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Der Suggestions-Atem

Der Suggestions-Atem

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Der Suggestions-Atem

Länge:
71 Seiten
55 Minuten
Freigegeben:
Dec 12, 2014
ISBN:
9783944432465
Format:
Buch

Beschreibung

Aus dem Inhalt:
Und wie das körperliche Leben intensiv durch das Gedankenleben beeinflusst wird, so hat auch das Innenleben die Reflexe der Gedankenwelt zu verarbeiten, und das geschieht in hohem Maße, weil Seele und Gedankenwelt auf einer Ebene liegen und sich gegenseitig bedingen. Wir haben dadurch die Bildung des Charakters zum größeren Teil in unserer Hand. Jeder Mensch ist das, was er sein will, also der Reflex seiner Gedanken, er hat die Kraft, seinen Gedanken ständig eine bestimmte Richtung zu geben, und da alle Gedanken — ob gut oder böse — schon eine Tat sind, so werden sie, durch längere Zeit festgehalten, bald in dieser Richtung zu wirken beginnen und sich zur dominierenden Kraft ausbilden, denn alles, was man in seiner Gedankenwelt ständig festhält, also geistig erlebt, das muss im Laufe des Lebens zur Wirklichkeit werden. Gedanken, Gewohnheiten, Handlungen, Charakter sind die enggegliederte Kette, die wir das Menschenschicksal nennen und deren erstes Glied, die Gedanken, demnach die Verursacher unseres Geschickes repräsentieren. Das große Drama „Leben“, das teils Lustspiel, teils Trauerspiel ist, vollzieht sich lediglich nach den Einwirkungen einer großen Kraft, deren Beherrschung und Leitung uns aber in die Hand gegeben ist. Diese Kraft kann mit uns oder gegen uns wirken, ganz wie wir wollen, sie kann uns zum Herrn oder Sklaven des Lebens machen, je nachdem wir sie zu bändigen imstande sind oder uns von ihr meistern lassen.

Inhalt:
I. Die große Kraft.
II. Die Werkstätte des Geistes.
III. Der Atem und die feineren Naturkräfte.
IV. Intätigkeitsetzung der höheren Naturkräfte durch den „Suggestionsatem“.

Erstveröffentlichung: 1936, Autor: Karl Brandler-Pracht
E-Book-Auflage 2014
Umfang: ca. 55 Buchseiten
Freigegeben:
Dec 12, 2014
ISBN:
9783944432465
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Suggestions-Atem - Karl Brandler-pracht

KARL BRANDLER-PRACHT

Der Suggestions-Atem

Ein Weg zur Erhaltung der körperlichen

und geistigen Vollkraft bis in das hohe Alter

Bildnis des Verfassers, aufgenommen im November 1936 im 74. Lebensjahre.

Impressum

„Der Suggestions-Atem: Ein Weg zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Vollkraft bis in das hohe Alter" von Karl Brandler-Pracht

Erstveröffentlichung: Astrologischer Verlag Wilhelm Becker 1936

Coverbild: Eugène Delacroix Study of Sky: Setting Sun

Überarbeitung: F. Schwab Verlag

Neuauflage: F. Schwab Verlag – www.fsverlag.de sagt Danke!

Copyright © 2014 by F. Schwab Verlag

E-Book Distribution: XinXii

www.xinxii.com

Inhalt

I. Die große Kraft.

II. Die Werkstätte des Geistes.

III. Der Atem und die feineren Naturkräfte.

IV. Intätigkeitsetzung der höheren Naturkräfte durch den „Suggestionsatem".

I. Die große Kraft.

Es kann wohl kein vernünftiger Mensch in Abrede stellen, dass unsere Wissenschaft über den Menschen und die komplizierten Vorgänge in seinem Organismus noch lange nicht abgeschlossen ist, obwohl es bereits keine Stelle im menschlichen Körper gibt und keinerlei Funktionen in demselben, die ihr nicht bekannt wären.

Nur das Leben selbst ist und bleibt — wahrscheinlich noch für lange Zeit — der Wissenschaft ein großes Rätsel, denn alle Theorien, die in dieser Beziehung aufgestellt und gegeben werden, können das größte Phänomen unserer Welt, das „Leben", nicht restlos erklären.

