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Der Himmel: Was uns dort wirklich erwartet

Der Himmel: Was uns dort wirklich erwartet

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Der Himmel: Was uns dort wirklich erwartet

Bewertungen:
4.5/5 (12 Bewertungen)
Länge:
466 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 18, 2014
ISBN:
9783775170024
Format:
Buch

Beschreibung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es wohl im Himmel sein wird? Wie werden wir aussehen? Was werden wir dort jeden Tag tun? Werden wir noch Mann und Frau sein, Mutter und Vater, verliebt, befreundet, verheiratet? Dieses Buch wird Ihnen alle diese Fragen und noch viele mehr biblisch fundiert beantworten.

Der Pastor und Autor Randy Alcorn hat 25 Jahre lang immer wieder zu diesem Thema in der Bibel geforscht. Seine Erkenntnisse hat er hier zusammengefasst - es ist das umfassendeste und verständlichste Buch, das bis heute darüber geschrieben wurde. Alcorn malt Ihnen ein überzeugendes Bild des Lebens im Himmel vor Augen, wie es in der Bibel beschrieben wird: wirkliche Menschen mit realen Körpern leben auf deiner strahlenden neuen Erde, frei von Sünde, in einer engen Beziehung zu Gott und anderen Menschen. Sie leben, arbeiten, feiern und freuen sich, wie es ursprünglich von Gott gedacht war.

Nachdem Sie das Buch gelesen haben, werden Sie wissen, warum der Himmel ein Ort ist, nach dem Sie sich als Christ aus vollem Herzen sehnen dürfen. Sie werden die Rückkehr von Jesus voller Freude erwarten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 18, 2014
ISBN:
9783775170024
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Der Himmel - Randy Alcorn

wartet.

EINLEITUNG

Das Thema »Himmel«

Habt keine Angst. Ihr vertraut auf Gott, nun vertraut auch auf mich! Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin.

Johannes 14,1-3

Jede Zivilisation der Menschheitsgeschichte wurde von dem Gefühl geprägt, dass wir irgendwo für immer leben. Die australischen Ureinwohner stellten sich den Himmel als eine ferne Insel jenseits des Horizonts im Westen vor. Die Mexikaner, Peruaner und Polynesier glaubten, dass sie nach ihrem Tod zur Sonne oder zum Mond gehen.¹ In den ägyptischen Pyramiden fand man neben den einbalsamierten Leichen Landkarten als Führer in der künftigen Welt.² Die Römer glaubten, dass die Gerechten in den Gefilden der Seligen picknicken werden, während ihre Pferde in der Nähe grasen. Obwohl sich diese Vorstellungen vom Leben nach dem Tod erheblich voneinander unterscheiden, weist doch die Tradition aller Kulturen darauf hin, dass das menschliche Herz an ein Leben nach dem Tod glaubt. Die Anthropologie bestätigt, dass jede Kultur einen von Gott geschenkten, angeborenen Sinn für das Ewige hat.³

Die Einstellung der ersten Christen zum Himmel

In den römischen Katakomben, in denen viele Christen, die als Märtyrer ums Leben kamen, begraben sind, finden wir Grabstätten mit folgenden Inschriften:

•  In Christus ist Alexander nicht tot, sondern lebt.

•  Einer, der bei Gott lebt.

•  Er wurde in seine ewige Heimat aufgenommen.

Ein Historiker schreibt: »Viele Bilder an den Wänden der Katakomben stellen den Himmel mit herrlichen Landschaften, spielenden Kindern und fröhlich feiernden Menschen an festlich gedeckten Tischen dar.«

Im Jahr 125 n. Chr. schrieb ein Grieche namens Aristides einem Freund über das Christentum und erklärte, warum diese »neue Religion« so erfolgreich sei: »Wenn einer von diesen Christen, ein rechtschaffener Mann, die Welt verlässt, freuen sie sich und danken Gott. Dann begleiten sie seinen Körper mit Liedern und Dankgebeten, als ob er sich auf die Reise zu einem anderen Ort ganz in der Nähe aufmachen würde.«

Diese Sichtweisen der Urchristen klingen für uns heute fremd, doch ihre Überzeugungen wurzelten in der Heiligen Schrift. Der Apostel Paulus schreibt zum Beispiel: »Denn Christus ist mein Leben, aber noch besser wäre es, zu sterben und bei ihm zu sein … Ich sehne mich danach, zu sterben und bei Christus zu sein, denn das wäre bei weitem das Beste« (Philipper 1,21.23). Als Jesus seinen Jüngern sagte: »Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten« (Johannes 14,2), benutzte er absichtlich allgemein gebräuchliche, gegenständliche Begriffe (Haus, Wohnungen, Platz), um zu beschreiben, wohin er ging und was er dort für uns vorbereitet. Dieser Platz ist kein immaterieller Bereich körperloser Geister, weil ein solcher Bereich für Menschen nicht geeignet ist. Was für uns geeignet ist – und wozu wir geschaffen wurden –, ist der Platz, den Gott für uns gemacht hat: die Erde.

In diesem Buch entdecken wir anhand der Bibel eine aufregende Wahrheit: Gott hat seinen ursprünglichen Plan, dass die Menschen auf der Erde wohnen sollen, nie aufgegeben. Der Höhepunkt der Geschichte wird in der Tat die Schaffung eines neuen Himmels und einer neuen Erde sein, ein auferstandenes Universum, das von auferstandenen Menschen bewohnt wird, die mit dem auferstandenen Jesus leben (Offenbarung 21,1-4).

Unsere tödliche Krankheit

Als Menschen leiden wir an einer tödlichen Krankheit, die Sterblichkeit heißt. Die derzeitige Sterblichkeitsrate liegt bei hundert Prozent. Weltweit sterben in jeder Sekunde drei Menschen, 180 in jeder Minute, stündlich fast 11.000. Wenn es stimmt, was die Bibel über das sagt, was mit uns nach dem Tod geschieht, dann kommen jeden Tag über 250.000 Menschen entweder in den Himmel oder in die Hölle.

