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Entfaltung der Seele: Ein 90-Tage-Programm zur Befreiung vom inneren Kritiker

Entfaltung der Seele: Ein 90-Tage-Programm zur Befreiung vom inneren Kritiker

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Entfaltung der Seele: Ein 90-Tage-Programm zur Befreiung vom inneren Kritiker

Länge:
221 Seiten
4 Stunden
Freigegeben:
Dec 10, 2015
ISBN:
9783958830400
Format:
Buch

Beschreibung

In 90 Kapiteln - eins für jeden Tag - regt Rhea Powers uns an, unseren individuellen inneren Kritiker zu erkennen und seine lebensfeindlichen Strategien zu durchschauen. Die Meditationen und Übungen bauen aufeinander auf und dienen als wirksame Waffen, um den inneren Widersacher endlich schachmatt zu setzen. So öffnet sich der Weg in die Freiheit.
Freigegeben:
Dec 10, 2015
ISBN:
9783958830400
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Entfaltung der Seele - Rhea Powers

Entfaltung

der Seele

© Rhea Powers

Rhea Powers:

Entfaltung der Seele

Übersetzung: Christine Bolam

© J. Kamphausen

Mediengruppe GmbH

info@j-kamphausen.de

www.weltinnenraum.de

Lektorat: Dr. Richard Reschika

Umschlag-Gestaltung:

Shivananda Heinz Ackermann

Typografie/Satz: Wilfried Klei

Zeichnungen: Christine Bolam

Druck & Verarbeitung:

KN Digital Printforce GmbH, Stuttgart

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese

Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;

detaillierte bibliografische Daten sind im Internet

über http://dnb.d-nb.de abrufbar

ISBN Print 978-3-89901-036-7

ISBN E-Book 978-3-95883-040-0

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und

sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe

sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.

Rhea Powers

Entfaltung

der Seele

Ein 90-Tage-Programm

zur Befreiung vom

inneren Kritiker

Übersetzt von Christine Bolam

Für meinen geliebten Mann Christoph Krueger

und seine Eltern Joan Horner Krueger und Carl F. Krueger

Glaube nichts, nur weil die Weisen es behaupten.

Glaube nichts, nur weil es immer schon so war.

Glaube nichts, nur weil andere es glauben.

Prüfe und erfahre alles selbst.

Buddha

(aus dem Kalama Sutra)

Einführung

Teil 1

Wer oder was ist der innere Kritiker?

1Der innere Kritiker

2Identifiziere deinen inneren Kritiker

3Die Funktion des inneren Kritikers

4Das Über-Ich als Freund

5So wird die Seele geprägt

6Wessen Stimme kritisiert uns?

