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Der App-Entwickler-Crashkurs - App-Entwicklung für Einsteiger: Die wichtigsten Entwicklungsumgebungen und Frameworks zur App-Programmierung

Der App-Entwickler-Crashkurs - App-Entwicklung für Einsteiger: Die wichtigsten Entwicklungsumgebungen und Frameworks zur App-Programmierung

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Der App-Entwickler-Crashkurs - App-Entwicklung für Einsteiger: Die wichtigsten Entwicklungsumgebungen und Frameworks zur App-Programmierung

Länge:
481 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 20, 2012
ISBN:
9783645221672
Format:
Buch

Beschreibung

Sie haben eine Idee für eine App? Mit diesem Buch schaffen Sie den Einstieg in die App-Entwicklung für die drei Großen, die den Smartphone- und Tablet-Markt beherrschen: Android, iOS und Windows Phone. Ob native oder Web-App, ob offizielle Entwicklungsumgebung oder plattformübergreifendes Framework - hier finden Sie Beispiele für alle wichtigen App-Typen und Entwickler-Tools. Und Sie erhalten entscheidende Tipps zum erfolgreichen Verkauf im App Store von Apple, dem Market von Googles Android und dem Marketplace von Microsoft.
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 20, 2012
ISBN:
9783645221672
Format:
Buch

Über den Autor


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Der App-Entwickler-Crashkurs - App-Entwicklung für Einsteiger - Christian Immler

Stichwortverzeichnis

1  Der Weg zur eigenen App

Programmierer wie auch Webdesigner werden von Auftraggebern immer häufiger mit der Frage konfrontiert:

Wir brauchen eine App

Häufig hört es an dieser Stelle mit weiteren Informationen auch schon wieder auf. Das Wissen rund um das neue Thema Apps reicht oft nicht viel weiter, als dass irgendwelche Inhalte, welcher Art auch immer, auf Handys dargestellt werden sollen.

Bild 1.1  Moderne Smartphones leben von der Vielfalt verfügbarer Apps

Dabei sind Apps eigentlich nichts Neues. Bereits 1996 stellte US Robotics den ersten pilot vor, einen Organizer damals noch ohne Internetzugang, mit Schwarzweiß-Display und dem damals neuartigen Betriebssystem Palm OS. Damals ließen sich bereits komfortable Anwendungen und auch Spiele programmieren, die auf den Geräten liefen. Ein Jahr später wurde mit dem WAP-Standard der erste Schritt ins mobile Internet gemacht. Textbasierte Webseiten und Schwarz/Weiß-Grafiken konnten auf Handys dargestellt werden, auch einfache Scripte waren möglich, die Vorgänger der heutigen Webapps.

Bald danach erscheinen die ersten Java-basierten Handys, auf denen Tausende einfachster Spiele über teure Premium-SMS installiert werden konnten. Das heutige Konzept der Appstores lag noch in ferner Zukunft und wäre mit den damaligen Geschwindigkeiten und Preisen im GSM-Netz auch gar nicht möglich gewesen.

Smartphones sind nichts anderes als mobile Computer, die ein Betriebssystem haben, auf dem sich Software installieren lassen. Allerdings konnte im Gegensatz zur PC-Welt nicht ein einzelnes Betriebssystem fast den ganzen Markt beherrschen.

Dieses Buch richtet sich an alle, die sich für die Möglichkeiten der neuen Smartphoneplattformen interessieren und vor der Entscheidung stehen, eigene Inhalte in Form von Apps präsentieren zu wollen. Dabei setzen wir keine Kenntnisse in Sachen Programmierung voraus. Viel mehr geht es darum, die notwendigen Kenntnisse und Überblick zu vermitteln, um als Entscheider oder Ideengeber mit den Entwicklern der zukünftigen Apps zu kommunizieren. Dazu liefert das Buch ausführliche Informationen über die wichtigsten Typen von Apps, womit sich diese programmieren lassen, welche Voraussetzungen nötig sind – und gleich hier im ersten Kapitel einen Überblick über die drei wichtigsten Smartphoneplattformen.

