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Geist und Leben 1/2016: Zeitschrift für christliche Spiritualität

Geist und Leben 1/2016: Zeitschrift für christliche Spiritualität

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Geist und Leben 1/2016: Zeitschrift für christliche Spiritualität

Länge:
200 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 13, 2016
ISBN:
9783429062736
Format:
Buch

Beschreibung

Christliche Spiritualität drängt zu einer Praxis der Liebe: Das "Jahr der Barmherzigkeit" nimmt W. Kleine zum Anlass für eine biblische Ergründung dieses Themas; P. Graf erhellt in der Rubrik Junge Theologie den Zusammenhang von ignatianischer Mystik und einem nachhaltigen Lebensstil aus liebender Sorge um die Schöpfung. T. Ruster unterzieht den christlichen Glauben einer kritischen Befragung auf seine Potentiale zur Gewaltüberwindung; K. Vechtel SJ bietet einen Überblick über eschatologische Debatten der jüngeren katholischen Theologiegeschichte und zeigt auf, was die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bedeutet. Predigen als pastorales Leitprogramm ist nicht nur ein pastoraler Schwerpunkt der Dominikanischen Ordensfamilie, die vom Laien bis zum Ordenspriester reicht (T. Hötzel), sondern auch das Thema einer Predigtlehre aus dem 16. Jh. ( J. Werz). Um geistliche Unterweisung geht es auch im Artikel von K. Bras, der Briefe des Pietisten Gerhard Tersteegen vorstellt. Vom Umgang mit Sexualität in der Augustinusregel schreibt M. Lintner OSM; W. Strodmeyer geht dem Phänomen der Scham im Gottesdienst nach. Wie einer der ersten Jesuiten, Peter Faber, der Lutherischen Reformation begegnete, untersucht J. Vercruysse SJ. In der Lektüre ist ein Artikel Michel de Certeaus SJ über die Geistlichen Übungen des Ignatius erstmals in deutscher Sprache (Übersetzung A. Falkner SJ) zu entdecken.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 13, 2016
ISBN:
9783429062736
Format:
Buch

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Geist und Leben 1/2016 - Echter Verlag GmbH

Beachtung.

Wie sieht Gott seine Kinder?

Die Bilder der Flüchtlingsströme, die im Herbst an den Grenzen Österreichs und Deutschlands ankamen, sah ich in der Lobby eines kleinen Hotels in der Stadt Qom im Iran, ca. 120 km von Teheran entfernt. Dort war ich, um Vorlesungen und Seminare über das Christentum an der Adjan-University zu halten. Mit mir schauten Gäste aus Saudi-Arabien auf diese Bilder; als schiitische Minderheit in ihrer Heimat waren sie als Pilger zu den von ihnen verehrten Heiligtümern im Iran unterwegs. Ich fragte einen Doktoranden, wie die Vorgänge in Europa im Fernsehen kommentiert würden; man sehe, sagte er, dass für „den Westen" Menschrechte nicht nur Gerede seien und dass er es ernst nähme mit dem Christentum.

Eine Woche lang war auch ich mit Pilgerinnen unterwegs und reiste nach Mashad, zum größten schiitischen Heiligtum im Iran, wo das Grab des achten Imam ‘Alī Rezā (gest. 818) verehrt wird. Drei Abende konnte ich an der Hand meiner Gastgeberin Fatimeh, die mich mit der natürlichen Autorität einer alten Frau durch die Eingangskontrollen mitnahm, die Höfe des riesigen Heiligtums durchqueren, um mich dann in ihrer Nähe auf der Frauenseite im Hof vor der goldenen Kuppel, unter der der Schrein des Imam steht, niederzulassen. Auf den Teppichen drängten sich Frauen jeden Alters und ihre Kinder zusammen; es waren tausende Pilger da, von denen viele, ähnlich wie in Lourdes, Heilung suchten.

