Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Unschärferelation: 25 nervige Denkfehler des Alltags

Unschärferelation: 25 nervige Denkfehler des Alltags

Vorschau lesen

Unschärferelation: 25 nervige Denkfehler des Alltags

Länge:
129 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Sept. 2015
ISBN:
9783738648737
Format:
Buch

Beschreibung

Denkfehler haben viel mit falschen Annahmen und irrigen Schlüssen zu tun. Diese entstehen im Dunkeln des Unbewussten und werden manchmal Jahrzehnte oder sogar lebenslang nicht mehr hinterfragt.

Weil Denkfehler Energie, Freude, Zeit und auch oft Geld kosten, ist es wünschenswert, ihnen nach besten Kräften aus dem Weg zu gehen. Dazu muss man allerdings erst einmal wissen, wo und wie diese kleinen Biester überhaupt arbeiten!

Hier liegt nun eine kleine Sammlung völlig normaler aber kraftraubender Denkfehler des Alltags vor. Sie möchte Anstoß sein, die eigene Art zu denken auch immer wieder mal kritisch zu beobachten, und möglicherweise rechtzeitig, in Hinblick auf mehr Glück, zu korrigieren.
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Sept. 2015
ISBN:
9783738648737
Format:
Buch

Über den Autor

Nicole Diercks ist eine 1967 in Hamburg geborene Bayerin und arbeitet als selbstständige Erfolgs-Beraterin und Provokationstherapeutin an der Nordsee. Parallel betreut sie Opfer aus Beziehungen mit Cluster-B-Gestörten, und betreibt darüber eine weit gefächerte Aufklärung über Bücher, Vorträge und einen Youtube-Kanal. https://www.youtube.com/channel/UC294n63zf1jPjBMtTqn57WQ


Ähnlich wie Unschärferelation

Mehr lesen von Nicole Diercks

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Unschärferelation - Nicole Diercks

Unschärferelation

Heisenberg

Mal eben …

Realistisch planen

Herzenswunsch

Toter Briefkasten

Kritik ist ein Geschenk

Kompendium des Urteilens

Das verzeihe ich Dir nie!

Vorsicht: Neid!

Frustrationstoleranz lernen

Große Babys

Verwicklungen

Glück muss man haben

Denken

Worte sind Worte sind Worte … sind Worte!

Churchill’s Erbe

Ja, aber …!

Es nicht wahrhaben wollen

Festplatten-Gap

Die Sucht nach Informationen

Soll ich oder soll ich nicht …?!

Droge Shopping

Nach außen orientiert

Meine Bestimmung finden

Improvisation

Genug ist genug!

Falsches Pferd

Begeisterung

Impressum

Heisenberg

Die Heisenbergsche Unschärferelation oder auch Unbestimmtheitsrelation von 1927 ist ein Teil der Quantenphysik oder Quantenmechanik. Dieser Zweig der Physik beschreibt unsere physikalische Welt in einer anderen Weise als die klassische Physik, die wir in der Schule gelernt haben, denn sie erklärt alle physikalischen Prozesse in Form einer Wellenfunktion. Die Unschärferelation beschäftigt sich, entgegen vieler Meinungen, mit Erscheinungen der Natur, und nicht mit der Ungenauigkeit von Messinstrumenten oder Menschen. Sie besagt im Kern, dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig genau bestimmbar sind. Das Problem kennt so aber auch die klassische Physik, indem sie nicht festlegen kann, ob Licht nun eine Welle oder ein Teilchen ist! Siehst Du die Welle, kannst du das Teilchen nicht sehen, und umgekehrt … Das Lehrbeispiel der Unschärferelation ist das Eigenschaftspaar Ort und Impuls. Die Schwierigkeit lautet kurz gesprochen: „Je genauer Du den Ort eines Teilchens festlegen willst, umso größer wird die Unschärfe des Impulses – wie auch umgekehrt". Und es wird sogar noch schlimmer: Das genaue Wissen darüber, wo sich ein Teilchen befindet, schließt alle Möglichkeiten aus, seinen Impuls überhaupt festzustellen!

 Für unser Verständnis reicht der kryptische Satz:

„Der zunächst qualitative Charakter dieser Abschätzung rührt daher, dass die Aussage nicht streng bewiesen und die verwendete Notation für die Unbestimmtheiten nicht genau definiert ist."

Aha …

Peter Atkins hat es sogar noch treffender formuliert: „Die Unschärferelation scheint die quantentheoretische Version des Sich-Verirrens zu sein: Entweder weiß man, wo man ist, aber nicht, wohin man geht - oder man weiß wohin man geht, aber nicht, wo man gerade ist!"

Mit anderen Worten: Es könnte alles auch noch mal ganz anders sein! Aber ohne Ziel ist natürlich auch der Weg egal … Und das trifft den Kern dieses Büchleins schon ziemlich gut.

