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Schatz der Tempelritter: Das Geheimnis des Universums

Schatz der Tempelritter: Das Geheimnis des Universums

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Schatz der Tempelritter: Das Geheimnis des Universums

Länge:
191 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 23, 2014
ISBN:
9783990380710
Format:
Buch

Beschreibung

Wegen gesundheitlicher Probleme ist Johann gezwungen, sich zur Ruhe zu setzen. Bei einem Ausflug entdeckt er eine Templerkapelle, die ihn nicht mehr loslässt. Als er das Angebot bekommt, auf Zypern weitere Schätze zu erforschen, nimmt er dieses dankend an. Er macht sich auf den Weg zu einem Ort, an dem er nicht nur die große Liebe findet, sondern auch den Schlüssel zu einem Schatz.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 23, 2014
ISBN:
9783990380710
Format:
Buch

Über den Autor


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Schatz der Tempelritter - Jochen Krekel

3

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2014 novum publishing gmbh

ISBN Printausgabe: 978-3-99038-070-3

ISBN e-book: 978-3-99038-071-0

Lektorat: Dr. phil. Ursula Schneider

Umschlagfoto: Dusan Kostic, Missjelena | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

1

Nur mit sehr großer Mühe ließ sich diese riesige Steinplatte anheben und zur Seite schieben, im gleichen Moment spürte ich einen feuchten und auch muffigen Geruch.

Nach und nach wurde mir bewusst, dass ich mit all meinen Ideen und Fantasien recht gehabt hatte, ich konnte es jetzt im Augenblick noch nicht begreifen. Ich hatte den Schatz der Tempelritter gefunden.

Ich setzte mich am Eingang der Höhle auf einen Stein und dachte noch einmal über die letzten zwei Jahre nach. Außerdem hatte ich gehört, dass man Räume, die Jahrhunderte geschlossen waren, erst einmal lüften solle, denn es könnten schädliche Bakterien in der Luft sein.

Es war an einem Samstag, ich wollte wie immer eine Tour mit meinem Auto machen und fuhr in Richtung Salzmünde. Das ist ein kleines Dorf am nordwestlichen Rand von Halle. Ich mag es, am Wochenende so einfach ins Blaue zu fahren. Wahrscheinlich würde ich auf irgendeiner Fähre über die Saale setzen, so auch diesmal. Es war die Fähre nach Wettin. Ich stieg aus, um zu bezahlen, da sah ich auf dem Tisch des Fährmanns einige Flyer liegen. Ich nahm einen an mich, setzte mich wieder ins Auto und begann zu lesen. Ich traute meinen Augen nicht: Auf dem Zettel wurde der Weg zu einer Templerkapelle beschrieben!! Ich hatte bis jetzt nicht gewusst, dass es so etwas Interessantes in unserer Nähe gab.

Nun hatte ich ein Ziel für den heutigen Tag, ich fuhr in Richtung Kapelle. Es war nicht sehr weit, nach etwa zwanzig Minuten Fahrt mit dem Auto war ich da. Ich hatte vor langer Zeit schon etwas über die Templer gelesen, das Buch hieß „Die Schätze dieser Welt. Beim Lesen war ich schon sehr beeindruckt gewesen. Ich hatte mir auch einige Filme angeschaut, die sich mit diesem Thema befassten. Der beste war „Das Vermächtnis der Templer, ich fand ihn gelungen. Ich wollte unbedingt sehen, was aus dieser Zeit stammte, und muss auch gestehen, dass ich etwas aufgeregt war. Ich gehöre zum Sternzeichen der Fische, Fische sind sehr sensibel und haben eine rege Fantasie, davon habe ich eine Menge. Ich stieg aus und lief in Richtung Templerhof. In meinem Kopf machte die Fantasie Bocksprünge. Ich war sehr gespannt, was ich zu sehen bekommen würde. Das Erste war ein großer, halb rund gemauerter Torbogen aus Klinkersteinen, das Nächste eine kleine Kirche, wie sie in vielen Ortschaften zu sehen sind. Auf der rechten Seite gab es ein Fahrradmuseum. Ich war enttäuscht! Ich hatte mir irgendetwas anderes vorgestellt. Nun begann ich, um diese Kirche zu gehen. Sie war ganz normal, so wie viele andere eben auch. An der Ostseite stand ein Schaukasten für Veranstaltungen, die in der Kapelle stattfinden würden, unter anderem ein Abend mit einem richtigen Templer. Ich öffnete die Tür und trat ein. Gleich an der Tür stand ein alter Opferstock, im gesamten Raum waren Stühle in mehreren Reihen aufgestellt. Die Wände waren grau und nur stellenweise sah man alte Wandmalereien. Sie sahen aus wie Eichenlaub, ansonsten war alles sehr kahl. Unter der Empore erblickte ich eine Wendeltreppe, die nach oben führte. Eine Treppe dieser Art hatte ich auch noch nicht gesehen, denn sie war in die Mauer eingebaut, ich war sehr beeindruckt von den Bauleistungen der alten Meister. Die Empore wirkte ebenfalls grau und schmucklos. Ich stieg in das darüberliegende Stockwerk. In ihm waren einige Plakate über das Geschlecht der Wettiner zu sehen – sehr interessant. Ich schaute mich noch einmal um. Es würde nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich zu dieser Kapelle fuhr!