7Das Über-Ich als schützende Instanz

8Den inneren Kritiker nach außen projizieren

9Die Zeichen erkennen

Teil 2

Verteidigung gegen den inneren Kritiker

10 Verteidigung gegen den inneren Kritiker

11 Humor als Verteidigungsstrategie

12 Unsinn als Verteidigungsstrategie

13 Aggression als Verteidigungsstrategie

14 Verletzlichkeit als Verteidigungsstrategie

15 Zustimmung als Verteidigungsstrategie

16 Deine Lieblingsverteidigung

17 Urteil und Verteidigung

18 Schadensbegrenzung

19 Den Drachen transformieren

20 Auf ins Getümmel!

Teil 3

Der innere Kritiker und dein Körper

21 Körperliche Anspannung gleich seelische Anspannung

22 Erforsche die Spannungsmuster deines Körpers

23 Angespannt sein, um sich zugehörig zu fühlen

24 Frühe Muster, um mit Spannungen umzugehen

25 Anspannung und der innere Kritiker

26 Der innere Kritiker ist nie zufrieden

27 Ein Ruhetag

28 Betrachte deinen Körper nicht als selbstverständlich

29 Mit der linken Hand

30 Rechtshändige Erinnerung

31 Sei in deinem Körper anwesend

32 Gehe in Kontakt mit deinem Oberkörper

33 Wie sieht dein Körper wirklich aus?

34 Das Baderitual

35 Deine Familie bestimmt dein Körperimage

36 Die Sünden des Fleisches

37 So siehst du aus

38 Urteile nicht über deinen Körper

39 Haltet die Welt an ich will aussteigen!

40 Lass dich von deinem Körper führen

41 Mehr Raum für deinen Körper

Teil 4

Der innere Kritiker und deine Gefühle

42 Was hältst du von Gefühlen?

43 Erforsche deinen Zorn

44 Ich werde nie wütend

45 In meiner Familie wird man nicht wütend!

46 Ärger, Zorn und der innere Kritiker

47 Ärger als sekundäre Emotion

48 Unsere Wut – ein natürlicher Instinkt

49 Natürliche Aggression und der innere Kritiker

50 Ich kann einfach nicht „Nein" sagen

51 Ärger und Zorn versus Hass

52 Ich hasse niemanden

53 Die Gesichter des Hasses

54 Das dritte Gebot

55 Sünden wider den Vater

56 Erkenne deine finsteren Gedanken an

57 Angst vor der Zukunft

58 Die Geschichte deiner Angst

59 Sieh dich vor!

60 Was sollen denn die Nachbarn denken?

61 Angst ist eine Funktion des Egos

62 Die Quelle deiner Angst

63 Angst und das Über-Ich

64 Große Kinder weinen nicht

65 Bitte recht freundlich!

66 Sei gefälligst glücklich, sonst …!

67 Mitgefühl und Traurigkeit

68 Traurigkeit als Treuebeweis

69 Traurigkeit als Leidensbeweis

70 Deine Freude steht dir zu

71 Ein Grund, glücklich zu sein

72 Glücklichsein ist für Kinder

73 Glück und dein Selbstbild

74 Was Glücklichsein für uns bedeutet

75 Wenn sich die Dinge ändern, werde ich glücklich sein

76 Mache deine Eltern glücklich

77 Zeit, um glücklich zu sein

78 Erleuchtung – das höchste Glück

79 Das Vergnügen, gegenwärtig zu sein

80 Die Liebe ist ein Teil von dir

81 Das ist Liebe

82 Liebe und dein Selbstbild

83 Wie eine Familie Liebe zeigt

84 So sage ich: „Ich liebe dich"

85 Du bist ein Kuckucksei

86 Wenn ich mich ändere, werde ich geliebt

87 Selbstliebe oder Selbstsucht

88 Eigenlob stinkt

89 Auf jede Expansion folgt das Über-Ich

90 Das Über-Ich und seine Aufgabe

91 Abschließende Betrachtung

Danksagungen

EINFÜHRUNG

Das Buch, das du in Händen hältst, beinhaltet eine Anleitung zur spirituellen Entwicklung. Seine theoretischen Erkenntnisse und praktischen Übungen verfolgen die Absicht, dich durch ein Programm zu führen, das dein Verständnis deiner selbst vertiefen und erweitern kann. Es ist ein Arbeitsbuch. Indem du die Übungen durchführst, arbeitest du daran, deiner Seele zur Entfaltung zu verhelfen.

Jeder Eintrag enthält eine kurze einführende Betrachtung und eine Übung. Da die Übungen aufeinander aufbauen, ist es wichtig, sie in der angegebenen Reihenfolge durchzugehen, eine Übung pro Tag. Solltest du einmal einen Tag aussetzen, ist das auch in Ordnung – mache am nächsten Tag einfach an der Stelle weiter, an der du aufgehört hast. Nimm dir nie mehr als eine Übung pro Tag vor. Der Kurs kann als dreimonatige spirituelle Praxis betrachtet werden.

Nimm dir etwas Zeit, um die tägliche Betrachtung zu lesen und die dazugehörige Übung durchzuführen. Wie bei einer Meditationspraxis ist es auch hier hilfreich, täglich zur selben Zeit mit dem Buch zu üben. Ich würde dafür den Morgen vorschlagen, wenn du ausgeruht bist und die Betrachtung den ganzen Tag auf dein Bewusstsein wirken kann.

Du brauchst ein Notizbuch oder Tagebuch für den Kurs, in dem du all deine Reaktionen auf die Übungen aufschreiben kannst. Ich würde dir empfehlen, dieses Buch immer bei dir zu tragen, damit du weitere Reaktionen auf die Übungen, die im Laufe des Tages auftauchen können, notieren kannst.

Manche Übungen werden dich mehr ansprechen als andere. Das ist in Ordnung – doch alle Übungen sind gleich wichtig. Indem du die Erkenntnisse auf dich wirken lässt und die Fragen beantwortest, können unbewusste Informationen angestoßen werden. So kann dir dieser Selbsterforschungskurs ein tieferes Gefühl davon vermitteln, wer du bist.

Je mehr sich die Einsichten und Übungen in deinem Bewusstsein verankern, desto mehr wirst du von dem Buch profitieren. Solltest du dich entscheiden, den Kurs ein zweites Mal durchzuführen, wirst du entdecken, dass dein Verständnis und deine Erfahrungen immer tiefer werden.

Im Laufe des Buches werde ich die Bezeichnung „Über-Ich und „innerer Kritiker wechselseitig benutzen. Mit dem Wort „Mutter" meine ich neben der Mutter auch jede andere Person, die das Kind versorgt und großgezogen hat. Es kann sich dabei also auch um den Vater, die Großeltern, ein Geschwister, ein Kindermädchen usw. handeln.

Das Buch basiert auf meinen Erfahrungen bei der weltweiten Arbeit mit Gruppen in den letzten zwanzig Jahren sowie auf meinem Verständnis des Diamond Approach, wie er in der Ridhwan School gelehrt wird. Grundlage des Buches ist die Prämisse, dass wir zwar ein Ego und eine Persönlichkeit besitzen, diese jedoch in einer ungleich größeren Totalität – unserer wahren Natur – beheimatet sind. Die Arbeit dieses Kurses konzentriert sich darauf, die vom Ego geprägten Ichstrukturen ins Bewusstsein zu bringen, damit sich unsere unbewusste Identifikation mit diesen Strukturen auflösen kann und Raum für die Erfahrung unserer wahren Individualität als manifester Ausdruck des Göttlichen entsteht.

