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The Virgin Way: Wie ich das Thema Führung sehe

The Virgin Way: Wie ich das Thema Führung sehe

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The Virgin Way: Wie ich das Thema Führung sehe

Bewertungen:
2/5 (1 Bewertung)
Länge:
406 Seiten
7 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 28, 2015
ISBN:
9783864702662
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Buch über Menschenführung von jemandem, der offen zugibt, dass er in seinem ganzen Leben noch nie ein Buch über Menschen­führung gelesen hat. In über 40 Jahren als Geschäftsmann hat sich Richard Branson vor keiner Herausforderung gedrückt und es zum Ritter und Milliardär gebracht. In seinem neuen Buch gewährt er dem Leser Einblicke in seinen Führungsstil. Der ist wie er selbst: hemdsärmelig und ganz anders als erwartet. Spaß, Familie, Begeisterung und die aussterbende Kunst des Zuhörens sind Schlüsselkomponenten dessen, was Bransons Mitarbeiter mit einem Lächeln immer als "The Virgin Way" beschreiben. Ein Führungsratgeber für die Herausforderungen unserer Zeit.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 28, 2015
ISBN:
9783864702662
Format:
Buch

Über den Autor


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The Virgin Way - Richard Branson

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Kapitel 1

VON ÄPFELN UND STÄMMEN

Die ersten Lektionen über Menschenführung

lernt man zu Hause

Manchmal können die großartigsten Lektionen über Menschenführung von den am wenigsten erwarteten Stellen kommen. Einige Komponenten des Führens sind mit ziemlicher Sicherheit genetisch bedingt, und wir können uns nicht der Tatsache entziehen, dass wir alle Produkte unserer Erziehung und unseres Umfelds sind. Ein Sprichwort besagt: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm." Wie jeder, der meine Mutter Eve und meinen verstorbenen Vater Ted kennt, bestätigen wird, bin ich da sicher keine Ausnahme. Ich erkenne an mir viele Charakterzüge, die ich definitiv von meinen Eltern geerbt habe – meistens gute – obwohl auch einige Dinge, die mich als Kind bei meinen Eltern auf die Palme gebracht hatten, sicher die gleiche Wirkung auf meine eigenen Kinder haben.

Seit ich mich erinnern kann, war meine Mutter ein umtriebiger Mensch und ständig in Aktion. Sie besaß eine scheinbar grenzenlose Fantasie und hatte immer wieder neue Geschäftsideen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie sich je selbst als Unternehmerin gesehen hätte – was wahrscheinlich nur daran lag, dass es den Begriff des „Unternehmers , denke ich, damals noch nicht gab, und wenn doch, wusste niemand, was er bedeutet – meine Mutter war auf jeden Fall die „Unternehmungslust in Reinkultur. Eve ist ein Wirbelwind in Menschengestalt. Egal, was für ein großes Projekt sie wieder am Wickel hatte, sie kümmerte sich immer um alles selbst, von der Ideenentwicklung über das Fertigen der Produkte und Verhandeln mit den Distributoren bis hin zum Ausliefern und Verkaufen der Waren.

Sie ließ nicht zu, dass ihr irgendjemand in die Quere kam; das war allein ihre Show! Ich erinnere mich daran, wie sehr ich von einer ihrer erfolgreicheren Unternehmungen beeindruckt war, als sie Papierkörbe und Kästchen für Papiertücher aus Holz anfertigte und verkaufte. Diese schafften es in einige ziemlich schicke Läden, aber die meisten Unternehmungen fanden eher auf lokaler Ebene statt. Sie war absolut hartnäckig und brachte mir bei, über Vergangenes nicht zu lamentieren. Wenn eine Sache sich nicht verkaufte, schrieb sie sie einfach ab, lernte aus der Erfahrung und machte ohne große Emotionen weiter und probierte etwas anderes aus. Meine Schwestern und ich wurden immer einbezogen und verrichteten als Kinder unbezahlte Arbeit, „Liebesdienste", wie sie es nannte, oder Mum übertrug uns Aufgaben im Haushalt, während sie mit der Herstellung von Dingen beschäftigt war. Natürlich war mir das damals nicht bewusst, aber in unserem Haus gab es ohne Frage eine Menge Inspirationen, die mir später im Leben zugutekamen.

Eve hat sich nicht sehr verändert, obwohl sie inzwischen … ups. Da sie es war, die mir beibrachte, niemals über das Alter einer Frau zu sprechen, belassen wir es dabei, dass sie „in den späten 80ern ist". Als junges Mädchen war sie eine Weile Tänzerin am Londoner West End, und später wurde sie Stewardess bei British South American Airways – in den wahrhaft glorreichen Zeiten des Fliegens, als man beim Flug über die Anden noch Sauerstoffmasken tragen musste. Bis heute ist sie immer in Bewegung! Auch ich sitze nicht gerade viel herum, aber ich schwöre, dass ich manchmal Schwierigkeiten habe, mit ihr Schritt zu halten.