Lesezeichen

Zu vielen Themen gibt es weitere interessante Informationen im Internet, die wir Ihnen als solche Lesezeichen im Buch präsentieren. z.B.:

http://www.franzis.de/smartphone-multimedia/app-entwickler-crashkurs

Die Seite über das Buch 'App-Entwickler Crashkurs' bei Franzis.

http://www.softwarehandbuch.de

Ist eine Webseite dazu bestimmt, mit dem Smartphone besucht zu werden und nicht mit dem PC, ist das Lesezeichen mit einem Handysymbol gekennzeichnet. Bei diesen Links sind im Buch QR-Codes abgedruckt, die Sie mit einem QR-Code-Reader auf dem Smartphone abfotografieren können. Damit ersparen Sie sich das mühsame Abtippen auf den Bildschirmtastaturen der Touchscreens.

1.1  Die erste Generation von Smartphone-Plattformen

Die Smartphoneplattformen der ersten Generation, die heute inzwischen Geschichte geworden ist, ermöglichten alle bereits die Installation von Anwendungen und Spielen, damals noch als Handysoftware bezeichnet. Die Software wurde in den meisten Fällen über eine Kabelverbindung vom PC auf das Smartphone installiert. Erst später wurde es möglich, Software über Mobilfunk oder WLAN auf diesen Plattformen zu installieren.

Bild 1.2  Auch damals gab es schon Apps: Die Oberflächen von Palm OS und Pocket PC (Windows Mobile)

Einige der Smartphoneplattformen der ersten Generation haben auch heute noch eine gewisse Verbreitung. Der große Generationensprung hat aber bereits stattgefunden.

Symbian OS – Das Betriebssystem aktueller Nokia-Smartphones wurde früher auch von SonyEricsson und einigen anderen Herstellern genutzt. Symbian hat nach einer Studie aus dem Dezember 2011 in Deutschland immer noch einen Marktanteil von 29% und liegt damit knapp hinter Android noch an zweiter Stelle. Apps können mit Hilfe der Nokia Suite (früher: Ovi Suite) vom PC per USB-Kabel oder Bluetooth auf das Smartphone installiert werden. Der Nokia Store bietet einen App-Katalog direkt auf dem Handy. Externe Anbieter ermöglichen den Download von Apps über den Browser auf dem Handy. Kurz vor Weihnachten gab Nokia bekannt, den Markennamen Symbian aufzugeben. Die nächste als Symbian Belle angekündigte Version wird Nokia Belle heißen.

Windows Mobile – Microsofts erstes mobiles Betriebssystem wurde anfangs unter den Namen Windows CE und PocketPC vermarktet. Apps wurden hier anfangs über eine spezielle ActiveSync-Software, später in Windows Vista und Windows 7 über das Windows Mobile Gerätecenter per USB-Kabel oder Bluetooth vom PC auf das Smartphone installiert. Die Installation über Mobilfunk oder WLAN war mit dem Browser auf den Geräten möglich, hat sich aber ebenso wie der Microsoft eigene Windows Mobile Marketplace nie durchgesetzt. Mittlerweile hat Microsoft diesen Marketplace wieder abgeschafft, externe Anbieter liefern aber weiterhin Apps für Windows Mobile, das nicht mit dem neuen Windows Phone verwechselt werden darf.

BlackBerry– Die Beliebtheit der BlackBerry-Smartphones ist unter Geschäftsleuten auch durch die neuen Smartphoneplattformen kaum gesunken. BlackBerry-Apps wurden früher meist mit Hilfe der BlackBerry Desktopsoftware vom PC per USB-Kabel oder Bluetooth auf das Smartphone installiert. Erst als BlackBerry seine eigene App World einführte, setzte sich die drahtlose Installation direkt auf das Gerät durch. Bei BlackBerry gibt es in letzter Zeit immer wieder Ansätze, auf ein neues Betriebssystem umzuschwenken und die bestehende, in die Jahre gekommene Plattform aufzugeben.

Palm OS– Für die erste mobile Plattform gab es in den letzten Jahren zigtausende Anwendungen, die über eine eigene HotSync-Software vom PC per USB-Kabel oder Bluetooth auf den Geräten installiert werden konnten. Eine drahtlose Installation über den auf neueren Geräten installierten Webbrowser war ebenfalls möglich. Palm OS konnte mit den aktuellen Entwicklungen in der Smartphoneszene nicht mehr Schritt halten und wurde im Jahr 2009 eingestellt. Die von Palm neu entwickelte, sehr innovative Plattform WebOS war wirtschaftlich kein Erfolg, wurde schließlich an HP verkauft und dort aber auch nur mit wenig Engagement weiter verfolgt.