(Ein tieferes Verständnis des Über-Ichs bietet Ihnen das Buch

„Befreiung vom inneren Richter" von Byron Brown,

Kamphausen Verlag, Bielefeld.)

Teil 1

Wer oder was ist

der innere Kritiker?

1

Der innere Kritiker

Betrachtung für den heutigen Tag

Dieser Kurs fördert deine spirituelle Entwicklung. Jede spirituelle Arbeit beginnt damit, dass wir uns der Wahrheit dessen annähern, wer wir sind. Das bringt manchmal mit sich, dass wir entdecken, wer wir nicht sind. Die Betrachtungen und Übungen dieses Buches geben dir die Möglichkeit, aufgrund eigener Erfahrungen zu entdecken, dass du nicht die- oder derjenige bist, den dein innerer Kritiker dir vorspiegelt.

Der innere Kritiker ist eine Struktur in unserer Psyche, die wir oft für die Stimme der Wahrheit halten. Doch das ist er nicht. Er ist nichts als eine Struktur. Er ist nicht Teil unseres wahren Wesens. Wie jede innere Struktur löst sich auch das Über-Ich auf, wenn wir es ans Licht des Bewusstseins bringen, denn es ist nicht Teil unserer essenziellen Natur. Um das zu tun, werden wir die Auswirkungen des inneren Kritikers auf unsere täglichen Erfahrungen von Moment zu Moment erforschen.

Es liegt in der Natur unsere Seele, sich zu entfalten und zu entwickeln. Um diese Entfaltung zu unterstützen, müssen wir eine Struktur in unserer Psyche verstehen lernen, die sich unserer Ausdehnung am meisten widersetzt – den inneren Kritiker. Der innere Kritiker entspricht der Stimme in deinem Kopf, die dich selbst und andere beurteilt und bewertet. Der innere Kritiker beobachtet ständig, was du tust, denkst, fühlst und wie du aussiehst. Er kritisiert alles, was kritisiert werden kann!

Er lässt dich an dir selbst zweifeln. Er macht, dass du dich klein, unsicher oder einfach nur schlecht fühlst. In der Psychologie wird der innere Kritiker das Über-Ich genannt.

Für alle, die sich spirituell entwickeln wollen, gibt es noch einen weiteren Grund, die Funktion des Über-Ichs erkennen und verstehen zu lernen: Um es von der Stimme unserer inneren Führung unterscheiden zu lernen. Solange wir die Stimme des Über-Ichs nicht erkennen, wird es uns schwer fallen, die Stimme unserer einzigartigen inneren Führung zu verstehen, die uns näher zur Wahrheit dessen geleiten will, der wir sind.

Wir beginnen unsere Arbeit damit, die Stimme des Über-Ichs von anderen Gedanken unterscheiden zu lernen. Danach werden wir üben, uns gegen seine Stimme zu verteidigen und eine gewisse innere Freiheit zu erwerben. Das ist nicht leicht. Es ist auch nicht bequem. Doch wenn wir Frieden und innere Freiheit suchen und immer mehr erleben wollen, wer wir wirklich sind, kommen wir nicht daran vorbei.

Die Übung:

Versuche im Laufe des Tages, die Stimme des inneren Kritikers von deinen anderen Gedanken zu unterscheiden. Denke daran: Der innere Kritiker ist die Stimme, die dir sagt, was du sagen, tun, denken oder fühlen sollst. Außerdem sagt sie dir auch, was du nicht tun, sagen, denken oder fühlen sollst. Achte heute einfach darauf, die spezielle Stimme des inneren Kritikers bewusst wahrzunehmen. Wenn du eine Armbanduhr trägst, könntest du sie ausnahmsweise am anderen Handgelenk tragen – als Erinnerung, auf die Stimme des inneren Kritikers zu achten.Der innere Kritiker will übrigens, dass du vergisst, diese Übung zu machen.

2

Identifiziere deinen inneren Kritiker

Betrachtung für den heutigen Tag

Die innere Arbeit, die wir leisten müssen, um uns der Stimme des Über-Ichs gewahr zu werden, fordert viel von uns. Was sie erschwert ist die Tatsache, dass der innere Kritiker nicht unbedingt als klare innere Botschaft auftaucht, wie z.B.: „Du kannst nichts richtig machen!" Er kann sich als ein allgemeines Minderwertigkeitsgefühl, eine bestimmte Einstellung, eine innere Abwehrhaltung oder als ein Filter äußern, durch den wir die Realität erfahren. Häufig sind wir uns der eigentlichen Urteile des inneren Kritikers gar nicht bewusst. Die Stimme des Über-Ichs kann dadurch, dass sie unterdrückt wurde, wie vernebelt sein und nur noch als ein vages Gefühl von Enge und Anspannung an die Oberfläche kommen, das unsere Spontaneität und Lebendigkeit einschränkt. Plötzlich fühlen wir uns klein,

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