Zum Beispiel verkündete sie vor einiger Zeit völlig aus heiterem Himmel beiläufig, dass sie vorhatte, ein Benefiz-Polospiel zu organisieren – nicht gerade das, was man von einer Achtzigjährigen erwarten würde! Aber diese Veranstaltung sollte nicht daheim auf der Dorfwiese stattfinden – sondern sie plante sie für Marokko! Leicht überrascht, aber nicht völlig perplex, sagte ich ihr klar und deutlich, dass ich das für eine wirklich verrückte Idee hielt; es würde nicht nur eine riesige Menge Arbeit bedeuten, sondern würde sie wahrscheinlich am Ende mehr kosten als ihr einbringen. Sie hörte meinen Ausführungen aufmerksam zu und machte es dann trotzdem. Die Veranstaltung fand nicht nur statt, sie war auch ein voller Erfolg und brachte rund eine viertel Million Dollar ein. Nicht nur, dass mir die Chance genommen wurde zu sagen: „Siehst du, Mum, das habe ich dir doch gesagt, ich musste ihre Hartnäckigkeit wirklich bewundern und sagte stattdessen einfach (sehr leise): „Gut gemacht, Mum.

Noch ein für die Familie typischer Charakterzug, den ich angeblich geerbt haben soll, ist, bei jedem Thema immer das letzte Wort haben zu müssen. Nur um Ihnen zu zeigen, wie flexibel ich solche Dinge handhaben kann, lasse ich Eve gleich zu Anfang dieses Buchs zu Wort kommen. Ich lud sie (die selbst schon Bücher veröffentlicht hat) ein, ein paar Gedanken niederzuschreiben. Auf Basis dessen, was ich Ihnen gerade von ihr erzählt habe, schauen Sie mal, ob Ihnen irgendetwas von dem, was folgt, bekannt vorkommt. Ich sage nur: „Äpfel und Stämme!"

Lieber Ricky,

wenn du mich in deinem nächsten Buch wirklich etwas sagen lässt, dann sage ich Folgendes.

Wir konnten es praktisch schon in dem Moment bei dir erkennen, als du anfingst zu sprechen. Doch bereits davor, als du laufen lerntest, wurde uns bewusst, dass wir alle Hände voll zu tun haben würden; du warst noch ein Kleinkind, aber ziemlich offensichtlich jemand, der die Dinge gern auf seine Art und zu seinen Bedingungen machte.

Und damit es nicht langweilig wurde, hattest du als Heranwachsender ständig irgendeinen verrückten neuen Plan in petto, von dem du überzeugt warst, dass man damit entweder die Welt verändern oder reich werden konnte oder beides! Und dann sagten wir manchmal Dinge wie: „Mach dich nicht lächerlich, Ricky! Das wird niemals funktionieren."

Doch in den meisten Fällen entschieden dein Vater und ich stattdessen, dir viel Freiraum zu geben, damit du aus deinen Fehlern lernen konntest, also ließen wir dich gewähren mit deiner Tannenbaumschule, deiner Vogelzucht und all den anderen seltsamen und wunderbaren Unternehmungen, die dir in den Sinn kamen. Sie erwiesen sich fast ausnahmslos alle als Flops, und wir mussten die Scherben aufsammeln – im buchstäblichen und metaphorischen Sinne – aber wir machten weiter und hofften weiter, dass du im Leben eines Tages von den gelernten Lektionen profitieren würdest.

Und es machte wirklich den Anschein, als wäre das eingetreten. Als du und Virgin nach einem holprigen Anfang erfolgreich etabliert waren, überlegten Ted und ich oft, wie anders du dich vielleicht entwickelt hättest, wenn wir dich stärker kontrolliert hätten oder, wie mancher möglicherweise sagen würde, „bessere" Eltern gewesen wären. Was, wenn wir darauf bestanden hätten, dass du nicht so viele unsinnige Risiken eingehst und dich, anstatt dir zu erlauben, mit 16 die Schule hinzuschmeißen, gezwungen hätten, dich am Riemen zu reißen und deine Ausbildung zu beenden? Wie dein Schulleiter an der Stowe, (heute) berühmt für seine Prophezeiung, dass du mit 21 entweder im Gefängnis gelandet oder Millionär sein würdest, hatten auch wir einige ernsthafte Bedenken, was die Zukunft für dich bereithalten könnte.

