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Trend Following 2.0: So finden Sie im Web die Börsentrends von Morgen

Trend Following 2.0: So finden Sie im Web die Börsentrends von Morgen

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Trend Following 2.0: So finden Sie im Web die Börsentrends von Morgen

Länge:
302 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 20, 2010
ISBN:
9783941493629
Format:
Buch

Beschreibung

Die klassischen Formen der Information sind Einbahnstraßen. Fernsehsendungen und Zeitschriften zum Thema Investment werfen mehr Fragen auf, als dass sie Antworten bieten, und stiften nur Verwirrung und Unruhe. Howard Lindzon macht Schluss damit. Für seine Trendfolge-Strategie nutzt er die moderne Form des Informationsaustauschs - Blogs und Chats. Dort und nur dort findet seiner Ansicht nach eine wirkliche Kommunikation statt. Und vor allem: Viele Trends sind oftmals schon totgeritten, bevor sie von den "alten" Medien aufgegriffen werden. Und dies ist das genaue Gegenteil dessen, was Lindzon propagiert: Trends rechtzeitig erkennen, unterschiedlichste Aspekte eines Trends beleuchten und für profitable Investments nutzen. Mit diesem Buch lernen Sie, wie Sie auf Trendaktien stoßen, wann man sie kaufen und wann man sie verkaufen soll.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 20, 2010
ISBN:
9783941493629
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Trend Following 2.0 - Howard Lindzon

HOWARD LINDZON

Gründer von Wallstrip.com und StockTwits

TREND

FOLLOWING2.0

SO FINDEN SIE IM WEB

DIE BÖRSENTRENDS VON MORGEN

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel

The Wallstrip Edge

ISBN 978-0-446-50864-3

© Copyright der Originalausgabe 2009:

Copyright © 2009 by Howard Lindzon.

This edition published by arrangement with Grand Central Publishing, New York, NY, USA. All rights reserved. Dieses Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, 30827 Garbsen.

© Copyright der deutschen Ausgabe 2010:

Börsenmedien AG, Kulmbach

Übersetzung: Marion Reuter

Lektorat: Stefanie Barthold

eISBN 978-3-941493-62-9

Alle Rechte der Verbreitung, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe und der Verwertung durch Datenbanken oder ähnliche Einrichtungen vorbehalten.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.

Postfach 1449 • 95305 Kulmbach

Tel: 0 92 21-90 51-0 • Fax: 0 92 21-90 51-44 44

E-Mail: buecher@boersenmedien.de

www.boersenbuchverlag.de

Inhalt

Einführung - Die Optimisten werden belohnt

1. Schalten Sie ihren Fernseher aus!

2. Trendfolge funktioniert

3. Wie Sie Trends finden

4. Machen Sie Ihre Hausaufgaben

5. Money-Management

6. Bärenmärkte: Machen Sie weniger fehler und überleben Sie

7. Der Trend ist ihr Freund

8. Immerwährende Trends

9. Das grosse Gesamtbild: Intelligenz und Bandbreite

10. Die Ära der Sozialen Hebelung

EINFÜHRUNG

DIE OPTIMISTEN

WERDEN BELOHNT

Wir leben in einer von den Medien geprägten Welt, in der sich die notorischen Schwarzseher und die Propheten des Untergangs allzu gern hervortun. Das ist schade für sie, denn dadurch versäumen sie gute Gelegenheiten. Ganz egal, was man Ihnen so erzählt – es ist tatsächlich möglich, an der Börse Geld zu verdienen. Es kann Spaß machen und es funktioniert in der Regel auf ehrliche Weise. Sie haben also völlig recht damit, sich an der Börse zu engagieren.

Die Welt ist „geschrumpft" und mit Ihrem Know-how können Sie mühelos auf den globalen Märkten agieren. Zeitweise bewegen sich auch mal alle Märkte in die gleiche Richtung, doch im Wesentlichen sollten Sie die Investmentwelt nicht als Gesamtmarkt, sondern als Ansammlung vieler einzelner Aktien betrachten. Wir sind von Trends umgeben, leben in einem freien Land und verstehen die grundlegenden Mechanismen des Aktienmarktes nicht. Hier eine kurze Einführung: Alles dreht sich um Angebot und Nachfrage – und um die Stimmung. Obwohl wir in einer kapitalistischen Gesellschaft leben, wird uns das Investieren nicht in der Grundschule beigebracht. Sollte es aber, denn Kinder wären gewiss weitaus bessere Investoren als wir. Sie sind weniger gierig, haben weniger Angst und machen sich weniger Sorgen.