David sagte: »Herr, erinnere mich daran, wie kurz mein Leben ist. Und dass meine Tage gezählt sind, damit ich erkenne, wie vergänglich mein Leben ist. Mein Leben währt nicht länger als die Breite meiner Hand und ist vor dir nur wie ein Augenblick. Nur wie ein Hauch ist jeder Mensch« (Psalm 39,5-6).

Gott benutzt Leid und den nahe bevorstehenden Tod, um uns von dieser Erde loszulösen und auf das auszurichten, was danach kommt. Ich habe oft mit Menschen gesprochen, bei denen eine tödliche Krankheit festgestellt worden war. Diese Menschen und ihre Angehörigen bekamen plötzlich ein unersättliches Interesse am Leben nach dem Tod. Die meisten Menschen bereiten sich nicht auf den Tod vor. Wer jedoch weise ist, wendet sich an eine zuverlässige Quelle, um ausfindig zu machen, was ihn nach dem Sterben erwartet. Jesus ist gekommen, um uns von der Angst vor dem Tod zu erlösen (Hebräer 2,14-15). Im Licht der künftigen Auferstehung der Toten fragt der Apostel Paulus: »Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« (1. Korinther 15,55).

Was befreit uns von der Angst vor dem Tod? Nur eine Beziehung zu dem, der an unserer Stelle gestorben ist, der vorausgegangen ist, um einen Platz für uns vorzubereiten, an dem wir mit ihm leben können.

Das Ufer sehen

Vielleicht haben Sie dieses Buch belastet, entmutigt, bedrückt oder gar zutiefst erschüttert und verletzt in die Hand genommen. Vielleicht sind Sie zynisch geworden oder haben alle Hoffnung verloren. Ein biblisches Verständnis von dem, was der Himmel ist, kann das alles ändern.

1952 stieg die junge Florence Chadwick auf der Insel Santa Catalina, Kalifornien, in den Pazifischen Ozean, fest entschlossen, bis zum Festland zu schwimmen. Sie hatte bereits als erste Frau den Ärmelkanal in beide Richtungen durchschwommen. Das Wetter war neblig und kalt, sie konnte kaum die Schiffe sehen, die sie begleiteten. Trotzdem schwamm sie fünfzehn Stunden lang. Als sie bettelte, aus dem Wasser geholt zu werden, wurde sie von ihrer Mutter, die auf einem Schiff in ihrer Nähe war, angespornt: sie sei nahe am Ziel. Schließlich war sie körperlich und seelisch so erschöpft, dass sie aus dem Wasser gezogen wurde. Erst auf dem Schiff erkannte sie, dass das Ufer weniger als achthundert Meter entfernt war. Während einer Nachrichtenkonferenz am folgenden Tag bekannte sie: »Alles, was ich sehen konnte, war der Nebel … Ich glaube, wenn ich das Ufer gesehen hätte, hätte ich es geschafft.«

Denken Sie über ihre Worte nach: »Ich glaube, wenn ich das Ufer gesehen hätte, hätte ich es geschafft.« Für Gläubige ist dieses Ufer Jesus und der Platz, den er für uns vorbereiten will. Das Ufer, nach dem wir Ausschau halten müssen, ist die neue Erde. Wenn wir durch den Nebel schauen und uns vor unserem inneren Auge unser ewiges Zuhause ausmalen, werden wir mit Trost und neuer Tatkraft erfüllt.

Wenn Sie erschöpft sind und nicht wissen, wie es weitergehen kann, dürfen Sie wissen, dass ich dafür bete, dass Sie durch dieses Buch eine Zielvorstellung, Ermutigung und Hoffnung bekommen. Ich bitte Gott, dass dieses Buch Ihnen hilft, das Ufer zu sehen.

TEIL I

Eine Theologie

des Himmels

ABSCHNITT 1

Unser Schicksal

KAPITEL 1

Freuen Sie sich auf den Himmel?

Ein Mann, der nach Australien oder Neuseeland auswandern will, ist natürlich bestrebt, etwas über seine künftige Heimat, deren Klima, Arbeitsmöglichkeiten, Einwohner, Sitten und Bräuche zu erfahren. All das sind Themen, die ihn brennend interessieren. Sie werden bald das Land Ihrer Geburt verlassen und den Rest Ihres Lebens in einer völlig neuen Umgebung verbringen. (…) Wenn wir hoffen, für immer in diesem »besseren, ja himmlischen Land« zu bleiben, täten wir gut daran, uns alles Wissen, das wir darüber bekommen können, zu verschaffen.

J. C. Ryle

Jonathan Edwards, der große puritanische Prediger, sprach oft über den Himmel. Er sagte: »Es ist empfehlenswert, dieses Leben nur als Reise zum Himmel zu betrachten (…), der wir alle anderen Angelegenheiten des Lebens unterordnen müssen. Warum sollten wir uns um etwas abmühen oder unser Herz an etwas hängen, das nicht unserem eigentlichen Ziel entspricht und uns nicht wirklich glücklich macht?«¹

Als Edwards Anfang zwanzig war, fasste er eine Reihe von Vorsätzen für sein Leben. Einer davon lautete: »Fest entschlossen, alles zu tun, um in der anderen Welt für mich so viel Glück wie möglich zu erlangen.«²

Man mag es komisch oder ungehörig finden, dass Edwards so viel daran lag, nach seinem eigenen Glück im Himmel zu streben. Doch Blaise Pascal hatte Recht mit seiner Äußerung: »Alle Menschen suchen nach dem Glück. Das gilt ohne Ausnahme, wie unterschiedlich auch die Mittel sein mögen, die sie dafür benutzen.«³ Wenn wir alle nach dem Glück suchen, warum sollten wir uns dann nicht Edwards zum Vorbild nehmen?

Es ist jedoch erschreckend, dass die meisten Menschen überhaupt keine Freude empfinden, wenn sie an den Himmel denken.

Ein Pfarrer gestand mir einmal: »Immer wenn ich an den Himmel denke, werde ich trübsinnig. Wenn ich sterbe, wäre es mir am liebsten, ich würde einfach aufhören zu existieren.«

»Warum?«, fragte ich.