Wie wir heute wissen, hätten wir uns natürlich keine Sorgen zu machen brauchen. Der eigensinnige kleine Junge, den wir da vor uns hatten und der fest entschlossen war, sein eigenes Ding durchzuziehen, entpuppte sich als nichts anderes als ein angehender Unternehmer mit Wachstumsschmerzen. Wenn wir das nur schon damals erkannt hätten, dann wären uns vielleicht viele schlaflose Nächte erspart geblieben!

In Liebe, Mum

Ich las, dass irgendein Spaßvogel mal über mich sagte: „Dieser Branson ist der größte Glückspilz, den ich kenne. Warten Sie mal ab – sollte der irgendwann von einem hohen Gebäude fallen, dann fällt er mit ziemlicher Sicherheit nach oben! Bitte halten Sie jetzt nicht den Atem an, da dies keine Theorie ist, die ich in nächster Zukunft in die Praxis umzusetzen gedenke! Andere behaupten, ich wäre einfach als „Glückskind geboren. Vielleicht!

Meiner Ansicht nach ist „Glück ein in hohem Maße missverstandenes Gut. Es ist sicherlich nichts, was einfach so vom Himmel fällt, man kann wirklich daran arbeiten, ihm auf die Sprünge zu helfen – aber dazu später. Für den Augenblick möge die Feststellung genügen, dass ich auf diese Welt kam und viel mehr Glück hatte als die meisten anderen. Ich hatte das große Glück, in eine wunderbare, liebevolle Familie hineingeboren zu werden, in der ich eine sichere und „bewusste Kindheit im England der Nachkriegszeit verbrachte. Ich wuchs auf in einem Zuhause, in dem selten, wenn überhaupt, Überfluss herrschte, aber gleichzeitig mangelte es meinen zwei Schwestern und mir eigentlich nie an irgendetwas, besonders nicht an elterlicher Liebe und Führung.

Wenn ich auf diese Periode meines Lebens zurückblicke, muss ich meine Mutter und meinen Vater für ihre unerschütterlichen Anstrengungen in den Himmel loben, da mich zu erziehen sicher nicht gerade einfach war. Abgesehen von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche war ich gesegnet mit einem unbezähmbaren Geist, den ich, ob sie es nun zugeben will oder nicht, ohne Zweifel von der Familie meiner Mutter Eve hatte. Vielleicht erkannte sie diese Geistesverwandtschaft in mir, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hatte zu versuchen, den jungen „Ricky" (also mich) auf Linie zu halten. Gleichzeitig geschah dies zu einem großen Teil auch in Teamarbeit mit meinem Vater Ted, selbst wenn den beiden das damals nicht immer bewusst war.

Dafür gibt es viele Beispiele. Wie eines Sonntags in der Kirche, als ich mich strikt weigerte, neben dem Sohn einer Freundin meiner Mutter zu sitzen, einfach, weil ich das Kind nicht leiden konnte. Auch wenn meine Mutter laut flüsternd dagegen protestierte, ich setzte mich stattdessen neben einen Freund auf der anderen Seite des Kirchenschiffs. Ich dachte wirklich nicht, dass das eine so große Sache war, daher war ich absolut geschockt, als ich nach Hause kam und meine Mutter, zum vielleicht ersten Mal, darauf bestand, dass mein Vater mir den Hintern versohlte. Sie verkündete laut, dass „der Junge lernen muss, dass solch ein Verhalten in diesem Haus einfach nicht toleriert wird. Während ich noch dachte: „Aber ich habe es gar nicht in diesem Haus getan, packte Dad mich am Genick, zog mich aus dem Raum und erklärte dann, gerade laut genug, um sicherzugehen, dass meine Mutter ihn hörte: „So, junger Mann. Es ist an der Zeit, dass ich dich eine Lektion lehre, die du nie vergessen wirst!"

Und das tat er. Seinen hastig geflüsterten Anweisungen folgend stieß ich passende Schmerzlaute aus, während mein Vater ein halbes Dutzend Mal laut in die Hände klatschte. In einem konspirativen Flüsterton sagte er zu mir, ich solle zu meiner Mutter gehen und mich entschuldigen und dabei einen „ordentlich geprügelten Eindruck" machen. Es gelang mir gerade noch, keine Grimassen zu schneiden, als Dad mir mitten in meiner Entschuldigungsrede hinter dem Rücken meiner Mutter zuzwinkerte.

