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Arminius vs. Varus: Die Schicksalsschlacht im Teutoburger Wald

Arminius vs. Varus: Die Schicksalsschlacht im Teutoburger Wald


Arminius vs. Varus: Die Schicksalsschlacht im Teutoburger Wald

Länge:
195 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 20, 2012
ISBN:
9783799507981
Format:
Buch

Beschreibung

Zum 2000. Mal jährte sich im September 2009 die vielleicht berühmteste Schlacht der Deutschen: die Varusschlacht. Arminius und sein aus verschiedenen Germanenstämmen zusammengewürfeltes Heer traten am 11. September im Jahre 9 n. Chr. gegen einen übermächtig scheinenden Gegner, den römischen Feldherrn Varus und seine drei Legionen, an - und siegten! Was den Römern als persönliche Katastrophe erschien, läutete den Beginn eines jahrelangen germanischen Befreiungskampfes ein. Doch was geschah damals eigentlich genau? Mit Witz, Fantasie und Sachkunde rekonstruiert Hans-Dieter Otto das Geschehen vor 2000 Jahren. Erzählende Passagen und Analyse der Quellen wechseln sich ab, sodass der Leser nicht nur den Eindruck erhält, selbst dabei gewesen zu sein, sondern auch auf unterhaltsame Weise fundiert über die damaligen Ereignisse und ihre Nachwirkungen bis heute informiert wird.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 20, 2012
ISBN:
9783799507981
Format:
Buch

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Arminius vs. Varus - Hans-Dieter Otto

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Cover

Haupttitel

Inhalt

Zeittafel

Einige römische Ortsnamen in Germanien und Umland um 9 n. Chr.

Quellen- und Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Über den Autor

Über das Buch

Impressum

Hinweise des Verlags

Hans-Dieter Otto

Arminius vs. Varus

Die Schicksalsschlacht im Teutoburger Wald

Jan Thorbecke Verlag

Es ist eine alte Geschichte,

doch bleibt sie immer neu.

Heinrich Heine, Ein Junge liebt ein Mädchen

Für André und Alexander, meine Zwillingsenkel aus Donabate, County Dublin. Mögen sie während ihrer Ausbildung auf dem St. Kilians College stets die Worte des Marcus Cato (234–149 v. Chr.) beherzigen, die auch für mich beim Schreiben dieses Buches der Leitfaden gewesen sind: Rem tene, verba sequentur (»Beherrsche die Sache, die Worte werden dann schon folgen.«).

Für André und Alexander, meine Zwillingsenkel aus Donabate, County Dublin. Mögen sie während ihrer Ausbildung auf dem St. Kilians College stets die Worte des Marcus Cato (234–149 v. Chr.) beherzigen, die auch für mich beim Schreiben dieses Buches der Leitfaden gewesen sind: Rem tene, verba sequentur (»Beherrsche die Sache, die Worte werden dann schon folgen.«).

INHALT

1 »Beim Jupiter! Die Germanen greifen an!«

2 Antike Geschichtsschreibung – ein Problem

3 »Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar, hohe und nur zum Angriff kräftige Gestalten …«

4 Die römische Strategie zur Lösung des Germanienproblems

5 Quinctilius Varus, ein habgieriger und hochmütiger Rechtsfanatiker

6 Der große Plan des Arminius

7 Gefährliches Doppelspiel

8 Erfolgreiche Guerillataktik

9 Der 11. September 9 n. Chr.

10 Wo fand die Schlacht tatsächlich statt?

11 Kampf um Aliso

12 Thusnelda

13 Ein neuer Hoffnungsträger für das römische Weltreich

14 Der Stern erlischt schnell

15 Das Ende des Arminius

16 Nachruhm und Mythos

Zeittafel

Einige römische Ortsnamen in Germanien und Umland um 9 n. Chr.

Quellen- und Literaturverzeichnis

Bildnachweis

1 »Beim Jupiter! Die Germanen greifen an!«

Die ganze Nacht hindurch hat es ununterbrochen geregnet. Und auch am nächsten Tag, dem 9. September 9 n. Chr., ist das Wetter miserabel. Der Himmel öffnet seine Schleusen und schüttet einen Regenguss nach dem anderen auf die Soldaten herab, die vollkommen durchnässt auf schmalem Pfad, einer hinter dem anderen, in lang auseinandergezogenen, ungeordneten Kolonnen durch das sumpfige, fast undurchdringliche germanische Waldgebiet zwischen Weser und Ems marschieren. Die Soldaten haben es nach dem germanischen Volksstamm der Teutonen Teutoburgensis saltus getauft. Die Stiefel versinken im Morast, und immer wieder gleiten die Männer auf dem schlüpfrigen Untergrund aus. Marcus Caelius aus Bologna, der 53-jährige, erfahrene, hochdekorierte und rangälteste Zenturio der 18. kaiserlichen römischen Legion, hört ihre Flüche hinter sich. Sie sind noch lauter als das Heulen und Sausen des heftigen Sturms. Seit ein paar Stunden wirbelt er durch die Bäume, knickt sie um, entwurzelt sie und peitscht den Regen in die verzerrten Gesichter. Herabstürzende Baumkronen schmettern die Legionäre nieder. Äste und Baumstämme versperren den Weg und müssen beiseite geräumt werden, damit es weitergehen kann.

