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Ex-Callgirl: Mein lustvolles Privatleben: Oder wie finde ich meinen Traumpartner?

Ex-Callgirl: Mein lustvolles Privatleben: Oder wie finde ich meinen Traumpartner?

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Ex-Callgirl: Mein lustvolles Privatleben: Oder wie finde ich meinen Traumpartner?

Länge:
169 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2012
ISBN:
9783932855436
Format:
Buch

Beschreibung

Nach vielen Jahren der käuflichen Liebe hat Mona Gasser als Callgirl aufgehört. In über zwei Jahrzehnten als Prostituierte hat sie prickelnde Sexstunden mit interessanten Männern, aber auch zweifelhaften Typen erlebt - und nichts bereut. Mona wollte wieder ein "normales" Leben beginnen, um eine "normale Männerfreundschaft", geprägt von Liebe, Sex und Zuneigung, eingehen zu können. Sie ging auf Partys, in Tanzlokale, in Weinstuben und vieles mehr, um als Single-Frau den Mann fürs Leben zu treffen. Welche skurrile, witzige und erotische Erlebnisse sie dabei hatte, erzählt sie in ihrer bekannt ungehemmten und direkten Sprache. Ob sie den Mann ihrer Träume gefunden hat? Finden Sie es heraus. Von Mona Gasser ebenfalls im GATZANIS Verlag erschienen ist der Titel "Gestatten Callgirl - die Freiheit nehm ich mir!"
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2012
ISBN:
9783932855436
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ex-Callgirl - Mona Gasser

Nach vielen Jahren der käuflichen Liebe hat Mona Gasser die Peitsche an den Nagel gehängt und Luxuszimmer von First-Class-Hotels gegen ein gemütliches Zuhause eingetauscht.

In über zwei Jahrzehnten als Prostituierte hat sie prickelnde Sexstunden mit interessanten Männern, aber auch zweifelhaften Typen, erlebt – und nichts bereut.

Nun, seit über einem Jahr übt Mona ein »normales« Leben, um wieder eine »normale Männerfreundschaft«, geprägt von Liebe und Sex, Zuneigung und Respekt, eingehen zu können. Sie ging auf Partys, in Tanzlokale, in Weinstuben und vieles mehr, um als Single-Frau den Mann fürs Leben zu treffen. Welche skurrile, witzige und erotische Erlebnisse sie dabei hatte, erzählt Mona in ihrer bekannt ungehemmten und direkten Sprache.

Ob sie den Mann ihrer Träume gefunden hat? Finden Sie es heraus!

Die Autorin: Mona Gasser war Callgirl. Sie hat nicht nur sämtliche Bereiche im Berufsfeld der Prostitution durchlebt, sondern fand auch Zeit, um neben dieser Tätigkeit das Studium der Betriebswirtschaft zu absolvieren. Von ihr ist in diesem Verlag ein weiterer Titel erschienen: »Gestatten: Callgirl – Die Freiheit nehm ich mir«.

Deutsche Erstausgabe eBook © GATZANIS Verlags-GmbH, 2012

Umschlaggestaltung: linea gestaltung, Wolfgang Steidle, Stuttgart

Fotos: Martina Bordt und Mona Gasser

Illustration Cover: Robert Heck, Stuttgart

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3932855436

weitere Bücher aus dem Gatzanis-Verlag

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Für alle Frauen und Männer, die noch oder wieder auf der Suche nach einem idealen Liebes- und Lebenspartner sind.

Inhalt

Kapitel 1: Vorab als Information

Kapitel 2: Eine große Liebe, Bruno

Kapitel 3: Was bringen Anzeigen?

Kapitel 4: Ist das Alter ein Hindernis?

Kapitel 5: Wo trifft man sich denn so?

– Die intime Bar am Kongresszentrum

– In-Lokale, Altstadt, Feste, wo haben wir die größten Chancen?

