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Minikirche: 24 komplette Entwürfe, um kreativ mit Kindern Gottesdienst zu feiern

Minikirche: 24 komplette Entwürfe, um kreativ mit Kindern Gottesdienst zu feiern

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Minikirche: 24 komplette Entwürfe, um kreativ mit Kindern Gottesdienst zu feiern

Länge:
162 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Dec 11, 2014
ISBN:
9783761561317
Format:
Buch

Beschreibung

Mit Kindern Gottesdienst zu feiern, ist für alle Teilnehmer bereichernd! Dieses Buch bietet gut umzusetzende, praxiserprobte Entwürfe für Mini-Gottesdienste mit 2- bis 5- Jährigen. Außerdem enthält es Gottesdienstentwürfe, die es ermöglichen, mit Krabbelkindern und Grundschulkindern zusammen Gottesdienste zu erleben.
Kinder feiern die wichtigen Feste des Kirchenjahres und wachsen in deren Bedeutungsschatz hinein. Beim gemeinsamen Singen, Beten und Entdecken erfahren alle Generationen, dass die Kirche das Haus ist, in dem Gott wohnt und in dem sie willkommen sind. Ein Angebot, um Eltern und Paten in der christlichen Erziehung zu unterstützen und ihnen in ihrer Gemeinde eine Heimat zu bieten.
Freigegeben:
Dec 11, 2014
ISBN:
9783761561317
Format:
Buch


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Buchvorschau

Minikirche - Monika Lehmann-Etzelmüller

Inhalt

Minikirche – ein Angebot für Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter

Die Idee der Minikirche: feste Liturgie und variable Bausteine

Liturgie

Gottesdienste im Kirchenjahr für die Kleinsten in der Gemeinde

Dezember

Zum ersten Advent: Morgens früh in Nazareth

Zum Nikolaustag: Nikolaus ist ein guter Mann

Weihnachten: Wie die Tiere zur Krippe kamen

Januar

Abraham und Sara (1. Buch Mose, Kap. 12, 1-9; Kap. 14-18)

Februar

Samuel salbt David zum König (1. Samuel 16)

März

Aus dem Samenkorn erwacht neues Leben (Johannes 12, 21)

April

Palmsonntag: Jesus zieht in Jerusalem ein (Markus 11, 1-11)

Ostern: Das Grab ist leer! (Matthäus 28, 1-10)

Mai

Seht die Lilien auf dem Felde! (Matthäus 6, 28-34)

Pfingsten – Das Fest des Windes (Apostelgeschichte 2, 1-4)

Juni

Wie der Marienkäfer zu seinen Punkten kam

Juli

Wo ist mein Schaf? (Lukas 15,1-7)

August

Der Fischzug des Petrus (Lukas 5, 1-11)

September

Die Geschichte von Jona (Jona 1-3)

Oktober

Gott erschafft das Leben (1. Mose 1,1 – 2,4)

November

Sankt Martin: Geschnatter im Gänsestall – Martin wird Bischof

Bartimäus – Gott hört mich (Lukas 19, 35-43)

Taufgottesdienste

„Ich habe deinen Namen in meine Hand geschrieben" (Jesaja 49, 16)

Voll daneben: Gottesdienst mit Taufe, nicht nur in fussballbewegten Zeiten

Die Rose von Jericho

Gottesdienst zum Abschluss des Kindergartenjahres

„Ich schenke dir Zeit"

Theaterstücke für Familiengottesdienste

Zum Tauferinnerungsgottesdienst: die Geschichte von Zachäus (Lukas 19, 1-10)

Zur Waldweihnacht: auf dem Weg nach Bethlehem …

Wie wir die Minikirche in unserer Gemeinde erlebt haben

Ein Erfahrungsbericht

Minikirche – ein Angebot für Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter

Die Minikirche ist ein Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt Kinder stehen. Sie ist an der Schnittstelle von Familien- und Kindergottesdienst zu verorten. Die Minikirche findet regelmäßiger statt, als Familiengottesdienste das üblicherweise tun und folgt immer demselben Ablauf. Es gibt einen festen Kreis von Kindern, die regelmäßig kommen. Darin erinnert sie an den klassischen Kindergottesdienst. Sie hat das ausdrückliche Anliegen, dass Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, aber auch Großeltern und Patinnen und Paten Gottesdienst feiern, in ihre Gemeinde hinein wachsen und die Kirche als ihre Kirche erleben. Hierin greift die Minikirche wesentliche Elemente des Familiengottesdienstes auf. Sie wird von Familien mit Kindern vom Säuglingsalter bis zehn Jahren gefeiert, am besten an einem festen Sonntag im Monat. Außerdem wird auch an den Feiertagen zur Minikirche eingeladen. Familien, die regelmäßig kommen, aber auch Tauffamilien, Paten, Kindergarten- und Schuleltern werden per E-Mail an die Gottesdienste erinnert.

Die Minikirche macht Angebote für verschiedene Altersgruppen. Die ganz Kleinen erleben den Raum der Kirche, die Musik und die Gegenwart der anderen Kinder, auch wenn sie die Geschichten noch nicht verstehen können. Größere Kinder genießen die Geschichten, die kreativen Elemente und die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst mit anderen Kindern zu spielen und zu toben. Der Minikirche entwachsene Kinder kehren als Helferinnen und Helfer zurück. Die Erwachsenen erhalten einen Impuls anhand einiger Gedanken zur Geschichte.