Dad war im Grunde bloß ein sehr weichherziger Mensch, aber ich bin überzeugt, dass ich durch die Art, wie er nach dem Kirchbesuch an jenem Tag mit der Situation umging, eine viel nachhaltigere Lektion lernte, als er mit einem ordentlich versohlten Hintern (und gestraftem Ego) jemals hätte bewirken können. Ich bin nicht sicher, ob meine Mutter jemals von dem Hinternversohlschwindel erfahren hat – falls nicht, wird sie es auf jeden Fall jetzt erfahren, wenn sie diese Zeilen liest – aber es gab eine noch ernsthaftere Situation, in der Teds Erziehungstalent sich mir für immer einprägte. Es kam früher vor, dass ich von dem Münzgeld, das mein Vater aus seinen Hosentaschen in die oberste Schublade seiner Schlafzimmerkommode leerte, ein paar Pennys stibitzte. Zu meinem kindlichen Vergnügen hatte ich zudem entdeckt, dass die Kommode auch das Geheimversteck war, wo Dad seine „Schmuddellektüre" aufbewahrte, wie wir es nannten – aber ich schweife ab.

Dass ich mir sein Münzgeld nahm, betrachtete ich an sich nicht als Stehlen. Meinem unreifen Verständnis nach „borgte" ich es mir nur, und wir hatten lediglich nie die Rückzahlungsmodalitäten vereinbart.

Doch wie sich herausstellte, bestand die Rückzahlung darin, dass ich mir eine Menge Ärger einhandelte. Da, wo wir lebten, gab es um die Ecke einen Süßwarenladen, und ich hatte mein unrechtmäßig erworbenes Geld dazu verwendet, mir Schokolade zu kaufen, die von Cadbury mit Früchten und Nüssen war meine Lieblingssorte. Doch eines Tages hatte ich mir aus Dads Kommoden-Bank einen viel größeren Betrag „geborgt als sonst und mich sogleich daran gemacht, Cadburys Shareholder-Value anzukurbeln. Die „ältere Dame, der der Laden gehörte, die damals aber vermutlich höchstens 40 war, roch den Braten sofort. Sie sagte nichts zu mir, aber das nächste Mal, als ich ihren Laden in Begleitung meines Vaters aufsuchte, schockte sie mich, indem sie herausplatzte: „Ich will den kleinen Richard ja nicht in Schwierigkeiten bringen, Mr. Branson, aber ich weiß nicht, wo er all das Geld herhat. Er ist inzwischen so ziemlich mein bester Kunde – ich hoffe, er hat es nicht gestohlen."

Ich erinnere mich an ihre Worte, als wäre es gestern gewesen, und daran, dass ich dachte: „Musste sie diese Bemerkung jetzt unbedingt noch loswerden?"

Doch dann, gerade als ich dachte: „Oh je, jetzt bin ich echt geliefert!, überraschte mein Vater mich, indem er direkt auf Augenhöhe mit ihr ging, sie ansah und laut erklärte: „Madam, wie können Sie es wagen, meinen Sohn des Diebstahls zu bezichtigen? Noch überraschter war ich, dass er, nachdem wir den Laden verlassen hatten, nie wieder ein Wort über die Sache verlor. Doch manchmal kann die Kraft des ungesprochenen Wortes erschreckend wirksam sein, und das absichtliche Schweigen meines Vaters für den Rest des Tages sprach Bände. Außerdem hatte ich wegen der Tatsache, dass er sofort für mich in die Bresche gesprungen war und die Integrität seinen Langfinger-Sohnes vehement verteidigt hatte, viel stärkere Schuldgefühle und fühlte mich viel mieser, als wenn er mich vor der Frau heruntergeputzt hätte.

Dads Umgang mit der Situation lehrte mich eine auf jeden Fall immens wirkungsvolle Lektion. Nicht nur, dass ich nie wieder einen Penny von meinen Eltern klaute, es war auch eine Lektion fürs Leben über die Macht der Vergebung und darüber, dass man Menschen eine zweite Chance geben soll. Ich würde auch gern sagen, dass der Vorfall mich die Bedeutsamkeit der Unschuldsvermutung gelehrt hat, bloß, dass mein Vater in diesem speziellen Fall überhaupt keine Zweifel hatte, was genau da vor sich gegangen war.

