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Ganzheitliche Zahnmedizin: Deine Zähne, Dein Körper, die Zusammenhänge

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Ganzheitliche Zahnmedizin: Deine Zähne, Dein Körper, die Zusammenhänge

Länge:
233 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Nov. 2015
ISBN:
9783739263052
Format:
Buch

Beschreibung

Der Mund des Menschen ist einzigartig. Wir haben einzigartige Zähne und wir haben ein einzigartiges Kiefergelenk.
Krankheiten im Mund können viele Bereiche im ganzen Körper beeinträchtigen. Eine falsche Zahnstellung kann verhindern, dass richtig zusammengebissen werden kann. Hierdurch können Probleme mit dem Magen und dem Darm entstehen. Es kann auch zu einer falschen Atmung kommen, wie es z. B. die Mundatmung ist. Mundatmung verursacht Halsentzündungen und Haltungsstörungen. Ein toter beherdeter Zahn kann das Immunsystem schädigen. Krankes Zahnfleisch wird als Ursache für Herz- und Kreislauferkrankungen diskutiert. Zahnfehlstellungen können die Haltung und die Entwicklung des Skeletts behindern.
Und, und, und – die Liste der Zusammenhänge ist lang und kompliziert. Genau diese vielen Zusammenhänge spielen in der ganzheitlichen Zahnmedizin die entscheidende Rolle. Einen Überblick über das Wo, Wie und Warum zu geben, ist die Idee dieses Buches.
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Nov. 2015
ISBN:
9783739263052
Format:
Buch

Über den Autor

Dr. Stefanie Morlok, nach Studium der Humanmedizin und Zahnmedizin in Ferrara, Berlin, Regensburg und München, ist seit 1994 in eigener Praxis in München und Utting am Ammersee zahnärztlich tätig. Ein eigener Autounfall vor 25 Jahren und die daraus resultierenden starken CMD-Beschwerden veranlassten sie, sich mit CMD (craniomandibulären Dysfunktionen) und deren tieferen Zusammenhängen auseinander zu setzen. Nach vielen Fortbildungen aus Zahnmedizin, Osteopathie, Psychosomatik und Metabolismus, setzte sie ein sehr spezifisches Diagnose- und Behandlungskonzept zusammen. Sie versucht Zahnmedizin, Medizin und Kieferorthopädie selbst oder interdisziplinär in die CMD-Therapie einfließen zu lassen. Die strukturellen Aspekte der Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Körpertherapie bilden hierbei die erste Säule. Die zweite Säule setzt sich aus den psychosomatischen, stressreduzierenden und entspannenden Therapien zusammen. Mindestens genauso wichtig wie die ersten beiden Säulen ist auch die dritte Säule, die die Zusammenhänge des Stoffwechsels beleuchtet. Aus diesem Grund hat sich Dr. Morlok seit vielen Jahren intensiv mit den Zusammenhängen von endokrinologischen Störungen mit craniomandibulären Dysfunktionen beschäftigt. In diesem Buch schildert sie die Grundlagen und wissenschaftliche Erkenntnisse.