Für diese Smartphoneplattformen der ersten Generation werden außer für BlackBerry so gut wie keine neuen Apps mehr entwickelt. Webbasierte Anwendungen im Browser sind aber auf vielen Geräten möglich. Die Browser auf Symbian und BlackBerry werden von Nokia bzw. RIM immer noch weiterentwickelt, um aktuelle Webtechnologien zu unterstützen. Microsoft entwickelt Windows Mobile nicht weiter, hier liefert Opera aber einen aktuellen Browser.

1.2  Die zweite Generation: iOS, Android und Windows Phone

Als Apple im Januar 2007 das erste iPhone vorstellte, startete damit eine zweite Generation von Smartphones. Steve Jobs entwickelte das iPhone mit dem Ziel, die bisherige Welt der Mobiltelefone komplett auf den Kopf zu stellen "Apple Reinvents the Phone" – und es war ihm gelungen. Auf einmal – und das gilt bis heute – waren Smartphones keine Geräte für Technikfreaks und Geschäftskunden mehr, sondern wurden zu kultigen Spielzeugen für jedermann, vor Allem für eine deutlich jüngere Zielgruppe, die damit ihren Online-Alltag organisiert.

Einer Studie des Branchenverbandes BITKOM zufolge waren 43% aller im Jahr 2011 in Deutschland verkauften Handys Smartphones. BITKOM gibt dabei aber leider nicht an, welche Plattformen zu den Smartphones gezählt worden sind.

Bild 1.3  Zunehmender Smartphoneabsatz in Deutschland (Quelle: www.bitkom.org)

Mit dem iPhone wurde der Begriff 'App' erfunden und gleichzeitig eine völlig neuartige Bedienung. Die Benutzeroberfläche wurde speziell zum Antippen und Wischen mit dem Finger ausgerichtet und sollte nicht mehr ein Abklatsch eines Windows-PCs mit winzigen verschachtelten Pull-Down-Menüs sein.

Viele der innovativen Bedienkonzepte des iPhone wurden von anderen Plattformen wie Android und aktuellen Symbian-Versionen übernommen. Findige Entwickler bauten auch für Windows Mobile und ältere Symbian-Versionen eigene Oberflächen, die die neuartige Fingerbedienung auf diesen Geräten möglich machten, was allerdings mit einer technischen Einschränkung verbunden war.

Das iPhone nutzte als erstes Smartphone einen kapazitiven Touchscreen, der auf das kapazitive Feld der Hand reagiert, wodurch sanftes Antippen und Wischbewegungen möglich werden. Frühere resistive Touchscreens waren druckempfindlich und ließen sich am besten mit einem Stift bedienen. Mit der Fingerkuppe kann man hier nur wenig zielgenau treffen. Daher lassen sich neue Bedienkonzepte nur mit Einschränkungen auf ältere Geräte und damit auch auf ältere Betriebssysteme umsetzen.

1.3  Android

Android, das federführend von Google entwickelt wird, ist auf dem besten Weg, die führende Softwareplattform für mobile Geräte, Smartphones wie auch Tablets zu werden. Android ist Anfang des Jahres 2009 mit großen Erwartungen gestartet und hat diese auch längst übertroffen.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen aus dem Dezember 2011 hält das noch vergleichsweise junge Android mit einem Marktanteil von 30% inzwischen die Spitze unter den Smartphone-Betriebssystemen in Deutschland, dicht gefolgt von Symbian mit 29%, das seit vielen Jahren auf dem Markt ist. Der Marktanteil von Android wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter zunehmen, da Nutzer anderer Plattformen zunehmend umsteigen.

Bild 1.4  Marktverteilung der Smartphone-Betriebssysteme in Deutschland (Quelle: Nielsen)

Wichtige Android-Geräte

Seit dem ersten Android-Handy mit dem schlichten Namen G1 werden jede Woche neue Smartphones mit Android-Betriebssystem angekündigt. Bekannte Handyhersteller wie HTC, SonyEricsson, Samsung, Motorola, Asus, LG, ZTE oder Huawei setzen auf Android als Plattform. Unter den großen Handymarken folgen nur Nokia, Apple und BlackBerry diesem Trend nicht und arbeiten weiterhin mit eigenen Betriebssystemen.