Marcus Caelius ist besorgt. Aber dieses scheußliche Wetter ist nicht der Grund dafür. Seit er mit seiner Zenturie in Germanien weilt, hat er schon einige dieser Wolkenbrüche erlebt. Auch daran, dass die meisten Zenturien der Legion nur aus knapp 80 Legionären bestehen, und nicht – wie ursprünglich vorgesehen und dem Namen entsprechend – aus 100, hat er sich längst gewöhnt. Das war schon in den frühen Zeiten der römischen Republik so, und allen Hauptmännern des römischen Heeres geht es in diesem Herbst des Jahres 9 n. Chr. genauso. Sie haben weniger Soldaten unter ihrem Kommando als auf dem Papier steht. Auch die Tatsache, dass er und seine Kameraden durch das fremde, unwegsame und weitgehend unbekannte Germanien marschieren müssen, weit entfernt von der Heimat und ohne Aussicht, sie bald wiedersehen zu können, ist nicht der Grund für seine Besorgnis. Das war schon in Gallien so, als Julius Caesar es eroberte, und erst vor wenigen Jahren kämpften römische Legionäre auch in Dalmatien und Pannonien gegen aufständische illyrische Stämme. Nein, das ist es nicht, was Marcus Caelius beunruhigt. Für einen römischen Soldaten ist es normal, in fernen Provinzen herumzumarschieren, sie – wie Caesar es ausgedrückt hatte – zu »befrieden«, Straßen und Brücken zu bauen, Lager anzulegen, die römische Kultur zu verbreiten und immer wieder zu kämpfen.

Marcus Caelius wittert Unheil, eine konkrete Gefahr. Nach langen Jahren Dienst in der Armee und vielen Gefechten hat er eine Nase dafür bekommen. Wie alle Zenturionen ist er aus dem Mannschaftsdienstgrad aufgestiegen, nur die Stabsoffiziere müssen aus dem Ritter- oder Senatorenstand stammen. Seine Kameraden hatten ihn wegen seiner Umsicht, Härte und Tapferkeit vorgeschlagen, der Legionskommandeur, der Tribun, hatte ihn daraufhin ernannt, und Kaiser Augustus persönlich hatte die Beförderung bestätigt. Er wurde ein guter Zenturio und sorgte mit seinem Pflichtgefühl und Gerechtigkeitssinn für Disziplin in seiner Zenturie. Sie gilt als beste der ganzen 18. Legion, die schon um das Jahr 40 v. Chr. herum von Octavian, dem späteren Augustus, aufgestellt worden war. Die Soldaten rekrutieren sich überwiegend aus Hirten und Bauern aus Latium und Samnium. Sie sind dunkel und vierschrötig und haben breite Schultern und starke Muskeln. Ihr hervorstechendstes Merkmal aber ist, wie Caesar gesagt hat, die brevitas, die kleine, untersetzte Statur, die fast alle Völker des Südens besitzen. Auch Marcus Caelius hat sie und nahezu alle Soldaten der 18. Legion.

Bei seinen Männern ist Marcus Caelius sehr beliebt. Als Vorgesetzter ist er für ihre Ausbildung und Ausrüstung verantwortlich. Sein Sold ist etwa viermal so hoch wie der seiner Männer, und er muss auch nicht das Zelt mit ihnen teilen. Er ist befugt, sie auszuzeichnen oder zu bestrafen. Von der vitis, dem langen Stock, Erkennungszeichen eines römischen Zenturios und dazu da, die Soldaten zu züchtigen und mit Schlägen zu Ordnung und Disziplin anzuhalten, macht Marcus Caelius allerdings nur selten Gebrauch. Seine Soldaten achten ihn nicht nur wegen seiner vielen phalerae, den runden goldenen oder silbernen, mit Gravuren und Verzierungen versehenen Platten, die er als Tapferkeitsauszeichnungen an einem Riemengeflecht auf seinem Brustpanzer neben dem Rangabzeichen trägt. Die Soldaten mögen ihn auch, weil er sich ihrer Probleme und Sorgen annimmt, sie häufig ins Vertrauen zieht und sich mit ihnen berät.