»Ich kann den Gedanken an diese endlose Eintönigkeit nicht ertragen. In den Wolken herumzuschweben, ohne etwas zu tun zu haben, außer auf einer Harfe herumzuklimpern … ›Himmel‹ klingt für mich nicht viel besser als ›Hölle‹.«

Woher hat dieser bibeltreue Pfarrer, der doch Theologie studiert hat, eine solche Meinung vom Himmel? Sicher nicht aus der Bibel, in der Paulus schreibt, dass es bei weitem besser ist, zu sterben und bei Christus zu sein, als auf einer unter dem Fluch der Sünde stehenden Erde zu leben (Philipper 1,23). Immerhin stand dieser Mann ehrlicher zu seiner Meinung als die meisten Menschen, denn ich habe herausgefunden, dass viele Christen ähnlich falsche Auffassungen haben.

Eine Frau, die meinen Roman Deadline gelesen hatte, in dem der Himmel als gegenständlicher und wunderschöner Ort geschildert wird, schrieb mir: »Als ich sieben Jahre alt war, erklärte mir ein Lehrer in meiner christlichen Schule, dass ich im Himmel niemanden und nichts von der Erde wiedererkennen würde. Ich hatte Angst vor dem Sterben. Wegen dieser Angst vor dem Himmel und dem ewigen Leben fiel es mir wirklich schwer, in meinem Leben als Christ Fortschritte zu machen.«

Überdenken Sie die Tragweite dieser Worte: »diese Angst vor dem Himmel und dem ewigen Leben«. In Zusammenhang mit ihrer vor kurzem geänderten Sichtweise bemerkte sie: »Sie können sich gar nicht vorstellen, welche Last mir von der Seele gefallen ist … Jetzt kann ich es kaum erwarten, in den Himmel zu kommen.«

Unsere unbiblische Ansicht vom Himmel

In den letzten fünfzehn Jahren erhielt ich Tausende von Briefen und hatte Hunderte von Gesprächen über den Himmel. Ich sprach in Kirchen und bei Konferenzen über den Himmel. Ich habe über den Himmel geschrieben und hielt ein Seminar mit dem Titel »Die Theologie des Himmels«. Ich weiß was die Leute über den Himmel denken. Und ehrlich gesagt, bin ich darüber bestürzt.

Ich stimme dem Schriftsteller John Eldredge zu, wenn er meint: »Fast jeder Christ, mit dem ich sprach, hat die Vorstellung, dass die Ewigkeit ein endloser Gottesdienst ist. (…) Wir haben uns auf ein Bild andauernden Singens über dem Sternenhimmel festgelegt, einen herrlichen Choral nach dem anderen, für immer und ewig. Amen. Das Herz wird uns schwer. Und dann seufzen wir und bekommen Schuldgefühle, weil wir nicht ›geistlicher‹ sind. Wir verlieren den Mut, und dann wenden wir uns wieder der Gegenwart zu, um das Leben zu genießen, solange wir es noch können.«

Gary Larson hielt eine weit verbreitete falsche Vorstellung vom Himmel in einer seiner Karikaturen fest. Ein Mann mit Engelsflügeln und einem Heiligenschein sitzt auf einer Wolke und tut nichts; weit und breit ist außer ihm niemand zu sehen. Die Bildunterschrift zeigt seine stillen Gedanken: »Hätte ich nur eine Zeitschrift mitgenommen.«

Der Versuch, jemandem eine körperlose Existenz in einem immateriellen Himmel schmackhaft zu machen, ist wie der Versuch, jemandem Appetit auf Kies zu machen. Es wird nicht klappen, egal wie aufrichtig wir es meinen und welch große Mühe wir uns geben. Und das ist gut so.

Der Wunsch, den Gott in uns hineingelegt hat, und deshalb auch das, was wir uns wünschen, wenn wir ehrlich sind, ist genau das, was er denen verspricht, die Jesus Christus nachfolgen: ein auferstandenes Leben in einem auferstandenen Körper mit dem auferstandenen Christus auf einer auferstandenen Erde. Unsere Wünsche entsprechen genau Gottes Plänen. Der Grund, weshalb wir es wollen, liegt darin, dass Gott es geplant hat. Wir werden noch sehen, dass es nicht unsere, sondern Gottes Idee ist, dass auferstandene Menschen in einem auferstandenen Universum leben.

Das Schweigen der Theologen über den Himmel

Johannes Calvin hat nie einen Kommentar über die Offenbarung geschrieben und sich nie eingehend mit dem ewigen Reich auseinander gesetzt. Obwohl er in seinem Werk Institutio Christianae Religionis dazu auffordert, über den Himmel nachzusinnen, scheint seine Theologie des Himmels auffallend schwach im Vergleich mit seiner Theologie von Gott, Christus, der Erlösung, der Heiligen Schrift und der Gemeinschaft der Christen. Im Licht der dringenden theologischen Fragen seiner Zeit ist das verständlich, doch in den Jahrhunderten nach Calvin haben erstaunlich wenige Theologen versucht, die Lücken zu füllen.

Louis Berkhofs Klassiker Systematic Theology widmet der Schöpfung achtunddreißig Seiten, der Taufe und dem Abendmahl vierzig Seiten und dem Zwischenzustand fünfzehn Seiten. Das Buch enthält jedoch nur zwei Seiten über die Hölle und nur eine einzige Seite über das ewige Reich. Wenn alles, was über den ewigen Himmel gesagt wird, sich auf Seite 737 eines 737 Seiten umfassenden Werkes über systematische Theologie beschränkt, erhebt sich die Frage: Hat die Bibel dazu wirklich so wenig zu sagen? Hat dieses Thema so wenig theologische Bedeutung? Meiner Meinung nach ist die biblische Antwort ein entschiedenes Nein!