So mancher Wirtschaftsboss hat sich sein persönliches Markenimage (und sein Geschäft) um seine Schrulligkeit und seine unverblümte Exzentrik herum aufgebaut, egal ob er hartgesotten, autoritär oder einfach nur launisch ist. Michael O’Leary, CEO der irischen Fluglinie Ryanair, beschrieb seinen idealen Kunden einmal als „jemand, der einen Puls und eine Kreditkarte hat" und in demselben „Lunch with the Financial Times-Interview bezeichnete er die British Airports Authority, Besitzer und Betreiber mehrerer britischer Flughäfen , als das „Evil Empire (Böses Imperium) und die Civil Aviation Authority (Behörde für zivile Luftfahrt) als einen Haufen „Kretins und Blödmänner. Während niemand den unglaublichen finanziellen Erfolg von Ryanair infrage stellen kann (als ich das letzte Mal nachschaute, betrug die Marktkapitalisierung des Billigfliegers mehr als 13 Milliarden Dollar), würde es mir nicht gefallen, von den Mitgliedern von TripAdvisor zu Europas „unbeliebtester Airline gewählt zu werden, egal, wie gut die Gewinne sind. Der US-amerikanische Immobilienmogul Donald Trump ist ein weiterer kontroverser Charakter, den die Verbraucher scheinbar entweder lieben oder hassen, und er ist vielleicht am berühmtesten für seinen Spruch „You’re fired" (Sie sind gefeuert), den er in seiner TV-Sendung The Apprentice den Leuten nur allzu gern zu sagen scheint. Im Gegensatz zu diesen beiden sehr erfolgreichen Herren habe ich immer daran geglaubt, dass eine versöhnlichere Herangehensweise an das Leben und ans Business immense Vorteile bietet – eine Haltung, die selbst Michael O’Leary inzwischen öffentlich bekundet und von seiner vielfach gescholtenen Airline fordert, wobei abzuwarten bleibt, ob es diesem keltischen Tiger gelingt, seine Streifen zu ändern oder nicht. Ich bin kein Wettmensch, aber wenn ich es wäre, bin ich mir nicht sicher, ob ich hierauf Geld setzen würde!

Während ich nicht so töricht sein würde, so zu tun, als hätte es bei den drei Airlines von Virgin niemals Passagiere mit berechtigten Beschwerden gegeben oder als hätte ich nie jemanden gefeuert, kann ich ehrlich sagen, dass Letzteres, im Gegensatz zu Mr. Trump, nichts ist, was mir auch nur das geringste Vergnügen bereitet hätte. Im Gegenteil, ich setze normalerweise Himmel und Hölle in Bewegung, um zu verhindern, dass jemand gehen muss, denn wenn dies der letzte Ausweg ist, habe ich das Gefühl, dass beide Seiten auf irgendeine Weise gescheitert sind. Es ist so viel besser, sofern möglich, wenn man versucht, den Delinquenten zu verzeihen und ihnen eine zweite Chance zu geben, so wie meine Mutter und mein Vater es so oft taten, als ich Kind war.

Es gab viel später in meinem Leben einen Vorfall, der ganz ähnlich war wie das, was ich im Süßwarenladen erlebt hatte, bloß dieses Mal durfte ich die Rolle meines Vaters spielen. Eines Tages erhielt ich bei Virgin Records einen Anruf vom Besitzer eines Plattenladens in der Nähe, der mich auf die Tatsache hinweisen wollte, dass einer unserer Mitarbeiter, dessen Namen er nannte, ihm zu verdächtig niedrigen Preisen und nur gegen Barzahlung massenhaft brandneue Virgin-Platten anbot. Als er den Anruf beendete mit den Worten: „Ich hoffe bloß, er hat sie nicht gestohlen", hatte ich eindeutig einen Déjà-vu-Moment, und die Erinnerung an die gleiche Anschuldigung, die mir als Junge im Süßwarenladen vorgehalten worden war, kam blitzartig zurück.

Bedauerlicherweise war die Person, die der Mann im Plattenladen benannte, ausgerechnet jemand, den wir als einen unserer helleren jungen Leute im A-&-R-Bereich einschätzten, und ich hatte, so sehr ich diese Art Konfrontation verabscheue, in dieser Situation keine andere Möglichkeit, als ihn ins Büro zu zerren und zu wiederholen, was mir gerade erzählt worden war. Der arme Kerl lief puterrot an und es war ihm offensichtlich schrecklich peinlich, aber er machte keine Anstalten zu leugnen oder sein Handeln zu verteidigen; stattdessen entschied er sich einfach, sich in aller Form zu entschuldigen, aber auch zu sagen, dass es für sein Verhalten eigentlich keine Entschuldigung gebe. Anstatt ihn sofort zu feuern, was er mit Recht erwartet hatte, beschloss ich spontan, ihm vielmehr zu sagen, dass wir ihm, obwohl er sich selbst und das Unternehmen arg enttäuscht hatte, eine zweite Chance geben würden. Der fassungslose und erstaunte Gesichtsausdruck sagte alles, und von diesem Tag an rackerte er sich für uns ab und machte eine steile Karriere, in der er eigenhändig einige der erfolgreichsten Künstler von Virgin Records entdeckte – Boy George war nur einer von ihnen.

