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Unheimlich schön

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141 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

Eine 10. Klasse ist verschwunden. Während sich die Lehrerin Anna Herzberg Ereignisse des letzten Schuljahres in Erinnerung ruft, erstehen vor ihr Bilder des Schulbetriebs, in dem es reichlich Anlass zu Protest gibt. Bald ahnt sie, wie auch ihr Kollege David Broch, dessen Sohn zu den verschwundenen Schülern gehört, dass die Sechzehnjährigen nicht nur für einen Tag wegbleiben werden. Alle haben zu Hause Zettelchen hinterlassen, auf Kopfkissen, im Zahnputzbecher, im Kühlschrank: „Es geht uns gut, macht euch keine Sorgen.“ Auch nach drei Tagen ist die Klasse noch nicht wieder aufgetaucht, die Polizei hat die Suche nach den Vermissten aufgenommen, ohne eine Spur von ihnen zu finden...
Dann kommt die erste von drei Botschaften der Verschwundenen an, die Feststellung, dass die Schule sich der „Kälte“ des Lebens anpasse. Die zweite Botschaft, zehn Tage nach dem Verschwinden, führt das Thema der Kälte provozierend fort. Aus beiden Botschaften zusammen lässt sich die Anklage der Jugendlichen erschließen: Die den Interessen der Wirtschaft angepasste Schule trage dazu bei, die Menschlichkeit verkümmern zu lassen. Da die zweite Botschaft aus Sardinien kommt, meint David Broch, der mit seinem Sohn im Sommer dort in den Ferien war, bei der Suche helfen zu können, und macht sich überstürzt auf die Reise. Sie wird ihn nicht zu dem verschwundenen Sohn führen, sondern zurück zu dem, was er einmal wollte.

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