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Die Schwarzen und die Weißen
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eBook73 Seiten56 Minuten

Die Schwarzen und die Weißen

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Über dieses E-Book

Joliandas Dorf wird des Nachts vom Namenlosen Grauen überfallen. Sie scheint wie alle anderen Bewohner dem Tod geweiht.
Als Matt in diese Katastrophe katapultiert wird, glaubt er zunächst an einen Traum. Doch er begreift den Ernst der Lage und rettet Jolianda und sich vor dem sicher scheinenden Tod.
Gemeinsam mit ihr beschließt er, Terra vor den Monstern zu retten. Die Weißen, gottähnliche Wesen, sind ihre einzige Hoffnung. Eine lange Reise durch Terra beginnt.

Ein Fantasyabenteuer für Leser ab 10.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum28. Sept. 2015
ISBN9783738640878
Die Schwarzen und die Weißen
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Autor

Anja Buchmann

Anja Buchmann *1985. Mit großer Leidenschaft schreibt sie Fantasyromane und Kurzgeschichten. Der Wunsch nach schreiberischer Fortentwicklung lässt sie sich immer wieder an neuen Genres versuchen, auch wenn Fantasy den klaren Schwerpunkt der Arbeit darstellt. Von High Fantasy über Romantasy bis zur Dystopie bieten ihre Werke ein breites Spektrum. Seit Oktober 2015 bietet Anja Buchmann auf geschichtengeschenk.de persönliche und personalisierte Kurzgeschichten an.

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    Buchvorschau

    Die Schwarzen und die Weißen - Anja Buchmann

    Inhaltsverzeichnis

    DIE SCHWARZEN UND DIE WEIßEN

    ERDE – Sommer 2012

    TERRA – Sommer 2078 (nach der Erd-Zeitrechnung)

    ERDE – Sommer 2012

    TERRA – Sommer 2078

    ERDE – Sommer 2012

    ERDE – Sommer 2078

    TERRA – Sommer 2078

    TERRA – Frühjahr 2080

    TERRA – Zwei Mondzyklen später

    DIE STADT DER WEIßEN

    DIE INSEL DER ERKENNTNIS

    DIE AUTORIN

    Impressum

    DIE SCHWARZEN UND DIE WEIßEN

    Ein Fantasyabenteuer

    von

    Anja Buchmann

    ERDE – Sommer 2012

    »Na, Matthias, ist doch gar nicht so schlecht hier, oder?«

    Warum konnte seine Mutter ihn nicht Matt – amerikanische Aussprache bitte –, oder Matze nennen? Wenn sie ihm schon so einen Namen ausgesucht hatte, konnte sie ihm wenigstens diesen Gefallen tun. Aber es ging sowieso nie nach ihm, die Tatsache, dass er jetzt hier durch den Thüringer Wald wandern durfte, statt am Strand von Mallorca Spaß zu haben, war der beste Beweis dafür.

    Er verkniff sich einen bissigen Kommentar, murmelte nur: »Geht so.«

    Seine Mutter hatte ihre Aufmerksamkeit glücklicherweise schon wieder seinem Vater zugewandt und ging nicht weiter darauf ein.

    Missmutig kickte er einen Ast aus dem Weg. So hatte er sich seine Sommerferien nicht vorgestellt.

    Auf den Beistand seiner großen Schwester hatte er diesmal nicht setzen können. Diese hatte ihre Eltern nämlich davon überzeugen können, dass sie mit ihren achtzehn Jahren alt genug war, um alleine in den Urlaub zu fahren. Jetzt waren sie und ihre Freundinnen in Rimini; Sonne, Strand und Party statt Bäume, Wandern und Eltern.

    Nicht, dass er es Tascha, die eigentlich Natascha hieß, nicht gegönnt hätte. Ihre Abwesenheit machte den Urlaub jedoch noch unerträglicher. So wenig sie im Alltag miteinander unternahmen, im Urlaub war es stets besonders gewesen. Da hatte es Kissenschlachten gegeben und Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Duelle, die bis tief in die Nacht dauerten.