Doch was die zweite Chance betrifft, so braucht niemand sie mehr als Ex-Sträflinge, die in ihrem Leben einen Neuanfang anstreben, nachdem sie ihre Zeit abgesessen haben. Das Traurige daran ist, wenn sie ehrlich sind und auf dem Bewerbungsformular bei „Vorstrafen" Ja ankreuzen, dann bekommen sie selten eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, ganz zu schweigen vom Job selbst. Ironischerweise ist die Folge davon oft eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn sie keine Arbeit finden, wählen 50 Prozent der Ex-Strafgefangenen oder mehr, wie die Statistik zeigt, den scheinbar einfachen Ausweg und begehen wieder Verbrechen als einzige Möglichkeit, um für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, und dann landen sie schnell wieder im Gefängnis.

Meine gute Freundin und Initiatorin der Wohltätigkeitsorganisation Comic Relief Jane Tewson war eine der Ersten, die meine Aufmerksamkeit auf die traurige Lage von Ex-Sträflingen lenkte. Im Verlauf gelang Jane sogar etwas, das zu verhindern ich mich lange und intensiv bemühte hatte – sie brachte mich hinter Gitter. Tatsächlich war es nicht das erste Mal, aber das brauchen wir jetzt nicht näher zu erläutern! Möge die Feststellung genügen, dass Jane mich dazu ermunterte, mit eigenen Augen zu sehen, mit welchen Herausforderungen Häftlinge beim Versuch, wieder ins Arbeitsleben hineinzukommen, konfrontiert sind, indem ich freiwillig mit ihnen einen Tag im Gefängnis verbrachte. Ende 2009 ging ich wie vereinbart für einen Tag in ein Hochsicherheitsgefängnis im australischen Melbourne, und das öffnete mir zweifellos die Augen dafür, welche Probleme Ex-Häftlinge haben, wieder in die Gesellschaft integriert zu werden, etwas, woran ich bisher keine Sekunde einen Gedanken verschwendet hatte.

Während ich Down Under war, traf ich mich auch mit einer Gruppe inspirierender Führungspersönlichkeiten aus der Toll Group, dem größten Transportunternehmen in Australien. Ich erfuhr, wie sie versucht hatten dazu beizutragen, das Schicksal kürzlich entlassener Häftlinge zu verbessern, indem sie im Verlauf von zehn Jahren beinahe 500 von ihnen eingestellt hatten – eine Anzahl, die rund zehn Prozent der Belegschaft des Unternehmens repräsentiert. Das wirklich Inspirierende an dem, was sie mir erzählten, war aber, dass ihres Wissens nach keiner der Ex-Häftlinge je wieder straffällig geworden war!

Ich habe seitdem alle Virgin-Firmen rund um die Welt stets dazu ermutigt, engagiert daran zu arbeiten, es Toll gleichzutun. Im Vereinigten Königreich arbeiten wir eng mit der karitativen Einrichtung Working Chance zusammen, die sich seit 2007 federführend darum verdient gemacht hat, ehemalige Gefängnisinsassinnen wieder in Lohn und Brot zu bringen und dadurch den Kreislauf zu durchbrechen, der aus einem kleinen Fehler oder einer schlechten Entscheidung eine lebenslange Strafe machen kann, egal ob innerhalb oder außerhalb der Gefängnismauern. Als ich mich das letzte Mal erkundigte, hatte Working Chance fast 200 ehemalige weibliche Häftlinge bei Pret a Manger, Sainsbury’s und verschiedenen Virgin-Firmen untergebracht, darunter Virgin Trains und Virgin Management.

Die vielleicht größte Ironie ist, dass ich 1971, hätte nicht die britische Gerichtsbarkeit Gnade gezeigt, sehr gut selbst eine kriminelle Laufbahn hätte einschlagen können. Ich wurde von der britischen Zollbehörde auf frischer Tat dabei erwischt, wie ich auf geniale Weise (so bildete ich mir in meinem naiven Teenagerdenken ein) die Umsatzsteuern „manipulierte", die beim Import und Export von Schallplatten anfielen oder eben nicht. Nur dadurch, dass meine Eltern die Selbstlosigkeit besaßen, das Elternhaus als Sicherheit für meine Kaution einzusetzen, und ich anschließend meine fette Strafe in voller Höhe abbezahlte, konnte ich vermeiden, mit einer Vorstrafe belastet zu sein. Hätte ich tatsächlich Zeit im Gefängnis verbracht und wäre als Ex-Häftling gebrandmarkt gewesen, ist es sehr gut möglich, dass es Virgin nie gegeben hätte und Zehntausende von uns geschaffene Arbeitsstellen niemals existiert hätten. Wäre ich für meine Fehleinschätzung als törichter Teenager ins Gefängnis gegangen, wäre ich zwar derselbe Mensch geworden wie der, der (glücklicherweise) nicht hinter Gittern landete, aber ich wäre mit ziemlicher Sicherheit von der Gesellschaft verurteilt worden und hätte mit ziemlicher Sicherheit im Ergebnis ein ganz anderes Leben geführt.