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Buchvorschau

Ganzheitliche Zahnmedizin - Stefanie Morlok

INHALT

Vorwort

1 Die Zahnmedizin – eine kurze Einführung

1.1 Von Badern, Zahnreißern und Zahnärzten – ein Blick in die Geschichte

1.2 Das Ganze ist besser als nur ein kleiner Teil: Ganzheitliche Zahnmedizin sieht den Zahn und den Mensch dazu

2 Der Zahn allein zählt nicht – Alles, was dazugehört: das craniomandibuläre System

2.1 Die Basis: Der Zahn

2.2 Der Zahn im craniomandibulären System

2.3 Die Nerven im craniomandibulären System

2.4 Die Kiefer im craniomandibulären System

2.5 Die Kiefergelenke im craniomandibulären System

2.6 Die Kaumuskeln im craniomandibulären System

2.7 Die Rolle der Kopfgelenke und der Halswirbelsäule im craniomandibulären System

2.8 Lippen, Gaumen und Zunge im craniomandibulären System

2.9 Der Schlund im craniomandibulären System

3 Die Zahnmedizinische ganzheitliche Behandlung – wieso, weshalb, warum und woher!

3.1 Klassisch wie ganzheitlich: Behandlungsbereiche in der Zahnheilkunde

3.1.1 Erhaltende Zahnmedizin bei Karies und Zahnnerventzündungen

3.1.1.1 Ästhetische Füllungen

3.1.1.2 Keramikinlays

3.1.1.3 Kronen

3.1.1.4 Verblendschalen (Laminates, Veneers)

3.1.2 Paradontitis – Parodontologie

3.1.3 Wenn es nicht zu vermeiden ist – Zahnverlust, Knochenverlust und die Prothetik

3.1.3.1 Zahnprothesen

3.1.3.2 Brücken

3.1.3.3 Metallfreier Zahnersatz

3.1.3.4 Implantate – oder die Kunst alles wieder ganz zu machen.

3.1.4 Zahnoperationen – die Zahnchirugie

3.1.4.1 Weisheitszahnentfernung

3.1.4.2 Wurzelspitzenresektion

3.1.4.3 Zahnherd- oder Knochenherdsanierung

3.1.4.4 Parodontaloperation

3.1.4.5 Knochenaufbau

3.2 Zahnfehlstellungen

3.2.1 Rückbiss

3.2.2 Vorbiss

3.2.3 Offener Biss

3.2.4 Zu tiefer Biss

3.2.5 Kreuzbiss

3.2.6 Kopfbiss

3.2.7 Nonokklusion – kein Biss

3.2.8 Engstand der Zähne

3.2.9 Schmale Kiefer

3.2.10 Kombination der Fehlstellungen

3.3 Folgen von Zahnfehlstellung:

3.4 Kieferorthopädie

3.4.1 Ganzheitliche Kieferorthopädie

3.4.2 Mundatmung

3.4.3 Herausnehmbare und festsitzende Kieferorthopädie

3.4.3.1 Kieferorthopädische Platten

3.4.3.2 Bionator

3.4.3.3 Funktionsregler nach Fränkel

3.4.3.4 Funktionskieferorthopädie

3.4.3.5 Multibandbehandlung

3.4.3.6 Lingualtechnik

3.4.3.7 Gaumennahterweiterung

3.4.3.8 Miniplants

3.4.3.9 Schienenkieferorthopädie

3.4.4 Wann sollte die Kieferorthopädie durchgeführt werden?

3.5 Zahnfraktur, Zahnabrieb, Zahnfehlentwicklung

3.6 CMD – craniomandibuläre Dysfunktionen

3.6.1 Was ist CMD?

3.6.2 Kiefergelenke und Zähne

3.6.3 Kopf- und Körperhaltung

3.6.4 Was ist die optimale Körperhaltung?

3.6.5 Symptome der CMD

3.6.6 Entstehung der CMD

3.6.6.1 Die Struktur eines Menschen oder funktionelle Störungen

3.6.6.2 Was haben craniomandibuläre Dysfunktionen mit Stoffwechsel zu tun?

3.6.6.3 Sich im Leben durchbeißen müssen, hartnäckig bleiben und was die CMD sonst noch mit der Psyche zu tun haben kann.

3.6.6.4 Das Energiefeld eines Menschen – nicht nur Biochemie wirkt, sondern auch Physik

3.6.7 Was kann ich tun, wenn ich CMD habe?

3.6.7.1 Funktionsanalyse

3.6.7.2 Aufbissschienen

3.6.7.2.1 Neuromuskuläre myozentrische Aufbissschienen

3.6.7.2.2 Bisshebungsschienen

3.6.8 CMD-Schmerztherapie

3.6.9 Haltung und CMD

3.7 Schnarchertherapie ohne Maske und Operation mit zahnärztlichen Schnarcherschienen

3.7.1 Wie kann man feststellen, ob man für die Gesundheit gefährlich schnarcht?

3.8 Kinderbehandlung

3.9 Das Tüpfelchen auf dem „i" – Das Besondere an der ganzheitlichen Zahnheilkunde

3.9.1 Ganzheitliche Behandlung von Zähnen und Zahnfleisch

3.9.1.1 Die Individualprophylaxe – individuelle Risikoerkennung

3.9.1.2 Professionelle Zahnreinigung (PZR) und Nachsorge (Recall)

3.9.2 Zahnmaterial oder Medikamente ohne Medikamentenprüfung

3.9.3 Elektroakupunktur nach Voll - EAV

3.9.4 Lymphozytentransformationstest LTT

3.9.5 Mundstrom, oder wie aus dem Mund eine Batterie wurde.

3.9.6 Warum ein Zahnherd krank machen kann

3.9.7 Stoffwechsel

3.9.7.1 Ernährung

3.9.7.2 Nahrungsergänzung

3.9.7.3 Entgiftung Detox

3.9.7.4 Verdauung

3.9.7.5 Biohormone

3.9.8 Starke Nerven

3.9.8.1 Cranio-Sacral-Therapie

3.9.8.2 Biofeedback

3.9.8.3 Bachblütentherapie

3.9.8.4 Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

3.9.8.5 Transkutane Nervenstimulation (TENS)

3.9.8.6 Biostimulation nach Nazarov

3.9.8.7 Entspannungsübungen

3.9.9 Gute Schwingung

3.9.9.1 Homöopathie

3.9.9.2 Isopathie

3.9.9.3 Bioresonanztherapie

3.9.9.4 Akupunktur

3.9.9.5 Magnetfeldtherapie

3.9.10 Haltung

3.9.10.1 Haltung Funktionsanalyse

3.9.10.2 Haltungstraining

3.9.10.3 Füße

Schluss

Bildquellennachweis

Über die Autorin

VORWORT

Schon als kleines Mädchen interessierte ich mich für medizinische Zusammenhänge. Aus einer Medizinerfamilie stammend, beschäftigte ich mich bereits im Alter von sechs Jahren mit den alten Medizinbüchern und dem medizinischen Wörterbuch meines Großvaters. Der Körper und seine Zusammenhänge übten von Anfang an eine große Faszination auf mich aus. Besonders interessierte mich ein altes Buch meines Großvaters, das sich mit der Medizin der Mundhöhle und den Auswirkungen auf den ganzen Körper beschäftigte.