In dem Buch The Eclipse of Heaven schreibt der Theologieprofessor A. J. Conyers: »Auch für einen nicht kirchlichen Menschen ohne theologische Überzeugungen müsste der Gedanke beunruhigend sein, dass diese Welt versucht, sich durch die wohl gefährlichsten Wasser der Geschichte hindurchzumanövrieren, und dabei beschlossen hat, das außer Acht zu lassen, was fast zwei Jahrtausende lang ihr fester Bezugspunkt – ihr Nordstern – war: die Gewissheit des Gerichts, die Sehnsucht nach dem Himmel, die Furcht vor der Hölle. Wenn heute Dinge von entscheidender Bedeutung erörtert werden, haben diese Themen keinen hohen Stellenwert. Früher war das einmal anders.«

Conyers behauptet, dass bis vor kurzem die Lehre vom Himmel für die christliche Gemeinde von großer Bedeutung war.⁶ Der Glaube an den Himmel war nicht nur ein nettes, belangloses Gefühl, sondern eine grundlegende Überzeugung, aus der man Kraft zum Leben schöpfte.

Leider trifft das auch für zahllose Christen nicht mehr zu.

Von unseren Radarschirmen verschwunden

Stellen Sie sich vor, Sie sind Mitglied eines Teams der NASA, das sich auf eine fünf Jahre dauernde Reise zum Mars vorbereitet. Als die Rakete abhebt, stellt einer der mitreisenden Astronauten die Frage: »Was weißt du über den Mars?«

Stellen Sie sich vor, Sie zucken mit den Schultern und antworten: »Nichts. Ich denke, das werden wir schon herausfinden, wenn wir dort sind.« Das ist undenkbar, oder? Es ist unvorstellbar, dass zu Ihrer Ausbildung nicht auch eine gründliche Beschäftigung mit Ihrem Bestimmungsort und eine intensive Vorbereitung auf ihn gehört. Doch in den theologischen Fakultäten, Bibelschulen und Kirchen der Welt wird wenig über unseren letzten Bestimmungsort gelehrt.

Viele Christen, die regelmäßig zur Kirche gehen, können sich nicht erinnern, eine einzige Predigt über den Himmel gehört zu haben. Manche Pfarrer denken vielleicht, dass es nicht wichtig ist, den Himmel zur Sprache zu bringen, weil sie während ihres Studiums keine Pflichtveranstaltung zu diesem Thema hatten. In gleicher Weise nimmt die Gemeinde an, dass in der Bibel nicht viel über den Himmel steht, wenn ihr Pfarrer nie darüber predigt.

Der Himmel ist sozusagen von unseren Radarschirmen verschwunden. Wie können wir unser Herz auf den Himmel ausrichten, wenn wir nur eine ärmliche Theologie des Himmels haben? Warum sprechen wir so wenig über den Himmel? Und warum ist das Wenige, das wir zu sagen haben, so verschwommen, kraft- und saftlos?

Woher kommen unsere falschen Vorstellungen?

Ich glaube, es gibt eine Erklärung dafür, dass so viele Kinder Gottes eine solch verschwommene, negative und farblose Auffassung vom Himmel haben: Es ist das Werk Satans.

Jesus sagt vom Teufel: »Wenn er lügt, entspricht das seinem Wesen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge« (Johannes 8,44). In Offenbarung 13,6 lesen wir, das satanische Tier stieß »Lästerungen gegen Gott aus und verhöhnte seinen Namen und sein Zelt und alle, die im Himmel wohnen«. Unser Feind verhöhnt drei Dinge: Gott selbst, Gottes Volk und Gottes Wohnort – den Himmel.

Nach seiner Vertreibung aus dem Himmel (Jesaja 14,12-15) packte den Teufel ein Zorn, nicht nur auf Gott, sondern auch auf die Menschen und den Himmel selbst, den Ort, zu dem er nicht mehr gehörte. Der Satan muss uns nur davon überzeugen, dass der Himmel ein langweiliger, raum- und zeitloser Ort ist. Warum sollten wir anderen die »gute Botschaft« mitteilen, dass man die Ewigkeit an einem langweiligen, geisterhaften Ort verbringen kann, auf den nicht einmal wir uns freuen?

Der Satan hasst den neuen Himmel und die neue Erde. Er kann nicht verhindern, dass Christus ihn besiegt, aber er kann uns überreden, dass der Sieg von Christus nur ein Teilsieg war und dass Gott seinen ursprünglichen Plan für die Menschen und die Erde aufgegeben hat.

Da wir hier in einer dunklen Welt leben, müssen wir uns daran erinnern, was die Bibel über den Himmel sagt. Eines Tages wird die Blindheit, die uns von der wirklichen Welt trennt, von uns genommen werden. Dann werden wir die abstumpfende Verblendung erkennen, unter der wir gelebt haben und die dazu führte, dass uns der Himmel so fern und unwirklich schien. Mögen wir durch Gottes Gnade klarer denn je die befreiende Wahrheit über Christus, den König, und den Himmel, sein Reich, erkennen.

KAPITEL 2

Übersteigt der Himmel unsere Vorstellungskraft?

Wenn man sagt, dass man sich den Himmel »vorstellt«, so bedeutet das nicht, dass der Himmel etwas frei Erfundenes ist, etwas, das absichtlich unter Nichtbeachtung der harten Fakten des Alltagslebens ersonnen wurde. Sondern es handelt sich dabei um die Bestätigung der bedeutenden Rolle der gottgeschenkten Fähigkeit des Menschen, in seinem Inneren geistige Bilder von der göttlichen Realität zu erzeugen und sich in sie hineinzudenken – Bilder, die durch die Bibel und die spätere Tradition des Nachdenkens und Weiterentwickelns durch die Zeiten weitergegeben wurden. Wir sind fähig, uns in die geistigen Bilder, die wir schaffen, hineinzuversetzen und deshalb im Voraus die Freude darüber zu empfinden, dass wir einmal in die größere Wirklichkeit, der sie entsprechen, eintreten werden.

