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Vorsicht Suchmaschine: Rechtliche Tipps für Google und Co.

Vorsicht Suchmaschine: Rechtliche Tipps für Google und Co.

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Vorsicht Suchmaschine: Rechtliche Tipps für Google und Co.

Länge:
95 Seiten
52 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 9, 2015
ISBN:
9783868026672
Format:
Buch

Beschreibung

Was als spartanisch gestaltete, aber simpel zu bedienende und sehr effektive Onlinesuchmaschine begonnen hat, erweist sich inzwischen als schier unüberschaubare Ansammlung von Einzeldiensten. Werbung, Routenplaner, soziales Netzwerk, E-Mail und noch vieles mehr - Google ist als Branchenprimus kaum mehr aus dem Internet wegzudenken. Und auch die Mitbewerber bieten mittlerweile ganz ähnliche Dienste an. Jeder, der sich heutzutage im Netz bewegt, kommt dabei zwangsläufig auf die eine oder andere Weise mit Google & Co. in Berührung. Dieses Buch dient zum einen der Vermittlung des notwendigen Grundlagenwissens der einzelnen Teilbereiche rund um Internetsuchmaschinen und zum anderen vor allem auch als Praxisleitfaden insbesondere für Gewerbetreibende zur Bewältigung des Onlinealltags oder falls doch einmal eine Abmahnung in den Briefkasten flattern sollte. Es wird erläutert, was bei den einzelnen Diensten von Google & Co. zu beachten ist. Abgerundet wird das Werk durch diverse Praxistipps und Checklisten.Zur Zielgruppe gehört eigentlich jeder, der sich im Internet bewegt, insbesondere jedoch Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige. Kein juristisches Wissen notwendig.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 9, 2015
ISBN:
9783868026672
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Vorsicht Suchmaschine - Michael Rohrlich

2015

1 Grundlagen

Will man den juristischen Rahmen der einzelnen Google-Angebote erfassen, so muss man sich zwangsläufig auch mit der dahinter stehenden Technik sowie mit der genauen Funktionsweise der jeweiligen Einzeldienste beschäftigen.

Übrigens: Google und das Verb „googeln haben inzwischen sogar Einzug in Wörterbücher bzw. in den Duden gefunden. „Googeln wird dort als „mit Google im Internet suchen, recherchieren" definiert¹.

1.1 Einführung/Google-Dienste

Es gibt vermutlich nur wenige Internetnutzer, die tatsächlich alle von Google angebotenen Dienste aufzählen können, ohne nachlesen zu müssen. Google selbst gewährt natürlich einen umfassenden Überblick über seine diversen Angebote. Dazu zählen:

Die „normale" Websuche

Eine spezielle Bilder- bzw. Videosuche

Die Büchersuche Google Books

Die Nachrichtensuche Google News

Eine spezielle Suche nach wissenschaftlichen Artikeln mittels Google Scholar

Aktuelle und vergangene Suchbegriffe mithilfe von Google Trends

Der Browser Google Chrome

Google Toolbar (Ergänzung zu anderen Browsern)

Onlinelesezeichensammlung

Onlinewerbung (AdWords und AdSense)

E-Mail-Dienst Gmail

Google Kalender

Google Notizen

„Onlinefestplatte" Google Drive

Onlinedruckerlösung Google Cloud Print

Textverarbeitung Google Docs

Tabellenkalkulation Google Tabellen

Google Präsentationen (der „PowerPoint-Konkurrent")

Onlineumfragen mit Google Formulare

Tool für Grafiken und Diagramme namens Google Zeichnungen

Videoplattform YouTube

Facebook-Konkurrenz Google+

Kommunikationstool Google Hangouts

Karten- und Navigationsdienst Google Maps

Google Earth (die Welt in 3-D)

Bildbearbeitungssoftware und zugleich Onlinebilderplattform Picasa

Panoramio (spezielle Plattform für Fotos aus aller Welt)

Blogplattform Blogger

Google Sites (Tool zum Erstellen von Wikis)

Die Welt des Onlineeinkaufens über Google Shopping

Übersetzungssoftware für Texte, Websites und mehr

Mailinglisten und Diskussionsgruppen erstellen mithilfe von Google Groups

Handybetriebssystem Android sowie verschiedene Produkte speziell für Mobiltelefone

Vermutlich ist diese Aufzählung weder vollzählig noch aktuell. Denn Google wird nicht müde, mit schöner Regelmäßigkeit neue Dienste zu starten.