NICHTS BÖSES SAGEN

Zu Hause in unserem Wohnzimmer hatten meine Eltern früher eine dieser drolligen kleinen Drei-Affen-Figuren – vielleicht haben Sie so eine schon mal gesehen –, die das sprichwörtliche Prinzip „Nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen verkörpern. Während sie auf den „Nichts Böses sehen-Teil keinen großen Einfluss hatten, machten sie sich alle Mühe mir beizubringen, dass ich nie schlecht über andere denken oder sprechen sollte.

Sie ermunterten mich dazu, immer das Gute in den Menschen zu sehen, anstatt vom Schlimmsten auszugehen und nach Fehlern zu suchen. Wenn sie mitbekamen, wie ich Klatsch und schlechte Dinge über jemanden verbreitete, stellten sie mich fünf Minuten lang vor einen Spiegel, damit ich mir selbst ins Gesicht sah; die Idee dahinter war, dass ich sehen sollte, wie ein solches Verhalten der Spiegel meines eigenen Charakters war. Mir wurde auch beigebracht, dass eingeschnappt sein oder wütend und grob werden niemals einem sinnvollen Zweck dienen und sich nur zum eigenen Nachteil auswirken kann. Das war eine Lektion, die ich mir gemerkt habe, und bis zum heutigen Tag höre ich häufig solche Dinge wie „Ich verstehe wirklich nicht, wie du so freundlich zu diesen Leuten sein kannst oder „Wenn ich du wäre, wäre ich wirklich wütend über das gewesen, was die gerade getan haben, wo ich in der Tat meine Emotionen zurückgehalten hatte. Meine Eltern machten sich aber nicht die Mühe mir beizubringen, meine offensichtliche Begeisterung für eine Sache zu verstecken, was den Nachteil hat, dass ich nicht sehr gut pokern kann.

Doch ob es uns gefällt oder nicht, wir sind alle zu einem großen Teil das Produkt unserer Erziehung und unseres Umfelds. Wenn mein Vater nach dem kleinen Vorfall in der Kirche anders mit der Situation umgegangen wäre und mich übers Knie gelegt hätte, würde ich mich wahrscheinlich immer noch an die Tracht Prügel erinnern, hätte aber längst vergessen, wofür sie war! Die Bedeutung der Lektionen über Menschenführung, die wir von unseren Eltern übernehmen und zu gegebener Zeit an unsere Kinder und diejenigen, mit denen wir zusammenarbeiten, weitergeben, kann gar nicht genug betont werden.

Ich habe es immer so gesehen, dass der Reifungsprozess bei Firmen sehr ähnlich ist wie der junger Leute. Als Neugeborene oder Kleinkinder kommen sie eher mit allen möglichen Dingen davon, auf der Grundlage, dass sie gerade erst laufen lernen und man daher generell gnädiger mit ihnen umgeht. Wenn Firmen dieses Stadium überleben (viele tun es nicht), bekommen sie wie Teenager Akne und andere typische Makel, während sie gleichzeitig leicht übermütig und naseweis werden. Darauf folgt ein reiferes Stadium: Sie haben hoffentlich aus ihren Fehlern gelernt und sich etabliert, doch diese Phase bringt ganz andere Risiken mit sich, wobei die Selbstgefälligkeit vielleicht das größte ist. Und wenn ein Unternehmen das Stadium der Midlife-Crisis erreicht hat, wird es schnell faul, übergewichtig, ist eingefahren und hat wie Erwachsene die Tendenz, mehr in den Rückspiegel zu schauen als Wege für die Zukunft zu ergründen und zu versuchen zu sehen, was um die Ecke wartet.

Aus der Perspektive der Menschenführung betrachtet, ist das Begleiten einer Firma durch jede dieser verschiedenen Wachstumsphasen hindurch nicht so viel anders als das Großziehen eines Kindes. Genauso wie das Erziehen eines Kleinkinds ganz anders ist als das Dafürsorgen, dass ein Teenager nicht vom Weg abkommt, wobei sich die entsprechenden Qualifikationen mit Älterwerden der Firma ein wenig ändern können, sind die Grundlagen der Kindererziehung und der Unternehmensführung sehr eng miteinander verbunden. An diese Tatsache wurde ich erinnert, als ich vor einiger Zeit zufällig mitbekam, wie ein Freund von mir mit drei unglaublich ungestümen jungen Söhnen dem jüngsten, dem elfjährigen Charlie, scherzhaft drohte, dass er, wenn es hart auf hart käme, nach dem Last-in-first-out-Prinzip der Erste wäre, der gehen müsse. Ich lachte laut auf, aber es war die spontane Reaktion des Jungen, die bei mir wirklich ins Schwarze traf. Mit einem breiten, schelmischen Grinsen sah er seinen Vater direkt an und erwiderte: „Aber Dad, warum solltest du das tun? Überleg doch mal, ich bin viel billiger im Unterhalt, weil ich nicht annähernd so viel esse wie meine älteren Brüder."

