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Damit der Glaube weitergeht: Ein Buch für Großeltern und ihre Enkel
Damit der Glaube weitergeht: Ein Buch für Großeltern und ihre Enkel
Damit der Glaube weitergeht: Ein Buch für Großeltern und ihre Enkel
eBook106 Seiten1 Stunde

Damit der Glaube weitergeht: Ein Buch für Großeltern und ihre Enkel

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Über dieses E-Book

Sie haben mit ihren Kindern noch gebetet, ihnen die biblischen Geschichten erzählt und sie mit einem Segen zu Bett gebracht. Und was ist mit den Enkelkindern? Die heutigen Großeltern können oft nicht verstehen, warum das Glaubensleben in der Familie so schwierig geworden ist. Das einfühlsame Buch bringt die Generationen wieder ins Gespräch und ermutigt vor allem die Großeltern darin, auch den Enkeln ein lebendiges Glaubensbeispiel zu sein.
SpracheDeutsch
HerausgeberTopos
Erscheinungsdatum15. Jan. 2016
ISBN9783836760607
Damit der Glaube weitergeht: Ein Buch für Großeltern und ihre Enkel
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    Buchvorschau

    Damit der Glaube weitergeht - Odilo Lechner

    Odilo Lechner

    Damit der Glaube weitergeht

    topos taschenbücher, Band 1063

    Eine Produktion der Verlagsgemeinschaft topos plus

    Verlagsgemeinschaft topos plus

    Butzon & Bercker, Kevelaer

    Don Bosco, München

    Echter, Würzburg

    Lahn-Verlag, Kevelaer

    Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern

    Paulusverlag, Freiburg (Schweiz)

    Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

    Tyrolia, Innsbruck

    Eine Initiative der

    Verlagsgruppe engagement

    www.topos-taschenbuecher.de

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der

    Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten

    sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    ISBN 978-3-8367-1063-3

    E-Book (PDF): ISBN 978-3-8367-5060-8

    E-Pub: ISBN 978-3-8367-6060-7

    2016 Verlagsgemeinschaft topos plus, Kevelaer

    © by Vier Türme GmbH, Verlag, D-97359 Münsterschwarzach, Abtei.

    Erweiterte Lizenzausgabe

    Umschlagabbildung: © SolStock/iStock.com

    Einband- und Reihengestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart

    Satz: SATZstudio Josef Pieper, Bedburg-Hau

    Herstellung: Friedrich Pustet, Regensburg

    Inhalt

    Vorwort

    Haben wir versagt?

    Schriftmeditation

    Verurteilt und frei geworden

    Gott ist ein Liebhaber der Freiheit

    Schriftmeditation

    Last und Lust der Freiheit

    Ist alles anders geworden?

    Schriftmeditation

    Der Weg zum Größeren

    Kinder brauchen Religion

    Schriftmeditation

    Das Vorrecht des Kindes

    Schriftmeditation

    Maßstab Kind

    Die Chancen des Alters

    Schriftmeditation

    Die späte Chance

    Für die Kinder beten

    Mit Kindern beten, die nicht gewohnt sind zu beten

    Literaturauswahl

    Vorwort

    Im Frühjahr 2005 durfte ich mich in der Abtei Münsterschwarzach mit benediktinischen Seelsorgern und einigen Laien über die Frage unterhalten: „Wie geht es heute den älteren Menschen in der Kirche?"

    Dieser Erfahrungsaustausch machte offenbar, wie viele Menschen darunter leiden, dass sich ihre erwachsenen Kinder und damit auch ihre Enkelkinder dem kirchlichen Leben entfremdet haben. Viele quält die Frage: „Was haben wir falsch gemacht, dass diese Kinder und Enkelkinder nicht mehr glauben und nicht nach unseren christlichen Wertvorstellungen leben?"

    Aus diesem Gespräch entstand die Anregung zu diesem Buch. Die Fragen, die hier nun zusammengestellt sind, tauchten so oder ähnlich in Gesprächsrunden von Senioren, in Begegnungen, im Sprechzimmer oder im Beichtstuhl immer wieder auf.

