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PHOTOKOLLEGIUM 6: Farbdruck & Colormanagement in der digitalen Fotografie

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PHOTOKOLLEGIUM 6: Farbdruck & Colormanagement in der digitalen Fotografie

Länge:
495 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Oct 4, 2012
ISBN:
9783943125597
Format:
Buch

Beschreibung

Digitale Bilder professionell aufzunehmen und zu einem korrekten Datensatz weiterzuverarbeiten,ist nur die eine Seite; diesen Datensatz auf verschiedenen Drucksystemen möglichst identisch oder wenigstens optimal auszugeben, die andere.

Im vorliegenden Band 6 lernen wir daher noch einige Elemente der weiterführenden Bildbearbeitung dazu und erfahren wichtige Kenntnisse über die für den Druck eines Bildes notwendige Rasterung.

Um den Workflow eines modernen Colormanagements zu verstehen, werden die Studierenden systematisch in die Geheimnisse und das Wesen der Farbe, in die physikalische Farbtheorie und in die Grundlagen der Farbmetrik eingeführt. Erst nachdem diese wichtigen Elemente verstanden sind, kann man sich überhaupt an den Farbdruck mittels Farbmanagement wagen, dem mit vielen Praxishinweisen ein großes Kapitel
gewidmet ist.

Das Thema Farbmanagement ist in vielerlei
Hinsicht immer noch von Sagen umwoben.
So hört man gelegentlich Stimmen, die erklären, der farbkorrekte Arbeitsablauf funktioniere nicht zuverlässig - oder noch schlimmer - da stecke noch alles ein wenig in den Kinderschuhen.

So stimmt das natürlichnicht. Der vorliegende Lehrgang versucht, solche unbegründeten Vorurteile abzubauen und die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des farbverbindlichen Workflows aufzuzeigen.
Freigegeben:
Oct 4, 2012
ISBN:
9783943125597
Format:
Buch

Über den Autor


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PHOTOKOLLEGIUM 6 - Jost J Marchesi

Band 6 Farbdruck und Colormanagement in der digitalen Fotografie

Weiterführende Bildbearbeitung

Professionelle Rastertechnik

Grundlagen für den Farbdruck

Colormanagement in Theorie und Praxis

Archivierung digitaler Bilddaten

Jost J. Marchesi

PHOTOKOLLEGIUM

Impressum

Herausgeber

Verlag Photographie

D-82205 Gilching

Layoutgestaltung

forma, ilka-Alexandra Marchesi

CH-8108 Dällikon

Lektorat

ilka-Alexandra Marchesi

Satz

Jost J. Marchesi

© Copyright 2011 by Verlag Photographie

D–82205 Gilching

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Reproduktion jeder Art. Wo nichts anderes vermerkt, liegen die Rechte der Abbildungen beim Autor.

1. Auflage 2011

gedruckte Ausgabe:

ISBN 978-3-943125-03-0

E-Book:

ISBN 978-3-943125-59-7

Vorwort

PHOTOKOLLEGIUM erscheint in sechs Bänden, welche sich mit Theorie und Grundlagen der Fotografie befassen. Der erste Band der Reihe erläutert umfassend die Basis der analogen Halogensilberfotografie – und ist damit der einzige aktuelle Lehrgang in deutscher Sprache mit den wichtigen Aspekten zur analogen Bilderfassung und Vergrößerungstechnik. Band 2 behandelt alle fotografisch-optischen Spezialitäten des analogen und digitalen Mediums und der dritte Band befasst sich mit Kamera-, Beleuchtungs- und Aufnahmetechnik.

Die Prinzipien der elektronischen Bildaufzeichnung sind ursprünglich in einer separaten, dreibändigen Reihe erschienen, welche nun neu überarbeitet und aktualisiert als Bände 4 bis 6 in das neue PHOTOKOLLEGIUM integriert sind.

Vermittelt werden die Grundlagen, die es Auszubildenden an Foto- und Fachhochschulen ermöglichen, die notwendige Technik so zu erlernen und anzuwenden, dass ihre digitalen Bilddaten problemlos, korrekt und nahtlos in den Workflow der digitalen Produktion einfließen.