Beim Lesen dieses Buches werden sie wahrscheinlich 500-mal durch Telefonanrufe, E-Mails, Kontaktanfragen aus virtuellen Netzwerken, SMS-Nachrichten, Ihre Kinder, Schlaf, Ihr Blog, das Lesen anderer Blogs, Ihren Hund und Twitter unterbrochen. Sollten Sie sich so sehr in dieses wunderbare Buch vertiefen, dass Sie es in einem Zug durchlesen, werden all die erwähnten Dinge auf Sie warten, wenn Sie fertig sind. (Und außerdem wird Ihre Familie verärgert sein.) Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen. Das Gute daran ist, dass diejenigen, die am besten mit diesen Ablenkungen umgehen, mit Wohlstand belohnt werden.

Der Aktienmarkt ist komplex. Investieren ist nicht einfach. Mit Disziplin zu investieren ist vielleicht eine der schwierigsten Aufgaben, wenn man es gut machen will. Es ist jedoch nicht annähernd so schwierig, wie all die „Experten einen glauben machen wollen. Dieses Buch ist kein Leitfaden, wie man schnell reich wird. Es existiert kein „Grüne Ampel/Rote Ampel-System, das Ihnen Kauf- und Verkaufssignale gibt und Ihnen somit den Weg zu Börsenreichtümern ebnet. Solche Bücher gibt es schon zur Genüge. Wenn Sie nicht offen sind für die Idee, dass Sie ohne die Ratschläge aus dem Fernsehen Geld verdienen können, dann ist dieses Buch nichts für Sie. Wenn Sie Trends folgen wollen, ist Fernsehen die schlechteste Zeitinvestition, die Sie tätigen können.

Wenn Sie investieren, sollten Sie meiner Überzeugung nach nicht versuchen, allgemein anerkannte Durchschnittswerte zu erreichen, die die Benchmarks der Investmentfonds darstellen (Dow Jones, S&P 500, Wilshire 5000). Nein, Sie sollten sich vornehmen, diese Indizes zu schlagen.

Wir alle würden gern das nächste Starbucks besitzen. (Tatsächlich wurde ein Buch mit diesem zugkräftigen Titel geschrieben.) Glauben Sie mir, ich werde Ihnen dabei helfen. Ich werde Ihnen auch zeigen, dass Sie das nächste Starbucks gar nicht brauchen. Während ich dieses Buch schreibe, liegt Starbucks mehr als 65 Prozent unter seinem All-Time-High von 40 Dollar im Januar 2008. (Vielleicht ist Starbucks sozusagen bereits das nächste Starbucks.) Sie können, abgesehen vom nächsten Star-bucks, Hunderte von großartigen, ertragsträchtigen Unternehmen finden, die Ihnen großen Wohlstand bringen werden. Wenn ich Ihnen nur bei der Suche nach solchen Unternehmen helfen wollen würde, wäre es ein kurzes Buch geworden. Daher werde ich Sie dabei unterstützen, das nächste Starbucks zu finden – sogar viele davon –, dem Trend zu folgen, und, was am Wichtigsten ist, Sie lehren, wie man rechtzeitig aussteigt. Medien und Lehrbücher predigen, dass Sie billig kaufen und teuer verkaufen sollen. Die meisten Geschäfte beruhen auf diesem Prinzip. Anderenfalls würden Sie keine Gewinne machen und könnten Ihre Rechnungen nicht bezahlen. Dazu sage ich immer: Gute Aktien erreichen All-Time-Highs. Immer wieder. Dieses Buch ist kein Heiliger Gral. Money-Management ist der Heilige Gral. Es ist eine sehr persönliche Angelegenheit und ich werde diesem Thema einen Großteil des Buches widmen, besonders Kapitel 5.

