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Berlin-Express-Historie

Berlin-Express-Historie

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Berlin-Express-Historie

Länge:
94 Seiten
57 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Nov. 2014
ISBN:
9783958652378
Format:
Buch

Beschreibung

80.000 Jahre in 42 Schlückchen: Die Berliner Expresshistorie
In 42 kriminell verkürzten Kapiteln zur Geschichte Berlin-Brandenburgs von der Eiszeit entfalten sich Hintergründe, Entwicklung und Herkunft der modernen Bundeshauptstadt: “Aufgemotzt, schnell, kenntnisreich, politisch unkorrekt und voller Wortwitz, aus dem eine tiefe Verbundenheit mit der Berliner Schnauze spricht." Dazu gibt es respektlos-schnoddrige Tipps für Bücher, Filme und Ausflüge in die Region.
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Nov. 2014
ISBN:
9783958652378
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Berlin-Express-Historie - Albrecht Behmel

werden.

Kurzinhalt

Die Berliner Expresshistorie

In 42 kriminell verkürzten Kapiteln zur Geschichte Berlin-Brandenburgs von der Eiszeit entfalten sich Hintergründe, Entwicklung und Herkunft der modernen Bundeshauptstadt: Aufgemotzt, schnell, kenntnisreich, politisch unkorrekt und voller Wortwitz, aus dem eine tiefe Verbundenheit mit der Berliner Schnauze spricht. Dazu gibt es respektlos-schnoddrige Tipps für Bücher, Filme und Ausflüge in die Region.

Der Autor

Albrecht hat in Heidelberg und Berlin Geschichte, Philosophie und Politik studiert. Seit 1999 ist er Autor für Film, Print, Radio und TV. Als langjähriger Berliner lebt seit 2012 mit seiner Frau Afraa und seinem Sohn Wieland aber hauptsächlich im Schwarzwald. Albrecht ist überzeugt davon, dass es eigentlich keinen Unterschied zwischen wissenschaftlicher Literatur und Unterhaltungsliteratur gibt - vorausgesetzt sie sind gut geschrieben und recherchiert. Zur Berliner Expresshistorie wurde er durch einen Charlottenburger Taxifahrer inspiriert, dessen historische Fakten genauso durcheinander waren wie sein katastrophaler Fahrstil.

Für meinen Freund Ralph C. Tiffin

Dramatis Personae

Urmenschen, weich gerittene Hunnen, wütende Calvinisten, ein falscher Waldemar, Berliner, die lieber bayerisch bleiben wollten, Friedrich Eisenzahn der Zweite und sein Schloss, die Pest, ein hartherziger Fürstbischof, Napoleon, fässerweise Berliner Kindl, Marlene Dietrich, die U-Bahn, jede Menge Bomben, der Eiserne Vorhang, und wir selbst.

Inhaltsverzeichnis

1. Eine Auszeit namens Eiszeit

2. Weg der Frost und ab die Post

3. Brongs und Kupfer lieb ich sehr

4. Der Eiserne Vorgang

5. »Ick bin keen Berliner« (Kaiser Augustus)

6. Das Wandaliern ist der Völker Lust

7. Hastema ne Mark?

8. Ne volle Irminsulinspritze

9. Een ganz großer Otto

10. Berliner Normannenkönig von Sizilien

11. Berlin als Spandauer Vorstadt

12. Stadtkernfusion auf der Museumsinsel

13. Volkstümliche Schlägerparade

14. Mir nichts dir nichts: Dynastisch elastisch!

15. Die guten Sama-Ritter

16. Der Markgraf von Köpenick

17. Kein Schloss für'n Boss!

18. Steinschlag in Kölln

19. Die größte Baustelle Berlins …

20. Mit Berliner Schnauze à la frangsaise

21. Ein Mauer-Fall anno 1734

22. Salzburger Protestmarsch

23. Zwei Erreger öffentlicher Ärgernisse werden identifiziert

24. Wat der Bauer nicht kennt, liest er nich

25. Ach, St. Hedwich, watde wills det jeht nich!

26. Na warte, Bonaparte …

27. Schultheiss, Kindl, Groterjahn

28. Verfassungeinklage abgewiesen

29. Ich hab ein Pianola zuhaus in mein …

30. Leise rieselt's in' Klee …

31. Ein taktloser Kaiserwalzer

32. Das Reich geht Baden mit Max von Baden

33. Tarif AB durch die Mitte

34. Heut' Abend gehn wir morgen erst ins Bett

35. Germania Bomb'astica

36. Wer hat Angst vorm schwarzn Mann?

37. Parlez-you russki?

38. Wat schmeißt denn da der Clay?

39. Nüscht Halbet und nüscht Janzet

40 Montbijou, und raus bist Du!

41. Theater im Westen

42.Schon Wieder Vereinijung!

Berlin-Express-Historie

1. Eine Auszeit namens Eiszeit

Am Anfang war es hier schon fast genau so, wie es mit den Berlinern heute immer noch ist, nämlich, erst bisschen frostig und kühl, aber kaum ist das Eis gebrochen, gehts richtig los! Ganz am Anfang, in der Eiszeit, vor 80.000 Jahren wars hier nämlich auch ganz schön eisig, besser gesagt, urst kalt, und als die ollen Urstmenschen im französischen Lascaux schon den Sonnenbrand erfunden hatten, da mussten wir hier in Berlin noch lange Eis zapfen und Schnee pflügen und 70.000 Jahre auf Tauwetter warten, bis es endlich soweit war, dass sich die Sonne für die Region Berlin-Brandenburg erwärmen konnte. Um es gleich zu sagen: Die richtigen Berliner sind erst später auf der Bildfläche erschienen, homo sapiens sapiens, auf gut Deutsch gesagt, vernünftige vernünftige Menschen. Die andern Rüpel, die bei uns hier zur Eiszeit rumgetrampelt sind, haben sich Neandertaler genannt und waren zwar auch schon einigermaßen vernünftig, aber eben noch nicht genug und deswegen sindse auch ausgestorben. Ob die Neandertaler nun an unseren Seuchen ausgestorben sind oder obse sich mit uns vermischt haben (kieckn Se ma' in Spiegel!) oder ob wirse schlecht und ergreifend aufgefressen haben, weiß heute keiner mehr genau. Auf alle Felle sind sie plötzlich eiskalt verschwunden, samt Pelzbikini, Zahnkette und Keule. Hinsichtlich der Gletscher fällt Berlin in Europa nicht aus dem Gerölle: Der ganze Norden war vollvergletschert und rundumvereist, da war nüscht mit Höhlenmensch, höchstens Käptn-Iglu … Wer also vernünftig vernünftig war, der ist ab in den Süden oder nach Westdeutschland, hat dort 'nem Mammut auf den Rüssel gehauen und die Permafrostschinken heimgebracht mit dem Gletscherexpress nach Mitte-Friergarten oder Waidmannsfrost. So ein typischer Gletscher kam von Norden her rein, aus Skandinavien, und wenn man heute mit dem Zug von Berlin nach Rostock fährt, in die ehemalig schwedisch besetzte Zone, kommt man durch so kleine Hügel durch, das sind eisfreie Endmoränen, bis zu 170 Meter hoch; als übrig gebliebener Zahnbelag der Gletscherzungen. Wie es mit den Leuten gekommen ist, als das Eis endlich geschmolzen war, das hören wir gleich: Dann kommen sie, die Ur-Berliner! Und gleich vom ersten Augenblick an hatten se Kultur und Fortschritt zu verzeichnen gehabt, ungelogen!

2. Weg der Frost und ab die Post

Geologen sprechen von Eiszeit oder

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