meiner Hose? Weiß nicht, die ist schon ziemlich alt."

    „Herr Müller, Sie haben einen ziemlich heftigen Schlag auf den Kopf bekommen. Sie waren für einige Zeit bewusstlos, bitte beantworten Sie meine Fragen."

    „Dann fragen Sie halt gescheit. Ich bin am 19. Mai 1975 geboren, in Marburg."

    „Haben Sie außer Alkohol noch andere Drogen zu sich genommen letzte Nacht?"

    „Verpetzen Sie mich auch nicht?"

    „Ich bin Arzt, ich will Sie anständig behandeln und muss Ihnen Medikamente verordnen, also beantworten Sie bitte meine Fragen, in Ihrem eigenen Interesse."

    „Ein klitzekleiner Joint, vielleicht auch zwei, ansonsten nur Flüssiges. Bier, Wein, Cola-Bacardi, jede Menge Cola-Bacardi. Wenn ich nur daran denke, ... ich glaube ich muss kotzen."

    „Wir bringen Sie jetzt auf die Station, dort schlafen Sie sich aus. Draußen wartet eine Frau von der Kriminalpolizei. Die hat noch einige Fragen an Sie. Höchstens zehn Minuten, habe ich ihr gesagt. Alles Weitere sehen wir dann morgen."

    „Wieso von der Kriminalpolizei? Was ist denn passiert? Warum bin ich eigentlich im Krankenhaus?"

    Meine Fragen blieben unbeantwortet, als wäre es nicht wichtig, was mit mir passiert ist. So, wie mir der Schädel brummte, war es mir eigentlich auch egal. Ich wollte einfach nur schlafen. Der Pfleger pfiff fröhlich drauflos, als er mein Bett durch die langen Gänge schob. Am Aufzug gab er endlich Ruhe. Station 7 drückte er, Neuropsychologie stand auf dem Schild. Als sich die Aufzugstür im siebten Stockwerk wieder öffnete, schob er mich an einem Spiegel vorbei. War ich das in dem Bett? Geiler Kopfverband, da muss ich ja wirklich ordentlich eins auf die Rübe bekommen haben.

    „Herr Müller? Guten Tag, mein Name ist Kremer, Kriminalpolizei Frankfurt. Ich hätte da noch ein paar Fragen an Sie."

    Die Kommissarin lief neben meinem Bett her, bis es endlich stand, wo es hin sollte. Wenigstens ein Fensterplatz. Zwei ältere Männer waren noch im Zimmer, die sahen auch nicht besser aus als ich.

    „Das ist gut. Ich hätte da nämlich auch ein paar Fragen. Zum Beispiel wüsste ich gerne, was mit meinem Kopf passiert ist."

    „Ihr Kopf hat Bekanntschaft mit einer leeren Weinflasche gemacht. Ihr Kopf hat es überlebt, die Flasche nicht."

    „Na wenigstens etwas."

    „Leider wurde noch ein Kopf von einer Weinflasche getroffen. Man hat Sie bewusstlos neben Frau Susanne Kistner gefunden. Frau Kistner wurde der Schädel zertrümmert, sie starb noch am See."

    „Susanne ist tot? Ach du große Scheiße. Was ist passiert? Ich kann mich an nichts erinnern. Ich bin erst wieder zu mir gekommen, als ich im Krankenwagen lag."

    „Das wüsste ich auch gerne, was da passiert ist, Herr Müller."

    „Was sagen denn die anderen? Haben Sie mit den anderen gesprochen?"

    „Ja, soweit es möglich war. Einige Ihrer Freunde sitzen noch in der Ausnüchterungszelle. Ich habe hier eine Liste der Leute, die bei der Party am See anwesend waren. Ich lese Ihnen jetzt die Namen vor und Sie sagen mir dann, ob die Liste vollständig ist. Ich beginne mit den Männern. Bruno Greilinger, Simon Müller, Heiko Brommel, Thorsten Fischer und Achmed Gürüs."

    „Lassen Sie mich überlegen. Komisch, ich erinnere mich noch genau, wie wir zusammen gefeiert haben, aber dann ist da eine Lücke. Der Heiko, der Achmed, der Österreicher, also Bruno, Simon, Thorsten ... hatten Sie auch Bernd auf der Liste?"

    „Nein, kein Bernd. Sind Sie sicher, dass ein Bernd dabei war?"

    „Klar war der Bernd dabei, der hatte doch das Bier besorgt."

    „Dann brauche ich den vollständigen Namen und die

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