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25 Jahre Tanzsport in Schermbeck: Blick hinter die Kulisse
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eBook414 Seiten53 Minuten

25 Jahre Tanzsport in Schermbeck: Blick hinter die Kulisse

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Über dieses E-Book

25 Jahre Tanzsport in Schermbeck.
Liebe Tanzsportfreunde,
zu Beginn fallen mir gleich zwei Sprichwörter ein. "Kinder wie die Zeit vergeht." und "aus Kindern werden Leute." Beides passt wunderbar in unser Jubiläumsjahr. Wie schnell sind doch diese 25 Jahre vergangen.
Einige hundert Kinder haben das Tanzen bei uns erlernt und kleine oder auch größere Erfolge im Turniertanz für sich verbuchen können. Teilweise wurde auch das anfängliche "Hobby " zum Beruf oder zur Berufung. Aus den damaligen Kindern wurden junge Erwachsene die jetzt zum Teil auch schon wieder Kinder haben.
Die nächste Generation ist da, wie wunderbar!

Dieses Buch zeigt einen Auszug von all dem, was in 25 Jahren Tanzsport Geschichte geschrieben hat. Viel Spaß beim Blättern.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum12. Okt. 2015
ISBN9783739261126
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    Buchvorschau

    25 Jahre Tanzsport in Schermbeck - Books on Demand

    GEMEINDE SPORT VERBAND SCHERMBECK E.V.

    Liebe Mitglieder und Freunde, des Tanzclub Grün-Weiss Schermbeck 1990 E.V.

    Herzliche Gratulation zum silbernen Jubiläum!

    Vor 25 Jahren habt ihr den Grundstein für einen langen gemeinsamen Weg gelegt.

    Ein solches Jubiläum ist nun der Beweis dafür, was der Verein nicht nur sportlich in den letzten vielen Jahren geleistet hat.

    Ihr habt mit euren hervorragenden Leistungen die Gemeinde Schermbeck in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt gemacht.

    Dafür gilt es erst einmal Danke zu sagen und zwar jeder Person, die im Verein sportlich und hinter den Kulissen aktiv ist und gewesen ist.

    Dank gilt all denjenigen, die sich im sportlichen und im ehrenamtlichen Bereich so selbstverständlich für den Verein einsetzen.

    Der Verein mit seinen sportlich und ehrenamtlich Aktiven gestaltet das Leben und Feiern im Ort und macht so Schermbeck noch lebenswerter und das seit 25 Jahren.

    Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Spaß bei der Verwirklichung eurer weiteren Ziele

    Hans Kutscher

    1. Vorsitzender

    Gemeindesportverband Schermbeck

    Nach schwerer Geburt ein schönes Kind

    (Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck im Spiegel der Presse in den Jahren 1990 bis 1995)

    von Helmut Scheffler

    Wenn die Vertreter von Rat und Verwaltung vor einem Vierteljahrhundert geahnt hätten, dass der Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck einmal in der Bundesliga deutschlandweit für ihr Kleinstädtchen werben würde, dann wäre die Unterstützung sicherlich deutlich besser ausgefallen. So bleibt beim Stöbern in alten Zeitungsbeständen der Eindruck, als sei dem kulturellen „Kind mit sehr viel Zurückhaltung begegnet worden.

    Dabei hat, um im Bild zu bleiben, das „Kind" in der Anfangszeit in der Bevölkerung eine enorme Resonanz erfahren. Bereits vier Monate nach der Gründung des Tanzclubs am 19. Januar 1990 kamen etwa 80 Kinder in die Aula der Gesamtschule, um unter Anleitung des Tanztrainers Bernhard Nelke und der Tanzlehrerin Vicky Lohse einfach Spaß an tänzerischen Übungen zu haben. Selbst die beiden sechsjährigen Mädchen Katharina Enbergs und Jana Niermann lernten schon vor dem Start als i-Dötzchen, Disco-Fox zu tanzen.

    Die Begeisterung der Kinder war für die Gründungsvorsitzende Eva-Maria Zimprich der schönste Lohn für ihre hartnäckigen und schließlich sehr erfolgreichen Bemühungen, den Tanzsport auf breiter Basis in Schermbeck zu verankern.

    „Aller Anfang ist schwer, sagt der Volksmund. Das gilt auch für die Gründungsgeschichte von Schermbecks erstem Kinder-Tanzsport-Club. „Man hat uns zahlreiche Knüppel vor die Beine geworfen, stellte Eva-Maria Zimprich im Mai 1990 in einem Pressegespräch in der Rückschau auf die vorangegangenen Monate fest. Ihr bis heute währendes großes Engagement für den Tanzsport von Kindern und Jugendlichen begann im August 1989, als Töchterchen Carolin das Tanzen erlernen wollte. Eva-Maria Zimprich merkte sehr schnell, wie wenig gerade in diesem Bereich für den Schermbecker Nachwuchs getan wurde. Um nicht immer die weite Fahrt nach Wesel oder Dorsten antreten zu müssen, wurde über den Trainer der Tanzsportabteilung des SV Schermbeck versucht, Kontakte mit dem Abteilungsvorstand zu bekommen. Zu diesem Kontakten ist es aber wegen einer Reihe von Missverständnissen nicht gekommen. Das schaukelte sich schließlich zu einer Fehde zwischen beiden Seiten auf, die öffentlich ausgetragen wurde und jeglichen Kompromissversuch scheitern ließ.

    Bereits im Dezember 1989 war für 66 Kinder ein Interesse am Tanzen angemeldet worden. Die Anbindung dieser Gruppe an eine private Tanzschule schien einigen ein Dorn im Auge zu sein, und auch die damals noch existierende Tanzsportgruppe des SV Schermbeck, die im Januar 1988 gegründet worden war, witterte Konkurrenz für die eigenen Planungen. Nur zu gerne hätte man erreicht, dass die Kinder sich der eigenen Abteilung anschließen würden.

    Einem Bericht der WAZ vom 16. Januar 1990 kann man entnehmen, dass der SV Schermbeck aber nur bereit sei, einen Übungsleiter statt eines Trainers für die neue Kindergruppe zur Verfügung zu stellen. Das schloss Eva-Maria Zimprich damals energisch aus: „Wir wollen nicht nur eine Mutter engagieren, die mit den Kindern irgendwelche Übungen macht."

    Im Januar 1990 gab es in der Gaststätte Overkämping eine Pressekonferenz der Tanzsportabteilung des SV Schermbeck. Der Abteilungsleiter, so die WAZ vom 29. Januar 1990, „bestand in einem Pressegespräch darauf, dass die Zusammenarbeit nicht an seinem Verein gescheitert sei. Teborgs Äußerungen widersprach Eva-Maria Zimprich in einem Pressegespräch mit der Dorstener Zeitung. Sie bewertete die Äußerungen des Vorstands in einer vorangegangenen Sitzung damals kritisch. Die Zeitung berichtete am 27. Januar 1990:: „Es habe ein klares Klima in der Unterredung geherrscht, berichtet Eva-Maria Zimprich von der Vorstandssitzung, bei der es nur ums Geld gegangen sei, nicht aber um die liebevolle Ausbildung durch geschultes Personal. Ein amtierender Weltmeister [die Red.: Uwe Basten] könne sie zudem nicht beeindrucken. Sie erwarte statt eines superperfekten Tänzers für die Ausbildung der Kinder einen geschulten Trainer, der den Kindern den Spaß am Tanzen erhalten könne.

    Für die fehlende Bereitschaft zur Zusammenarbeit sollte es bald die Quittung der Tanzsportabteilung geben. Als Eva-Maria Zimprich öffentlich Trainingszeiten in der Halle für die neue Gruppe beantragte, antwortete Gerd Teborg eindeutig: „Wir geben keine Stunde von unseren Trainingszeiten ab. Seine Aufgabe als verantwortlicher Abteilungsleiter bestehe nun, da die Nachwuchsarbeit nicht auf der erwarteten 66-köpfigen Gruppe aufbauen könne, darin, eine eigne Jugendgruppe aufzubauen, und dazu benötige man die Hallenzeiten.

    Eine solche Jugendgruppe kam in der Tanzsportabteilung nicht zu Stande. Eine eigene Vereinsgründung wurde indessen von Eva-Maria Zimprich ins Auge gefasst und parallel dazu versucht, Räumlichkeiten von der Gemeinde zu bekommen. Doch da hatte man nicht mit dem Amtsschimmel gerechnet. Mündliche Versicherungen und schriftliche Hinweise auf die Zielsetzung, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, reichten nicht aus, von der Gemeinde unbürokratisch einen Platz fürs Training zu bekommen. Warten war angesagt. „Leidtragende sind jetzt die Kinder", titelte die WAZ im Januar 1990.

    Noch am Gründungstag des Tanzclubs „Grün-Weiß Schermbeck", dem 19. Januar 1990, schrieben die Vorsitzende Eva-Maria Zimprich und die zweite Vorsitzende Gabriele Nelke an die Gemeindeverwaltung: „Der Verein hat Antrag auf Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wesel gestellt und beantragt die Mitgliedschaft im Landes-Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen (TNW), Fachverband im Landessportbund NRW und die Mitgliedschaft im Deutschen Tanzsportverband e.V., Spitzenverband im Deutschen Sportbund. Gleichzeitig wird der Verein über den Landesverband bei der Deutschen Sporthilfe versichert. Ca. 80 Schermbecker Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren und einige engagierte Eltern wollen Mitglieder im Verein werden, oder haben einen Aufnahmeantrag gestellt. Zur Durchführung des Unterrichts mit einer ausgebildeten Fachkraft bitten wir Sie, uns die Räume der Aula der Gemeinschafts-Hauptschule montags in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr zur Verfügung zu stellen. Da es sich bei den meisten Tänzern um jüngere Kinder handelt, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn eine Zurverfügungstellung bereits früher z. B. ab 16.00 Uhr erfolgen könnte.

    Alle Vereinsunterlagen, wie Satzung, Gründungsprotokoll etc. werden wir Ihnen Anfang der Woche zukommen lassen."

    Am 6. März 1990 teilte Eva-Maria Zimprich der Gemeindeverwaltung mit:

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