Es ist eine unausweichliche Tatsache, dass Lernen und Menschenführung auf Wechselseitigkeit beruhen und selbst der älteste und weiseste Stamm noch viel vom jüngsten Apfel lernen kann. Leider starb mein Vater und bester Freund Ted Branson Anfang 2010 im hohen Alter von 93 Jahren und hinterließ eine große Lücke im Leben seiner Familie. Er hat mich auf jeden Fall stark geprägt, und hätte er nicht bei der einen oder anderen Gelegenheit beherrscht und nur mit klugen Kommentaren reagiert, hätte diese Prägung verdientermaßen das Hinsetzen sehr schmerzhaft für mich machen können!

Nachdem ich meiner Mutter an früherer Stelle die Gelegenheit gegeben habe sich zu äußern, werde ich sie auch das letzte Wort haben lassen – etwas, das ihr immer gefällt! Ich bezweifle sehr stark, dass sie sich an diese Äußerung erinnern wird, aber ich habe auf jeden Fall nie den weisen Rat vergessen, den meine Mutter mir nach einem Kricketspiel in der Schule gab. Ich liebte Kricket und war im Allgemeinen ziemlich gut darin, aber dies war ein Spiel gewesen, in dem mein Schlag untypisch zögerlich kam, und noch bevor ich einen einzelnen Run vollenden konnte, berührte der Ball die Wickets, ohne dass ich ihn mit meinem Schläger aus englischem Weidenholz auch nur berührt hätte! Auf der Fahrt nach Hause überraschte mich meine Mutter mit ihrer Kricket-Weisheit, als sie sagte: „Ricky, ich bin sicher, du wirst mir zustimmen, dass das da draußen heute Nachmittag nicht gerade eine deiner besten Leistungen war. Denke in Zukunft einfach immer an eine Sache: Es geht garantiert jeder Schlag in die Leere, den du nicht machst."

Erst Jahre später wurde mir klar, dass sie damit wahrscheinlich viel mehr gemeint hatte als nur Kricket!

Kapitel 2

DIE AUSSTERBENDE KUNST DES ZUHÖRENS

Wer zuhört, klingt klüger

Als ich ein Kind war, ließen mich meine Eltern nie fernsehen. Ich erinnere mich gut daran, wie meine Mutter den Fernseher ausschaltete und behauptete, er wäre der „Tod der Unterhaltung, wodurch sie sogleich eine 20-minütige Diskussion mit ihrem fernsehausgehungerten Sohn provozierte. Nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, dass wir hier keine Einigkeit erzielen konnten, konnte meine Mutter nicht widerstehen, das letzte Wort in der Sache zu haben: „Siehst du, wenn du ferngesehen hättest, hätten wir jetzt nicht diese interessante Diskussion geführt.

Und auch wenn es mir damals nicht geschmeckt haben mag, so hatte meine Mutter, wie immer, absolut recht. Mir wurde zwar der Zugang zum kleinen Bildschirm verwehrt, aber dafür durfte ich ziemlich oft Filme auf der großen Kinoleinwand sehen; ich war (und bin immer noch) ein großer Fan von Western, besonders der späteren mit dem großartigen John Wayne. Abgesehen von all den erinnernswerten optischen Eindrücken, die ich aus den Wayne-Filmen mitnahm, ist mir ein Satz aus Big Jake besonders in Erinnerung geblieben: „You’re short on ears and long on mouth." (Du hast kleine Ohren, aber ein großes Mundwerk.) Selbst ohne John Waynes typischen breiten Akzent beschreibt dies eine der häufigsten Verfehlungen des Menschen – dass er zu wenig zuhört und zu viel redet – auf so großartige Weise, dass ich mich dieses Satzes immer wieder bedient habe.

L-I-S-T-E-N

(ZUHÖREN AUF DIE ENGLISCHE ART)

Eine Sache, an die ich mich aus dem Englischunterricht in der Schule erinnern kann, ist, wie ein Lehrer darauf hinwies, dass sich aus den Buchstaben von LISTEN ein Anagramm bilden lässt, nämlich das Wort SILENT (still). Als begeisterter Scrabble-Fan und da ich mich an jenem Tag etwas mehr am Unterricht beteiligte als sonst, machte ich, meiner Erinnerung nach, die altkluge Bemerkung, dass sich mit den Buchstaben

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