– Single-Stammtische

– Treffpunkt Kasino

– Treffpunkt der einsamen Herzen

– Tanzcafés – mit 100%iger Trefferquote

– Pärchenclubs

– Saunas und Badelandschaften

Kapitel 6: Fazit – Prostitution – Aids

Kapitel 7: Ein toller Urlaub – Istanbul

Kapitel 8: Heinz, Messen, Seminare

Kapitel 9: Anna, Vorbild oder Schrecken?

Kapitel 10: Dynamische Vollblutmänner

Kapitel 11: Das überraschende Ende

Vorab als Information

Wie in meinem ersten Buch »Gestatten Callgirl – Die Freiheit nehm ich mir« beschrieben, habe ich lange Jahre, mit vielen Unterbrechungen, aber immer wieder, als Prostituierte und später dann als gefragtes Callgirl gearbeitet. Bei den Talkshows, im Radio und von Frauen bei den Lesungen bin ich immer wieder gefragt worden, warum sind Sie Prostituierte, Callgirl geworden? War es nur das Geld? Ja es war natürlich wie bei fast allen das Geld, aber bei mir auch die Lust. Die Lust am Sex. Der Spaß daran, mit interessanten Männern Dinge zu erleben, wovon die meisten »normalen« Männer nur träumen, was sie aber nicht zugeben. Es machte mir einfach Spaß, mit diesem Typ Mann, den man normalerweise nicht einfach so kennenlernen kann, zu flirten und ins Bett zu gehen. Aber es hatte natürlich noch einen anderen Hintergrund, und den möchte ich Ihnen heute auch nicht verschweigen. Den Grund, weshalb es mich immer wieder in dieses Milieu zurückzog.

Seit meiner Kindheit litt ich sehr unter meiner Mutter. Meine Mutter ließ mich mit 13 Jahren von einem Freund vergewaltigen. Sie hasste mich und quälte mich, wie nur selten eine Mutter die eigene Tochter quälen kann. Aber sie war es nicht allein. Mein Bruder, der 5 Jahre älter war und ist, half immer eifrig mit, wenn es darum ging, mir weh zu tun. Deshalb lernte ich schon sehr früh zu kämpfen. Meine Kindheit hörte mit 13 auf. Ganz natürlich, dass ich durch diese frühen Erlebnisse sehr stark geprägt wurde. Den Vergewaltiger, ein Zahnarzt, ein »Möchte-gern-Playboy«, ein Angeber in einem von seiner, von ihm nicht geliebten, aber reichen Ehefrau bezahlten Sportcabrio, hasse ich noch heute, ebenso wie den Typ seiner Ehefrau, eine dieser superschlanken, kühlen, auf überelegant getrimmten Ladies und meist auf blond gefärbten Karrierefrauen. Ich wollte weder so sein, wie diese beiden, noch so wie meine Mutter oder mein Bruder. Nie so angepasst, nie so verlogen, nie so abhängig von der Meinung der anderen.

Oft, wenn es gar nicht mehr ging, wenn ich weglaufen wollte, und einfach nach draußen rannte, traf ich ihn, meinen Schutzengel in Gestalt eines Mannes. Es waren immer andere, aber der Typ war immer gleich, der väterliche Mann, vom Aussehen der Typ Jude oder Südländer (wie mein Vater), Anfang oder Mitte 50, ca. 170-180 cm groß, etwas stärker gebaut. Es war immer jemand, der mich einfach in den Arm nehmen, mich trösten und wieder aufrichten konnte.