Der vierte Band der Reihe beschäftigt sich mit Theorie und Grundlagen der Bilddigitalisierung sowie mit der notwendigen Hardware und den Schnittstellen. Der fünfte Band erläutert in den ersten Lektionen die verschiedenen Bilddateiformate und Kompressionsmöglichkeiten, leitet danach aber gleich zur Praxis der digitalen Bildaufnahme und zur Systematik der Bildaufbereitung über.

Digitale Bilder professionell aufzunehmen und zu einem korrekten Datensatz weiterzuverarbeiten, ist nur die eine Seite; diesen Datensatz auf verschiedenen Drucksystemen möglichst identisch oder wenigstens optimal auszugeben, die andere. Im vorliegenden Band 6 lernen wir daher noch einige Elemente der weiterführenden Bildbearbeitung dazu und erfahren wichtige Kenntnisse über die für den Druck eines Bildes notwendige Rasterung.

Um den Workflow eines modernen Colormanagements zu verstehen, werden die Studierenden systematisch in die Geheimnisse und das Wesen der Farbe, in die physikalische Farbtheorie und in die Grundlagen der Farbmetrik eingeführt. Erst nachdem diese wichtigen Elemente verstanden sind, kann man sich überhaupt an den Farbdruck mittels Farbmanagement wagen, dem mit vielen Praxishinweisen ein großes Kapitel gewidmet ist.

Das Thema Farbmanagement ist in vielerlei Hinsicht immer noch von Sagen umwoben. So hört man gelegentlich Stimmen, die erklären, der farbkorrekte Arbeitsablauf funktioniere nicht zuverlässig – oder noch schlimmer – da stecke noch alles ein wenig in den Kinderschuhen. So stimmt das natürlich nicht. Der vorliegende Lehrgang versucht, solche unbegründeten Vorurteile abzubauen und die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des farbverbindlichen Workflows aufzuzeigen.

Jost J. Marchesi

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 31

Weiterführende Bildbearbeitung

Lektion 135

Partielle Reduktion der Farbsättigung

Kanalmixer

Kanäle austauschen

Lektion 136

Schwarzweißbilder von Farbvorlagen

Bilderfassung im Graustufenmodus

Farbbild in Graustufen umrechen

Kanäle teilen

Kanalberechnung

Kanalmixer

Umwandlung mit Farbton/Sättigung

Lektion 137

Retusche

Bildkombinationen

Kapitel 32

Professionelle Rastertechnik

Lektion 138

Raster

Qualitätsfaktor

Rasterzähler

Rasterform

Rasterwinkelung

Bildung des Rasterpunktes

Druckauflösung und Rasterweite

Dithering

Frequenzmodulierte Rasterung

Wo und wann wird gerastert?

Lektion 139

Tonwertzuwachs

Druckkennlinie

Kapitel 33

Grundlagen für den Farbdruck

Lektion 140

Vom Wesen der Farbe

Sehen und Farbsehen

Farbreiz, Farbvalenz, Farbempfindung

Das sichtbare Spektrum

Die additive Farbmischung

Komplementärfarben

Die subtraktive Farbmischung

Lektion 141

Der sechsteilige Farbstern

Der Farbkreis

Prozentuale Farbverhältnisse

Farbwähler

Farbton, Helligkeit, Sättigung

Dreidimensionalität der Farbe

Farbordnungssysteme

Lektion 142

Farbmetrik

CIE-Normvalenzsystem

Lektion 143

Mittelpunktsvalenz

CIELUV-System

CIELAB-System

Farbabstand

Lektion 144

Farbmessgeräte

Spektralfotometer

Dreibereichs-Fotometer

Densitometer

Farbtemperatur-Messgeräte

Lektion 145

Normlichtarten

Praxis der Abmusterung

Metamerie

Lektion 146

Farbräume

Farbraum-Transformation

Lektion 147

Definition des CMYK-Farbraums

Druckfarbendefinition

Lektion 148

Separationsarten

UCR (Buntaufbau)

