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Die fromme Helene (Ein Klassiker des deutschen Humors) - Illustrierte Ausgabe
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eBook132 Seiten14 Minuten

Die fromme Helene (Ein Klassiker des deutschen Humors) - Illustrierte Ausgabe

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Über dieses E-Book

Dieses eBook: "Die fromme Helene (Ein Klassiker des deutschen Humors) - Illustrierte Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Die fromme Helene zählt auch noch heute zu den populärsten Geschichten Wilhelm Buschs. Vor dem Hintergrund des Kulturkampfes in Deutschland fand die Bildergeschichte schnell eine große Leserschaft. Viele Einzelheiten der Frommen Helene sind von biographischem Erleben Buschs geprägt. 1867 lernte er durch seinen Bruder Otto Busch die Frankfurter Bankiersgattin Johanna Keßler kennen. Zwischen den beiden kam es zu einer mehrjährigen Freundschaft, die nach der Einschätzung der überwiegenden Zahl der Busch-Biographen aber platonisch blieb. Johanna Keßler stand seinem humoristischen Werk dagegen kritisch gegenüber. Die Fromme Helene entstand in der Spätphase von Buschs Frankfurter Jahren und weist Elemente einer zunehmenden Entfremdung und kritischen Auseinandersetzung am Lebenskonzept der Familie Keßler auf.
Wilhelm Busch (1832-1908) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine erste Bildergeschichte als Tafeln erschien 1859 und als ein Buch Bilderpossen 1864. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Persönlichkeiten Deutschlands. Zu seinem Todeszeitpunkt galt er als ein "Klassiker des deutschen Humors", der mit seinen satirischen Bildergeschichten eine große Volkstümlichkeit erreichte. Er gilt heute als einer der Pioniere des Comics. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Bildergeschichten Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie.
SpracheDeutsch
Herausgebere-artnow
Erscheinungsdatum30. Jan. 2016
ISBN9788026850212
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    Buchvorschau

    Die fromme Helene (Ein Klassiker des deutschen Humors) - Illustrierte Ausgabe - Wilhelm Busch

    Erstes Kapitel

    Inhaltsverzeichnis

    Wie der Wind in Trauerweiden

    Tönt des frommen Sängers Lied,

    Wenn er auf die Lasterfreuden

    In den großen Städten sieht.

    Ach, die sittenlose Presse!

    Tut sie nicht in früher Stund

    All die sündlichen Exzesse

    Schon den Bürgersleuten kund?!

    Offenbach ist im Thalia,

    Hier sind Bälle, da Konzerts.

    Annchen, Hannchen und Maria

    Hüpft vor Freuden schon das Herz.

    Kaum trank man die letzte Tasse,

    Putzt man schon den ird'schen Leib.

    Auf dem Walle, auf der Gasse

    Wimmelt man zum Zeitvertreib.

    Und der Jud mit krummer Ferse,

    Krummer Nas' und krummer Hos'

    Schlängelt sich zur hohen Börse

    Tiefverderbt und seelenlos.

    Wie sie schauen, wie sie grüßen!

    Hier die zierlichen Mosjös,

    Dort die Damen mit den süßen

    Himmlisch hohen Prachtpopös.

    Schweigen will ich von Lokalen,

    Wo der Böse nächtlich praßt,

    Wo im Kreis der Liberalen

    Man den Heil'gen Vater haßt.

    Schweigen will ich von Konzerten,

    Wo der Kenner hoch entzückt

    Mit dem seelenvoll-verklärten

    Opernglase um sich blickt;

    Wo mit weichem Wogebusen

    Man schön warm beisammen sitzt,

    Wo der hehre Chor der Musen,

    Wo Apollo selber schwitzt.

    Schweigen will ich vom Theater,

    Wie von da, des Abends spät,

    Schöne Mutter, alter Vater

    Arm in Arm nach Hause geht.

    Zwar man zeuget viele Kinder,

    Doch man denket nichts dabei.

    Und die Kinder werden Sünder,

    Wenn's den Eltern einerlei.

    »Komm Helenchen!« sprach der brave

    Vormund – »Komm, mein liebes Kind!

    Komm aufs Land, wo sanfte Schafe

    Und die frommen Lämmer sind.

    Da ist Onkel, da ist Tante,

    Da ist Tugend und Verstand,

    Da sind deine Anverwandte!«

    Erstes Kapitel

    Zweites Kapitel

    Inhaltsverzeichnis

    Zweites Kapitel

    »Helene!« – sprach der Onkel Nolte –

    »Was ich schon immer sagen wollte!

    Ich warne dich als Mensch und Christ:

    Oh, hüte dich vor allem Bösen!

    Es macht Pläsier, wenn man es ist,

    Es macht Verdruß, wenn man's gewesen!«

    »Ja leider!« – sprach die milde Tante –

    »So

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