Bei der erstbesten Gelegenheit will er das auch jetzt tun. Sobald es das widrige Gelände zulässt, will er alle seine Männer um sich scharen und ihnen mitteilen, warum er so besorgt ist. Seine Zenturie gehört neben fünf weiteren zur 1. Kohorte, der Eliteeinheit der 18. Legion. Nachdem die Legion nach einer längeren Besatzungszeit in Aquitanien im Jahr 15 v. Chr. an die Rheinfront nach Germanien verlegt worden war, sind seit 9 n. Chr. alle ihre zehn Kohorten in dem großen militärischen Basislager Castra Vetera am Rhein stationiert, nahe dem heutigen Xanten. Auch die Nachbarlegionen, die 17. und 19., haben dort ihre Basis. Diese drei Legionen, insgesamt rund 20.000 Mann einschließlich des Trosses, sind Anfang September bei Minden an der Weser aufgebrochen, um sich in das Winterquartier bei Aliso (Haltern) an der oberen Lippe zu begeben. Den Oberbefehl hat Publius Quinctilius Varus, seit dem Jahre 7 n. Chr. Statthalter in ganz Germanien.

Die 1. Kohorte der 18. Legion marschiert am Ende des 20 Kilometer langen Heerwurmes, den die drei Legionen samt ihrem Tross und einigen germanischen Hilfstruppen bilden. Dazu kommen noch knapp 400 Reiter, die hauptsächlich zur Aufklärung und Nachrichtenübermittlung dienen, Aufgaben, die sie in dem unzugänglichen Dickicht jedoch kaum wahrnehmen können. Außer dem Offiziersstab, Ärzten, Verwaltungsfachkräften und zahlreichen Arbeitsburschen, die die Pferde pflegen und versorgen sowie Zelte und anderes schweres Gepäck auf die hölzernen Wagen und Karren laden müssen, gehört zu jeder Legion auch noch eine technische Truppe. Sie besteht größtenteils aus Freiwilligen. Diese Pioniere hat Marcus Caelius schon immer hoch geachtet. Denn sie sind es, die mit ihrem vielseitigen handwerklichen Können Straßen und Lager anlegen und Brücken – oder wenigstens provisorische Stege – über die Wasserläufe bauen, wenn keine geeignete Furt ausfindig gemacht werden kann. Diese fabri haben das unwegsame Gelände Nordwestgermaniens für die Legionen überhaupt erst einigermaßen passierbar gemacht. Doch in dieser felsigen, engen Waldschlucht, in der sich Marcus Caelius mit seinen Männern seit ein paar Stunden mühsam fortbewegen muss, stets neuen Gefahren und Hindernissen ausgesetzt, sind selbst die fabri mit ihrer Kunst am Ende.

Eigentlich hätte die Aussicht, in wenigen Tagen im stark befestigten Winterquartier zu sein und dort von den Strapazen der beschwerlichen militärischen Unternehmungen ausruhen zu können, bei den Soldaten Freude auslösen müssen. Aber kurz vor dem Aufbruch werden Varus Nachrichten überbracht, die von einem angeblichen Aufstand eines germanischen Stammes, vermutlich der Marser, in den tiefen Wäldern zwischen Weser und Ems sprechen. Ohne genauere Nachforschungen anzustellen, beschließt Varus sofort, einen Umweg zu machen, von der großen, befestigten, nach Westen führenden Heerstraße abzubiegen und sich in das sumpfige Waldgebiet zu wagen, um den Aufstand – sozusagen im Vorbeigehen – niederzuschlagen.

Als sich diese Kunde unter den Soldaten der drei Legionen verbreitet, ist die Freude auf den baldigen Winterurlaub etwas gedämpft. Aber die Tribune, die Kommandeure der Legionen und Kohorten, verbreiten Optimismus. Mit dieser kleinen regionalen Erhebung werde man schnell fertig werden, sagen sie. Es können nicht viele sein, die es unverständlicherweise und geradezu selbstmörderisch wagen, die mächtigen römischen Truppen herauszufordern und ihnen die Stirn zu bieten, beruhigen sie die Männer. Das sei sicherlich nur ein unbedeutender germanischer Volksstamm mit wenig Kampfkraft, militärischer Disziplin und Erfahrung, sozusagen eine Lappalie.

Marcus Caelius glaubt das anfangs auch. Doch während er mit seinen Männern am Ende des endlosen Heerwurms durch die widerlichen, aus den Sümpfen aufsteigenden Dämpfe marschiert, durch eine kilometerlange Senke hindurch und über Gebirgsschluchten und enge Täler hinweg, werden seine Bedenken immer größer. Die Sicht ist gleich null. Und die einzelnen Marschkolonnen kommen kaum voran, insbesondere die Begleittiere und die vielen Wagen nicht, die Proviant und Verwundete befördern und in denen auch Frauen, hauptsächlich Marketenderinnen und Dirnen, sowie einige Kinder sitzen. Immer wieder müssen die weit auseinander gezogenen Kolonnen anhalten und warten, bis Hindernisse beseitigt sind und der Weg notdürftig frei gemacht ist.

