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Länge:
102 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 12, 2013
ISBN:
9783990264553
Format:
Buch

Beschreibung

In Nuvola, einem Land, das in einer Wolke eingebettet hoch oben in den Lüften liegt, leben verschiedene Völker. Lassen Sie sich verzaubern von vier fantasievollen Märchen: Zwei junge Flups legen sich mit einer bösen Hexe an, ein Silfallenmädchen lässt sich von verbotenen Kirschen verführen, ein unschuldiger Fulumpa rettet sein Volk und Onirico verteidigt die Träume seiner Schützlinge.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 12, 2013
ISBN:
9783990264553
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die Märchen von Nuvola - Isabelle Brunner

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und -auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2012 novum publishing gmbh

ISBN Printausgabe: 978-3-99026-454-6

ISBN e-book: 978-3-99026-455-3

Lektorat: Mag. Sandra Jusinger

Umschlagfotos: Leeloomultipass | Dreamstime.com, contour99 | iStockphoto.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

Innenabbildungen: Isabelle Brunner, Nathalia Gnos, Marlene Gehrig, Manuela Bizzozzero (14)

Die von den Autorinnen zur Verfügung gestellten Abbildungen wurden in der bestmöglichen Qualität gedruckt.

www.novumverlag.com

Vorwort

Es waren einmal vier junge Frauen, die eine Maturaarbeit schreiben mussten. Das Interesse an Geschichten, insbesondere an Märchen, verband sie und so schlossen sich die Freundinnen zusammen, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Märchen begleiten Kinder aller Generationen auf ihrem Lebensweg und haben stets eine psychologische Bedeutung. Auch unsere Mädchen waren seit jeher fasziniert von ihnen und mochten es sehr, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Nach einigen Überlegungen stellte sich schnell heraus, dass alle Beteiligten eine kreative Arbeit anstrebten und am Ende ein Produkt in den Händen halten wollten. So wurde klar: Sie schreiben selbst ein Märchenbuch!

Doch bevor sie die Geschichten eigenhändig verfassen konnten, mussten sie sich zuerst mit der Materie ausei­nandersetzen. Aus diesem Grund recherchierten sie reichlich über Märchen im Allgemeinen, sodass sie alle kleine Experten auf diesem Gebiet wurden. Mit dem neuen Wissen ausgerüstet, schrieb jede ein eigenes Märchen, wobei die Ideen der anderen Mitglieder stets Einlass fanden. Danach hieß es, ein Buch zu binden und ­dieses angemessen zu gestalten. So illustrierte die jeweilige Verfasserin ihres Märchens den Text mit passenden, selbst gezeichneten Bildern.

Die Arbeit war sehr intensiv und nahm viel Zeit in Anspruch, doch es war ihnen die Mühe wert und an Motivation mangelte es selten. Am Ende entstand das geplante Märchenbuch, wobei jede einzelne Geschichte sich von den anderen unterschied. Zwei von ihnen waren eher in einem altmodischen, Grimm’schen Stil geschrieben, in den anderen beiden ließ sich ein modernerer Erzählstil feststellen, wie er zum Beispiel in „Harry Potter" zu finden ist. Die Ersteren, welche demnach eher Volksmärchen verkörpern, nahmen die Freundinnen an den Anfang ihres Buches, gefolgt von den Geschichten, die eher Kunstmärchen repräsentieren.

Einleitung

Weit weg von unserer Erde befindet sich Nuvola. Hoch oben in den Lüften liegt dieses wunderschöne Land in einer großen, weißen Wolke eingebettet. Mit jedem ­neuen Tagesanbruch ist diese an einem anderen Ort, denn sie schwebt unentwegt – vom Wind angetrieben – der blauen Kulisse des Himmels entlang. Wir Menschen vermögen sie nicht von den anderen Wolken zu unterscheiden und sind uns Nuvolas Existenz noch nicht einmal bewusst. Doch auch deren Bewohner wissen nichts von uns Erdlingen, da sich ihr Leben einzig und allein in Nuvola abspielt. Aber langweilig wird es dort ganz bestimmt nie, denn Abenteuer, welche es zu bewältigen gilt, gibt es nämlich zur Genüge.

