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Dunkelraum: Moderne Techniken der Erleuchtung durch Dunkelheit

Dunkelraum: Moderne Techniken der Erleuchtung durch Dunkelheit

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Dunkelraum: Moderne Techniken der Erleuchtung durch Dunkelheit

Länge:
114 Seiten
46 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 19, 2013
ISBN:
9783954470976
Format:
Buch

Beschreibung

Das Tao sagt: "Wenn du in die Dunkelheit gehst, und sie wird vollkommen, verwandelt sich die Dunkelheit schon bald in Licht."

Alle spirituellen Traditionen haben Dunkelraum-Techniken eingesetzt, um Erleuchtung zu erlangen. In Europa trat der Dunkelraum oft als Tunnelnetzwerk in Erscheinung, während es sich in Ägypten um die Pyramiden, in Rom um die Katakomben und bei den Essenern am Toten Meer um Höhlen handelte. In der taoistischen Tradition sind zu allen Zeiten für fortgeschrittene Praktiken Höhlen verwendet worden. An ihre Stelle treten nun moderne Techniken der Meditation.

Vollständige Dunkelheit verändert die Sinneswahrnehmung. Das Fühlen und Empfinden wird verstärkt, Träume werden klarer, und unser Verstand und unsere Seele beginnen, frei in den unermesslichen Reichen der psychischen und spirituellen Erfahrung umherzustreifen. Wenn Sie in diesen ursprünglichen Zustand der Kraft eintreten, werden Sie mit dem wahren Selbst und der Göttlichkeit in Ihrem Inneren wiedervereint. Sie werden zu "elektromagnetischen Leitern" der universellen Energie.

Mit genauer Darstellung der physiologischen Abläufe. Durchgehend farbig illustriert!

Mantak Chia, berühmter Qi-Gong-Meister und Spezialist für Innere Alchemie, lernte als Kind bei buddhistischen Mönchen in Thailand und studierte Aikido, Yoga und Tai Chi sowie westliche Anatomie und Medizin, bevor ihn chinesische Meister geheime Shaolin-Methoden des Umgangs mit der inneren Kraft lehrten. Er begründete das taoistische Heilsystem des Universal Healing Tao, das inzwischen auf der ganzen Welt verbreitet ist.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 19, 2013
ISBN:
9783954470976
Format:
Buch

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Dunkelraum - Mantak Chia

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Dunkelraum-Technologie

Alle spirituellen Traditionen haben Dunkelraum-Techniken eingesetzt, um Erleuchtung zu erlangen. In Europa trat der Dunkelraum oft in seiner unterirdischen Form als Tunnelnetzwerk in Erscheinung, während es sich in Ägypten um die Pyramiden, in Rom um die Katakomben und bei den Essenern am Toten Meer um Höhlen handelte. In der taoistischen Tradition sind für fortgeschrittene Praktiken zu allen Zeiten Höhlen verwendet worden. Im Tao steht die Höhle, der unsterbliche Berg, das Wu San, für die vollkommene innere alchemistische Kammer. Das Fasten und Meditieren in einer Höhle gilt als abschließende Reise der spirituellen Arbeit. Höhlen stehen für die Erdmutter und ihre Energielinien. Wie Röhrenknochen enthalten Höhlen die ältesten Informationen über das Leben, die im Inneren der Erde gespeichert sind. Sie bergen die essenzielle Vitalität der Erdkraft.

Das Tao sagt: »Wenn du in die Dunkelheit gehst, und sie wird vollkommen, verwandelt sich die Dunkelheit schon bald in Licht.«

In der Dunkelheit beginnen unser Verstand und unsere Seele, frei in den unermesslichen Reichen der psychischen und spirituellen Erfahrung umherzustreifen. Wenn Sie in diesen ursprünglichen Zustand der Kraft eintreten, werden Sie mit dem wahren Selbst und der Göttlichkeit in Ihrem Inneren wiedervereint. Sie werden buchstäblich zu »elektromagnetischen Leitern« der universellen Energie. Sie können dann in die Zukunft und in die Vergangenheit sehen, die wahre Bedeutung der Existenz erkennen und damit beginnen, die Ordnung aller Dinge zu verstehen. Sie kehren in den Schoß, in den Kokon unserer materiellen Struktur und in die ursprüngliche Dunkelheit der Natur zurück.