Nun fuhr ich zum Wettiner Hafen, an der Saale gelegen. Mein Freund Frank hatte dort ein Sportboot liegen. Ich bin gerne an der Saale. Geboren bin ich in Lettin, das ist von Wettin aus gesehen zwei Dörfer flussaufwärts. Als Kind spielte ich oft an der Saale, obwohl es mir meine Eltern verboten hatten. Frank war an diesem Tag auf seinem Boot, die Wiedersehensfreude war groß. Ich wusste, er hatte immer ein Bier da. Ich erzählte ihm von meiner Entdeckung und er sagte: „Ich kenne die Kapelle schon lange." Er sei aber noch nicht drinnen gewesen. Na ja, wir quatschten noch über dies und das und ich fuhr anschließend nach Hause. Damals ahnte ich noch nicht, dass Frank mir sehr mit seinem Boot helfen würde.

Das Wochenende war vorbei, aber meine Gedanken weilten immer noch in der Kapelle. Ich beschloss, mich ausführlicher über dieses alte Bauwerk zu informieren. In der heutigen Zeit war das Internet die beste Möglichkeit dafür. Anfangs hatte ich damit nichts zu tun haben wollen. Jetzt aber war es eine große Hilfe und ich recherchierte. Im Jahre 1240 war der Hof zu den Templern gekommen. Das war damals üblich, Ländereien wurden den Templern geschenkt. Dafür hatte man im Heiligen Land den Gegenwert erhalten. Die Kapelle wurde etwa zwanzig Jahre später gebaut, also im Jahre 1260. Sehr interessant war auch, dass ein Burgherr von Schloss Wettin Tempelritter war, ebenso sein Sohn. Man hatte sich damals am Fuße des Wettiner Schlosses gesammelt und war von dort aus in das Heilige Land gezogen. Ich war begeistert von der Geschichte und diesmal war sie nicht einmal sehr weit weg. Wenn ich ehrlich bin, hat mich die Geschichte der Templer nur wegen des Schatzes der Templer interessiert. Es ist doch so, jeder hofft, einmal im Leben einen Schatz zu finden oder einen Lottogewinn zu haben, besonders, wenn es im Leben nicht so richtig vorwärtsgeht wegen Krankheit oder wegen des Verlustes der Arbeitsstelle. Mir ging es damals auch so, ich hatte in meinem Leben viel Sport getrieben und war der Meinung, mir könne nichts passieren, wenn es um die Gesundheit ging. Ich hatte aber falsch gedacht, denn eines Tages bekam ich Probleme mit meinem Herzen und konnte nicht mehr arbeiten. Ich war über mehrere Jahre krankgeschrieben und hatte deshalb viel Zeit, über alle möglichen Dinge nachzudenken. Ich beschloss, frühere Kunden aus meiner Maklertätigkeit anzurufen. Ich hatte Glück! Ein Kunde aus einer großen Stadt besaß in Halle zwei Mietshäuser. Die beiden Häuser hatten einen sehr hohen Leerstand, wodurch er als Eigentümer nicht die Mieteinnahmen hatte, die er gerne gehabt hätte. Ich durfte aus diesem Grund die Vermietung übernehmen, was sich teilweise als sehr schwierig herausstellte. Es gibt viele Menschen, die es mit der Mietzahlung nicht so genau nehmen.

