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Ein MORDs-Team - Band 10: Ein Rennen gegen die Zeit (All-Age Krimi)

Ein MORDs-Team - Band 10: Ein Rennen gegen die Zeit (All-Age Krimi)

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Ein MORDs-Team - Band 10: Ein Rennen gegen die Zeit (All-Age Krimi)

Länge:
153 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 19, 2015
ISBN:
9783958341524
Format:
Buch

Beschreibung

Nach dem schockierenden Tod von Marek setzen Mason, Olivia, Randy und Danielle alles daran, den Mörder endlich zu enttarnen. Gemeinsam mit Sonja folgen sie gleich mehreren Spuren. Doch auch der Graf und der Mörder werden aktiv. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, an dessen Ende nur einer gewinnen kann.
Unterdessen müssen Jamie und Harrison erkennen, dass die Schatten der Vergangenheit zu neuem Leben erwacht sind und alles zu zerstören drohen. Sie wollen eingreifen. Doch dafür benötigen sie die Hilfe einer alten Freundin.

Dies ist der zehnte Roman der Reihe "Ein MORDs-Team".
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 19, 2015
ISBN:
9783958341524
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ein MORDs-Team - Band 10 - Andreas Suchanek

Table of Contents

»Ein Rennen gegen die Zeit«

Was bisher geschah

Prolog, 1984

Barrington Cove, Gegenwart,

In den Katakomben unter Barrington Cove,

Im alten Leuchtturm

Eine Entzugsklinik weit entfernt

Barrington Cove,

Die Praxis von Doktor Silverman,

Eine Entzugsklinik weit entfernt,

Barrington Cove,

Pinehearst College,

Vor dem Haus der Familie King,

Eine Entzugsklinik weit entfernt,

Barrington Cove, im geheimen Raum,

Kurz zuvor eine Entzugsklinik weit entfernt

Barrington Cove, im BUCHstaben Laden,

In der Entzugsklinik,

Barrington Cove,

Kurz zuvor

In der Villa der Familie Holt

In den Favelas

In der Nähe des Collister-Hauses

Im Haus von Barbara Gladstone, kurz zuvor

Epilog I – Ich erzähle dir eine Geschichte

Epilog II – 1984

Vorschau

Nachwort

Impressum

Ein MORDs-Team

Band 10

»Ein Rennen gegen die Zeit«

von Andreas Suchanek

Was bisher geschah

1984: Die fünf Jugendlichen Harrison, Marietta, Jamie, Shannon und Billy brechen in ihre Highschool ein, um die Prüfungsfragen eines landesweiten Tests zu stehlen, der am nächsten Tag stattfinden soll. Der Einbruch gerät zur Katastrophe. Harrison, der in der Aula Wache hält, beobachtet einen Unbekannten, der mit einem Super-8-Film das Gebäude verlässt. Gleichzeitig werden Shannon und Jamie, die sich von der Gruppe getrennt haben, in einem Putzraum eingeschlossen. Während Jamie dort einen klaustrophobischen Anfall erleidet, kann Shannon durch das Lüftungsrohr fliehen und die Tür wieder öffnen.

Als Billy das Vorzimmer des Direktorats verlässt, weil er etwas zu hören glaubt, bleibt Marietta alleine zurück. Da tritt ein Unbekannter aus dem Schatten. Er schlägt den Jungen bewusstlos und tötet Marietta King. Ein Mord, der in die Geschichte des kleinen Städtchens Barrington Cove eingeht und nie aufgeklärt werden kann.

Gegenwart: Mason, Olivia, Randy und Danielle finden im Verlauf eines gefährlichen Abenteuers unter dem Haus des verstorbenen Schriftstellers Billy Tarnowski einen geheimen Raum. In ihm sammelte er Unterlagen zum Fall der 1984 ermordeten Schülerin Marietta King, in den auch der Vater von Mason (Jamie) und die Mutter von Danielle (Shannon) verwickelt waren. Gemeinsam wollen die Freunde den Mordfall aufklären.

In der Folge schlittern die Vier in ein turbulentes Abenteuer nach dem anderen. Dies gipfelt in einer Geiselnahme am Gründungstag der Stadt und einer im Sockel der Vitrine mit der Gründungsurkunde verborgenen Bombe.