Das einschneidende Erlebnis, dass mich später auch Prostituierte werden ließ, war folgendes: Nach einem unheimlichen Krach, als ich wieder einmal ohne Mantel, ohne alles wegrannte, ins Freie lief, einfach lief, in den Regen und in Richtung Fluss, merkte ich gar nicht, dass ein Auto hielt und ein Mann ausstieg. Er ging mir nach, hielt mich fest, nahm mich einfach in den Arm, schob mich in sein Auto, und nahm mich mit. Mir war alles egal, er hätte mich umbringen können. Ich hatte mit allem abgeschlossen, aber er nahm mich nur mit, gab mir ein Taschentuch und sagte ich sollte doch mein Gesicht etwas sauber machen, er wolle mit mir nur Essen gehen und etwas mit mir reden. Ich hatte keine Angst vor ihm und er nahm mich mit in sein Nachtlokal in der nahen Großstadt. Damals lernte ich die Geborgenheit des »Milieus« und die echte Freundschaft dieser Menschen kennen. Die Fürsorge meines Freundes, aber auch seiner Angestellten und der Mädchen dort, half mir über die nächsten 2 Jahre hinweg. Leider hatte ich damals zu wenig Zivilcourage, um einfach ganz aus dem Leben meiner Familie zu verschwinden, einfach unterzutauchen. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass mich Menschen, ein Mann, einfach um meiner Selbst willen würde lieben können. Dieser Typ Mann hat mir nie etwas getan, vielleicht sah ich in diesem Typ nur meinen Vater wieder, oder einen Schutzengel. Bei Charly lernte ich die zärtliche Liebe zwischen Mann und Frau kennen. Charly beschützte mich vor anderen Männern, selbst in diesem Rotlichtviertel mit Straßenraub, Polizeirazzien und allen denkbaren Verbrechen, passierte mir während jener 2 Jahre nichts. Ich war noch minderjährig, nicht einmal 16, noch unreif, aber dort wurde ich zum ersten Mal in meinem Leben geliebt. Charly liebte mich, aber es war auch immer sein Schutz um mich herum, wenn er nicht da war, seine Mädchen passten auf mich auf, schenkten mir Kleider, holten mir Essen, gingen mit mir ins Kino. Ich war nur noch sehr selten in meinem Elternhaus, meine Mutter sprach nicht mehr mit mir, ich war zu keiner Mahlzeit mehr da. Trotz meines sehr reichen Elternhauses erhielt ich kein Geld mehr. Aber es war auch nicht nötig, Charly sorgte für mich, immer wieder wollte er, dass ich ganz zu ihm ziehen, ihn heiraten sollte. Leider war dies wegen meinem Alter nicht möglich. Zu einem Leben mit falschen Papieren hatte ich keine Courage.

Diese Geschichte aus meiner Jugendzeit prägte mein ganzes Leben, nach jeder Enttäuschung im Leben ging ich sozusagen ins »Milieu« zurück, fand wieder zu mir selbst, bekam wieder Selbstbewusstsein, lernte wieder einen Partner kennen, und wenn es nach einer Weile, nach Monaten oder Jahren wieder schief ging, kehrte ich reumütig wieder zu dem Leben als Prostituierte und Callgirl zurück. Ich lernte in diesen Jahren auch den rosaroten Schleier zu lüften, und hinter der Traumwelt als Callgirl die Realität zu sehen. Vielleicht habe ich deshalb all die vielen Tiefschläge oder unangenehmen Dinge, die ich in meinem ersten Buch beschrieben habe, schnell wieder vergessen können. Mit der Arbeit an meinem Buch, gleichzeitig mit den letzten sehr lukrativen Aufträgen als Callgirl und dem lustvollen Leben an der Seite einflussreicher Männer, konnte ich endlich meine schlimme Jugend vergessen und überwinden. Als dann meine eigene Tochter heranwuchs, lernte ich eine bessere Mutter zu sein, als meine eigene. Irgendwann während der Arbeit als Callgirl, der Bewältigung während des Schreibens und durch den Erfolg in der Finanzbranche wuchs mein Selbstbewusstsein so sehr, dass ich wusste, nun kann ich es aus eigener Kraft schaffen. Bei neuen Tiefschlägen muss ich nicht mehr zurückkehren, muss mir nicht mehr »Geborgenheit, Lust, und Selbstvertrauen« von Freiern holen.

Der Wunsch nach endgültiger Partnerschaft wurde immer größer. Meine Tochter wurde immer verständiger, das Doppelleben war nicht mehr möglich. Die Zeit wurde immer knapper. Mein Einkommen in der Finanzbranche wuchs, es ging mir finanziell gut, und ich hatte Angst, dass mein Doppelleben, einerseits als Callgirl und andererseits als Mutter und Inhaberin einer Finanz-Vermittlungsagentur herauskam. Dann wurde mein Buch endlich fertig, und es kam im Frühjahr 1996 auf den Markt.