Alister McGrath

Als Marco Polo vom Hof des Kublai Khan nach Italien zurückkehrte, beschrieb er eine Welt, die seine Zuhörer nie gesehen hatten – eine Welt, die man ohne Vorstellungskraft nicht verstehen konnte. China war keineswegs ein Land, das nur in der Einbildung existierte, aber es unterschied sich erheblich von Italien. Die Bezugspunkte Italiens boten eine Grundlage für das Verständnis von China, und von diesem Ausgangspunkt aus konnte man sich die Unterschiede zusammenreimen.¹

Die Verfasser der Bibel schildern den Himmel auf verschiedene Weise, unter anderem als Garten, als Stadt und als Königreich. Weil uns Gärten, Städte und Königreiche vertraut sind, dienen sie uns als Brücke für das Verständnis des Himmels. Viele Menschen machen jedoch den Fehler anzunehmen, dass es sich hierbei nur um Vergleiche ohne tatsächlichen Bezug zur Wirklichkeit des Himmels handelt (in diesem Fall wären sie schlechte Vergleiche). Einige von ihnen können viel eher einfach die Beschreibung von Tatsachen sein. Allzu oft wurde uns gesagt, dass der Himmel ein raum- und zeitloser Bereich ist. Deshalb nehmen wir es nicht ernst, wenn die Bibel uns den Himmel als vertrauten, gegenständlichen und greifbaren Ort beschreibt.

Als Menschen, die von Gott sowohl als körperliche als auch geistige Wesen geschaffen wurden, sind wir nicht dazu bestimmt, in einem immateriellen Bereich zu leben. Wir sind nicht, wie Plato annahm, nur geistige Wesen, die vorübergehend in einem Körper eingeschlossen sind. Adam wurde erst ein »lebendiges Wesen« – das hebräische Wort dafür heißt näfäsch –, als er Körper und Geist war (1. Mose 2,7). Wir sind in gleicher Weise körperliche und geistige Wesen. Deshalb ist unsere körperliche Auferstehung unbedingt erforderlich, damit wir eine ewige, gerechtfertigte menschliche Natur erhalten und für immer von Sünde, Fluch und Tod befreit sind.

Die Bedeutung unserer Fantasie

Wir können uns nichts wünschen oder erhoffen, das wir uns nicht vorstellen können. Deshalb, glaube ich, hat uns Gott in der Bibel kurze Einblicke in den Himmel geschenkt – um unsere Vorstellungskraft, unsere Fantasie, zu beflügeln und in unserem Herzen eine Sehnsucht nach dem Himmel zu wecken. Und deshalb wird Satan immer unserer Fantasie entgegenarbeiten – oder sie in die falsche Richtung, nämlich zu körperlosen Begriffen, hinlenken, die der Bibel widersprechen.

Menschen, die meine Romane in denen der Himmel beschrieben wird gelesen haben, sagen mir oft: »Diese Bilder vom Himmel sind beeindruckend. Aber sind sie auch biblisch?« Ich antworte mit bestem Wissen und Gewissen: »Ja.« Die Bibel gibt uns eine beträchtliche Menge Informationen über die künftige Welt, sodass wir sie uns ausmalen können, aber nicht so viele, dass wir auf den Gedanken kommen, wir wüssten schon alles. Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir uns vorstellen, wie der Himmel sein wird, hätte er uns nicht so viel über den Himmel gesagt.

Meiner Meinung nach sollten wir unsere Fantasie nicht verachten, sondern sie von der Bibel anregen lassen. Als junger Christ, ja sogar als junger Pfarrer, hatte ich genau die Klischeevorstellungen vom Himmel, die ich heute ablehne. Erst nach Jahren ernsthaften Bibelstudiums, Nachdenkens und genauer Forschungsarbeit über das Thema bin ich zu meiner heutigen Auffassung vom Himmel gelangt.

Fast jede Vorstellung vom Himmel, die ich in diesem Buch erläutere, wurde durch biblische Texte angeregt und untermauert. Obwohl einige meiner Deutungen und Spekulationen zweifellos falsch sind, sind sie nicht unbegründet. Mit Recht oder Unrecht habe ich die meisten von ihnen aus meinem Verständnis der direkt oder indirekt ausgesprochenen Lehren der Bibel gewonnen. Gespräche über den Himmel sind meistens entweder übermäßig fantasiereich oder völlig fantasielos. Bibeltreue Christen tendieren mehr zum Letzteren, doch beide Einstellungen werden der Sache nicht gerecht und sind gefährlich. Was wir brauchen, ist eine von der Bibel beflügelte Fantasie.

Wir sollten Gott bitten, uns zu helfen, die Scheuklappen unserer vorgefassten Meinungen über den Himmel abzulegen, damit wir die Bibel verstehen können. Ich habe über 150 Bücher über den Himmel gesammelt – viele davon sind schon sehr alt und inzwischen vergriffen – und ich habe sie fast alle gelesen. Dabei habe ich entdeckt, dass Bücher über den Himmel normalerweise betonen, dass wir nicht wissen können, wie der Himmel sein wird, dass es dort aber herrlicher ist, als wir uns vorstellen können. Sobald wir jedoch sagen, dass wir uns den Himmel nicht vorstellen können, dämpfen wir die Begeisterung für alles, was Gott uns über unsere ewige Heimat offenbart hat. Wenn wir uns kein Bild vom Himmel machen können, dann können wir uns auch nicht auf ihn freuen. Alles Angenehme, das wir vom Leben auf der Erde kennen, haben wir durch unsere Sinne erfahren. Wenn folglich der Himmel als etwas beschrieben wird, das für unsere Sinne unerreichbar ist, dann wirkt er auf uns nicht einladend – im Gegenteil, er wirkt befremdlich und jagt uns sogar Schrecken ein.

Sich den Himmel ausmalen

Wenn ich mir vorstelle, was ich wohl bei meinem ersten Anblick des Himmels empfinden werde, denke ich daran, wie es war, als ich zum ersten Mal schnorchelte. Ich sah unzählige Fische jeder Form, Größe und Farbe. Ich erinnere mich, wie es mir immer wieder den Atem verschlug, als meine Augen diese wundervolle Unterwasserwelt betrachteten.

Ich stelle mir vor, dass es uns bei unserem ersten Anblick des Himmels in ähnlicher Weise vor Staunen und Freude den Atem verschlägt. Doch das ist nur der Anfang, denn unsere wirkliche ewige Heimat – die neue Erde – sehen wir erst nach der Auferstehung der Toten. Und sie wird viel besser sein als alles, was wir bisher erlebt haben.