Ihre nächste Frage könnte lauten: Was qualifiziert den Autor überhaupt dazu, ein Buch über Trends zu schreiben? Wenn er so schlau ist, warum nimmt er sich die Zeit, um seine Gedanken mitzuteilen und ein Buch zu schreiben? Das sind gute Fragen, die Sie jedem Finanzautor stellen sollten. Zunächst einmal schreibe ich gerne. Es ist ebenso Fluch wie Segen. Es hilft mir, Ideen zu entwickeln, sie auszuarbeiten, Feedback zu bekommen und meine Gedanken in einem neuen Licht zu betrachten. Dieses Buch ist für diejenigen, die ihre finanzielle Zukunft aktiver in die Hand nehmen und erfahren wollen, welche Fallstricke mir in den vergangenen zehn Jahren begegnet sind, in denen ich aktiv einen Hedgefonds gemanagt und in allen Bereichen des Aktienmarktes und der privaten Märkte investiert habe. Es geht nicht nur um Gewinne. Auf dem Weg zu meinem heutigen Erfolg habe ich auch Fehler gemacht – als Ehemann, Vater, Partner, Anleger und Freund – und von diesen Fehlern werde ich Ihnen erzählen. Ich glaube, wenn Sie dieses Buch durchgelesen haben, verfügen Sie über alle wesentlichen Instrumente, um an der Börse in langfristige Gewinneraktien zu investieren. Folgende Punkte werde ich betonen:

Sie sollten Ihren Fernseher ausschalten. Er wird Ihnen nicht dabei helfen, die Profis zu übertreffen.

Sie sollten die Abonnements Ihrer Finanzfachzeitschriften kündigen. Sie erhöhen bloß die allgemeine Geräuschkulisse und vergrößern Ihre Nervosität.

Sie sollten weniger handeln, sondern lieber Ihre Kosten reduzieren.

Sie sollten ein Discountbroker-Konto verwenden.

Sie sollten die nächsten großen Gewinner auf der All-Time-High-Liste suchen, nicht auf der All-Time-Low-Liste.

Sie können lernen, die Branchenführer zu ermitteln, die sich durch revolutionäre Technologien auszeichnen. Das ist sehr aufwendig, aber ich werde Ihnen aus meiner elfjährigen Erfahrung heraus zeigen, wie Sie am einfachsten und schnellsten an Informationen kommen. Obwohl ich sie nie unter Verschluss gehalten habe: Dieses Buch gibt mir Gelegenheit, die gesamte Geschichte meiner Gedanken zum Thema Investing gegliedert darzustellen.

Sie müssen lernen, wie man verkauft. Ich garantiere Ihnen, dass ich Ihnen vermitteln werde, was Sie kaufen sollen und wann Sie es kaufen sollen. Sie sind für den Verkauf zuständig, mit dem Sie Ihre Gewinne und Verluste steuern.

Sie müssen eine positivere Haltung entwickeln, um erfolgreich zu investieren. Leerverkäufer gelangen nie in die Forbes-500-Liste der größten US-Unternehmen. Dort landen Leute mit Unternehmergeist, die sich etwas zutrauen und eine positive Einstellung haben.

KAPITEL 1

SCHALTEN SIE IHREN

FERNSEHER AUS!

Don’t trust Whitey.

- REICHTUM IST KEINE SCHANDE¹

Lärm ist der schlimmste Feind des Anlegers. Er führt zu Angst, Nervosität und zahllosen Fehlern beim Investieren. Als Anleger werden wir jedoch unablässig mit Schlagzeilen überschwemmt. Schlechte Nachrichten werden verkündet, weil sie sich gut verkaufen und sich auf diese Weise Werbeeinnahmen generieren lassen. Wenn Sie den Fernseher ausschalten, den Informationsfluss kontrollieren und die Dinge aus der Distanz betrachten, werden Sie bessere Börsenerträge erzielen.

Für die meisten Amerikaner scheint das sehr schwierig zu sein, denn wir sind von der Börse fasziniert. Wir alle wollen das nächste Google (beachten Sie: Google könnte schon wieder das nächste Google sein), Dell oder Microsoft entdecken. CNBC kennt Sie und profitiert davon. Ich aber sage, schalten Sie den Fernseher aus. Ich werde Ihnen einen besseren, ruhigeren, friedlicheren und letztendlich rentableren Weg zeigen, wie Sie an der Börse investieren können.

Wenn Sie sich heutzutage ein Spiel der National Football League ansehen, stellen Sie fest, dass Angriff und Verteidigung rund um ein System der Ablenkung und Irreführung herum aufgebaut sind. Durch die Technologie ist Lärm in unser Leben gekommen, der sowohl positive als auch negative Seiten hat. Die Technologie hat sich weit in unser Leben eingeschlichen. Das Investieren jedoch hat sich nie geändert. Banker, Broker, Analysten, Nachplapperer, Tippgeber und alle anderen, die in alten und neuen Medien aktiv sind, haben das Erzeugen von Lärmzu ihrem Geschäft gemacht. Die gute Nachricht lautet, dass Sie im Jahr 2010 und darüber hinaus derjenige sind, der die Informationen kontrolliert. Die Idee ist, dass sich – trotz des Lärmsund der Ablenkung – der Wert Ihres Investments so weit wiemöglich erhöht. Warren Buffett hat über 50 Jahre hinweg seinen Stil nicht geändert. Er hat Technologie verwendet, umRisikomanagement-Instrumente zu entwickeln, aber grundsätzlich kauft er zu niedrigen Kursen in der Hoffnung, zu höheren Kursen verkaufen zu können. An der Börse kaufen Siegroße Unternehmen und werden im Allgemeinen im Lauf derZeit belohnt. Sie kaufen sie zum richtigen Zeitpunkt und zumrichtigen Kurs und Sie machen sogar etwas noch Besseres: Sielernen, wie Sie die Aktien richtig verkaufen und wie Sie IhreVerluste begrenzen. Damit beherrschen Sie das Spiel.

OPTIMISTEN WERDEN BELOHNT

Die Jahre 2003 bis 2007 waren für Trendfolger an den Aktienmärkten besonders ertragreich. Der wirtschaftliche Aufschwungin China, Indien, Russland, Mexiko und Brasilien, ExchangeTraded Funds (ETFs), niedrige Zinssätze und eine Politik desschwachen Dollars schufen ein perfektes Umfeld für Aktien.Wohnungsbauunternehmen, Internetaktien, Öl, Gold, Emerging Markets, iPods, iMacs, BlackBerrys, Crocs, Kondome, exotische Tänzer, Waffen, Munition, Raumfahrt, Landwirtschaft, Solarenergie – die Liste ist scheinbar endlos. Wenn Sie diesesBuch lesen, werden viele dieser Trends, wenn nicht gar alle, im Verschwinden begriffen oder längst verschwunden sein.Ende 2007 und Anfang 2008 endeten tatsächlich viele dieser Trends.

Aber das macht nichts, denn es werden neue Trends entstehen.

Das ist der Lauf der Dinge. Was Sie brauchen, ist eine einfache Methode, diese neuen Trends zu identifizieren, sodass Sie ihnen folgen können, sobald sie auftauchen. Instrumente und Instruktionen dazu werden Sie in diesem Buch finden.

JEDEN TAG BIETEN SICH NEUE CHANCEN!

Täglich bietet der Aktienmarkt in jeder wirtschaftlichen Situation Chancen. Das ist eines seiner größten Geschenke an die Anleger. Wir versäumen viele Gelegenheiten, weil wir oft durch unsere Investmentfehler gelähmt werden. Der Aktienmarkt ist komplex. Durch ihn kommen Ihre Schwächen zum Tragen und wenn Sie nicht aufpassen, kann großer finanzieller Schaden entstehen.

Bei über 12.000 aktiv gehandelten Aktien im US-Markt und einer explodierenden Zahl von ETFs sollten Sie sich immer auf gute Gelegenheiten konzentrieren. Vielleicht finden Sie nie das „perfekte" Investment, aber ich werde Ihnen beibringen, wie Sie Ihre Verluste reduzieren und begrenzen. Solange Sie nicht die Verlierer halten, die von der Wall Street gerne an den Mann gebracht werden, können Sie den Fokus auf sich bietende Gelegenheiten richten. Anders gesagt: Sie werden dem Spiel weit voraus sein.

