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Vitalquelle Aminosäuren: Antistress, Abnehmen, Sport

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Vitalquelle Aminosäuren: Antistress, Abnehmen, Sport

Länge:
182 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Nov 1, 2014
ISBN:
9783990520970
Format:
Buch

Beschreibung

Defizite im Körper ausgleichen.
Viele Befindlichkeitsstörungen, Antriebslosigkeit, aber auch Erkrankungen werden durch einen Mangel an Nahrungsbestandteilen verursacht. Vor allem den Aminosäuren kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu.
In diesem Buch erfahren Sie, was Aminosäuren sind, welche Aufgaben sie in unserem Körper übernehmen und wie man sie beispielsweise beim Abnehmen, beim Sport, gegen Stress und in vielen anderen Bereichen durch sinnvolle Zuführung nachhaltig einsetzen kann.
Freigegeben:
Nov 1, 2014
ISBN:
9783990520970
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Vitalquelle Aminosäuren - Ingrid Spona

Inhalt

Impressum

Vorwort

Geleitwort Hermann Maier

Einige Grundlagen

Aminosäuren

Aminosäuren und das Immunsystem

Aminosäuren und Sport

Aminosäuren und mentale Power

Aminosäuren und Stress

Aminosäuren und die Schönheit

Die gesunde Ernährung

Hippokrates hatte doch Recht

Verdauung und Stoffwechsel

Die Autoren

Literaturverzeichnis

© Verlagshaus der Ärzte GmbH, Nibelungengasse 13, 1010 Wien

www.aerzteverlagshaus.at

1. Auflage 2012

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere das der Übersetzung, des Nachdrucks, der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwendung, vorbehalten.

ISBN: 978-3-99052-017-8

Umschlag: Lisa Hahsler, Deutsch-Wagram

Satz: Andrea Malek, www.malanda-buchdesign.at

Projektbetreuung: Mag. Michael Hlatky

Druck & Bindung: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn

Printed in Austria

Autoren und Verlag haben alle Buchinhalte sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann keine Garantie übernommen werden. Eine Haftung der Autoren bzw. des Verlags wird daher nicht übernommen.

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit – vor allem in Hinblick auf die Vermeidung einer ausufernden Verwendung von Pronomen – haben wir uns dazu entschlossen, alle geschlechtsbezogenen Wörter nur in eingeschlechtlicher Form – der deutschen Sprache gemäß zumeist die männliche – zu verwenden. Selbstredend gelten alle Bezeichnungen gleichwertig für Frauen.

Vorwort

Viel Eiweiß ist wichtig – Eiweiß ist gefährlich, man darf nicht zu viel davon zu sich nehmen – viele Kohlenhydrate sind sinnvoll – Kohlenhydrate muss man weglassen – Fette sind nützlich – Fette aller Art sind überaus schädlich – alle Lebensmittel sollen roh genossen werden – wenn man Gemüse nicht kocht, können die Nährstoffe nicht sinnvoll aufgenommen werden – der Bedarf an Nährstoffen kann auf jeden Fall durch die normale Ernährung gedeckt werden – ohne Nahrungsergänzung geht’s nicht, man muss auf jeden Fall noch zusätzliche Vitalstoffe zuführen.

Für all diese Argumente gibt es überzeugte Befürworter und erbitterte Gegner. Zurück bleiben ratlose Menschen, die alles richtig machen und sich bewusst um ihre Gesundheit kümmern wollen, aber beim besten Willen nicht wissen, welchen Ratschlägen sie folgen sollen.

Wir werden versuchen, das Beste für Sie herauszufiltern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse für Sie aufzubereiten und eine gültige Zusammenfassung für Sie zu erarbeiten, um Ihnen das Rüstzeug in die Hand zu geben, eine Richtlinie für bestmögliche Gesundheit und Wohlbefinden herauszufinden.

