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Lieblingsgeschichten von König Abiszett Band 2

Lieblingsgeschichten von König Abiszett Band 2

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Lieblingsgeschichten von König Abiszett Band 2

Länge:
132 Seiten
57 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 30, 2013
ISBN:
9783943199826
Format:
Buch

Beschreibung

Abiszett der Hundertneunundzwanzigste, der kleine, spindeldürre König der Wörter, verrät Erstlesern ein großes Geheimnis: Alles, was es braucht, um auf den grössten Spielplatz der Welt zu gelangen, sind 26 Schlüsselchen. Sie heissen a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o, p, q, r, s, t, u, v, w, x, y und z.
Aus kleinen Zuhörern sind inzwischen eifrige Erstleser geworden. Abiszett verschenkt noch mehr seiner Lieblingsgeschichten; Geschichten über Schule und Freizeit, große Wünsche, Höhlenbewohner, Computer, hochnäsige Bäume und bockige Kinder. Dazu gibt es jede Menge Spiele mit allen 26 Schlüsselchen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 30, 2013
ISBN:
9783943199826
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Lieblingsgeschichten von König Abiszett Band 2 - Claudia Gürtler

Schul-Geschichte

Die Schüler der Klasse 2d durften ihren Lehrer nicht „Herr Wechsler nennen. Sie mussten „Mathias zu ihm sagen. Vielleicht, weil er so wenig wusste. Er war froh, wenn er nur bis 137 rechnen musste, und manchmal schrieb er aus Versehen Maschine mit ie und Lehrer ohne h. Er sagte, er wisse auch nicht, warum aus Kaulquappen Frösche werden und warum die Sterne so weit oben hängen.

Er wusste nicht, warum es immer ausgerechnet dann regnet, wenn er mit der Klasse schwimmen gehen wollte. Dafür aber wusste er, welche Spiele bei Regenwetter am meisten Spaß machen. Er wusste, wie man kranke Igel pflegt. Er hatte einen grünen Daumen und konnte Wassermelonen und Riesentomaten züchten.

Er wusste, dass Lachen guttut, und so verlangte er, dass in der 2d jeden Tag mindestens einmal schallend gelacht wurde. Er hatte keine Ahnung von Strafaufgaben, aber er wusste, wie man ein Kind lobt. Er wusste, dass Tränen nötig sind, um einen Kummer fortzuwaschen, und er hatte ein großes, kariertes Taschentuch, um Tränenbäche aufzufangen.

Die Kinder gingen sehr gerne bei Mathias in die Schule, aber den Eltern gefiel es nicht, dass er so wenig wusste, was man später brauchen kann.

Als das neue Schuljahr begann, kam ein neuer Lehrer. Mathias wurde Gärtner in Südfrankreich, wo er Wassermelonen und Riesentomaten züchtete. Manchmal schickte er seiner ehemaligen Klasse Postkarten oder Briefumschläge mit getrockneten Samen.

Und die Kinder trockneten ihre Tränen mit ihren eigenen Taschentüchern, denn Südfrankreich, das gibt es. Man kann sich ausmalen, wie es wäre, hinzufahren, irgendwann. Man kann davon träumen, zwischen all dem Nützlichen, das man als Schüler täglich lernt.

Spiele: Schulträume

Viel Spaß in der Schule!

Würde es auch dir Spaß machen, bei Mathias in die Schule zu gehen? Erzähle, warum.

Sich einen Lehrer oder eine Lehrerin träumen

Am Dienstag hast du eine Stunde später Schule. Beim Packen deines Ranzens trödelst du gemütlich und träumst vor dich hin.

Du träumst dir eine Fee, die dir einen ganz speziellen Wunsch erfüllt. Du darfst dir eine Lehrerin oder einen Lehrer wünschen. Beschreibe deinen Wunschlehrer ausführlich. Male ein Bild von deiner Wunschlehrerin.

Und lass die Fee beim Schreiben und Malen über deine Schulter gucken.

Diese Fächer wünsche ich mir!

Als du am Mittwoch zur Schule kommst, sind die üblichen Fächer gestrichen. Heute werden diese Fächer unterrichtet:

•Lachkunde

•Flunkeritis

•Wörterverdrehstunde

•Lehrer-und-Schüler-Plätze-Tausch

•Lasst-die-Natur-herein-Kunde

•Tolle-Pläne-Schmiede-Werkstatt

•Wunschtraum-Führerschein

Was passiert in diesen Stunden? Fallen dir weitere Fächer ein, die du zu gerne hättest?

Einfälle-Geschichte

Klara und Fiona lagen nebeneinander auf dem Rücken im Gras und sahen in den Himmel hinauf. Nur gerade zwei Wolken zogen über den blassblauen Himmel.

„Nur zwei Wolken!", sagte Klara.

„Nur zwei, aber die eine sieht aus wie ein Schiff und die andere wie ein Zwerg mit einer viel zu großen Mütze", meinte Fiona.

Klara kicherte.

„Der Himmel hat heute fast keine Farbe, sagte sie nach einer Weile. „Man kann gar nicht sagen, ob er grau ist oder blau.

„Er sieht aus wie ein Tuch, überlegte Fiona, „ein Tuch, das jemand aufgespannt hat, um davor Theater zu spielen. Das Wolkenschiff und der Wolkenzwerg gehören mit zu dem Stück. Wahrscheinlich will der Zwerg mit dem Schiff wegfahren.

„Dort kommt ein Flugzeug, rief Klara jetzt, „ein kleines, silbernes Flugzeug mit einem langen Kondensstreifen.

„Vielleicht ist es auch ein kleiner, silberner Dolch, der das Himmelstuch aufschneidet. Wahrscheinlich sitzt ein Räuber im Himmel, der sein Leben lang Säcke und Taschen aufgeschlitzt hat. Nun kann er es nicht lassen und schlitzt das Himmelstuch auf."

„Räuber kommen nicht in den Himmel, widersprach Klara, „und Ali Baba auch nicht!

„Dann ist es ein Schneider, der neue Gewänder für die Engel nähen sollte. Aber er passt nicht auf, wo er mit der Schere hinsticht."

„Seltsam, rief Klara und schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn. „Was du alles siehst! Zwerge und Schiffe, Dolche und Scheren, Räuber und Schneider.

„Seltsam, überlegte Fiona leise, „dass du nur Wolken siehst, einen Himmel fast ohne Farbe und ein kleines, silbernes Flugzeug mit einem langen Kondensstreifen.

Spiele: Von Kreide bis Pausenbrot oder: Ich sehe was, was du nicht siehst

Dass nicht alle Leute in Bildern das Gleiche sehen, ist eine alte Weisheit. Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry dachte sich einen kleinen Prinzen aus, der sehr enttäuscht war von den Erwachsenen, weil sie alle seine Zeichnungen falsch deuteten. Da hatte er doch eine prächtige Riesenschlange gemalt, die einen Elefanten verdaut. Erwachsene aber sahen auf dem Bild einen Hut.

Nicht jeder sieht in ein paar Strichen dasselbe. Daraus ergeben sich sehr witzige Spielmöglichkeiten.

Die Riesenschlange

Die Lehrerin oder der Lehrer wählt ein Kind aus der Klasse aus. Das Kind erhält eine Kreide und zeichnet die beiden Teile eines zusammengesetzten Wortes an die Wandtafel. Also zum Beispiel einen Riesen und eine Schlange. Daraus ergibt sich das Wort Riesenschlange. Oder eine Schule und einen Bus, einen Garten und einen Zwerg und so weiter. Die Klasse wird in zwei (oder

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