Während Ihres Lebens als Investor sollte es immer Ihr Ziel sein, Gewinneraktien zu ergattern, sich auf diese Gewinner zu konzentrieren und Ihre Verluste zu begrenzen. Die gute Nachricht ist, dass es jede Menge Chancen gibt und dass diese Ihnen jeden Tag einen neuen Start im Wettrennen um eine hohe Rendite ermöglichen. In diesem Buch werden Sie keine Ratschläge finden, wie man schnell reich wird, aber es gibt jede Menge Beispiele, wie Sie große Aktientrends finden, wie Sie ihnen folgen und wie Sie aussteigen können. Dorthin zu gelangen ist mit Arbeit verbunden. Im ganzen Buch werde ich kontinuierlich darüber schreiben, wie man im Spiel bleibt. Sobald Sie einmalbegonnen haben zu investieren, können die Versuchungen undder ganze Nervenkitzel eine berauschende Wirkung auf Sieausüben. Das liegt in der menschlichen Natur. Der Lockruf derFreiheit und des Geldes sorgt seit Anbeginn der Zeiten für diesen „Thrill".

WENN SIE ZWEIFEL HABEN,

SCHAUEN SIE SICH SEINFELD AN.

In einer klassischen Seinfeld²-Episode sagt George Costanza zu

Jerry und Elaine: „Jede Entscheidung, die ich jemals in meinemLeben getroffen habe, war falsch. Jeder Instinkt, den ich injedem einzelnen Moment meines Lebens hatte – alles warfalsch. Nach einer kurzen Diskussion darüber, ob nun Hühnchen- oder Lachssalat das wahre Gegenteil von Thunfischsalatist, gibt Jerry George den Rat, das Gegenteil dessen zu tun, wassein Instinkt ihm sagt. Jerry meint: „Wenn jeder Instinkt, dendu hast, falsch ist, dann müsste ja das Gegenteil richtig sein.George fällt den Entschluss: „Ja, ich werde das Gegenteil tun."Das Ergebnis: ein Date mit einer schönen Frau und ein Job beiden New York Yankees.

ANDEREN DIE SCHULD ZUZUWEISEN

IST ETWAS FÜR VERLIERER

Wir schieben gerne anderen die Schuld zu. Wenn ich Yogamache, gebe ich meinen Eltern die Schuld dafür, dass sie mirschlechte Gene vererbt haben. Wenn ich mir an einer Aktie die Finger verbrenne, gebe ich dem Chef des Unternehmens die Schuld (ich weiß, dass das nichts nützt). Schalten Sie den Fernseher an, und Sie werden sehen, dass CNN die Schuld den Republikanern und Fox die Schuld den Demokraten zuweist. Meinungsverschiedenheiten verstärken den Lärm, aber sie verkaufen sich gut. Die Leerverkäufer machen Alan Greenspan für den steigenden Markt verantwortlich, und diejenigen, die mit günstigen Krediten Häuser gekauft haben, beschuldigen Alan Greenspan, dass er sie betrogen habe. Wenn Sie ein erfolgreicher Investor sein wollen, dann übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Geld und für Ihre Entscheidungen.

EINE MEINUNG IST NICHTS BESONDERES –

JEDER HAT EINE

Sie wollen eine Meinung? Dann bekommen Sie eine. Aber ob Sie nun danach fragen oder nicht – Sie werden stets eine Menge zu hören bekommen. Hören Sie also einfach auf zu fragen.

KURSZIELE SOLLTEN VERBOTEN WERDEN

Ich traue den Leuten nicht, die Kursziele für Aktien festlegen. Ich habe nämlich eine tiefe Verachtung für das Wall-Street-Research entwickelt. Der Kurs jeder Aktie, die Sie besitzen, wird auf der Grundlage Ihrer Money-Management-Strategie die Arbeit für Sie erledigen. Weil Wachstumsaktien im Aufwärtstrend schwierig zu bewerten sind, raten die Wall-Street-Analysten einfach nur, wenn sie Kursziele festlegen. Kursziele sind ein Instrument für Analysten, damit sie sich wichtig fühlen können. Letztendlich sind sie nichts anderes als Lärm, der Sie davon abhält, Ihre Gewinner zu halten.