Schauen Sie doch einfach aus dem Fenster. Oder schließen Sie die Augen und stellen sich den schönsten Ort vor, an dem Sie je waren – mit Palmen, tosenden Flüssen, zerklüfteten Bergen, Wasserfällen oder Schneeverwehungen. Sie gehen spazieren. Sie sprechen mit einem Freund. Doch stellen Sie sich alles in seinem ursprünglichen Zustand vor: den glücklichen Hund mit dem wedelnden Schwanz, Blumen, die nie verblühen, Gras, das nie welk wird, einen blauen Himmel ohne Verschmutzung, lächelnde, fröhliche Menschen, die weder wütend noch bedrückt sind. Denken Sie an Freunde oder Familienmitglieder, die Jesus lieb hatten und jetzt bei ihm sind. Malen Sie sich aus, wie Sie mit ihnen zusammen dort spazieren gehen. Sie lachen, spielen, sprechen und schwelgen in Erinnerungen. Sie strecken Ihre Hand nach einem Baum aus und pflücken einen Apfel oder eine Orange. So etwas Gutes haben Sie noch nie gegessen. Jetzt sehen Sie, wie jemand auf Sie zukommt. Es ist Jesus, mit einem herzlichen Lächeln auf dem Gesicht. Sie fallen auf die Knie, um ihn anzubeten. Er zieht Sie hoch und umarmt Sie.

Endlich sind Sie mit der Person zusammen, für die Sie geschaffen wurden, an dem Ort, für den Sie geschaffen wurden. Wo immer Sie auch hingehen, überall werden neue Menschen sein und neue Orte, an denen Sie sich erfreuen können, neue Dinge, die Sie entdecken. Für all diese Aussagen und noch viel mehr habe ich eine biblische Grundlage. Wenn Sie mit mir zusammen die Bibel zu diesem Thema befragt haben und Sie dann wieder einmal hören, wie jemand sagt: »Wir können uns nicht vorstellen, wie es im Himmel sein wird«, dann hoffe ich, dass Sie antworten können: »Ich kann es mir vorstellen.«

Doch bevor wir weitergehen, müssen wir auf einige häufig vorgebrachte Einwände eingehen.

Wie können wir wissen, was »kein Auge je gesehen hat«?

Ein Pfarrer besuchte mich in meinem Büro und fragte, was ich gerade schreibe. »Ein dickes Buch über den Himmel«, antwortete ich.

»Na ja«, meinte er, »in der Bibel steht aber: ›Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben.‹ Offensichtlich können wir nicht wissen, was Gott für uns im Himmel vorbereitet hat.« (Er bezog sich auf 1. Korinther 2,9.)

Ich entgegnete: »Aber du hast den Absatz nicht zu Ende zitiert. Du musst auch Vers zehn lesen.« Die vollständige Aussage lautet so: »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben. Wir dagegen wissen darum, weil Gott es uns durch seinen Geist offenbart hat« (Hervorhebung vom Autor). Aus dem Zusammenhang geht hervor, dass diese Offenbarung Gottes Wort ist (V. 13), das uns sagt, was Gott für uns vorbereitet hat. Nachdem ich ein paar Dutzend Bücher über den Himmel gelesen habe, zucke ich unwillkürlich zusammen, wenn ich 1. Korinther 2,9 zitiert sehe. Gott sagt, dass er uns durch seinen Geist das offenbart hat, was wir sonst über den Himmel nicht wissen könnten. In seinem Wort erzählt Gott uns vom Himmel, nicht damit wir mit den Schultern zucken und unwissend bleiben, sondern weil er will, dass wir begreifen, was auf uns wartet, und uns darauf freuen.

In ähnlicher Weise werden andere Verse herangezogen, um Gespräche über den Himmel zu unterbinden. Zum Beispiel: »Was verborgen ist, ist des Herrn, unseres Gottes« (5. Mose 29,28). Der Himmel wird für etwas »Verborgenes« gehalten. Doch der Rest des Satzes – der wiederum nur selten zitiert wird – vervollständigt den Gedanken: »Was aber offenbart ist, das gilt uns und unseren Kindern ewiglich.«

Wir müssen hinnehmen, dass tatsächlich viele Dinge über den Himmel verborgen sind und dass Gott unzählige Überraschungen für uns bereithält. Doch die Dinge, die Gott uns über den Himmel offenbart hat, gehören uns und unseren Kindern.

Unsere Herzen und Sinne auf den Himmel ausrichten

»Sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes« (Kolosser 3,1; Luther). Das ist ein klarer Befehl, unser Herz auf den Himmel auszurichten. Und um ganz sicher zu sein, dass uns nicht entgeht, wie wichtig ein auf den Himmel ausgerichtetes Leben ist, steht im folgenden Vers: »Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist« (Luther).

Sich nach Christus sehnen bedeutet sich nach dem Himmel sehnen, denn dort werden wir bei ihm sein. Gottes Kinder »sehnen sich nach einem besseren Vaterland« (Hebräer 11,16; Luther). Wir können unsere Augen nicht auf Christus richten, ohne sie auf den Himmel zu richten, und wir können unsere Augen nicht auf den Himmel richten, ohne sie auf Christus zu richten.

Das griechische Wort, das mit »Herz ausrichten« oder »trachten nach« übersetzt wurde, heißt zeteo, was »das allgemeine philosophische Suchen oder Streben des Menschen«² bedeutet. Dasselbe Wort wird im Evangelium benutzt, um zu beschreiben, wie der »Menschensohn« gekommen ist, »um Verlorene zu suchen« (Lukas 19,10; Hervorhebung vom Autor). Es wird auch verwendet, um zu beschreiben, wie ein Hirte alles tut, sein verirrtes Schaf wieder zu finden (Matthäus 18,12), wie eine Frau nach einer verlorenen Münze sucht (Lukas 15,8) oder wie ein Händler nach einer kostbaren Perle Ausschau hält (Matthäus 13,45). Es handelt sich um eine sorgfältige, tatkräftige, zielstrebige Nachforschung. Deshalb können wir die Ermahnung von

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Rezensionen

Was die anderen über Der Himmel denken

4.4
12 Bewertungen / 15 Rezensionen
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Leser-Rezensionen