    Nun, zehn Jahre später, hat sich die Situation verschärft. Nach der Shell-Jugendstudie 2015 ist die Zahl der der Kirche Entfremdeten weiter gestiegen. So ist seit 2002 die Zustimmung junger Katholiken zur Aussage, der Glaube an Gott sei für die Lebensführung wichtig, von 51 % auf 39 % gesunken. Eine Mehrheit der Eltern legt, wie Umfragen ergeben, keinen Wert auf die religiöse Erziehung ihrer Kinder. 56 % sagen, dass sie ihren Kindern nicht irgendeine religiöse Haltung nahelegen wollen, sondern sie sollten später selber entscheiden.

    Und doch ist es vielen Menschen ein Bedürfnis, dass der Glaube weitergeht. Diesem Anliegen wollen die Überlegungen in diesem Buch dienen.

    Odilo Lechner OSB

    Haben wir versagt?

    Nun, da meine Tochter selbst Mutter geworden ist und ihr Kind nicht taufen lässt, fällt es mir und meinem Mann schwer auf die Seele:

    Warum ist ihr das gleichgültig, was uns doch immer wichtig war, der christliche Glaube? Warum hat sie sich von der Kirche entfernt? Ich frage mich: Was haben wir falsch gemacht? Ich fühle mich schuldig, in der Erziehung, in der Weitergabe des Glaubens versagt zu haben.

    Wenn Kinder gläubiger Eltern nicht mehr zur Kirche gehen, ja aus der Kirche austreten, muss dies kein Zeichen dafür sein, dass die Eltern etwas falsch gemacht haben und sie sich dafür die Schuld zuschreiben müssten.

    Heute beklagen viele Menschen, dass die jüngeren Generationen oft ganz andere Wertvorstellungen haben, vor allem aber dass sie die kirchliche Bindung verloren haben. So berichtet mir ein befreundeter Pfarrer aus Unterfranken von der Pfarrei, die er fast drei Jahrzehnte lang betreut hat:

    1971 hatte sie 72,64 % Kirchgänger. Als er die Pfarrei 1999 abgab, waren es nur noch 21 %. Auch er ist bedrückt über diese Entwicklung, fragt sich: „Was habe ich falsch gemacht? Habe ich mich nicht genügend eingesetzt? Aber er sagt sich auch: „Ich habe mich wie viele Mitbrüder unablässig eingesetzt, getan, was mir möglich war.

    Früher hatte er sehr viele Ministranten, die gerne und bis ins Erwachsenenalter noch Dienst taten. Die letzte Zeit musste er unter den Kommunionkindern mühsam werben und betteln, um sie für den Ministrantendienst zu gewinnen. Bewegt hat ihn ein Erlebnis vor ein paar Jahren. Er ging am Abend über den Marktplatz und sah eine Gruppe von 16- bis 18-Jährigen, von denen die meisten Ministranten oder Mitglieder der Pfarrjugend gewesen waren. Sie haben ihn kaum gegrüßt. Als er einen fragte, was sie denn heute Abend machen würden, wussten sie es selbst noch nicht: „Wir müssen zunächst entscheiden, in welche Disco wir heute fahren, weil es da erst um zehn oder elf Uhr richtig losgeht."

    Wir alle haben in den letzten Jahrzehnten den Rückgang an Kirchlichkeit erlebt. Der nüchterne Blick auf die Statistiken lässt uns erschrecken: 1950 sind 50,4 % der Katholiken in Deutschland in den Sonntagsgottesdienst gegangen, 2003 waren es 15,2 %. 1983 gab es in Deutschland 115 000 kirchliche Trauungen, 2003 waren es nur noch 50 000.

    Natürlich müssen und dürfen wir nach den individuellen und allgemeinen Ursachen solch betrüblicher Entwicklungen fragen. Aber zunächst einmal darf uns dieser Befund in der Frage nach der persönlichen Schuld auch entlasten. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg, jeder steht auch unter dem Einfluss seiner Umwelt, seiner Zeit. Ich muss solche Tatsachen annehmen. Ich muss Entscheidungen, Entwicklungen, Wege der Kinder, der Enkelkinder, anderer mir anvertrauter Menschen annehmen. Jesus ist es nicht anders gegangen.

    Das Johannesevangelium berichtet von der Begeisterung der

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