Es war Donnerstag. Was machte ich nun wieder am kommenden Wochenende? Mir fiel ein, ich war lange nicht bei meinem Lieblings-Griechen essen. Ich beschloss also, mal wieder griechisch essen zu gehen. Ich rief an und reservierte. Nikos fragte: „Für eine oder zwei Personen? Ich sagte ihm: „Für eine Person. „Bist du immer noch alleine? „Ja. „Das verstehe ich nicht. „Ich auch nicht, antwortete ich. Pünktlich um 8 Uhr war ich da, er begrüßte mich wie immer mit „Kalisperra. „Ebenso, einen schönen guten Abend wünsche ich dir. Ich nahm Platz und wir unterhielten uns wie üblich über alles Mögliche und zum Schluss ist dann immer Griechenland an der Reihe. Ich hatte vor vielen Jahren eine Zeit lang in Athen gelebt, es war sehr schön gewesen und ich liebte dieses Land! „Am letzten Wochenende war ich in einer Templerkapelle, berichtete ich und er erwiderte: „In meiner Heimat gibt es auch Bauwerke von den Templern. „Woher kommst du genau? „Ich komme aus Zypern. Das hatte ich bis dahin nicht gewusst. Ich fragte ihn, ob er mir etwas Genaueres sagen könne. „Du weißt ja, dass Zypern geteilt ist in den griechischen und den türkischen Teil, ich bejahte diese Frage. „Das Haus meiner Eltern liegt unmittelbar an der Grenze zur türkischen Seite, ich konnte von meinem Zimmer aus eine Ruine sehen, die von den Templern erbaut wurde. Es gibt aber auch auf der griechischen Seite Ruinen von den Templern, zum Beispiel die Burg Kolossi in der Nähe von Limassol. Er fragte mich, ob ich noch mehr wissen wolle, und ich nickte. „Die Insel Zypern gehörte früher den Templern, sie hatten sie von König Löwenherz für 100.000 Besanten gekauft, dies war zu jener Zeit eine gängige Währung. Der König war auf dem Weg in das Heilige Land, es war sein dritter Kreuzzug, er wollte Jerusalem wieder zurückerobern. Im Jahre 1187 hatte Saladin Jerusalem eingenommen, es gab in dieser Zeit oft Kriege im Namen des Glaubens, wie heute."

Ich war inzwischen beim Hauptgericht angekommen, Oktopus mit Pommes und Salat. Nach einer Weile rief er in die Küche einen Namen. Ich hatte ihn nicht verstanden, im Nachhinein hatte ich herausbekommen, es war Ali. Er stellte ihn mir vor und sagte: „Er kommt auch aus Zypern, aber aus dem türkischen Teil. Ali arbeitete als Koch in seiner Taverne, ich sah ihn und er war mir gleich unsympathisch. Er hatte kleine und eng zusammenstehende Augen, war etwas dicklich und hatte einen Dreitagebart, es sah ungepflegt aus, das Essen hatte aber hervorragend geschmeckt! Ali kannte die Ruine auch, die Nikos von seinem Zimmer aus gesehen hatte, er tat sehr interessiert. Mir gefiel das nicht. Ich konnte aber nichts dagegen machen, er fiel uns laufend ins Wort und redete dazwischen, bis es aus mir herausplatzte: „Halt endlich deinen Mund, das geht mir auf den Geist. Er schaute mich böse an und ging wieder in die Küche. Ich hätte das nicht so sagen sollen. Nikos meinte dann, dass es nicht gut gewesen wäre, denn dieser Menschenschlag sei sehr leicht in der Ehre verletzt und sehr nachtragend. „Wenn du mal Urlaub auf Zypern machen möchtest, brauchst du nur etwas sagen. Du kannst bei den Nachbarn meiner Eltern unterkommen. Sie haben zwei Ferienwohnungen, die sie vermieten, und es ist nicht teuer, ich glaube, dreißig Euro für Übernachtung mit Frühstück. Ich sagte ihm: „Das hört sich gut an, ich werde mich melden. Es war so gegen Mitternacht, als ich nach Hause ging. Dabei hatte ich das komische Gefühl, als liefe jemand hinter mir her. Zwanzig Minuten später war ich wieder zu Hause. Zum Abschluss des Tages öffnete ich mir noch eine Flasche Rotwein, goss mir etwas in ein Glas und trank einen Schluck. Der Tag war sehr gut gewesen, ich hatte eine Menge Neues über die Insel Zypern erfahren!