  • (4/5)
    This book is part of my collection that really focuses in on Biblical Commentary more than anything else (including some well known authors in the theological world). All of these books haven't been read cover to cover, but I've spent a lot of time with them and they've been helpful in guiding me through difficult passages (or if I desire to dig deeper).
  • (5/5)
    Heaven is a topic truly unknown by most Christians. This book answered questions from a Bibilical perspective personally, radically changed my life and how I live it. May be read straight through or according to specific questions.
  • (5/5)
    This is one for the soul. This book was a eye-opener. I read this on a cruise and I was so impress at Randy Alcorn vivid imagination on how he would interpret the bible and it's meanings of Heaven and beyond. A must read
  • (4/5)
    Well, this is certainly an interesting look at our eternal resting place. It is a far cry from any picture of Heaven that I have ever heard about before. However, there are plenty of scriptural references. So you can decide for yourself if this just might be an accurate portrayal.
  • (5/5)
    This is by far the most exhaustive study done on the topic of Heaven. I anxiously awaited this book for years and was even more impressed with the finished product than I imagined. It has strengthened me and my resolve to be a better follower of Christ. It is an exciting read and a must read for every Christian and everyone who just wants to know what happens next.
  • (4/5)
    Randy Alcorn brings forth a lot of ideas I'd never thought of before (like an intermediate Heaven where believers go between the time they die and the bodily resurrection to the New Earth - it makes lots of sense and there is Biblical grounds for it, I'd just never heard that theory before) and while there are a few where I think he draws broader conclusions than the Scripture allows, on most of his theories I completely agree. I highly recommend it to any Christian. If you don't really look forward to going to Heaven, because you think it'll be boring or unlike what you're used to here or for whatever other reason it'll shake you up and give you something new to think about. I know that for me, personally, it's made me look more forward to going to Heaven than ever before, and I just wish I could take all my loved ones with me.
  • (4/5)
    Very good, but I'm not sure that he is always right! And in some cases, I hope that he is not!
  • (3/5)
    In Randy Alcorn’s eponymous book on Heaven, the place where good people go when they die, he starts off by setting the record straight: Heaven is not boring. It’s not a place where we float around, singing Hosannahs, playing a harp, and thinking only of God and praising him nonstop. Alcorn says that this way of thinking is not biblical, to which he provides countless passages from the Bible to back up what he’s saying.Alcorn says that Heaven is a real, physical place where we will have real, physical bodies. He speaks against Christoplatonism, which was largely inspired by Neoplatonism, and totes a belief that the physical world is weak and impure, and the the spiritual world is the ideal, quintessential (quite literally), state. While Christoplatonists says matter is evil, Alcorn says: God created matter before the Fall (the fruit incident, not the season) therefore it can’t be evil.It’s this thinking that drives the rest of the book, answering all manner of questions about what Heaven will be like, usually supporting this theory with another Bible verse.While I thought that Alcorn did an excellent job studying what the Bible had to say regarding Heaven, and putting aside people’s fears that it would be intolerably boring (even including quotes by Twain and Asimov indicating as much), I felt that at times, his own rhetoric was laced with nonbiblical suppositions that he warns the reader not to fall prey too. Without delving into extensive theology in a book review, I’ll just leave it at this: I had issues with some of the theories he presented, especially in the absence of supporting text from the Bible. The casual manner at which he tosses out one belief or another which may not be founded on scripture, but is instead a commonly held belief among Christians perpetuated by teachings of the Church, sometimes set me on edge, especially due to his disfavor of such circumstances propagating a boring Heaven, something he refers to as “heresy.”Ultimately, I thought it presented an interesting perspective of Heaven, one closer to the images one sees when they read of Aslan’s Country from Narnia, or Valinor from the Lord of the Rings, but not inherently medieval. This perspective may be useful for those with a little more curiosity in their ultimate destination, especially those who fear going to Heaven more so than going to Hell, or dying. However, like Alistair Begg is known to say in his Scottish accent: “The plain things are the main things, and the main things are the plain things.” So, if something is not made absolutely clear through a reading of the Bible, it’s (a) subject to interpretation, and (b) not all that important for being a good Christian. So, don’t fret too much if you don’t agree with him either. Everybody who gets to Heaven is more of an expert on it than Alcorn could ever be while here on Earth.
  • (5/5)
    If you ever wanted to read a book about heaven this is the one book that you must read! This is by far the most definitive book on the subject of heaven.It clears up the speculation and confusion while giving precise and thrilling answers to the most asked questions. An absolute must read that you need to add to your library!
  • (5/5)
    This very informative book has certainly opened my eyes and has given me a totally new perspective of heaven. I’ve had questions in my mind for much of my life about heaven, and this book addressed many of those questions. You will feel encouraged to delve deeper into the Scriptures to understand even more. After reading many of the Scriptures, I found myself thinking that I hadn’t thought about a particular verse in that much depth, or in that way – very inspiring, indeed!Two of the most interesting concepts presented in the book were the Intermediate Heaven – not our permanent destination, and the New Earth – our final destination. Just thought provoking! And, of course, Satan hates the New Heaven and the New Earth, and will do everything he can to keep us from redemption and rob us of the joy we will know in heaven. There is so much information about the world to come, and this book deals with it in detail. It is hard to wrap your mind around many parts, but it’s enough to fire up your imagination and give you a driven desire to spend eternity in heaven.It is very clear that there are two possible destinations after death: heaven and hell, and each is just as real and just as eternal as the other. Heaven is not our default destination. We cannot enter heaven as we are. Unless our sin problem is resolved, we will go to our true default destination --- hell. Matthew 7: 13-14 - “Enter through the narrow gate. For wide is the gate and broad is the road that leads to destruction, and many enter through it. But small is the gate and narrow the road that leads to life, and only a few find it.”“The best of life on Earth is a glimpse of heaven; the worst of life is a glimpse of hell. For Christians, this present life is the closest they will come to hell. For unbelievers, it is the closest they will come to heaven.”I have highlighted many parts of this book and I will be keeping it close by to read sections again and again. It is one of the most interesting and profound books I’ve ever read! My rating is 5+ stars.