Dass Aminosäuren dabei eine zentrale Rolle spielen werden, können Sie schon dem Buchtitel entnehmen.

Folgen Sie also unserer Einladung: begeben wir uns gemeinsam auf die spannende Reise durch unseren Körper, unseren Stoffwechsel und lassen Sie uns dann Schlüsse ziehen und Erkenntnisse sammeln, die uns sicher in der Auswahl machen, was wir unserem Körper zur Verfügung stellen oder zumuten wollen oder anbieten sollen.

Nach einem kurzen zusammenfassenden Überblick über die Zusammensetzung unserer Ernährung werden wir uns den Mechanismen der Verdauung zuwenden. Anschließend finden Sie Porträts der einzelnen Aminosäuren und ihrer ganz spezifischen Wirkungen und spezielle Kommentare zu verschiedenen Ernährungsfragen.

Dann geht es ans Eingemachte: nämlich auf die Ebene, wo die Nährstoffe verwertet und ihren eigentlichen Aufgaben zugeführt werden, in den Stoffwechsel.

Geleitwort

Hermann Maier

Es war im Frühjahr 2010, ein knappes halbes Jahr, nachdem ich meine Karriere als Weltcupfahrer beendet hatte. Mit Freunden verbrachte ich einen gemütlichen Skitag, als Artur Trost, der Arzt meines Vertrauens, einen Anruf vom damaligen Fernsehdirektor Elmar Oberhauser erhielt.

Oberhauser erkundigte sich, ob ich körperlich und trotz meines nach dem Motorradunfall deformierten rechten Unterschenkels in der Lage wäre, einen Gewaltmarsch zum Südpol zu absolvieren. Trost sah aus medizinischer Sicht kein Problem und wandte sich an mich. Ja, sagte ich spontan, die Antarktis, das wär was, da war ich noch nie.

So nahm das Abenteuer seinen Lauf. Eine völlig neue Herausforderung, mit nichts, was ich bis dahin unternommen hatte, vergleichbar. Und dennoch war mir bewusst, dass ich mir die Erfahrungen, die ich als Sportler gesammelt hatte, zunutze machen musste.

Von Beginn der Vorbereitungen an galt der richtigen Ernährung unter widrigen Umständen, in der höchstgelegenen, größten, trockensten und natürlich kältesten Wüste der Erde mein Hauptaugenmerk. Würden mein Team und ich in der Lage sein, bei großen Anstrengungen genügend Kalorien zu uns zu nehmen?

Mir war jedenfalls klar, dass eine Dose Vitalogic ins Gepäck musste. Schon während meiner Skikarriere vertraute ich dem Aminosäuregemisch. Nun stand ihm der Härtetest unter extremsten Bedingungen in der Antarktis bevor. Und ich kann jetzt sagen: Es hat sich bestens bewährt.

Es konnte zwar nichts daran ändern, dass wir nicht in der Lage waren, den täglichen Kalorienbedarf zu decken und alle ordentlich an Körpergewicht einbüßten. Aber sonstige Mangelerscheinungen traten nicht auf. Und vor allem war ich in der Lage, knapp bemessene Ruhepausen während des Wettlaufs gegen das deutsche Team kurz zu halten und rasch zu regenerieren.

Auch einem Teamkollegen verordnete ich, als er mit den Kräften schon ziemlich am Ende war, seine Ration meiner Vitalogic-Mischung. Und es half, was meine Überzeugung weiter festigte. Bei dem Produkt aus dem Hause Spona handelt es sich um etwas ganz Besonderes.

Hermann Maier

Einige Grundlagen

Hier erfahren Sie Näheres darüber, wie unsere Nahrung zusammengesetzt ist, welche Funktionen die einzelnen Bestandteile haben und welch wichtige Rolle Aminosäuren im großen Konzert unserer Körperfunktionen spielen.