Farbaufbau im Vierfarbendruck

GCR (Unbuntaufbau)

UCA (Unterfarbenzugabe)

Kapitel 34

Colormanagement in Theorie und Praxis

Lektion 149

Geräteabhängige Farbräume

Geräteneutraler Farbraum

Bedeutung des Arbeitsfarbraums

Kalibrieren und Profilieren

Lektion 150

Profil-Organisation

ColorSync-Hilfsprogramme

Name und Inhalt von ICC-Profilen

Lektion 151

Monitorprofilierung

Professionelle Kalibrierung

eyeOne Display und Eye One Match

ProfileMaker

Grundkalibrierung mehrerer Monitore

Kalibrierung von TNT-Monitoren

Lektion 152

Erstellen eines Scannerprofils

CMS in der digitalen Fotografie

Lektion 153

Herstellen eines Druckerprofils

Profil für Fotodrucker

Profil für den Vierfarbendruck

Profilerstellung

ProfileMaker

Profil aus Separationseinstellung

Lektion 154

Profilgesteuerter Ausdruck

Proofen

Softproof

Umwandeln kontra Zuweisen

Fineart-Printing über RIP

Lektion 155

Rendering Intents

Quell- und Zielfarbräume

Rendering-Varianten

Kapitel 35

Archivierung digitaler Bilddaten

Lektion 156

Datenträger für Langzeitarchivierung

Optische Speichermedien

Archivprogramme

Metadaten

Datei-Browser

Apple Aperture

Adobe Lightroom

Capture One

Canto Single User

Cumulus

31 Weiterführende Bildbearbeitung

Partielle Reduktion der Farbsättigung

Mit globalen oder selektiven Farbkorrekturen (siehe Kapitel 30, Band 5) allein kommt man bei bestimmten Bildern nicht zu einem befriedigenden Resultat. Nehmen wir als Beispiel Farbaufnahmen von schwarzen Kameras, wie sie in Fotozeitschriften häufig veröffentlicht werden. Im Vierfarbendruck sollte das Schwarz der Kamera möglichst neutral, also weder bläulich noch grünlich oder rötlich erscheinen. Wird das Schwarz durch die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz erzeugt, genügen geringfügige Fehler bei der Farbseparation sowie kleine Schwankungen in der Farbführung der Druckmaschine, um einen deutlichen Farbstich zu erzeugen.

Eine erste Gegenmaßnahme ist durch die richtige Wahl der Separationsmethode möglich. Erfolgt die Farbseparation im Modus GCR Stark, so wird – wie die Kurven im Farbeinstellungsdialog von Photoshop es deutlich zeigen – der Schwarzaufbau vorwiegend durch die schwarze Druckfarbe vorgenommen und die jeweiligen Anteile der farbigen Druckfarben entsprechend zurückgenommen. GCR (Gray Component Replacement) bedeutet Unbuntaufbau. Dabei wird schwarze Druckfarbe eingesetzt, um gleiche Anteile von Cyan, Magenta und Yellow sowohl in farbigen wie auch in neutralen Bildstellen durch Schwarz zu ersetzen. Ist ein Grau beispielsweise aus 50% Cyan, 40% Magenta und 40% Yellow aufgebaut, wird dies durch 10% Cyan und 40% Schwarz ersetzt (genaue Erklärungen zu den verschiedenen Farbseparationsmethoden erhalten Sie in Lektion 148 auf Seite 59). Als erste Maßnahme für unser Beispielbild schlage ich jedoch die selektive Reduktion der Farbsättigung vor. Das lässt sich in Photoshop durch eine Pinseloption bewerkstelligen. Stellen Sie dazu das Werkzeug auf die für das Bild geeignete Pinselgröße ein und wählen Sie im Klappmenü Modus Sättigung. Die Deckkraft kann in Prozent eingestellt werden. Machen Sie Ihren ersten Versuch mit einer 100%igen Deckkraft, um die maximale Wirkung zu testen.

