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Q. Horatius Flaccus (Horaz): 27 Oden, Epoden und Satiren.: Eine Auswahl, ins Deutsche übertragen von Heinrich Trescher.

Q. Horatius Flaccus (Horaz): 27 Oden, Epoden und Satiren.: Eine Auswahl, ins Deutsche übertragen von Heinrich Trescher.

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Q. Horatius Flaccus (Horaz): 27 Oden, Epoden und Satiren.: Eine Auswahl, ins Deutsche übertragen von Heinrich Trescher.

Länge:
121 Seiten
55 Minuten
Freigegeben:
Mar 26, 2012
ISBN:
9783830115373
Format:
Buch

Beschreibung

Die hier vorgelegte Übersetzung einer Auswahl von Oden, Epoden und Satiren des römischen Dichters Horaz entstand unter ungewöhnlichen Umständen. Heinrich Trescher, der hier als Herausgeber und Übersetzer fungiert, lernte Horaz' Dichtung durch seinen Lateinkurs kennen und war zunehmend fasziniert von der Ausdruckskraft, dem moralischen Impetus und dem Humor.

Die Sprache ist bewusst an den Leser von heute gerichtet, der sich von der Zeitlosigkeit dieses Klassikers überzeugen lassen will, auch wenn er kein "Lateiner" ist.
Freigegeben:
Mar 26, 2012
ISBN:
9783830115373
Format:
Buch

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Q. Horatius Flaccus (Horaz) - R.G. Fischer Verlag

Trescher

HULDIGUNGEN

Horaz widmet seine erste Ode seinem Freund und Förderer Maecenas. Diese Ode beschreibt alle Facetten menschlichen Tuns im Rom der Zeitenwende. An der Spitze die Athleten, Politiker, Kaufleute, endet der Reigen bei Dichtern und Sehern, bei Horaz

Carmina liber I, 1

Maecenas atauis edite regibus,

o et praesidium et dulce decus meum,

sunt quos curriculo puluerem Olympicum

collegisse iuuat metaque feruidis

terrarum dominos euehit ad deos;

hunc, si mobilium turba Quiritium

certat tergeminis tollere honoribus;

illum, si proprio condidit horreo

Gaudentem patrios findere sarculo

agros Attalicis condicionibus

numquam demoueas, ut trabe Cypria

Myrtoum pauidus nauta secet mare.

mercator metuens otium et oppidi

laudat rura sui; mox reficit rates

quassas, indocilis pauperiem pati.

Est qui nec ueteris pocula Massici

spernit, nunc uiridi membra sub arbuto

stratus, nunc ad aquae lene caput sacrae.

An Maecenas, Förderer von Horaz

Maecenas, Urahn königlicher Ahnen,

Du mein Schutz und Du meine Zierde.

Da sind die Wagenlenker, staubbedeckt,

im wilden Galopp, die Räder sprühn Funken,

der Siegreiche wird mit der Palme belohnt,

bejubelt, gefeiert, zu den Göttern erhoben.

Genau so wetteifern die römischen Bürger

um höchste Ämter, nur die Besten obsiegen.

Jetzt nimm die reichen Latifundier,

sie horten in Scheunen libysches Korn,

die heimische Scholle birgt fürstliche Schätze,

der furchtsame Seemann übers Meer sie bringt.

Oder der Kaufmann, den Müßiggang fürchtend,

wiewohl das Landleben lobt, meidet die

Stadt er, setzt sein beschädigtes Schiff instand und

wagt erneut sich aufs Meer, um nicht zu darben.

Schließlich die Tagedieb’, sie, die den Becher lieben,

statt harten Tagwerks die Glieder gestreckt,

unterm Blätterdach an der plätschernden Quelle.

Multos castra iuuant et lituo tubae

permixtus sonitus bellaque matribus

uenator tenerae coniugis inmemor,

seu uisa est catulis cerua fidelibus,

seu rupit teretis Marsus aper plagas.

Me doctarum hederae praemia frontium

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