Bald stand für mich fest – ich wollte Zahnärztin werden. Dieses Fach versprach, sehr umfassend und interessant zu sein. Meiner Familie missfiel die Idee, da sie der Ansicht war, ich sollte doch lieber die „richtige Medizin" studieren. Ich aber hatte von Anfang an das Gefühl, dass im Mund besonders viel Medizin liegt. In den nun beinahe 40 Jahren, die ich mich mit dem Mund beschäftige, hat sich dieses Gefühl immer wieder bestätigt. Der Mund und seine umliegende Anatomie beinhaltet ein Drittel aller Körpernerven – sollte dies der Grund sein, weshalb er eine so unglaublich große Wirkung auf den Rest des Körpers zu haben scheint?

Vier Buchstaben und unheimlich viel dahinter: der Mund

Wir sprechen, küssen, lachen, essen, trinken, schlucken und lieben mit dem Mund. Wir schmecken mit dem Mund, wir drücken unsere Gefühle über ihn aus. Ganz schön viele Funktionen für ein solch kleines Körpergebiet. Was viele nicht wissen ist, dass der Mund und sein Umfeld noch viel mehr Aufgaben wahrnehmen. So ist eine gute Mundfunktion für die richtige Kopfhaltung verantwortlich und entscheidet über gute Atmung. Der Mund des Menschen ist einzigartig. Kein anderes Säugetier hat einen ähnlichen Mund. Wir haben einzigartige Zähne und wir haben ein einzigartiges Kiefergelenk. Der menschliche Mund ist ein Tribut an die Zweibeinigkeit. Denn ohne sie wäre er nicht der menschliche Mund.

Der Mund ist wichtig in der Entwicklung des Menschen. Ein Säugling kommt ohne Zähne und ohne erheblichen Mundinnenraum zur Welt. Durch das Saugen an der Brust seiner Mutter wird eine Kraft gebildet, die das Wachstum im Mund unterstützt. Die Muskeln der Lippen, der Zunge und der Wangen werden gestärkt, durch das Schlucken (im Vakuum) kommt es zur Entwicklung des Zahnwachstums und des Mundinnenraums. Krankheiten im Mund können viele Bereiche im ganzen Körper beeinträchtigen.

Eine falsche Zahnstellung kann verhindern, dass richtig zusammengebissen werden kann. Hierdurch können Probleme mit dem Magen und dem Darm entstehen. Es kann auch zu einer falschen Atmung kommen, wie es z. B. die Mundatmung ist. Mundatmung verursacht Halsentzündungen und Haltungsstörungen.

Ein toter beherdeter Zahn kann das Immunsystem schädigen. Krankes Zahnfleisch wird als Ursache für Herz- und Kreislauferkrankungen diskutiert. Zahnfehlstellungen können die Haltung und die Entwicklung des Skeletts behindern. Und, und, und – die Liste der Zusammenhänge ist lang und kompliziert. Genau diese vielen Zusammenhänge spielen in der ganzheitlichen Zahnmedizin die entscheidende Rolle. Einen Überblick über das Wo, Wie und Warum zu geben, ist die Idee dieses Buches.

Dr. Stefanie Morlok im Sommer 2015

Für Heiko,

der mich bei der Realisierung dieses Buches immer unterstützt hat.

Ursache und Wirkung: Die wenigsten Menschen verstehen sich darauf, Ursachen zu beeinflussen. Die meisten vergeuden ihre Zeit mit dem aussichtslosen Versuch, Wirkungen zu verändern.

(Peter Hohl, dt. Journalist)

1 DIE ZAHNMEDIZIN – EINE KURZE EINFÜHRUNG

Abb. 1: Ganzheitliche Zahnmedizin sieht den Zahn und den Mensch dazu

1.1 Von Badern, Zahnreißern und Zahnärzten – ein Blick in die Geschichte

Abb. 2: Der Zahnbrecher im Mittelalter

In früheren Zeiten war die Behandlung der Zähne nicht im ärztlichen Wirkbereich. Die Bader und das fahrende Volk verstanden sich häufig auf die Behandlung der schmerzenden Zähne. Sie wurden im Mittelalter Zahnbrecher oder Zahnreißer genannt. Erst im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde durch Friedrich Wilhelm den Ersten, König von Preußen, in seiner Medizinalreform von 1725 verfügt, dass es in der deutschen Amtssprache Zahn-Artzt

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