Den Bereich des Körperlichen kann man unmittelbar erfassen und man kennt die dadurch zutage tretenden Wirkungen ganz genau, der Irrtum liegt nur darin, dass man diese Wirkungen allein als Eigenschaft der Materie annimmt. Das Werkzeug wird dadurch gleichzeitig zum Meister erhoben. Man hilft sich damit sehr leicht über das „Wichtigste" im Menschenleben, über die erste Ursache aller körperlichen Erscheinungen hinweg. Aber der denkende Mensch muss unbedingt mit dieser Erklärung in einen scharfen Widerspruch geraten. Allen körperlichen Zuständen, seien sie nun Gesundheit oder Krankheit, liegt zweifelsohne eine feststellbare äußere Veranlassung zugrunde, aber auch unbedingt eine wahre innere Ursache. Und die verhängnisvolle Verwechslung dieser beiden Begriffe bzw. das ausschließliche Betonen der äußeren Veranlassung und die vollständige Negation einer inneren Ursache haben die Verkürzung der Lebensdauer des Menschen und die Zunahme seiner Krankheiten zur Folge.

Die moderne Forschung hat ergeben, dass alle Organismen, ohne Ausnahme, aus Zellen zusammengesetzt sind oder selbst eine Zelle vorstellen. Das einzig Lebende im körperlichen Organismus ist also die Zelle. Und in jeder Zelle finden sich bereits die bekannten Lebenserscheinungen, wie Stoffwechsel, Formbildung, Energiebetrieb, und wir haben die Zelle als den einfachsten lebenden Baustein des Organismus anzusehen. Nach „Virchow" gleicht der Organismus der höheren Lebewesen, mithin auch der des Menschen, einem wohlorganisierten Zellenstaat, in welchem die Zellen der verschiedenen Organe wie die Glieder eines menschlichen Staates zusammenwirken.

Die körperlichen Lebenserscheinungen werden also von der Physiologie auf physikalisch-chemische, oder besser gesagt, auf mechanische Ursachen zurückgeführt, die Anschauung vom „Leben löst sich daher als die „Physik und Chemie der Organismen auf.

Nun gibt es aber auch psychische Lebenserscheinungen, und die Wissenschaft hat gezeigt, dass dieselben mit ganz bestimmten materiellen Vorgängen untrennbar verbunden sind. Eine gewisse Beseelung der Lebewesen muss also angenommen werden, die bis zu einem gewissen Grad von der Wissenschaft ja zugestanden wird. Aber diese Zell- oder Atomseele darf nicht verwechselt werden mit einer das ganze Körperleben organisierenden Individualseele, welche von den Religionen und verschiedenen philosophischen Systemen angenommen wird. Nach der wissenschaftlichen Auffassung aber ist das Leben lediglich nur eine Funktion der Materie.

Es ist nicht Sache dieses Buches, dieser Ansicht zu widerstreiten und die Anhänger dieser Anschauung auf den großen Widerspruch aufmerksam zu machen, der darin liegt, dass man den Leib und mit ihm das Organ der Erkenntnis, das Gehirn, durch blinde Kräfte entstanden sein lässt, die Funktionen dieses Organs aber, z. B. das „Denken", als das größte Naturphänomen bewundert.

Von jeher haben alle tieferen Denker an der Annahme einer organisierenden, individuellen, den körperlichen Tod überdauernden Seele festgehalten, die als Trägerin der Lebenskraft anzusprechen ist. Die materialistische Aufklärungsepoche hatte aber Seele und Lebenskraft in die wissenschaftliche Rumpelkammer verwiesen. Bald aber werden sie wieder durch die nunmehr andere Wege einschlagende Wissenschaft ihre Auferstehung feiern können, denn die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen müssen schließlich in den exakten Beweis einer, keineswegs immateriellen, wohl aber feinstofflichen Seele münden.

Die nachfolgenden Ausführungen lassen sich jedoch in jede Weltanschauung, in jede Auffassung vom „Leben" einfügen, denn der Wille zu einem langen und gesunden Leben ist in jedem Individuum mächtig, und die Wege, dieses Ziel zu erreichen, können von jedermann beschritten werden. Ein gesunder, bis ins hohe Alter kräftiger und leistungsfähiger Mensch nützt seiner Familie und dem Staate jedenfalls mehr, als wenn er mit 50 oder 60 Lebensjahren in einem schwachen und hilflosen Zustand von seinen Angehörigen oder der

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