In diesem Kapitel werden Sie auch viele Begriffe finden, die schlagwortartig immer wieder im Zusammenhang mit Ernährung auftauchen und die Sie dann in den richtigen Zusammenhang stellen können.

Die Bestandteile unserer Nahrung:

Proteine

Fette

Kohlenhydrate

itamine

Mineralien und Spurenelemente

ekundäre Pflanzenstoffe

Ballaststoffe

Bei den drei Hauptbestandteilen, nämlich den Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten, werden wir jeweils ihre Strukturen und speziellen Aufgaben näher beleuchten.

Was sind Proteine?

Der Name leitet sich von dem griechischen Wort: protos (= der Erste) ab und es sollte damit schon die Wichtigkeit der Proteine betont werden. Oder deren häufiges Vorkommen.

Immerhin bilden sie nach Wasser die am häufigsten vorkommende Substanzklasse im menschlichen Körper. Wir werden sie jedenfalls dementsprechend ausführlich behandeln.

Proteine sind für das Leben spezifisch, kommen also nur in Strukturen vor, die wachsen und sich vermehren. Ihre Besonderheit gegenüber Fetten und Kohlenhydraten liegt in einem einzigen chemischen Element: Sie enthalten zusätzlich Stickstoff.

Dieses Element zeichnet also offensichtlich lebende Strukturen aus und ist für diese unentbehrlich.

Wie hat das Leben auf unserer Erde begonnen? Was macht das Leben eigentlich aus?

Nur der Stickstoff vermutlich doch nicht. Aber was sonst?

Zu dieser Frage haben sich Theologen, Philosophen, Geologen, Astronomen, Biologen, Chemiker und noch viele andere Gedanken gemacht. Wir wollen an dieser Stelle einmal die Naturwissenschaftler zu Wort kommen lassen, wobei man vorausschicken muss: Eine bis ins Letzte schlüssige Antwort kommt auch aus dieser Ecke nicht. Es gibt zwar Definitionen, was das Leben aus Sicht der Naturwissenschaft ausmacht, dass nämlich Proteine und Nukleinsäuren – das sind die Träger der Erbsubstanz – in einer bestimmten Art und Weise miteinander reagieren müssen, dass sie wachsen und sich reproduzieren können. Eine in sich nicht sehr stringente und elegante Feststellung.

Es wurde auch versucht, eine Art „Rezept des Lebens" zu definieren. Als die Hauptzutaten wurden Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff herausgearbeitet. Dies trifft auch auf unsere Erdatmosphäre zu und die lebt ja bekanntlich nicht. Vielleicht macht es doch die Prise Stickstoff, Schwefel und Phosphor aus, die bei lebenden Organismen noch zusätzlich vorkommt?

Was sind nun die (wenn auch sehr weichen) Fakten? Man nimmt an, dass das Leben auf unserem Planeten vor rund vier Milliarden Jahren begonnen hat. Aber wie? Welche Voraussetzungen muss es auf einem Planeten geben, damit Leben entsteht oder überhaupt möglich ist?

Ein berühmtes Experiment wurde Anfang der 1950er Jahre von Stanley Miller in Chicago durchgeführt: Er bildete die Atmosphäre aus Methan, Kohlendioxid und Wasserdampf solcherart nach, wie man sich diese quasi als Uratmosphäre vorgestellt hatte. In diesem Gemisch ließ er blitzartig eine elektrische Entladung erfolgen und nach einer Woche bildete sich am Boden des Gefäßes eine bräunliche Flüssigkeit. Diese wurde dann analysiert und dabei zeigte sich, dass unter anderem Aminosäuren nachweisbar waren. Also wurden wenigstens schon die Bausteine des Lebens gebildet. Dieses „Gebräu wurde dann als „Ursuppe bezeichnet, vermutlich analog zum Urknall.

Das war zwar schon sehr spannend, aber letztlich nicht wirklich befriedigend. Die Wissenschaft entwickelte sich weiter und mit fortschreitendem

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