Die Freunde und ihre Angehörigen geraten in lebensbedrohliche Situationen, können jedoch gerettet werden. Danielle wird von Chemikalien im Gesicht getroffen und erblindet vorübergehend, Jamie wird schwer verletzt und fällt ins Koma, die Folgen für Alice – die Tochter von Marietta King – sind noch ungewiss.

Olivia kann aufatmen, da ihr Freund Chris seine Schusswunde überlebt.

Um der Familie – und seinem alten Freund Jamie – Beistand zu leisten, kehrt Harrison nach Barrington Cove zurück. Damit sind die überlebenden 84er erstmals wieder vereint.

Doch durch die zahlreichen Fälle und Ermittlungen rund um Marietta King wird auch der Graf auf die vier Freunde aufmerksam. Er beschließt, das MORDs-Team zu trennen. Mason erhält einen Platz in der College-Basketball-Mannschaft, Randy einen Job im Computerlabor, Olivia die Chance auf ein großes Preisausschreiben, und Danielle kann mit einer berühmten Dressurreiterin arbeiten. Doch am Ende erkennen die vier, dass sie hinters Licht geführt wurden.

Beim verlassenen Zirkusrummel auf Angel Island kommt es zum Showdown, als der Mörder erneut zuschlägt. Marek, der im Jahre 1984 mit Marietta zusammen war und kurz darauf verschwand, stirbt, als er vom brennenden Riesenrad fällt. Das wahre Ziel des Mörders ist jedoch Olivia. Sie hat scheinbar ein Foto gemacht, das ihn entlarven kann. In einer halsbrecherischen Flucht entkommt sie.

Das MORDs-Team will alles daran setzen, den Unbekannten zu entlarven und den Fall Marietta King endlich aufzuklären.

Das weiß jedoch auch der Mörder.

Und so beginnt ein Rennen gegen die Zeit.

Prolog, 1984

Der Wind fegte durch die Gassen von Barrington Cove. Der Spätsommer hielt sich beharrlich, brachte jedoch zahlreiche Wärmegewitter mit. Er konnte es riechen. Spannung lag in der Luft, weit entfernt schoben sich Wolken heran. Der Mond war mittlerweile verdeckt, doch immerhin spendete der flackernde Schein der Straßenlaternen ausreichend Licht.

Harold umschloss den Griff seiner Tasche fester. Der Wind zerrte an seiner Kleidung. Die Sommerjacke flatterte. In der Ferne zuckte ein Blitz. Das Donnergrollen folgte erst Minuten darauf. Das Gewitter war noch weit entfernt.

Glücklicherweise war zu dieser späten Stunde und mit dem aufziehenden Unwetter niemand mehr unterwegs. Nur ab und an ein Hundebesitzer, der sein bazillenverseuchtes Fellknäuel ausführte; meist mit hektischen Blicken gen Himmel.

Harold war immer etwas unruhig, wenn er zu einer solchen Uhrzeit geweckt wurde. In der Regel handelte es sich dann um eine delikate Angelegenheit, die mit einem Höchstmaß an Diskretion gehandhabt werden musste.

Das Bild der Häuser ringsum veränderte sich. Wo zuvor einfache Bauten emporgeragt hatten, folgten Grünstreifen, dann Villen. Das hier war die noblere Gegend von Barrington Cove. Geradlinig steuerte er sein Ziel an.

Als er in den Hof trat, wurde die Tür aufgerissen. Eine ältere, elegant gekleidete Dame winkte ihn ungeduldig herbei. »Da sind Sie ja endlich.«

»Was ist passiert?«, fragte er nur. Höflichkeitsfloskeln waren meist überflüssig. Mochte die High Society noch so sehr auf gute Manieren und Regeln pochen – und dafür bewunderte er sie ja so sehr –, dominierte in solchen Situationen meist Pragmatismus.

»Mein Sohn. Er hat sich verletzt.«

Harold folgte ihr ins Wohnzimmer der weiträumigen, edel eingerichteten Villa. In der Tür blieb er wie vom Donner gerührt stehen.