Die neue Woche brachte mir wieder viel Ärger mit den Mietern. Es war unglaublich, wie sich manche verhielten. Am Mittwoch, gegen Abend, bekam ich einen Anruf von meinem Kumpel Frank. Er teilte mir mit, dass am kommenden Wochenende in Wettin das Hafenfest sei. Ich sagte ihm, dass ich kommen würde. Er erwähnte auch noch, dass an diesem Wochenende eine Führung in der Templerkapelle sei. Da muss ich unbedingt hin, dachte ich mir. Also fuhr ich am Wochenende nach Wettin, eine Stunde vor Beginn hatte ich es mir in der Kapelle bequem gemacht. Es war so weit, die Führung begann. Es kam wirklich ein Tempelritter mit all seinen Waffen: Schwert, Messer, Morgenstern und Hammer. Seine Kleider sahen aus wie in einem historischen Fernsehfilm, sie waren original mit den Stoffen nachgeschneidert, die in dieser Zeit Mode waren. Das Interessanteste an der Führung war jedoch, dass man eine Metallkapsel mit Dokumenten aus dem 13. Jahrhundert gefunden hatte!

Anschließend fuhr ich zum Hafen nach Wettin, um meinen Freund Frank zu treffen und ihm für den Hinweis zu danken. Frank war schon auf dem Boot, ich ging zu ihm an Bord. Er begrüßte mich. „Heute Abend werden Filme gezeigt, alle Teile von der Fernsehserie ‚Zur See‘. Ich hatte mir damals alle Teile dieser Serie angeschaut. Ich wollte früher auch zur See fahren, was sich aber leider zerschlagen hatte. Eine ganze Zeit hatte ich dem nachgetrauert, denn es war mein Traum und zugleich die einzige Möglichkeit, die damalige DDR zu verlassen. Heute ist meine Meinung die: Es ist gut so, wie es gekommen ist! Für andere, glaube ich, war es nicht so gut. Sie mussten auf ihre Privilegien verzichten und auch auf ihre Macht. Das Schlimmste war jedoch zu erfahren, dass Personen, die man schon das ganze Leben kannte, bei der Stasi (Staatssicherheit) waren. Na ja, genug davon! Wir lebten im Jetzt und Heute! „Nun wird gefeiert, sagte Frank, „ich besorge uns zwei Bier und zwei Bratwürste. Ich war einverstanden. „Die nächste Runde geht aber auf mich, versprach ich ihm. Frank war nach fünf Minuten zurück und wir ließen uns das Bier und die Würste schmecken. Später kam seine Frau, gemeinsam schauten wir uns noch einige Teile von der Serie „Zur See" an. Ich fuhr gegen 3 Uhr nach Hause, es war inzwischen ziemlich kühl geworden.