Das Land auf der Wolke wird von sehr unterschiedlichen Wesen, den Nuvolanen, bevölkert, welche sich in verschiedenen Gegenden niedergelassen haben und nun ihr Leben auf ihre eigene Art und Weise führen. Die Völkchen haben untereinander nur wenig Kontakt, doch sie sind sich auch keinesfalls feindlich gesinnt. Ab und an werden Geschichten vom Nachbarvolk erzählt, denn Klatsch und Tratsch ist auch in Nuvola kein Fremdwort. Doch ansonsten pflegen es die Nuvolanen, sich auf ihresgleichen zu konzentrieren und die eigene Gemeinschaft zu fördern.

Ganz allgemein kann man über alle jene Wesen sagen, dass sie ein friedliches und bescheidenes Leben anstreben. Ein freundschaftlicher und liebevoller Umgang mit den anderen wird im ganzen Land großgeschrieben, aber leider gibt es auch in Nuvola immer solche, welche anderen Schlechtes wünschen oder sogar Schaden zufügen. Genau durch solche Konstellationen kommt es immer wieder zu Spannungen im Land, mit welchen sich die Bewohner auseinandersetzen müssen.

Vier abenteuerliche Geschichten, die sich aus solchen Konflikten ergaben und sich vor sehr, sehr langer Zeit ereigneten, werden noch heute in ganz Nuvola von Generation zu Generation überliefert. Wenn die Dorfältesten mit erhobener Stimme von den Abenteuern ihrer Ahnen erzählen, während alle anderen still und gespannt ­zuhören, erreicht uns Erdlinge manchmal ein leises Flüstern, welches uns ebenfalls an den Geschichten teilhaben lässt. Es ist uns sogar gelungen, vier Geschichten, die wir aufgeschnappt haben, auf Papier zu bringen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Helden unserer Erzählungen mussten dies auf sehr eindrückliche Weise feststellen und wurden mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert. Wenn Sie Genaueres über den Verlauf der Dinge wissen möchten, lesen Sie selbst …

Vero und Nani am Zaubersee

Geschichte und Illustrationen von Isabelle Brunner

Es waren einmal ein Brüderchen und ein Schwesterchen in Flumen, dem kleinen Dorf der Flumanen, die unzertrennlich waren. Sie hießen Vero und Nani und waren die mutigsten und schönsten Flups im ganzen Dorf. Oft liefen die beiden Hand in Hand durch Flumen und bestaunten den Wasserfall, welcher am Dorfrand vor sich hin plätscherte. Dort versammelten sich die Flumanen jeden Morgen, um Lieder zu singen, mit welchen sie den neuen Tag begrüßten. Wenn die Flups zu jungen Flumanen herangewachsen waren, durften sie ihre Eltern zum Wasserfall begleiten und an der morgendlichen Zeremonie teilnehmen. Darauf waren sie immer ganz besonders stolz, und Vero und Nani freuten sich schon auf den Tag, an dem endlich auch sie an der Reihe sein würden. Die Flumanen waren ein sehr aufgeschlossenes Völklein und der Spaß durfte bei ihnen nie zu kurz kommen. Aus diesem Grunde planschten Groß und Klein nach der täglichen Zeremonie bei Morgenrot unter dem Wasserfall und jeder war wunschlos glücklich. Ihr besonderes Schwimmtalent verdankten die Flumanen ihren orange-gelblichen Flossen, welche sich anstelle von Füßen am Ende ihrer schlanken Beine befanden. Etwas Weiteres, das sie einzigartig machte, waren ihre Hände. Diese waren um einiges größer als diejenigen der anderen Bewohner in Nuvola und die Finger bestanden aus bläulich schimmernden Tropfen. Solche Tropfen bildeten zudem den Saum des Rockes, der sich sowohl um die Hüften der Männer als auch der Frauen schlang. So erkannte man schon von Weitem die Bewohner von Flumen an ihrem schimmernden Gewand, in welchem sich die gesamte Umgebung in ihren herrlichen Farben widerspiegelte.

An den Nachmittagen fischten die meisten Flumanen im Fluss neben dem Dorf und bebauten die danebenliegenden Äcker. Derweilen blieben andere im Dorf zurück und webten, strickten und schmiedeten. Stets hatte jedoch einer von ihnen die Aufgabe, von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Flups zu werfen, die draußen vergnügt herumtollten. Während fast alle Flups brav am Dorfbrunnen spielten, gingen Vero und Nani lieber allein in den Wald und erkundeten die schöne Natur. Doch der Wald wurde gefürchtet. Man erzählte sich nämlich, dass sich tief in ihm ein See befand, in welchem schreckliche Ungeheuer hausten. Die Flumaneneltern mahnten ihre Kinder immer wieder aufs Neue, dass sie nicht zu tief in den Wald hineingehen sollten. So

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