Einstellung des Pinselwerkzeugs

Werkzeugmodus «Sättigung»

Einstellung für die Separationsart GCR Stark im Farbeinstellungsdialog von Photoshop

Mit geeigneter Pinselgröße wird die Farbsättigung in den reinschwarzen Bildstellen reduziert, wodurch ein neutrales Schwarz erreicht wird, das auch bei ungeeigneter Separation und schwankender Farbführung in der Druckmaschine neutral bleibt.

Die partielle Reduktion der Farbsättigung muss unbedingt im Modus RGB vorgenommen werden. Dabei ist es für unser Bildbeispiel (schwarze Kamera) von höchster Wichtigkeit, die Vordergrundfarbe auf ein reines Schwarz (im Farbwähler R,G,B je 0) zu stellen.

Nach diesen Voreinstellungen kann man mit dem Pinsel über die Bildteile streichen, denen die Farbsättigung entzogen werden soll. Vorsicht bei Bildern wie in unserem Beispiel: auch schwarze Gegenstände haben farbige Flächen oder Linien, die keinesfalls mit dem Pinsel überfahren werden dürfen, da sonst die Farbe sofort entfernt wird. Die beschriebene Methode setzt einen vernünftig schnellen Computer voraus. Bei langsamen Maschinen kann die Wirkung nicht online während dem Arbeiten beurteilt werden. Arbeitet man aber mit einem modernen Computer, dürfte die Zeitverzögerung nicht auffallen.

Teilweise bearbeitetes Bild zur Demonstration der Sättigungsreduktion

Wird anstelle des Modus «Sättigung» der Modus «Farbe» verwendet, entsteht bei gleichem Vorgehen die Wirkung einer partiellen Farbtonung. Dabei muss im Farbwähler die Vordergrundfarbe entsprechend dem gewünschten Ton eingestellt werden.

Am besten überfährt man nicht den gesamten Gegenstand in einem Zug, sondern lässt zwischendurch die Maustaste los. So kann man bei einem fehlerhaften Pinselstrich mit der Undo-Funktion einfach einen Schritt zurückgehen, ohne die Arbeit gänzlich von neuem beginnen zu müssen. In Photoshop kann man auch mehrere Schritte zurückgehen, indem man diese im Protokoll entsprechend löscht.

Stellt man die Vordergrundfarbe auf einen anderen Wert als reines Schwarz und wählt im Modus statt Sättigung den Eintrag Farbe, hat die Methode den Effekt einer Art Koloratur.

Kanalmixer

Jedes Photoshop-Bild enthält mindestens einen Kanal, der Informationen über die im Bild vorhandenen Farbkomponenten speichert. Die Anzahl der Standard-Farbkanäle in einem Bild ist abhängig vom Modus. Ein CMYK-Bild besteht üblicherweise aus vier Kanälen, ein RGB-Bild aus drei Kanälen. Darüberhinaus können weitere Kanäle, sogenannte Alpha-Kanäle dem Bild hinzugefügt werden, um Masken und Auswahlen zu speichern und zu bearbeiten. Um zusätzliche Volltonfarben für die Druckausgabe bereitzustellen, können außerdem Volltonkanäle hinzugefügt werden. Photoshop unterstützt pro Bild insgesamt 24 Kanäle. Die folgenden Übungen dienen dazu, uns mit den Kanälen etwas vertrauter zu machen.

Kanäle austauschen

Die Kanäle eines Farbbildes können separiert werden. Wählen Sie dazu im Menü Fenster Kanäle. Es erscheint die Kanalpalette, in der man auf Mausklick jeden Farbkanal einzeln ansehen kann. Klickt man in dieser Palette auf das kleine Dreieck oben rechts, kann man als Option den Befehl Kanäle teilen erteilen, wodurch für jeden Kanal ein separates Schwarzweißbild erstellt wird. Unter der Voraussetzung, dass all diese Bilder geöffnet sind, kann man die Kanäle auch wieder zusammenfügen.

Kanäle teilen

… macht aus dem Mehrkanalbild die entsprechende Anzahl schwarzweißer Einzelbilder.

Einzelkanäle lassen sich auch zusammenfügen.