In meiner Wohnung angekommen, goss ich mir ein Glas Wein ein und begann über Zypern nachzudenken, meinen Urlaub hatte ich noch nicht gebucht. Die Absicht, nach Griechenland zu fliegen, hatte ich sowieso, warum nicht auf die Insel Zypern? Es war schon spät und ich ging zu Bett. Am nächsten Tag, es war ein Sonntag, rief ich nach dem Frühstück Nikos an und fragte ihn, ob er bei den Nachbarn seiner Eltern auf Zypern anrufen könne. „Ich möchte gerne eine Woche Urlaub machen, wenn es möglich ist, sagte ich. „Okay, ich rufe heute noch an, versprach Nikos und fragte gleich noch: „Kommst du heute Abend?Ich sagte zu. „Also bis heute Abend, verabschiedete er sich. Am liebsten wäre ich gleich geflogen, mal sehen, wann ein Zimmer frei war. Ich hoffte, bald! Nikos hatte mich sehr neugierig gemacht, die Geschichte der Templer faszinierte mich und vor allem das, was sie zu dieser Zeit schon getan hatten. Die Templer hatten sogar Kredite vergeben, man konnte auch hier in Wettin Geld einzahlen und es sich in Jerusalem wieder auszahlen lassen, und das zu der Zeit! Und was ich auch super fand, sie waren korrekt, sodass selbst der Feind sich Geld geliehen hatte. Die Templer genossen ein hohes Ansehen bei allen.

Gegen 19 Uhr war ich im Restaurant von Nikos und bestellte mir ein Bier. Lange brauchte ich nicht zu warten und Nikos brachte das Bier an meinen Tisch. Er nahm Platz, grinste über beide Ohren und sagte zu mir: „Es hat geklappt, ich habe zwei Termine für dich, du könntest schon in der nächsten Woche oder aber in drei Wochen fliegen. Ich freute mich und entgegnete ihm: „Das Beste wäre in drei Wochen, denn ich muss zum Flughafen und nachfragen, ob noch ein Platz im Flieger frei ist. Ich werde mich gleich morgen erkundigen, du kannst aber schon zusagen, ich komme auf jedem Fall! Nikos spendierte mir noch ein Bier, dann bezahlte ich und machte mich auf den Heimweg. Es war günstig, ich hatte am nächsten Tag frei. Am nächsten Morgen fuhr ich beizeiten los, sodass ich um 9 Uhr am Flughafen ankam. Glück musste man haben! Ich erwischte einen Flug, es war aber kein Direktflug nach Zypern, sondern einer über München. Das war aber kein Problem, dafür war es günstiger und ich hatte mehr Geld zur Verfügung. Wieder zu Hause angekommen, rief ich Nikos an und gab ihm Flugnummer und die Ankunftszeit durch, sodass er es weitergeben und mich anmelden konnte. Es gab einiges vorzubereiten, ich musste meine Klamotten zusammensuchen und eventuell etwas waschen.

In dieser Woche hatte ich etwas mehr Glück, eine junge Frau suchte eine Wohnung. Ich konnte ihr helfen, sie war mit ihrer Mutter da und sie machten alle beide einen sehr guten Eindruck auf mich. Ruhigen Gewissens konnte ich die Wohnung übergeben.

Die zwei Wochen gingen schnell vorüber, am nächsten Morgen war es so weit. Der Wecker klingelte um 5 Uhr, um 6 Uhr ging es los und gegen 7 Uhr war ich am Flughafen Halle-Leipzig. Ich hatte noch genügend Zeit. Der Flug verlief normal wie immer, das Essen war schlecht wie immer und neben mir saß eine russische Familie. Das Kind, ein kleiner Russe, saß neben mir. Meiner Meinung nach war der Kleine total verzogen. Es gab Spaghetti mit roter Soße, einen Augenblick später war meine Hose rot, ich hätte diesen kleinen verzogenen Iwan auf den Mond schießen können. In München musste ich umsteigen und war sehr froh, denn jetzt hatte ich eine hübsche Nachbarin. Sie kam aus Schweden. Wir unterhielten uns die ganze Zeit und schon waren wir über Zypern. Nach etwa einer halben Stunde stand ich in der Flughafenhalle und wartete auf mein Gepäck, es dauerte auch nicht lange und mein Koffer war da. Ich stand ein bisschen verloren herum, es war niemand zu entdecken, der nach mir schaute.

Es verging noch eine ganze Weile und dann sah ich eine Griechin, die auf mich zu kam. Sie fragte, ob ich Johann

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