Um den Überblick nicht zu verlieren und insbesondere auch die Einstellungen des eigenen Google-Accounts stets im Blick behalten zu können, stellt Google ein spezielles Dashboard zur Verfügung². Darauf sind alle aktiven Google-Dienste mit den wichtigsten Daten aufgelistet. Außerdem finden sich hier Verweise auf die jeweiligen Unterseiten, auf denen man direkt die Einstellungen der jeweiligen Google-Dienste bearbeiten kann. Ein Blick auf das Dashboard lohnt sich also auf jeden Fall.

1.2 Juristischer Rahmen

Die Vielfalt an verschiedenen Google-Diensten ist natürlich auf der einen Seite positiv für die Anwender, auf der anderen Seite führt sie aber leider auch vermehrt zu juristischen Problemstellungen.

So sind beispielsweise von jedermann zu beachten:

Namensrecht

Urheberrecht

Allgemeine Haftungsregeln

Die Pflichten von Unternehmern sind im Vergleich dazu noch weitergehend, sie haben nämlich auch noch zusätzlich einzuhalten:

Telemedienrecht

Wettbewerbsrecht

Datenschutzrecht

Markenrecht

Selbstverständlich haben sich nicht nur die Anwender an geltendes Recht zu halten, auch Google selbst muss dies tun. Denn in manchen Fällen kommt eine Haftung von Google für einzelne Dienste bzw. für die durch die Nutzer eingestellten Inhalte (so genannter „User-generated Content") in Betracht.

1 http://www.duden.de/rechtschreibung/googeln

2 https://www.google.com/settings/dashboard

2 Die Suchmaschine

Die Google-Suche ist ganz klar die Nummer eins unter den Goo­gle-Diensten, schon allein aufgrund der Häufigkeit ihrer Nutzung. Eine nicht gerade geringe Anzahl von Ausflügen ins World Wide Web dürfte wohl bei www.google.de beginnen.

2.1 Grundlagen

Es entspricht inzwischen der herrschenden Meinung, dass Betreiber von Suchmaschinen für die Ergebnisse, die sie aufgrund von Suchanfragen zu Tage fördern, in gewissem Umfang auch verantwortlich sind. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob es sich bei diesen Rechtsverstößen um solche gegen das Marken-, das Urheber- oder das Wettbewerbsrecht handelt.

Jedenfalls ab dem Zeitpunkt, ab dem Suchmaschinenbetreiber von etwaigen Rechtsverstößen in den Suchergebnissen Kenntnis erlangen, müssen sie die jeweiligen Suchtreffer entfernen. Das gilt in gleichem Maße auch für die so genannte „Autocomplete-Funktion, mit deren Hilfe dem Nutzer schon bei der Eingabe im Suchfeld Vorschläge unterbreitet werden, wonach er suchen könnte. Gibt man beispielsweise „entwickler ein, so erhält man nach einigen Buchstaben noch während der Eingabe bereits mehrere Vorschläge, u. a. natürlich auch „entwickler.press". Je nach Länge des Suchbegriffs kann diese automatische Vervollständigung schon sehr praktisch sein.

Bei der Entfernung von rechtswidrigen Einträgen der Autocomplete-Funktion wird Google und Co. jedoch eine angemessene Prüffrist einzuräumen sein, schon allein zur Verhinderung von missbräuchlichem Verhalten durch Nichtberechtigte.

Auch die inzwischen in den Suchergebnissen eingebettete Inhaltsvorschau mancher Webinhalte (die so genannten „Snippets") kann unter Umständen fremde Rechtspositionen verletzen. Die Anbieter, deren Inhalte im Rahmen dieser Snippets in den Google-Such­ergebnissen auftauchen, haften übrigens nicht regelmäßig für den Kontext, in dem ihre Inhalte dargestellt werden. Denn sie haben kaum nennenswerten Einfluss auf die in aller Regel automatisiert vorgenommene Generierung der Snippets.

Eine Haftung von Google für „Snippet"-Inhalte kann nur dann bejaht werden, wenn diese Inhalte nicht automatisiert ausgelesen bzw. in

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