Die Idee der Minikirche: feste Liturgie und variable Bausteine

Der Minikirche liegt immer dieselbe Liturgie zugrunde. Diese wird den Kindern mit der Zeit vertraut. Die Liturgie lässt Veränderungen und Erweiterungen zu, bleibt für die Kinder aber erkennbar. In die gleichbleibende Liturgie werden die variablen Bausteine eingepasst: Lieder, Gebet und Segen sowie eine Geschichte. Die Entwürfe stellen die variablen Bausteine dar, die feststehenden Elemente sind im Musterentwurf dargestellt. Damit die Minikirchenfamilien gut folgen können, wird ein Liturgieblatt angeboten, das den Ablauf mit den Liedern und dem gemeinsam gesprochenen Gebet darstellt. Auf der Deckblattseite befindet sich ein zum Thema passendes Ausmalbild. Die Minikirche berücksichtigt den oft noch engen Konzentrationsbogen der Kinder. In der Regel dauert sie nicht länger als 25 Minuten. Nach dem Abschluss können die Kinder aber noch in der Kirche verweilen und spielen, während die Erwachsenen sich unterhalten und einen Kaffee trinken.

Liturgie

Ankommen

Größere Kinder helfen beim Verteilen des Liturgieblattes.

Willkommenslied

Das Willkommenslied ist immer dasselbe.

Wenn wenig Kinder im Gottesdienst sind oder neue Kinder besonders begrüßt werden, ist dieses Lied auf die Melodie von „Kumba Ya geeignet: Für jedes Kind wird das Lied einmal gesungen. Die Worte „Kumba Ya werden durch den Namen des Kindes ersetzt. Die Kinder stehen dazu auf. Wird das Lied in einem Begrüßungskreis gesungen, kommt das jeweilige Kind in die Mitte.

1. Gott behütet dich, Niklas (3x),

Dein Gott, Kumba Ya.

2. Gott geht mit dir, Franziska (3x),

Dein Gott, Kumba Ya.

3. Gott segnet dich, Wilma (3x),

Dein Gott, Kumba Ya.

Schön ist, wenn das Willkommenslied alle in Bewegung bringt. Zum Beispiel können die Worte „Guten Tag, ihr seid willkommen; geht umher, gebt euch die Hand" mit einer einfachen Melodie vertont werden. Die Familien stehen auf und tun, was sie singen: Sie geben sich gegenseitig die Hand und begrüßen einander.

Gemeinsamer Anfang

Der Tag hat erst begonnen, ich bin noch gar nicht wach,

jetzt schüttel ich mich wach (Beine und dann Arme ausschütteln),

ich strecke mich wach (auf die Zehenspitzen stellen und nach oben strecken),

ich winke mich wach (wir schauen einander an und winken uns zu),

jetzt bin ich wach und begrüße den Tag

(die Arme beschreiben einen großen Kreis).

Gott ist es, der diesen Tag mir schenkt,

ich danke ihm, dass er an mich denkt.

Begrüßung neuer Kinder

Wenn neue Familien da sind, stellen sie sich an dieser Stelle kurz vor.

Eingangslied mit Bewegungen, z. B.:

Vom Aufgang der Sonne (Evangelisches Gesangbuch EG 456)

Er hält die ganze Welt in seiner Hand (Das Kindergesangbuch KGB 143)

Gott mag Kinder (Text und Melodie: Daniel Kallauch)

Gebet

Dasselbe Gebet wird über mehrere Monate hinweg gesprochen, oder es wird eine kleine Auswahl von Gebeten wiederholt, damit die Kinder die Gebete mit der Zeit auswendig lernen. Es ist auf dem Liturgieblatt abgedruckt und alle, die lesen können, werden eingeladen, laut mit zu sprechen.

Geschichte

Die Geschichte wird möglichst frei und anschaulich erzählt. Dazu braucht es einen Fundus an Materialien: Tücher in verschiedenen Farben und Größen, Tierfiguren, Plüschtiere, Handpuppen, Legosteine, Bauklötze, Bäume, Blumen und Blüten aus Plastik, Steine in verschiedenen Größen.

Für die Personen können biblische Erzählfiguren verwendet werden, aber auch Biegepuppen oder Holzkegel, bei denen die Fantasie der Kinder das Übrige tut. Auch Playmobilfiguren können zum Einsatz kommen, wenn Kommentare und Diskussionen, wer welche Figur auch zu Hause hat oder zu welchem Set sie eigentlich gehören, nicht stören.

Ein Aufruf im Gemeindebrief mit der Bitte um Materialien wird sicherlich Erfolg haben.

Lied

Ein überschaubares Repertoire von Liedern ermöglicht den Kindern, diese mit der Zeit auswendig zu singen. Die Liedvorschläge sind dem Evangelischen Gesangbuch (EG) und dem Kindergesangbuch (Claudius-Verlag) entnommen.

Gedanken für Erwachsene

In wenigen Sätzen wird den Erwachsenen ein Gedankenimpuls gegeben.

Gebet

Ein frei gesprochenes kurzes Fürbittgebet mündet in das Vaterunser.

Aktion

Zentrale Elemente der Geschichte werden spielerisch und kreativ vertieft.

Abschlusskreis

Alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes fassen sich an den Händen und ziehen durch die Kirche. Dazu wird mit so vielen Wiederholungen wie erwünscht, ein Lied gesungen. Hier einige Vorschläge:

Der Kehrvers des Liedes „Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt: „Guter Gott, ich bitte dich: schütze und bewahre mich. Lass mich unter deinem Segen leben und ihn weitergeben. Bleibe bei mir allezeit. Segne uns, segne uns, denn der Weg ist weit (KGB 220).

Gott segnet dich, Kumba Ya. Gott segnet dich, Kumba Ya, Gott segnet dich, Kumba Ya. Nimm den Segen mit nach Haus.

Segne uns, oh Herr (EG Baden 581)

Segen

Der Zug durch die Kirche endet in einem Kreis, in dem der Segen zugesprochen wird.

Nach dem Gottesdienst gibt es Kaffee für die Erwachsenen und

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