  • (4/5)
    Very inspiring and got me excited for Heaven in a way no other book ever has. Just a bit long and pretty hefty reading for me, but worth it!
  • (4/5)
    An eye-opening look at what the Scriptures have to say about heaven. It is a little long-winded, but SO worthwhile.
  • (5/5)
    I read this book on the enthusiastic recommendation of a friend, and now I have become one of those people enthusiastically recommending it to my own friends. Between us, the first friend and I make a pretty good tag-team! If you know us, your chances of reading this book have just shot up. It's not too much to say that this book has completely changed the way I view the life to come, and my attitude toward this life as well. Alcorn starts by confronting many of the myths that we've unconsciously swallowed about what Heaven will be like (note that I am capitalizing the word following his example, treating Heaven as a real place). We have a vague idea that Heaven will be so spiritual that we will just float around as disembodied souls in a kind of saline solution of hyper-holiness. It almost sounds like the Matrix — but I think if we really scrutinize our beliefs, we'll find this isn't an inaccurate description. We've been influenced by what Alcorn terms "Christoplatonism," the heretical idea that the material world is inherently sinful and that the spiritual world is the only thing that matters. We have a guilty feeling about Heaven because this picture of it sounds so incredibly boring. We try to comfort ourselves by saying there is no way we can appreciate what Heaven will be like, with our puny minds and sinful flesh in the way. I remember being told as a young believer that though Heaven's nonstop singing and worship sounded boring, it wouldn't be, because all I could understand was the weariness of my currently sinful flesh. This answer satisfied me somewhat, but I still couldn't quite make myself look forward to a Heaven like that. But worship is not just standing and singing in church. Romans 12:1 says that offering our bodies to God as a living sacrifice is our spiritual act of worship. And worship is not just singing, but a lifestyle. I worship God in my treatment of other people, in every detail of everyday life. This verse also underscores one of Alcorn's main points in this book: the physical world, and our physical bodies, are not evil. Our physical bodies can actually be used to worship God! All creation is currently suffering under the Curse, but it will not always be this way. God's big plan is not to harvest our souls from this world and then trash the planet. Oh no — He is going to redeem it. He is going to make all things new, yes, but not alien, not completely different. It's the New Heavens and the New Earth, not a new place altogether. Alcorn gives a Scriptural breakdown of what happens to Christians who die before the Second Coming, the sequence of events at the time of judgment, and the believer's sure destination of the wedding-feast with the Lamb. He also speculates quite a bit on what life in Heaven will be like. Will we forget who we were on Earth? Alcorn says that's silly; why would we? In Revelation chapter 6, the saints pray for vengeance on those who killed them; how could they do that unless they remembered their martyrdom? Alcorn also points out that those saints were told to wait, which implies that there is time in Heaven. John even gives specific amounts of time in Revelation, like when he says there was silence in Heaven for about one half-hour (Revelation 8:1)! How have we missed that all these years? Will we know everything instantly in Heaven? Is that what it means to be perfect? Alcorn argues that no, we will not instantly know everything, and perfection does not mean complete omniscience. There will be learning in Heaven. The saints in Revelation chapter 6 are asking a question ("how long, O Lord?") because they do not know the answer. Learning is not inherently sinful, nor does it imply that the learner is imperfect. We will continue to develop and explore new things throughout eternity. Will Heaven contain human works of art? Alcorn argues yes. There is verse in Revelation that says the glory of the nations will be brought into the New Jerusalem. Human art created under the Curse can still bring honor and praise to the Creator, and Alcorn talks about the works that have moved him to profound worship of the Father. I can identify with that; certain books have taught me beautiful things and enriched my love for God. Sin-glorifying works will perish, certainly, but I don't see why God would destroy the beautiful. I am dreaming of Heaven's libraries with a sort of quiet ecstasy... Will our pets and animals be in Heaven? Alcorn discusses this question from a perspective I haven't really considered before. Most Christians agree that animals do not have souls, but perhaps we ought to be more specific and say they don't have human souls. It is possible that they do have souls. And if the New Heavens and the New Earth are going to be faithful to the original unfallen Eden, animals will have to be there! God delights in giving gifts to His children and enjoying their enjoyment of those gifts. Everything will glorify Him, but that doesn't mean we will simply be singing "Jesus, Lover of My Soul" in His direction nonstop forever. Alcorn believes that our love for our pets glorifies the Creator, because they are His gift, and there's no reason why our pets would not be in Heaven. Because we will be perfect, there will be no fear of idolizing a created being in place of God. All loves and all joys will glorify the Godhead and find perfect fulfillment in Him. The cover of my copy has a quote by Stu Weber, saying "Other than the Bible itself, this may well be the single most life-changing book you'll ever read." He isn't too far-off in that claim. This book has opened my eyes to the Scriptural truth about eternity, and I have learned to long for Heaven. When I see something beautiful, I realize that I am experiencing just a shadow of Heaven's beauty. When life's bitternesses and regrets pain me, when I look at people I love suffering chronic pain, when I live in imperfect and misunderstood relationships — I rejoice in my hope of Heaven. And the hope of the future helps sustain me in the now. I cannot recommend Heaven highly enough, and I'm very thankful for the Scriptural perspective it is restoring to believers around the world. If I could give it ten stars, I would! I urge you to read it... I can't promise that it will radically change your perspective, but it certainly did mine. Great book, great truths, and a fantastic addition to the literature on Heaven.
  • (5/5)
    This has been an important part of a work that God has done in my heart, enflaming a longing for heaven and for God in whole new ways. If Christians lived with this perspective it would transform our daily lives. I feel as if the engine of my Christian life just got supercharged. I don't know that Randy is right in all of his perceptions, but I do know that it won't be less than this! This is what Christ saved us for, so make sure you know what the Bible has to say about heaven.
  • (4/5)
    First 1/4 was amazing. 5 stars. Appendices were good as well. I'm sure the rest was good. It it just didn't interest me as much so I skimmed most of it. Overall fantastic book. I found it incredibly encouraging and resolved many of the issues I've had reconciling the beliefs I was raised with with what I found in scripture.