Schon wieder stockt es vorne. Die rund 500 Männer der 1. Kohorte müssen stehen bleiben, wo sie gerade sind. Aber diesmal ist das Marcus Caelius gar nicht so unlieb. Dort, auf dieser kleinen, von Bäumen und Buschwerk dicht umschlossenen Lichtung kann er ein paar Soldaten seiner Zenturie um sich scharen und sich mit ihnen beraten. Die Männer sind erschöpft. Die Bewaffnung ist schon schwer genug. Dazu kommt noch das Marschgepäck: eine Säge, ein Spaten, ein Beil, zwei oder drei Schanzpfähle, ein Topf, ein Korb und ein Getreidevorrat für sechs Tage. Alles in allem muss jeder Legionär knapp einen Zentner auf seinem Rücken tragen! Ein hohes Marschtempo ist damit kaum möglich, und schon gar nicht bei derart widrigem Wetter und in schwierigstem Gelände. Marcus Caelius sieht besorgt in die schweißnassen Gesichter seiner Männer. Wäre es nach ihm gegangen, hätten sie diesen extremen Marsch nicht fortgesetzt, sondern wären umgekehrt, zurück auf die befestigte Heerstraße nach Aliso. Die Sache mit dem Aufstand kommt ihm merkwürdig vor. Germanien gilt doch als »befriedet«, Unruhen hat es schon seit einiger Zeit nicht mehr gegeben. Statt durch eine sorgsame Aufklärung herauszufinden, was es mit dieser angeblichen Erhebung eines germanischen Stammes auf sich hat, marschieren drei Legionen völlig ungeordnet immer tiefer in diesen unheimlichen Wald. Seine Nase sagt ihm, dass etwas nicht stimmt. Außerdem ist ihm aufgefallen, dass die Reitereinheit der germanischen Hilfstruppen, die zusammen mit einigen leicht bewaffneten Fußsoldaten der Cherusker das Schlusslicht der Nachhut bildete, seit kurzem nicht mehr hinter ihnen ist. Das ist doch merkwürdig! Wo sind sie geblieben?

Da auch ihn der stundenlange beschwerliche Marsch angestrengt hat, kniet er sich schwer atmend ins nasse Gras, das nach Moos riecht und frischem Laubwerk. Der Sturm hat es zusammen mit dünneren, abgebrochenen Baumzweigen hierher geweht. Die Blätter beginnen schon, sich gelb zu färben. Seine beiden Burschen Privatus und Thiaminus, die sich um sein Gepäck im Trosswagen kümmern, lassen sich neben ihm nieder. Der prasselnde Regen hat seit ein paar Minuten aufgehört. Marcus Caelius legt seinen rechteckigen, über einen Meter hohen hölzernen Schild auf den Boden. Das graue Fell, mit dem er überzogen ist, ist völlig durchgeweicht. Er nimmt seinen wollenen Mantel ab, der auf der rechten Schulter durch eine Spange geschlossen wird und ihn gegen den Regen wenigstens ein bisschen schützt, reibt mit einem Tuch den eisernen Buckel in der Mitte des Schildes trocken und setzt sich darauf. Schwer atmend zieht er die vier Riemen seiner hohen, geschlossenen Lederstiefel fest, dann lockert er, um sich etwas Erleichterung zu verschaffen, seine Beinschienen. Als Zenturio darf er diesen bis zu den Knien reichenden Schutz anlegen und zum Zeichen seines Ranges auch den Helmbusch aus roten und schwarzen Federn quer tragen. Marcus Caelius löst den Kinnriemen, nimmt den Metallhelm ab, rückt das an seiner linken Seite baumelnde Schwert etwas zurecht, damit er besser sitzen kann, und wischt sich mit dem Tuch den Schweiß aus dem Gesicht. Das gekräuselte Haar an seinen Schläfen ist schon grau.

»Das gefällt mir nicht!«, murmelt er vor sich hin. »Das gefällt mir ganz und gar nicht! Ich habe das Gefühl, dass ich aus dieser Wildnis nie mehr herauskommen werde. Mein ganzes Leben hindurch haben Glück und Unglück aneinander geklappert wie Würfel in einem Becher. Und jetzt höre ich das Unglück ganz laut klappern!« Einer seiner Unterführer lacht laut auf. »Wen die Götter lieben, Marcus Caelius, den lassen sie jung sterben. Und du bist alt!« Der Zenturio schüttelt den Kopf. »Hier sind wir vollkommen eingeengt«, sagt er mit nun kräftiger,

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