Ich werde diese langen nächtlichen Gebetsstunden nie vergessen: Lautes, gemeinsamen Beten, z.T. in der für die schiitische Frömmigkeit charakteristischen Weise unter Schluchzen und Tränen. Manchmal erhoben sich alle, streckten in flehendem Gestus die Hände zum Himmel und schlugen sich laut an die Brust. Es gab auch andere Beterinnen wie Fatimeh, die sich auf einen Hocker an die Seite setzte und konzentriert im Koran las. Dass ich keine Muslima bin, konnte ich nicht verbergen, trotz meiner vorschriftsmäßigen Kleidung und des nicht immer erfolgreichen Versuchs, die Haare unter dem Chador festzuhalten. Doch wurde ich von keinem negativen Wort oder unangenehmen Blick bedrängt, eher erwiderten die Frauen mein etwas schüchternes Lächeln im Gedränge. Ich füllte die Gebetsstunden auf meine Weise und bat Gott darum, wie ich es von den Iranerinnen gelernt hatte, dass er die Gebete dieser Menschen erhöre. Dabei hatte ich selber eine Frage im Herzen, die ich seit meiner vierjährigen Zeit in Jerusalem mit mir herumtrage: Wie sieht Gott seine Kinder, die Juden, die Christen, die Muslime, und all die anderen? Trotz der Haltung der „Hochachtung, zu der sich die Katholische Kirche im Konzil im Zugehen auf die Muslime und ihren Glauben verpflichtet hat (Nostra Aetate 3), hat sie bisher keine christliche Theologie des Islam entwickelt. Im Testament von Christian de Chergé, des Priors der Abtei von Tibhirine in Algerien, der 1996 ermordet wurde, drückt er seine Sehnsucht aus, mit dem Blick Gottes, des Vaters, „seine Kinder aus dem Islam zu betrachten, „so, wie er sie sieht: ganz erleuchtet von der Herrlichkeit Christi, auch sie Früchte seines Leidens, angetan mit den Gaben des Geistes, dessen tiefverborgene Freude immer die sein wird, die Gemeinschaft zu begründen und die Ähnlichkeit wiederherzustellen, indem er mit all den Unterschieden unter den Menschen spielt."

In Qom hatte ich auch die Gelegenheit, einen bedeutenden schiitischen Geistlichen und Gelehrten zu treffen. Ich hatte in unserem kurzen Gespräch den Eindruck, dass er ein weiser und gläubiger Mann sei und so stellte ich ihm diese Frage: Wie sieht Gott seine Kinder? Er antwortete mir mit einer Prophetengeschichte: Ein Mann fragte den Propheten Mohammad, wie Gott sei. Wie ein Vater liebe er seine Kinder, und noch viel mehr, war die Antwort. Das unruhige Gewissen des Fragenden gab sich nicht zufrieden: Warum bestraft Gott seine Kinder dann, bohrte er nach. Die Geschichte endet mit einer Frage: Wer hat gesagt, dass ich sie bestrafe? Ich war überrascht und berührt: Im Kontext meiner Frage nach den Religionen konnte die Strafe nur die ewige Strafe meinen – die Unmöglichkeit, das Paradies erlangen zu können. Das hatte ich auf fundamentalistischen Plakaten in Jerusalem im Blick auf Nicht-Muslime nicht nur einmal gelesen. Nun sagte dieser Gelehrte dies gerade nicht. Die Geschichte lässt es vielmehr offen! Das erinnerte mich an Jesus, der auf die Frage, ob es nur wenige seien, die gerettet würden, keine Antwort gab, sondern seine Jünger auf ihren eigenen Weg verweist: Müht ihr euch mit allen Kräften, durch die enge Pforte zu kommen (Lk 13,24). Dieser Spur ist das Konzil gefolgt, wenn es die Frage des Heils für Nicht-Christen ausdrücklich öffnet. Zum Schluss bat der muslimische Geistliche mich, die ich als franziskanische Schwester besonders mit Gott verbunden sei, um mein Gebet. Das nehme ich seither ernst.

C. Theobald sieht im „Glaube(n) des Anderen, in seiner dem Bösen sich widersetzenden und die Menschen zusammenbringenden Lebenskraft, die (…) bewunderungswürdig ist", das zu entdeckende Zeichen der Zeit und bezieht darin nicht nur die gläubigen, sondern explizit auch die religionslosen Menschen mit ein. Dem entspricht es, wenn im Friedensgebet in Assisi 2011 neben den Vertreterinnen) der Weltreligionen auch solche der Nicht-Gläubigen und Indifferenten zu Wort kamen. In diesem Geist kann es dann auch geschehen, dass tatsächlich ein Moment des Gebets geschenkt wird, wie bei der Verleihung des Friedenspreises an Navid Kermani in Frankfurt am 18. Oktober 2015.

Barmherzigkeit

Paradigma des Volkes Gottes

Der Ruf nach Barmherzigkeit wird lauter, wenn der Mensch sich seiner eigenen Ausweglosigkeit bewusst wird.¹ Er ist v.a. vernehmbar, wenn die Logik von Recht und Gesetz nur noch Verurteilung zulässt. Barmherzigkeit wird dann zum Ausweis wahrer Menschlichkeit, die in striktem Kontrast zur reinen und normierten Lehre steht. Fast scheint es so, als schlössen sich Barmherzigkeit und Gerechtigkeit gegenseitig aus. Ohne Zweifel lässt sich schneller nach Barmherzigkeit rufen, als Barmherzigkeit zu üben.

