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Der Makronenmord: Vierter Fall: Das Westpaket

Der Makronenmord: Vierter Fall: Das Westpaket

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Der Makronenmord: Vierter Fall: Das Westpaket

Länge:
29 Seiten
24 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2015
ISBN:
9783959587037
Format:
Buch

Beschreibung

Spektakuläre Verbrechen aus der DDR. Der ehemalige Kriminalist Siegfried Schwarz stellt in "Der Makronenmord" sieben authentische Fälle der DDR-Kriminalgeschichte vor.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2015
ISBN:
9783959587037
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Der Makronenmord - Siegfried Schwarz

Siegfried Schwarz

Das Westpaket

Vierter von sieben Kriminalfällen aus der DDR

Unter Mitarbeit von Antje Penk

Bild und Heimat

Von Siegfried Schwarz liegen bei Bild und Heimat

außerdem vor:

Mord nach Mittag (Blutiger Osten, 2012)

eISBN 978-3-95958-703-7

1. Auflage

© 2015 by BEBUG mbH / Bild und Heimat, Berlin

Umschlaggestaltung: fuxbux, Berlin

Umschlagabbildung: © arfo, shutterstock

Ein Verlagsverzeichnis schicken wir Ihnen gern:

BEBUG mbH / Verlag Bild und Heimat

Alexanderstr. 1

10178 Berlin

Tel. 030 / 206 109 – 0

www.bild-und-heimat.de

Im Interesse des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Täter, Opfer und Zeugen wurden die Namen der Beteiligten sowie einiger Handlungsorte verändert.

Das Westpaket

Ich saß im Sessel, im Wohnzimmer von Ines H., einer ledigen vierundzwanzigjährigen Frau. Vor mir stand ein niedriger Couchtisch, und hinter diesem ein Sofa. Ich dachte über Ines nach. Sie war jung, schlank, hatte rote, volle Locken und lebte in dieser Wohnung – allein. Ich stellte mir vor, wie sie nebenan in der Küche das Essen zubereitete, wie sie es dann hier hereintrug und auf den Tisch stellte. Wahrscheinlich war sie eine miserable Köchin. Aber das spielte bei ihrem Aussehen keine Rolle. Weingläser standen auf dem Tisch. Das Radio spielte. Sie kam lächelnd herein, stellte das Essen ab und setzte sich auf das Sofa. Gleich würde man essen und plaudern und genau wissen, wie dieser Abend ausgehen konnte …

Doch etwas war schiefgelaufen. Ich sah zu der Stehlampe in der Ecke. Sie war umgerissen und lag mit dem Schirm zum Couchtisch. Der Stuhl an der Stirnseite des Tisches lag umgestürzt im Zimmer. Seine Beine versperrten den schmalen Durchgang zwischen Schrankwand und Couchtisch. Das Weinglas war zerbrochen. Etwas Wein war im Glas und auf der Tischplatte festgetrocknet. Eine Schneekugel, wie man sie Kindern schenkt, lag auf dem Fußboden zwischen Tisch und Fenster. Gedankenverloren hob ich sie auf, schüttelte, und in der Glaskugel erhob sich ein Schneegestöber. Ich sah mich im Raum um, hing meinen Gedanken nach. Mein Blick wanderte zu dem verdunkelten Fenster. Ich schob die

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