Heisenberg stellte die Beobachtung auf, dass sich darüber, wie sich Störungen auf Teilchen auswirkten, keine Wahrscheinlichkeiten herleiten ließen. Und dass, so lange Auswirkungen auf Teilchen nicht beobachtet sind, immer alle Auswirkungen zugleich verwirklicht sind! Theoretisch. Wenn man nicht hinguckt, kann ja theoretisch immer alles sein …

Das widerrum erinnert mich an die Essenz des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik: „Alles verfällt in Chaos, wenn es nur lange genug läuft!" Und darum geht es mir hier: Die Prozesse zu erhellen, die immer mal wieder gerne ins Chaos laufen. Das tun sie, weil wir entweder gar nicht drüber nachdenken, oder eben weil wir drüber nachdenken, allerdings leider dann in höchst unproduktiver Weise.

Denkfehler haben viel mit falschen Annahmen und irrigen Schlüssen zu tun. Diese entstehen im Dunkeln des Unbewussten und werden manchmal jahrzehnte- oder sogar lebenslang nicht mehr hinterfragt. Was zu zehrenden Erfolglos-Wiederholungsschleifen führt. Es ist wie bei Heisenberg: Es ist theoretisch alles möglich, wenn man nicht weiß von wo aus man losläuft oder wo genau man hinrennt! Auf einem so dermaßen unklaren Terrain prügeln sich dann Annahmen, Vorurteile, Wunschvorstellungen, Ängste und Idiotie um die besten Plätze. Da liegt meiner Meinung nach auch die Crux: Unklarheit ebnet den Weg ins Chaos!

Denkfehler sind nervige kleine Biester, mit denen jede Lebensform lebenslang zu kämpfen hat, und die zumeist immer erst dann zu Bewusstsein kommen, wenn man schon wieder mittendrin steckt! Sie kosten reine Energie, Freude, Zeit und manchmal auch Geld. Mancher lernt aus ihnen, die meisten leider wohl eher nicht. Sie merken wohl dass etwas nicht geklappt hat, aber sie verstehen oft nicht, warum dem so war. Das scheint daran zu liegen, dass Menschen zwar über den Inhalt ihrer Gedanken zu reflektieren in der Lage sind, aber nicht über die Art wie sie denken. Dieses intellektuelle Phänomen nennt sich Meta-Denken. Das ist das Denken über das Denken. Darum wollen wir uns hier einmal kümmern. Sorglos wenden wir uns dazu den verschiedensten, manchmal scheinbar banalen, Lebenssituationen zu, und beleuchten einmal spielerisch, wo wir uns geistig bewegen, obwohl wir eigentlich ja mal ganz woanders hin gewollt hatten …

Die eingefügte Fotografien habe ich alle selber erstellt. Sie sind nicht bearbeitet, sondern entstanden genau so - mittels gezielter digitaler oder manueller Aufnahmen. Die Idee dazu entstand in einem wunderbaren Workshop der „absichtlich misslungen" hieß und seine Schüler dazu anhielt schlechte Aufnahmen zu machen. Der Witz an einer misslungenen Aufnahme ist, dass nicht klar ist, worum es sich eigentlich hier genau handelt?! Das regt die Fantasie und Vorstellungskraft des Betrachters an, und jeder sieht etwas anders darin. Somit fesselt ein unfertiges Bild die Zuschauer in der Regel um ein Vielfaches mehr, als ein ein perfektes Bild! Und wie in der Unschärferelation könnte damit alles gemeint sein – oder gar nichts davon … Merke: Das Gegenteil ist genauso falsch. Oder genauso richtig. Oder nichts davon. Äh ….

Viele Inspirationen, viele Ideen und viel Spaß wünscht Ihnen

Ihre Nicole Diercks

                           Kerzen in der Dunkelheit. Unterbelichtet, verwackelt.

Mal eben …

„Nur mal eben schnell!, ist wohl einer der nervigsten Denkfehler überhaupt. Dieser unrealistische Handlungsansatz verwirrt uns selber, und unser Umfeld stets gleichermaßen. Wir versuchen uns damit irgendwie aus der Zeitleiste zu stehlen, ganz so, als würde die Welt ganz kurz mal stehenbleiben, wenn wir unseren Zauberspruch aufsagen: „Nur mal eben schnell! Insbesondere die physikalische Unklarheit von mal, eben, schnell, nur, und kurz, sorgt stets auf allen Seiten für viel Verwirrung. Weil wir ja schon im Vorwege rational festgelegt haben, dass es ganz schnell gehen wird, ist unser Wahrnehmungsfilter auch nur noch auf ganz schnell geschaltet. Somit wird er der letzte sein, der bemerkt, dass ganz schnell schon längst vorbei ist. Während wir meinen uns aus der Zeitleiste zu stehlen, ganz so, als täte sich mit ganz schnell ein Parallel-Universum auf, und addiere uns dieses Zeitfenster später dann wieder zu, stehlen wir uns in Wahrheit aus der Verantwortung. Weil es ja nur mal eben ganz schnell ist, so glauben wir gerne, güldet es eigentlich auch nicht.

Ich habe in meiner Vergangenheit viele Planungen gegen die sprichwörtliche

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. , um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Unschärferelation denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen