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Pferdegeschichten: Spannende und lustige Geschichten für Pferdefreunde
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eBook319 Seiten1 Stunde

Pferdegeschichten: Spannende und lustige Geschichten für Pferdefreunde

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Über dieses E-Book

Die ganze Vielfalt der Pferdewelt in einem eBook!
Von Freundschaft und Vertrauen zwischen Kindern und ihren Pferden erzählen 22 spannende und lustige Geschichten: von Nepomuk, der den Millionärssohn Laurenz aus der Hand von Entführern rettet, von Sahira, die im Zirkus viel Applaus erhält, und von Nelly, die kein Pferd sein will. Dieses eBook versammelt die schönsten Pferdegeschichten: Ob Reiterhof, Ritter, Einhorn oder Indianer - die lustigen, spannenden und geheimnisvollen Abenteuer laden alle kleinen Pferdefreunde zum Schmökern und Träumen ein. Ein wunderschöner Geschichtenschatz für Kinder ab 6 Jahren und für die ganze Familie, sowohl zum Vorlesen als auch zum Lesen lernen.

- Die schönsten Pferdegeschichten in einem eBook versammelt
- Kindgerechte Illustrationen laden zum Anschauen und Entdecken ein
- Ein Vorlesebuch für die ganze Familie
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum20. Okt. 2015
ISBN9783815575505
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    Buchvorschau

    Pferdegeschichten - Susanne Götz

    Von Freundschaft und Vertrauen zwischen Kindern und ihren Pferden erzählen 22 spannende und lustige Geschichten: von Nepomuk, der den Millionärssohn Laurenz aus der Hand von Entführern rettet, von Siegfried, dem alten Rappen, der zielsicher im Wald seinen Weg findet, und von Nelly, die kein Pferd sein will. Ob Reiterhof, Ritter oder Indianer – die ganze Vielfalt der Pferdewelt ist in diesem eBook versammelt.

    Für Kinder ab 6 Jahren

    © Schwager & Steinlein Verlag GmbH

    Emil-Hoffmann-Straße 1, D-50996 Köln

    Geschichten von Susanne Götz

    Illustrationen von Daniela Pohl

    Gesamtherstellung: Schwager & Steinlein Verlag GmbH

    www.schwager-steinlein-verlag.de

    Alle Rechte vorbehalten

    ISBN: 9783815575505

    Inhalt

    Wolke und die Streithähne

    Wenn Wünsche wahr werden

    Die Knappen von Eulenburg

    Gut gemacht, Tosca!

    Ramses wird entführt

    Wo ist Kintao?

    Das eitle Einhorn

    Nervensägen am Reitplatz

    Polizeipferd Tornado im Einsatz

    In den Fängen der Gesetzlosen

    Manege frei für Sahira

    Der richtige Riecher

    Nelly will kein Pferd mehr sein

    Kleine Cowboys

    Ein starkes Team

    Die wilde Baronesse

    Ausmisten ist keine Hexerei

    Auf hohem Ross

    Friso hat Probleme

    Turnier der Knappen

    Junis Geheimnis

    Flora streikt

    Wolke und die Streithähne

    „Hallo, Isabel, begrüßt Frau Anschütz ihre verspätete letzte Reitschülerin. „Gut, dass du kommst. Wir haben auf dich gewartet.

    „Mal wieder Probleme beim Satteln gehabt?, fragt Jennifer hämisch. „Wahrscheinlich erzählst du uns jetzt wieder, dass deine Stute furchtbar kitzelig ist und sich deshalb schwer satteln lässt.

    Isabel gibt keine Antwort, streckt ihr aber die Zunge heraus, kaum dass Jennifer sich wieder umgedreht hat.

    „Also, ich weiß nicht, was so schwer daran sein soll, Wolke zu satteln", sagt Jennifer so laut, dass auch die übrigen Schüler zuhören müssen.

    „Prima!, ruft die Reitlehrerin. „Das kannst du bei unserem Wettkampf allen beweisen. Du wirst mit Isabel ein Team bilden.

    „Isabel und ich?", ruft Jennifer entsetzt.

    „Genau! Frau Anschütz sieht sehr zufrieden aus. „Eure ständigen Streitereien gehen mir nämlich ziemlich auf die Nerven. Da ist es ideal, wenn ihr euch mal zusammenraufen müsst. Jetzt wendet sie sich an die ganze Gruppe. „Für den Wettkampf werdet ihr in Zweierteams aufgeteilt. Jedes Team bekommt ein Pferd. Isabel und Jennifer, ihr tretet mit Wolke an, und eure erste Aufgabe wird das Wettsatteln sein."

    „Na super! Dann haben wir schon so gut wie verloren!, meckert Jennifer und dreht sich zu Isabel um. „Allein für das Satteln brauchst du doch Stunden!

    „Na und? Du behauptest doch, es sei ein Kinderspiel! Da kann uns ja nichts mehr passieren", faucht Isabel zurück.

    Die Mädchen starren sich zornig an. Beide wünschten, der Wettkampf wäre schon vorbei.

    Eine Woche später tragen Jennifer und Isabel Gewittermienen zur Schau. Das Training für den Wettkampf beginnt.

    Mit der Putzzeugkiste in der Hand betreten die Mädchen Wolkes Box.

    „Wir sollten aufhören, uns ständig zu streiten!, versucht Isabel das Kriegsbeil zu begraben. „Das macht Wolke bestimmt nervös!

    „Ich streite überhaupt nicht!" Heftiger als beabsichtigt beginnt Jennifer zu striegeln, was prompt mit einem kräftigen Auskeilen nach hinten belohnt wird. Zum Glück stehen die Mädchen seitlich der Stute.

    „Siehst du!" Isabel schickt Jennifer einen äußerst vorwurfsvollen Blick über den Pferderücken zu.

    Jennifer verzieht beleidigt den Mund. Den Rest der Arbeit erledigen die beiden in eisigem Schweigen. Viel schneller als sonst ist Wolke fertig.

    „Wie schaffst du es, Wolke zu satteln, ohne dass sie in den Hinterbeinen einknickt und den Sattel über ihr Hinterteil rutschen lässt?", wagt Isabel auf dem Weg zum Reitplatz zu fragen.

    Jennifer antwortet mit übertriebenem, schrillem Gekicher. Bevor sie ein Wort sagen kann, reißt Wolke erschrocken den Kopf nach oben.

    Mit einem heißen Ruck saust das Zaumzeug zwischen den Fingern der völlig überraschten Jennifer hindurch. Und im nächsten Moment galoppiert Wolke davon. Am Reitplatz entlang in Richtung Wald.

    „Wir müssen Wolke einfangen!", schreit Isabel.

    „Super! Willst du ihr vielleicht hinterherrennen?", schimpft Jennifer.

    „Wolke! Komm zurück!", ruft Isabel der Stute hinterher, die natürlich unbeeindruckt weiterläuft.

    „Was ist jetzt schon wieder passiert?" Frau Anschütz kommt auf die beiden Streithähne zu. Sie sieht sehr wütend aus.

    Isabel würde nun gern in einem Mauseloch verschwinden. Wortlos verschränkt sie die Arme vor der Brust.

    „Ich steige aus dem Wettbewerb aus!", verkündet Jennifer wütend.

    „Ihr habt also wieder gestritten!, stellt Frau Anschütz fest. „Und die arme Wolke darf es ausbaden! Ihr beide werdet sie suchen. Sofort! Ich sattle ein Pferd und folge euch.

    „Los, komm!, drängt Isabel. „Sonst finden wir Wolke nie! Hoffentlich verletzt sie sich nicht!

    In nie gekannter Eintracht laufen die beiden zum Wald.

    „Vielleicht sollten wir uns trennen?, schlägt Isabel vor. „Hier sind so viele Hufspuren. Keine Ahnung, welche zu Wolke gehören.

    „Lass uns lieber zusammen suchen! Jennifer schüttelt den Kopf und schaut etwas unbehaglich drein. „Ich bin nicht so gern allein im Wald.

    Isabel verkneift sich eine gemeine Bemerkung. Immer wieder rufen die Mädchen Wolkes Namen. Doch weit und breit ist kein Geräusch zu hören oder ein Pferd zu sehen.

    „Ob sie zum Reiterhof zurückgelaufen ist?", überlegt Jennifer.

    „Pst!, zischt Isabel. „Ich habe etwas gehört!

    Die Mädchen spitzen angestrengt die Ohren. Jennifer will gerade etwas sagen, als sie ein leises Wiehern hört.

    „Du hast Recht! Da war etwas! Es kam von dort drüben." Sie deutet in die entsprechende Richtung.

    Nach kurzer Zeit entdecken sie die Stute tatsächlich. Die Zügel haben sich im Dickicht verheddert, und Wolke hängt fest.

    Jennifer ist so erleichtert, dass sie sofort auf sie zuläuft.

    „Langsam! Du wirst Wolke erschrecken!", ruft Isabel ihr hinterher. Sie hat die Worte kaum ausgesprochen, als Jennifer mit einem Aufschrei im Laub landet. Sie ist in ein Erdloch getreten und umgeknickt.

    Die ohnehin aufgeregte Stute beginnt zu wiehern und mit dem Kopf an den Zügeln zu reißen. Gleichzeitig umfasst Jennifer laut heulend ihren verletzten Knöchel.

    Isabel weiß gar nicht, um wen sie sich zuerst kümmern soll. Wo bleibt nur Frau Anschütz?

    Schließlich läuft Isabel zu Jennifer und geht neben ihr in die Hocke.

    „Es tut so weh!, jammert Jennifer. Sie sieht etwas käsig um die Nase aus. „Bestimmt habe ich mir den Fuß gebrochen!

    „Ich befreie Wolke und reite zum Hof, um Hilfe zu holen! Vielleicht treffe ich unterwegs Frau Anschütz", sagt Isabel und legt tröstend den Arm um die Schultern des verletzten Mädchens. Vergessen sind all ihre Streitereien.

    „Nein! Du darfst mich nicht allein im Wald lassen!" Jennifer weint jetzt noch lauter.

    „Schon gut! Ich habe eine andere Idee! Isabel steht auf und nähert sich langsam der Stute. „Ganz ruhig, Wolke! Ich bin gleich bei dir! Mit sanfter Stimme redet sie auf das Pferd ein. „Ich werde die Zügel lösen. Dann kannst du dich wieder bewegen."

    Beruhigend streichelt sie Wolkes Stirn und fängt behutsam an, die Zügel aus dem Geäst zu lösen. Dann führt sie die Stute zu Jennifer.

    Das Mädchen schaut Isabel zweifelnd an. „Du erwartest sicher nicht, dass ich auf Wolkes Rücken klettere, oder?"

    Isabel lächelt verschmitzt. Sie streicht leicht über Wolkes Bauch, so, als wolle sie einen Sattelgurt darunter durchziehen. Prompt bewegt sich die Stute hin und her und knickt dann mit den Hinterbeinen ein.

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