Ich habe wirklich mit großer Lust und viel Spaß als Callgirl gearbeitet, habe dabei interessante, einflussreiche Männer kennengelernt, habe viel von der Welt gesehen und im Luxus gelebt, aber als ich im Sommer 1995 Bruno kennenlernte, habe ich angefangen das Doppelleben abzubauen, und selbst den von mir am meisten geschätzten »Freunden« abgesagt. Einerseits, weil ich einfach keine Zeit mehr hatte, andererseits weil ich bis über beide Ohren verliebt war, und mit keinem anderen Mann mehr hätte schlafen können, als mit Bruno.

Als ich dann als Autorin an die Öffentlichkeit trat, hatte ich das Leben als Callgirl schon endgültig an den Nagel gehängt. Es waren, wie schon erwähnt, viele Gründe, die zusammenkamen, die Liebe, meine Tochter, mein Beruf in der Finanzbranche, Zeitmangel und natürlich last but not least mein Alter. Am Anfang war es schwer, mir fehlte der Luxus, die gemeinsame Lust und die gemeinsame Befriedigung mit meinen Freunden der letzten Jahre. Auch die Reisen, die interessanten Gespräche, die Abwechslung, alles was ich eigentlich nie mehr missen wollte. Deshalb hatte ich den Entschluss gefasst, mein Privatleben zu ändern, mir diese Dinge selbst zu gönnen, zusammen mit einem Partner, den ich liebe und der mich liebt. Ich war verliebt in das Gefühl Liebe und liebte Bruno.

Eine große Liebe, Bruno

1994 war für mich die »Wende« nicht politisch, sondern ganz privat. Es war das Jahr der Veränderungen. Durch die endlich erfolgreich abgeschlossenen Auseinandersetzungen mit meiner Familie, war ich finanziell total saniert. Dann kam ein Autounfall, Totalschaden und viel Arbeit für mich, vor allem an mir selbst, um wieder in Topform zu kommen. Viel Bodybuilding, Massagen, gezielter Muskelaufbau. Nun ich veröffentlichte dann auch keine Inserate mehr, hatte eigentlich nur noch einige wenige »Freunde« mit denen ich mich traf, die mich auch dazwischen anriefen, so wie Tommy und einige andere. Meine Tochter wurde größer und wir kauften uns zwei Wohnungen. Ich beschäftigte mich dann mit der Einrichtung etc., aber irgendwann, so Ende 94, war dann eine große Leere da, besonders um Weihnachten und Neujahr. Ich hatte zwar die Wohnung, alles war neu und schön, doch ich war alleine. Meine Tochter hatte inzwischen viele eigene Freunde und Freundinnen und war oft mit jungen Leuten zusammen. Da keimte dann der Wunsch auf, nach privatem Glück, nach Gemeinsamkeit. Ich hatte schon einen tollen Mann kennengelernt und besuchte ihn auf dem anderen Kontinent, musste aber feststellen, dass mir so weit weg von zu Hause der Mut zu einem Neuanfang fehlte. Ich sah meine Grenzen. Neuanfang ja, aber in Deutschland. Mein früheres Doppelleben sollte nicht bekannt sein, ich wollte mit meiner Tochter leben, meine Tätigkeit in der Finanzbranche ausbauen und mit einem nicht gebundenen Mann meine Freizeit verbringen. So lernte ich im Juli 95 durch Zufall Bruno kennen. Er war eigentlich gar nicht mein Typ. Er ärgerte mich gleich bei der ersten Verabredung als er mich auf 47 anstatt 46 schätzte. Aber er war unterhaltsam und rief mich immer an, er bemühte sich um mich, und irgendwann nach einigen Wochen gewöhnte ich mich an ihn. Ich hatte diese anderen Bekanntschaften so satt.

Solche Männer z.B., wie Hans aus Bayern. Als ich ihn kennenlernte, war ich trotz allem naiv.

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