Alle paar Tage taucht ein neues Smartphone, ein Gerücht oder eine Ankündigung in den Nachrichten auf. Fast alle nutzen sie Android. Nur selten gesellt sich ein neues Symbian-Handy, Windows Phone oder ein BlackBerry dazwischen.

Google selbst stellt zwar keine Handys her, veröffentlichte aber zusammen mit den Hardwarepartnern HTC und Samsung zu den wichtigen Android-Versionen ein Referenzhandy unter der Eigenmarke Nexus. Diese Handys sind bei Entwicklern sehr beliebt, da sie pures Android ohne irgendwelche herstellerseitigen Anpassungen verwenden.

Die Geräte wurden bisher immer über die Webseite www.google.de/nexus sowie über Vertriebspartner in den einzelnen Ländern, in Deutschland unter anderem Vodafone, verkauft.

Google Nexus One

Das erste Google-Handy, das Google Nexus One, von HTC gebaut, erschien Anfang des Jahres 2010 mit der Android-Version 2.1. Es war das erste Gerät, das betriebssystemseitig Multitouch unterstützte.

Bild 1.5  Links: Das erste Google-Handy Google Nexus One mit Android 2.1, rechts: das fast baugleiche HTC Desire.

Nachdem der freie Verkauf nach einem halben Jahr eingestellt wurde, war das Nexus One noch lange Zeit für Entwickler als Android Dev Phone 3 erhältlich. Google lieferte auch bis zur Android-Version 2.3.6 Gingerbread regelmäßig Updates für dieses Handy.

HTC lieferte unter eigener Marke ein fast baugleiches Smartphone mit dem Namen HTC Desire, das auch noch deutlich länger als das Nexus One auf dem Markt war. Im Gegensatz zum Nexus One hat das HTC Desire die HTC-eigene Sense-Oberfläche sowie einige weitere Anpassungen im ROM vorinstalliert. Statt der Sensortasten des Google Nexus One verwendet das HTC Desire echte Tasten, anstelle des Trackballs aus dem Google Nexus One verwendet das HTC Desire ein optisches Sensorfeld zur Cursorsteuerung.

Google Nexus S

Das zweite Google-Handy, das Google Nexus S wurde im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht bei HTC, sonder bei Samsung gebaut. Es wurde im Dezember 2010 als das erste Handy mit Android 2.3 Gingerbread vorgestellt. Erstmals in einem Android-Handy ist ein NFC-Chip integriert. Diese als 'Near-field communication' bezeichnete Kurzstreckenfunktechnik ermöglicht die Übertragung von Daten z.B. aus Werbeplakaten oder Preisschildern in Supermärkten. Auch ein Verkauf von Fahrkarten und ein Bezahlen an Supermarktkassen werden damit möglich. Android 2.3 unterstützt NFC auf Betriebssystemebene.

Bild 1.6  Links: Das zweite Google-Handy Google Nexus S mit Android 2.3, rechts: das technisch sehr ähnliche Samsung Galaxy S i9000.

Die Hardware ähnelt deutlich dem Samsung Galaxy S i9000, allerdings wurde für das Nexus S eine neue Gehäuseform entwickelt. Das Google Nexus S verwendet reines Android 2.3, wogegen das Samsung Galaxy S ursprünglich mit Android 2.1 und Samsungs eigener Touchwiz-Oberfläche ausgeliefert wurde, später aber auf Android 2.2 und 2.3 aktualisiert, die angepasste Oberfläche blieb aber.

Google Galaxy Nexus

Zeitgleich mit der neuen Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich stellt Google das dritte eigene Handy, das Galaxy Nexus vor, das ebenfalls bei Samsung gebaut wird. Die eigens dafür entwickelte Hardware unterstützt alle Funktionen von Android Ice Cream Sandwich, wie unter anderem Datenübertragung per NFC, Anmeldung über Gesichtserkennung, Panoramafotos oder WiFi Direct.

Bild 1.7  Das dritte Google-Handy, Google Galaxy Nexus, gebaut von Samsung

Das Google Galaxy Nexus setzt mit einer Bildschirmauflösung von 720 x 1200 einen neuen Maßstab für Bildschirme, dem sicher bald andere High-End Smartphones

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