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Arthrose: Effektive Selbstbehandlung mit der SKG-Bewegungstherapie

Arthrose: Effektive Selbstbehandlung mit der SKG-Bewegungstherapie

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Arthrose: Effektive Selbstbehandlung mit der SKG-Bewegungstherapie

Länge:
91 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Okt. 2015
ISBN:
9783739278360
Format:
Buch

Beschreibung

Dieser Ratgeber bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Gelenke effektiv selbst zu behandeln, das heißt, Ihre Gelenkknorpel wieder aufzubauen, oder gesund zu erhalten.
Gelenkschäden sind vorwiegend ein Transportproblem bei der Ver- und Entsorgung der Gelenkknorpel. Die Knorpelzellen sind im Gegensatz zu allen anderen Zellen, nicht am Blutkreislauf angeschlossen. Sie werden daher nicht automatisch versorgt. Die Versorgung der Knorpelzellen erfolgt über die Synovia (Gelenkschmiere). Die Synovia wird in der Gelenkinnenhaut produziert und muss mechanisch zu den Knorpelzellen verteilt werden. Und das geschieht allein durch die Bewegung der Gelenke.
Bei einer Unterversorgung, das heißt bei mangelnden Gelenkbewegungen, wird der Knorpel spröde und kann sich sogar ganz auflösen. Auch die besten Arthrosemittel können dieses Problem nicht lösen und bleiben unwirksam. Bei ausreichender Versorgung regeneriert sich der Knorpel ständig, unabhängig vom Alter.
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Okt. 2015
ISBN:
9783739278360
Format:
Buch

Über den Autor

Manfred Breddermann ist Jahrgang 1935. Nach Abschluss seiner Hochschulausbildung als Diplom-Ingenieur arbeitete er zunächst in der Bauindustrie, gründete später ein eigenes Ingenieurbüro. Danach war er über 30 Jahre als Heilpraktiker in eigener Praxis tätig.


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Arthrose - Manfred Breddermann

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Arthrose oder Knorpelschaden

Viele „Arthrose" Patienten, vermutlich die Mehrzahl, haben keine Arthrose, sondern einen Gelenkknorpelschaden. Diese Abgrenzung von Knorpelschaden und Arthrose ist deshalb so wichtig, weil ein Knorpelschaden bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung noch heilungsfähig ist. Demgegenüber ist bei einer Arthrose eine Heilung ausgeschlossen und auch eine wirksame Behandlung nur bedingt möglich.

Die Bezeichnung „Arthrose ist hergeleitet aus der medizinischem Bezeichnung: „Arthro-sis deformans, frei übersetzt: „deformiertes Gelenk". Als Abgrenzung zur Arthritis, den entzündlichen Gelenkerkrankungen, wird heute der Gesamtbereich der nicht entzündlichen Gelenkerkrankungen mit Arthrose bezeichnet. Für den behandelnden Arzt ist die weitere Unterscheidung von Arthrose und Knorpelschaden weniger relevant, da ihm auch für Knorpelschäden keine besonderen, krankenkassenfähigen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Durch diese Pauschalierung wird eine Versorgungslücke überdeckt, die nicht nur erhebliche Folgekosten verursacht, sondern vor allem für den betroffenen Patienten fatale Folgen haben kann. Da er seinem Arzt vertrauen muss, wird er sich damit abfinden, dass eine weitere Behandlung nicht möglich ist. Er wird der Empfehlung folgen, sich rechtzeitig auf eine Gelenkoperation einzurichten und vorsorglich seine Gelenke schonen und damit einer schnelleren Entwicklung zur Arthrose noch Vorschub leisten.

Wie wenig verantwortungsvoll mit der Feststellung einer „Arthrose" umgegangen wird, zeigt das folgende Beispiel: Eine verzweifelte Mutter brachte ihren 16 jährigen Sohn in meine Praxis. Der Arzt hatte bei ihm eine Kniearthrose festgestellt, ein absolutes Sportverbot erteilt und für das Knie eine Dauerbandage verordnet. Nun war dieser junge Mann aber sehr sportbegeistert und sportlich begabt, mit der Aussicht bald Profi- Basketballspieler zu werden. Jetzt sollte das alles zu Ende sein.

In der mitgebrachten Kernspin-Tomographie war zwar eine geringfügige Knorpelabnutzung zu erkennen, auch traten nach einem harten Training Kniebeschwerden auf. Diesen Zustand aber als eine unheilbare Arthrose zu bewerten und eine weitere Behandlung auszuschließen, war nicht nur falsch, sondern auch unverantwortlich. Nach einem längerfristigen Übungsprogramm war der junge Sportler wieder beschwerdefrei. Ich fand seinen Namen später in einem Bericht über eine Bundesligamannschaft.

Wenn bei Ihnen eine Arthrose festgestellt wurde, sollten Sie zunächst überprüfen, ob Sie tatsächlich bereits eine Arthrose haben, oder bisher erst eine Vorstufe, wie zum Beispiel einen Knorpelschaden. Fragen Sie Ihren Arzt was er bei seiner Untersuchung festgestellt hat. Ob neben einer Gelenkspaltverengung und einem Knorpelabrieb noch weitere Schäden erkennbar waren. Sie können auch selbst überprüfen, ob Verformungen, wie Gelenkverdrehung, Beinverkürzung und ähnliches vorhanden sind und wie und wann Ihre Schmerzen auftreten.

Wenn Sie bisher nur Anlaufschmerzen haben, oder die Schmerzen erst nach längeren Wegstrecken auftreten, dann haben Sie vermutlich noch keine Arthrose. Bei Arthrose schmerzt jede Belastung des betroffenen Beines. Die Schmerzen beschränken sich dann nicht nur auf das Gelenk, sondern erfassen auch die gelenknahen Muskeln. Ausdrücklich sei aber darauf hingewiesen, dass vor einer Selbsteinschätzung eine ärztliche Diagnose notwendig ist, um andere Erkrankungen als Schmerzursache auszuschließen. Die Entwicklungsformen von den ersten Gelenkbeschwerden über Knorpelschäden bis zur manifestierten Arthrose verlaufen fließend, sodass eine genaue Abgrenzung nicht immer möglich

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