Vollkommene Dunkelheit verändert das sinnliche Empfindungsvermögen des Körpers und des Gehirns auf umfassende Weise. Wir werden jeglichen visuellen Bezugs beraubt. Geräusche und Laute weichen immer mehr zurück, während wir die Verbindung zur äußeren Welt verlieren und unsere Sinne sich nach innen richten.

Die Wirkung der Dunkelheit besteht darin, wesentliche kortikale Zentren des Gehirns abzuschalten und dadurch mentale sowie kognitive Funktionen der höheren Hirnzentren zu unterdrücken. Emotionale und Gefühlszustände werden gesteigert, was vor allem den Geruchssinn und die feineren Sinne der psychischen Wahrnehmung betrifft. Die Träume werden luzider, und der Traumzustand manifestiert sich in unserer bewussten Wahrnehmung. Schließlich erwecken wir in uns ein Bewusstsein für die Quelle, den Geist, die Seele. Wir steigen in die Leere, in die Dunkelheit des tiefen, inneren Raums hinab.

Dunkelheit aktiviert die tiefsten Zentren im Gehirn, die Drüsen des Kristallpalasts, und stellt so eine Verbindung zur ursprünglichen Quelle her, zum Wu Chi (Abb. 1). Die Zirbeldrüse verbindet uns mit der universellen Energie. Vom Hypothalamus aus projizieren wir unsere Seele oder unseren Geist nach oben und empfangen die absteigende universelle Energie. Die Hirnanhangdrüse nimmt die kosmische Kraft auf und verwendet sie, um die spirituellen Körper auf ihre Reise in die irdische oder menschliche Ebene zu schicken.

Abb. 1. Die Drüsen des Kristallpalasts sind tief im Inneren des Gehirns verborgen. Zu ihnen gehören die Zirbeldrüse, der Hypothalamus, der Thalamus und die Hirnanhangdrüse.

Stufenweise führt Dunkelheit immer höhere Zustände des göttlichen Bewusstseins herbei, die mit der Synthese und der Zunahme psychedelischer Chemikalien im Gehirn einhergehen. Melatonin, ein Regelhormon, beruhigt Körper und Geist in Vorbereitung auf die subtileren und feineren Wirklichkeiten des höheren Bewusstseins (erster bis dritter Tag). Pinolin wirkt auf die Neurotransmitter des Gehirns und ermöglicht es Visionen und Traumzuständen, in unserer bewussten Wahrnehmung aufzutauchen (dritter bis fünfter Tag). Schließlich synthetisiert das Gehirn die sogenannten »Bewusstseins-Moleküle«¹ 5-Methoxy-Dimethyltryptamin (5-MeO-DMT) und Dimethyltryptamin (DMT), was zu transzendenten Erfahrungen der universellen Liebe und des Mitgefühls führt (sechster bis zwölfter Tag, siehe Abb. 2, nächste Seite).

Das »Universal Tao Darkness«

Vor vielen Jahren begann Meister Chia damit, sich auf die Suche nach natürlichen, für Meditationen in absoluter Dunkelheit geeignete Höhlen zu begeben. Im Zuge dessen verbrachte er mit seinem Begleiter Juan Li auch einen Tag am Wu San, dem unsterblichen Berg der Taoisten, einem der heiligsten taoistischen Kraftzentren überhaupt. Aber die Höhle dort eignete sich einfach nicht für ein Dunkelraum-Retreat. Überall gab es die allgegenwärtigen Touristen, und der Gestank von menschlichem Urin und Fäkalien war überwältigend. Es gelang den beiden nicht, hier die wahre Lehre zu finden. In der Folge wurden weitere natürliche Höhlen an anderen Orten erforscht, die ebensolche Mängel aufwiesen. Entweder war die Umgebung feucht und schmutzig, oder die Luft hatte eine schlechte Qualität, weil es Staub, Pilze, Bakterien, Insekten, Schlangen oder vergleichbare Beeinträchtigungen gab.

Abb.2. Die Tryptamin-Synthese in vereinfachter

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