Um diese Übung zu veranschaulichen, fügen wir die Kanäle im Lab-Modus mit falschen Farben zusammen und erhalten auf einfachste Weise ein Falschfarbenbild.

Das Erstellen eines Falschfarbenbildes ist nur eine der Möglichkeiten, welche mit Manipulation der Farbkanäle erreicht werden kann. Das Auswechseln einer Farbe durch eine andere (umfärben) kann durch den Tausch zweier Farbkanäle erfolgen. Photoshop bietet dazu die Option Kanalmixer an. Das entsprechende Dialogfeld findet man unter dem Menü → Bild Korrekturen Kanalmixer.

Als Beispiel wollen wir in unserem Stilllife-Bild (diesmal das CMYK-Bild) die rote Farbe des Farbtopfes durch grüne Farbe ersetzen. In einem ersten Schritt wird deshalb der Farbtopf mit dem Polygonwerkzeug in kleinen Schritten umfahren und so eine aktive Auswahl erstellt. Alle Bildmanipulationen wirken sich – solange diese Auswahl aktiv ist – nur innerhalb derselben aus.

Das Farbbild enthält für jede Grundfarbe einen separaten Kanal.

Im nächsten Arbeitsschritt rufen wir den Kanalmixer auf. Es erscheint die entsprechende Dialogmaske, in welcher wir nun die beiden Kanäle für Cyan und Magenta austauschen. Zunächst wählen wir als Ausgabekanal Cyan, reduzieren den Cyananteil auf Null und erhöhen gleichzeitig den Magentaanteil auf +100%. Durch diese Manipulation haben wir den gesamten Cyananteil durch Magenta ersetzt. Anschließend schalten wir den Ausgabekanal auf Magenta, nehmen dort den Magentaanteil vollständig heraus (Magenta auf Null stellen) und erhöhen dafür den Cyananteil, bis uns das neu entstandene Grün im Farbtopf gefällt.

Das Zuordnen von falschen Farbkanälen erzeugt ein Falschfarbenbild.

Auswahl mit dem Polygonwerkzeug erstellen

Das umgefärbte Resultat

Aufruf Kanalmixer

Austausch von Cyan durch Magenta im Ausgabekanal Cyan

Austausch von Magenta durch Cyan im Ausgabekanal Magenta. Unter Umständen ist es notwendig, in diesem Kanal auch noch kleine Anpassungen bei Gelb und Schwarz vorzunehmen, bis der Grünton die gewünschte Färbung aufweist.

Schwarzweißbilder von Farbvorlagen

Oft benötigt man für eine Publikation ein Schwarzweißbild hat aber nur ein Farbbild zur Verfügung. Zur Umwandlung von Farbzu Schwarzweißbildern gibt es verschiedene Methoden, die sich einerseits bezüglich Arbeitsaufwand und andrerseits durch die Möglichkeiten der Farbumsetzung unterscheiden.

Bilderfassung im Graustufenmodus

Scanner bieten üblicherweise die Möglichkeit, eine Farbvorlage als Graustufenbild zu erfassen. Für die Umsetzung von Farben in Grauwerte ist die farbliche Zusammensetzung der im Scanner verwendeten Lichtquelle maßgebend. Bei einfachen Scanprogrammen besteht meistens keine Möglichkeit, die farbliche Zusammensetzung beim Scannen zu beeinflussen, sodass diese Methode zwar die schnellste, aber nicht die qualitativ effizienteste ist. Vorsicht: In amerikanischen Scanprogrammen muss der Modus grayscale und nicht etwa halftone gewählt werden!

Alle Farbscanner verwenden einen Rot-, Grün- und Blaufilter (Selektionsfilter) für die Erfassung von Farbvorlagen. Bei qualitativ höherwertigen Scanprogrammen kann die farbliche Zusammensetzung des Lichts durch die Wahl der Filterfarbe für die Erfassung der Vorlage beeinflusst werden. Im Allgemeinen gilt aber folgende Empfehlung: Schwarzweißvorlagen lieber dreifarbig im

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