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Der Makronenmord: Fünfter Fall: Der Pionierausweis

Der Makronenmord: Fünfter Fall: Der Pionierausweis

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Der Makronenmord: Fünfter Fall: Der Pionierausweis

Länge:
41 Seiten
36 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2015
ISBN:
9783959587044
Format:
Buch

Beschreibung

Spektakuläre Verbrechen aus der DDR. Der ehemalige Kriminalist Siegfried Schwarz stellt in "Der Makronenmord" sieben authentische Fälle der DDR-Kriminalgeschichte vor.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 30, 2015
ISBN:
9783959587044
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Der Makronenmord - Siegfried Schwarz

Siegfried Schwarz

Der Pionierausweis

Fünfter von sieben Kriminalfällen aus der DDR

Unter Mitarbeit von Antje Penk

Bild und Heimat

Von Siegfried Schwarz liegen bei Bild und Heimat

außerdem vor:

Mord nach Mittag (Blutiger Osten, 2012)

eISBN 978-3-95958-704-4

1. Auflage

© 2015 by BEBUG mbH / Bild und Heimat, Berlin

Umschlaggestaltung: fuxbux, Berlin

Umschlagabbildung: © arfo, shutterstock

Ein Verlagsverzeichnis schicken wir Ihnen gern:

BEBUG mbH / Verlag Bild und Heimat

Alexanderstr. 1

10178 Berlin

Tel. 030 / 206 109 – 0

www.bild-und-heimat.de

Im Interesse des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Täter, Opfer und Zeugen wurden die Namen der Beteiligten sowie einiger Handlungsorte verändert.

Der Pionierausweis

Das Wochenende war schön gewesen. Anne hatte Tante Rosa besucht. Die Tante war zwar schon alt, aber sie konnte Geschichten erzählen und hatte für das Mädchen immer etwas Schokolade in einer Schublade. Sie hatten gemeinsam Kuchen gebacken – mit den Äpfeln aus dem Keller und den Walnüssen, die noch draußen in einem Netz zum Trocknen hingen. Dabei erzählte die Tante von dem Eichelhäher, der morgens ans Netz kam, um eine Nuss zu naschen. Den Kuchen hatten sie beide dann den Eltern präsentiert und ihn sich mit Tee schmecken lassen. Danach saßen alle am runden Tisch und spielten bis zum Abend Karten. Beim Abschied hatte Tante Rosa den Rest Apfelkuchen in Butterbrotpapier gewickelt und ihr mitgegeben. »Den nimmst du am Montag mit in die Schule. Da hast du ein leckeres Frühstück und denkst an mich«, hatte sie gesagt.

Nun war Montag, und sie musste los. Das Butterbrotpapier mit Tante Rosas Kuchen lag im vorderen Fach ihres Schulranzens. Sie sah mit wenig Lust nach draußen. Es war noch dunkel. Anne ging in den Keller, zog sich den warmen Anorak an. Dann ging sie in den Vorraum und streifte die gefütterten Schuhe an. Sie setzte den Ranzen auf, band den weißen Wollschal um, setzte die passende weiße Mütze auf und griff zum Schluss mit den behandschuhten Händen nach dem Schlüssel. Draußen erwartete sie der kalte Novembermorgen. Im Licht der Hoflampe sah sie Reif auf den Grashalmen glitzern. Das Pflaster war rutschig. Sie ging zum Schuppen, um ihr Fahrrad zu holen. Quietschend öffnete sich der Holzverschlag. Anne zog das Fahrrad aus dem Dunkeln in den matten Lichtschimmer hinter sich. Über den Lenker gebeugt, zog sie die Klinke zu sich heran. Mit einem Seufzen schloss sich der Schuppen. Sie schob das Fahrrad zur Vorderseite des Hauses. In der Haustür stand ihre Mutter und wartete, dass sie aufstieg und losfuhr. »Fahr vorsichtig, es ist glatt«, sagte die Mutter und schlang sich fröstelnd die Arme um den Bauch. »Das hab ich schon gemerkt«, entgegnete Anne und schob das Fahrrad zum Hoftor hinaus. Das Mädchen sah aus den Augenwinkeln, dass ihre Mutter ihr zuwinkte wie immer und war sich sicher, dass sie nicht eher wieder ins Haus gehen würde, bis sie selbst um die nächste Ecke gebogen war. Dann wehte ihr der Novembermorgen mit feuchter Kälte ins Gesicht, und Anne dachte daran, wie sie nachher zusammen

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