Vor ihm am Boden lag der Sohn der Familie. Unter seinem Rücken breitete sich eine immer größer werdende Blutlache aus. Harold sah auf den ersten Blick, dass keine Hauptschlagader verletzt war, sonst wäre der Stammhalter längst tot gewesen. Doch ein länglicher, spitz zulaufender Gegenstand musste sich tief in seinen Rücken gebohrt haben.

»Doktor«, rief der Herr des Hauses nun, der neben seinem Sohn kniete. »Doktor Silverman!«

Harold zuckte zusammen. Er nickte kurz, besann sich dann auf seinen Job und begann mit der Arbeit. Es war eine ziemliche Sauerei. Eine verdammt blutige Sauerei. Doch kurz vor dem Morgengrauen konnte er sich zurücklehnen und beiden Elternteilen verkünden, dass er ihrem Sohn das Leben gerettet hatte.

Er war stolz.

Und die Eltern bedankten sich überschwänglich – mit Worten, Geld und zukünftiger Unterstützung seiner Praxis.

Erst am folgenden Mittag sah er die Nachrichten. In der Nacht war es zu einem grauenvollen Mord in der Highschool gekommen. Die ganze Stadt war außer sich. Doch er stellte keine Verbindung zu seinem Patienten her. Warum sollte er auch?

Ohne es zu ahnen, hatte Doktor Harold Silverman das Leben des Mörders von Marietta King gerettet.

Dreißig Jahre später sollte er diese Tat bitter bereuen.

Barrington Cove, Gegenwart,

Ein Donnerstagmittag

Jamie Collister lehnte sich aufstöhnend in seinen Sitz zurück. Das Auto war über ein Schlagloch gefahren. Martha warf ihm einen entschuldigenden Blick zu, obwohl sie natürlich nichts für den Zustand der Straßen konnte. Er lächelte ihr beruhigend zu.

Es war ein surreales Gefühl. Seit er aus dem Koma erwacht war, versuchte er, die Realität um sich herum zu greifen. Doch irgendwie fühlte sich alles seltsam unwirklich an. Die Explosion in den Katakomben hatte sein Bewusstsein ausgelöscht. Als er vor zwei Wochen im Barrington Cove Hospital aufgewacht war, hatten die Neuigkeiten ihn mit voller Wucht erwischt.

Harrison und Martha hatten ihm schonend beigebracht, was geschehen war. Die Highschool – ein Trümmerfeld. Lucian und Sachsen –tot, Letzteres hatte er bereits vermutet. Lady van Straten – in Wahrheit Merilyn van Straten, die vor vielen Jahren mit ihrer Schwester die Plätze getauscht hatte.

Nachdem er endlich mit Harrison alleine im Zimmer gewesen war, hatte dieser ihm außerdem berichtet, dass der Graf Mason, Olivia, Randy und Danielle ins Visier genommen hatte – bisher allerdings mit fairen Mitteln kämpfte. Über einen Trojaner, den Jamie kurz vor dem Gründungstag auf Masons Smartphone eingeschleust hatte, hatte Harrison erfahren, dass die vier Freunde sich in Billys altem Haus eingenistet hatten, das Jamie nach dem Tod des Freundes geerbt hatte.

Und sie ermittelten im Fall Marietta.

Jamie seufzte.

»Alles in Ordnung?«, fragte Martha.

»Klar. Ich habe euch nur vermisst.« Er hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.

Prompt kamen Würgegeräusche von der Rückbank. Jamie verdrehte die Augen. »Willst du uns etwas mitteilen, mein Sohn?«

Mason grinste. »Nope. Die Übelkeit kam ganz plötzlich.«

Er schüttelte den Kopf. Als Mason zum ersten Mal ins Krankenhaus gekommen war, war er ein Häufchen Elend gewesen. Dass sein Gesicht schrammenübersät war und einen deftigen Bluterguss aufwies, trug nicht dazu bei, Jamies Laune zu bessern. Mittlerweile hatte er allerdings realisiert, dass er seinen Sohn nicht von den Ermittlungen abhalten konnte. Mason besaß einen eigenen starken Willen. Was ihn jedoch beunruhigte, war die Gefahr, in die er sich permanent willentlich zu stürzen schien. Als lege er es

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