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Vom Papst, der Buddhist wurde: Eine Groteske
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eBook85 Seiten56 Minuten

Vom Papst, der Buddhist wurde: Eine Groteske

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Über dieses E-Book

Drei bekanne Schriftsteller fahren nach Medjugorje, um für ein Magazin einen Bericht über die Marienerscheinungen aus persönlicher Sicht zu schreiben. In Medjugorje treffen sie völlig unerwartet auf den Expapst und den Dalai Lama, welche in einer Pizzeria über Gott und die Welt plaudern.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum11. Nov. 2015
ISBN9783739259123
Vom Papst, der Buddhist wurde: Eine Groteske
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Autor

Hannes Hofinger

Hannes Hofinger lebt in St. Johann in Tirol. Er ist Buchhändler, Verleger, Bibliothekar und Pressefotograf. Und vor allem Literaturliebhaber.

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    Buchvorschau

    Vom Papst, der Buddhist wurde - Hannes Hofinger

    Unsinn verantwortlich:

    Hannes Hofinger

    WWW.HANNES-HOFINGER.AT

    A-6380 St. Johann in Tirol

    Geld-zurück-Garantie leider schon abgelaufen

    Inhaltsverzeichnis

    Eins

    Zwei

    Drei

    Vier

    Fünf

    Sechs

    EINS

    Hitradio Ö3. Es ist 6 Uhr, wir bringen Nachrichten:

    „Niederösterreich: Heute, um 4:30h kam ein Bus auf schneeglatter Fahrbahn in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stürzte, sich mehrfach überschlagend in den Straßengraben. Den Helfern der örtlichen Feuerwehr und Rettung bot sich ein Bild des Grauens. Der Bus war so zerstört, dass einige Passagiere mit der Bergeschere aus dem Wrack geschnitten werden mussten, wobei für 6 Insassen jede Hilfe zu spät kam, weitere 12 Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Der Reisebus war auf der Heimreise von einer Pilgerfahrt nach Medjugorje".

    „Hitradio Ö3. Es ist 8 Uhr, wir bringen Nachrichten:

    Zu dem schrecklichen Unfall in Niederösterreich, bei welchem zumindest 6 Tote zu beklagen sind, zahlreiche Verletzte schweben noch in Lebensgefahr, gibt es neue Fakten. Unser Reporter, Heinrich Sauser berichtet live vom Ort des Geschehens: „Hallo Heinrich, wie sieht die aktuelle Situation aus? Wie ist die Lage am Unfallort?

    „Hallo Andi. Ich habe hier eine Frau Emmi bei mir, welche das Unglück mit zahlreichen Schrammen, aber ansonsten unverletzt überstanden hat. Erzählen sie uns, wie sie das Unglück erlebt haben".

    „Ja, da hat es einen gewaltigen Tschepperer gemacht und dann sind alle durch die Gegend geflogen, ich war angeschnallt und konnte mich außerdem an der Lehne festhalten, ich muss schon sagen, wir alle hatten tausend Schutzengel mit an Bord, das Ganze hätte viel schlimmer ausgehen können, nicht auszudenken, wenn der Bus weiter nach unten gestürzt und nicht an den Bäumen hängen geblieben wäre. Ich danke Gott, unsere Pilgerreise war nicht umsonst."

    „Ja, Andi, so weit ein erster Bericht von der Unglücksstelle. Ich gebe zurück ins Studio".

    „Danke Heinrich. Wir hören uns wieder zu den nächsten Nachrichten. Inzwischen Alles Gute von hier aus".

    Im Studio von Ö3:

    „Sag mal, Andi, spinnt die Dame komplett?"

    „Wieso?"

    „Na hör mal. Da sind zumindest 6 Mitreisende tot, fast alle anderen sind verletzt und die Urschel faselt von Schutzengel?"

    „Ja, das ist ein theologisches Phänomen. Ich war vor kurzem in Altötting in der Gnadenkapelle und da hängt eine Wand voll mit Votivtafeln. Da siehst du beispielsweise ein Bild von einem Bauernhaus, das völlig von Flammen vernichtet ist, dazwischen ein Baum, der nicht brennt und an diesem Baum ist ein Marterl der Hl. Maria angebracht. Darunter steht so ungefähr „danke, liebe Mutter Gottes, dass du diesen Gnadenbaum gerettet hast". Da steht nicht etwa: Verdammte Schutzengel, habt ihr wieder mal alles verpennt? Habt ihr nicht mitgekriegt, dass es brennt? Nein, da steht: Danke für die Rettung…

    Oder ein anderes Beispiel: In der Kirche von Weitau ist auch so eine Votivtafel. Da brennt die Kirche, aber darunter steht „Gott errettete das Gnadenbild vor den Flammen. Schräg. Oder?

    „Mehr als schräg"

    Medjugorje:

    Pater Pius begrüßt die Pilger, welche völlig geschafft aus dem Bus kriechen, ein Bus aus Österreich, der nach gefühlten hundert Stunden Busfahrt sein Ziel Medjugorje erreicht hat.

    „Herzlich willkommen, liebe Pilger. Ich bin Pater Pius, nein nicht Padre Pio, ich lebe ja noch, ha ha ha, und selig bin ich auch noch nicht, aber auf dem besten Weg dahin, ha ha ha, freut mich, dass ihr gut angekommen seid, wir werden gleich in der heiligen Messe der heiligen Mutter von Mejugorje ein Dankgebet sprechen, ich habe vom Unglück gehört, das eurer letzten Pilgergruppe auf der Heimfahrt widerfahren ist.

    Mir wurde mitgeteilt, dass unter euch jemand ist, der bei dieser verhängnisvollen Reise dabei war. Stimmt das?"

    „Ja. Ich war dabei. Ich bin Christine und wollte diese Reise noch einmal mitmachen, um der Gottesmutter zu danken, dass ich das Fiasko unverletzt überstanden habe."

    Nach der Messe blieb Christine noch eine Weile auf dem Platz, an welchem angeblich laufend die Muttergottes erschienen ist und auch weiterhin erscheint. Christine glaubte, an diesem Ort eine Kraft zu spüren, eine Energie, die ihr neu war. Als am nächsten Tag der Bus zur Rückreise vorfuhr blieb Christine in ihrem Hotelzimmer. Sie hatte sich entschlossen, bis auf weiteres in Medjugorje zu bleiben und Pater Pius bei der Pilgerorganisation zu helfen.

    Während der nächsten Tage und Wochen organisiert sie für Pilgergruppen Hotelzimmer, Messetermine, Beichtgelegenheiten und dergleichen.

    Eines Tages fragt sie Pius: „Wie schaut eigentlich die Erfolgsquote aus?"

    „Erfolgsquote?"

    „Ja, allein im August haben 330.000 Gläubige hier in Medjugorje die heilige Kommunion empfangen. Ich habe keine Ahnung, wie viele Pilger pro Jahr zu uns kommen in der Hoffnung auf Heilung, es sind sicher weit über eine Million Menschen. Ich bin jetzt knapp zwei Monate hier, aber von einer Heilung habe ich noch nie etwas gehört. Warum?"

    „Weißt du. Die

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