WENN SIE INVESTIEREN WOLLEN,

MÜSSEN SIE DAMIT RECHNEN,

DASS ES ZUWEILEN MIES LÄUFT

Wir alle haben unsere eigenen Erfahrungen mit der Börse gemacht. Wie viele Amerikaner war ich vom Aktienmarkt schonimmer fasziniert. Ich war gerade mal ein Teenager, als ich meine erste Aktie kaufte, ein kanadisches Getränkeunternehmennamens Clearly Canadian. Nun ja, ich lag „clearly" falsch. Eswar ein Hot-Stock, und ein Börsenmakler, mit dem ich Golfspielte, drängte mich dazu, die Aktie zu kaufen. Ich tat es. Ichglaube, sie kostete um die 20 Dollar, und ich verkaufte sie fürdrei Dollar. Zu einem hohen Kurs zu kaufen und zu einemniedrigen Kurs zu verkaufen war keineswegs berauschend. Ichwar dem Trend gefolgt – allerdings in umgekehrter Richtung.So gab ich es schnell auf, mich an der Börse zu engagieren.Fußballwetten und Trinken gaben mir einen besseren Kick.

Meinen allerersten Job hatte ich im Herbst 1987 als Angestellter in der Auftragserfassung bei einem kleinen Brokerhaus inToronto. Ja, so war das – genau vor dem Crash von 1987. MeinTiming war wirklich perfekt. Ich erinnere mich lebhaft an denSchwarzen Montag. Geld hatte ich nicht, also konnte ich auchkeines verlieren, aber ich habe noch genau vor Augen, dass andiesem Tag wie verrückt Orders eingingen. Ich arbeitete ineinem separaten Raum, der für die Börsenmakler tabu war. DieMakler legten ihre Orderzettel – grüne für Kaufen und rosafarbene für Verkaufen – auf eine Maschine, die die Orders zuunseren Computerterminals beförderte, wo wir sie eingaben.An diesem Montag flogen die rosa Zettel nur so herein. DieMakler klopften an unsere verschlossene Tür. Es war ein totales Chaos. Ich erinnere mich noch daran, dass ich die ganzeNacht Orders eingeben musste und deshalb das Eishockeyspielder Maple Leafs versäumte – das hat mir mächtig gestunken. Kaum nötig zu sagen, dass man mich im November gehen ließ und ich mein Studium wieder aufnahm.

Mein erster echter Job nach dem Studium war die Arbeit als Börsenmakler, und ich wusste immer noch gar nichts. Ich hatte also wieder voll ins Schwarze getroffen! Trotz meiner entsetzlichen Erfahrungen mit der Börse war ich wieder an den Aktienmarkt zurückgekehrt. Es muss Schicksal gewesen sein. Auf jeden Fall war ich ein kanadischer Staatsbürger, der eine Bürgschaft suchte, um sich in den USA aufhalten zu können. Ich antwortete also auf eine Stellenanzeige in der Zeitung (wie altmodisch!) und bekam den Job.

Im Rückblick betrachtet wäre ich als Börsenmakler wohl erfolgreicher gewesen, wenn ich es dabei belassen und einfach das verkauft hätte, was man mir zum Verkaufen gab. Anstatt Aktien mittels Telefonmarketing an ahnungslose Kunden zu veräußern, wollte ich alles mitnehmen, jeden Investmentstil ausprobieren und jede Aktie besitzen.

Die erste Aktie, hinter der ich wirklich stand, war die Bank of Boston. Das war 1991 und die Aktie war im Grunde ein Pennystock. Trotz meines zweifachen Masterabschlusses in Finanzwissenschaft hatte ich keinen blassen Schimmer von der wirklichen Welt. Kein Wunder, dass einer meiner Lieblingsfilme Back to School mit Rodney Dangerfield in der Hauptrolle ist. Die USA befanden sich in einer echten Rezession, die RTC³ war nonstop im Einsatz und Bankaktien galten als Gift. Kurzum, die Aktie der Bank of Boston war definitiv keine Aktie im Aufwärtstrend. Und trotzdem war sie ein voller Erfolg. Ich war glücklich – und total begeistert.

Spulen wir ein paar Jahre und Karriereschritte weiter vor. Ich erinnere mich gut daran, wie ich zum ersten Mal einen Artikel von Jim Cramer las. Es war 1997, und ich las damals regelmäßig Smart Money. Jim schrieb über den Bullenmarkt bei Intel und Halbleitern. Er lag zu dieser Zeit absolut richtig. Der Markt lief seit Jahren gut. Ich war ein junger, motivierter

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