    Diesmal würden die Abende in dem kleinen Ferienhäuschen sicher lang werden. Nicht einmal einen Fernseher gab es. Gestern hatte er dies noch nicht zu spüren bekommen. Als sein Vater den Familien-Volvo auf den Stellplatz lenkte, war es kurz vor Mitternacht gewesen. Nun, wenn ihm seine Eltern zu sehr auf den Geist gingen, würde er halt freiwillig ins Bett gehen. Lieber wollte er in seinem Minizimmer im Spitzboden hocken, als mit seinen Eltern Scharade zu spielen.

    Gegen Mittag erreichten sie das erste Etappenziel der heutigen Wanderung, eine Baude irgendwo im Nirgendwo. Im Grunde genommen war es nur ein stinknormaler Imbiss, doch nach der körperlichen Anstrengung schmeckte ihm die Thüringer Bratwurst ausnehmend gut.

    Am Nachmittag gab es dann eine positive Überraschung für ihn. Erst wollte er die Sommerrodelbahn als Kinderkram abtun, doch dann machte es ihm so viel Spaß, dass seine Eltern ihn nicht überreden mussten, eine zweite und dritte Abfahrt zu wagen.

    In Hochstimmung bewältigte er die letzten drei Kilometer bis zum Stellplatz des Autos.

    Schon auf dem Rückweg zur Ferienwohnung fielen ihm die Augen zu. »Das macht die frische Luft«, sagte seine Mutter.

    In der Nacht schlief er tief und fest.

    Als Matt am Morgen aufwachte, vernahm er sogleich das Trommeln des Regens auf dem Dach. So ein Mist, schlechtes Wetter!, dachte er. Seine Lust, über aufgeweichte Wanderwege zu trampeln, ging gegen Null. Am liebsten hätte er sich die Decke über den Kopf gezogen und den ganzen Tag verschlafen. Als seine Mutter zum Frühstück rief, quälte er sich dennoch aus dem Bett. Der Duft der Pfannkuchen war einfach zu verführerisch.

    Sein Vater schaffte es, ihm selbst diesen Genuss zu vermiesen. »Ich war kurz draußen«, sagte er, »und es sieht nicht so aus, als würde der Regen bald aufhören. Was haltet ihr davon, wenn wir uns für heute das Bergbau-Museum vornehmen?«

    »Museum, muss das sein?«

    »Ach, komm schon, Matthias, zum Museum gehört ein alter Bergbaustollen. Den kann man besichtigen. Das ist bestimmt interessant.« Das kam von seiner Mutter.

    Er wusste, gegen die vereinte Front seiner Eltern konnte er nicht bestehen, also rang er sich ein halbwegs enthusiastisches Nicken ab und hoffte, die Zeit würde schnell vergehen. Immerhin konnte er auf der Autofahrt dorthin Musik hören. Zumindest, wenn er sich bei der Senderwahl durchsetzen konnte.

    Sein mp3-Player hatte er zu Hause lassen müssen, genauso wie sein Handy und seinen Nintendo. Er hatte also nichts, womit er sich die Zeit vertreiben konnte. Mal so richtig ausspannen ohne diese elektronischen Ablenkungen, so hatten seine Eltern es genannt. Sein Vater hatte sein Smartphone natürlich mitnehmen dürfen. Für den Notfall, hatten sie gesagt. Matt fragte sich, wo der Notfall war, der seinen Vater am Frühstückstisch Mails checken ließ. Er sagte nichts, schließlich musste er es noch fast zwei Wochen mit seinen Eltern aushalten. Da wollte er nicht gleich am zweiten Tag für schlechte Stimmung sorgen.

    Für miese Stimmung schien ohnehin das Wetter zuständig zu sein. Wenn

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