Schrei nach Existenz

Am Beginn jeder Eucharistiefeier steht der Ruf nach dem göttlichen Erbarmen. Er ist biblisch vorgeprägt. Der Ruf Kyrie eleison ύριε ἐλέησον) ist im Matthäusevangelium zu hören, als zwei Blinde Jesus um Heilung bitten: „Als sie [Jesus und seine Jünger; WK] Jericho verließen, folgte ihm eine große Zahl von Menschen. An der Straße aber saßen zwei Blinde, und als sie hörten, dass Jesus vorbeikam, riefen sie laut: Herr, Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns! Die Leute aber wurden ärgerlich und befahlen ihnen zu schweigen. Sie aber schrien noch lauter: Herr, Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns! Jesus blieb stehen, rief sie zu sich und sagte: Was soll ich euch tun? Sie antworteten: Herr, wir möchten, dass unsere Augen geöffnet werden. Da hatte Jesus Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen. Im gleichen Augenblick konnten sie wieder sehen, und sie folgten ihm." (Mt 20,29–34)

Der Ruf nach dem Erbarmen des Herrn ist gleich zweimal zu hören. Die Not der beiden Blinden ist so groß, dass sie sich nicht nur nicht mundtot machen lassen, sie schreien sogar noch lauter. Aus dem Ruf wird ein Schrei nach Barmherzigkeit.

So schreien nur Menschen, die im wahrsten Sinn des Wortes am Boden sind. Der Text beschreibt das eindrücklich, wenn er darauf hinweist, dass die beiden Blinden an der Straße saßen – nicht in der Stadt Jericho, die Jesus gerade eben verließ, sondern vor ihren Toren, außerhalb der gemeinschaftsbegründeten Sicherheit. Sie sind in jeder Hinsicht desozialisiert – draußen, am Rand, am Boden. Das sind die subtilen Marker, mit denen ihre Situation beschrieben wird.

Wer so am Boden ist, hat nichts mehr zu bieten. Das ist kein Ausweis von Demut. Es ist diese Nichtigkeit, die weder Stolz noch Scham kennt. Wer am Boden liegend nichts mehr hat, dem bleibt nur der existentielle Schrei. Und das tun die beiden Blinden: Sie schreien nach Existenz, nach dem Erbarmen Jesu. Der so Angerufene reagiert mit tiefer Erschütterung. Die Einheitsübersetzung gibt das griechische Partizip σπλαγχνισθείς, mit dem die Reaktion Jesu beschrieben wird, nur schwach mit „Mitleid wieder. Das Verb geht auf das Substantiv σπλάγχνον zurück, das in erster Linie „Herz, im Plural σπλάγχνα auch „Eingeweide" bedeutet. Der erbarmungswürdige Schrei der beiden Blinden trifft Jesus nicht einfach bloß im Innersten; es ist eine geradezu körperliche Reaktion. Es trifft ihn in den Eingeweiden. Das Betroffensein ist unmittelbar. Von hierher erklärt sich auch die körperliche Kontaktnahme im Berühren der Augen. Offenen Auges folgen sie ihm. Der Schrei nach Erbarmung hat ihnen die Augen geöffnet und ihnen Ansehen gegeben. Die eben noch menschlicher Bodensatz waren, finden nun existentiellen Halt in der Gemeinschaft Jesu.

Wechselwirksamkeiten

Der Wortstamm σπλαγχν- findet sich auch in dem Substantiv εὐσπλαγχνία, das mit „Barmherzigkeit übersetzt werden kann. Die Vorsilbe εὐ- bedeutet ein Betroffensein, das eine positive Reaktion freisetzt. Dabei verwendet das Griechische diesen Begriff für die menschliche Barmherzigkeit, während die von Gott stammende Barmherzigkeit mit dem Begriffsfeld ἐλεημοσύνη bzw. ἐλεεῖν angesprochen wird. Der Terminus εὐσπλαγχνία kommt als Adjektiv im Neuen Testament nur zweimal vor. So heißt es im 1. Petrusbrief: „Seid alle eines Sinnes, voll Mitgefühl und brüderlicher Liebe, seid barmherzig und demütig! (1 Petr 3,8) Und der Autor des Epheserbriefes schreibt: „Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat." (Eph 4,32)

Hier wird deutlich, dass Barmherzigkeit keine reine Angelegenheit Gottes ist. Der Schrei nach Existenz wurde von Gott in Jesus Christus beantwortet. Die Erzählung der Heilung der beiden Blinden in Mt 20,29–34 ist prototypisch zu verstehen. Von Gott angesehen, erlangt der Mensch Ansehen. Wer sich so nach Barmherzigkeit schreiend an Gott wendet, tritt in die Gemeinschaft des Volkes Gottes ein. Im 1. Petrusbrief steht genau dieser Gedanke hinter der Idee des gemeinsamen Priestertums: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen (οὐκ ἠλεημένοι), jetzt aber habt ihr Erbarmen (ἐλεηθέντες) gefunden." (1 Petr 2,9f.)

Wer durch die Barmherzigkeit Gottes Ansehen und Existenz erlangt, steht nicht mehr für sich allein. Barmherzigkeit ist kein Geschenk für den Einzelnen, sie ist die Basis des Volkes Gottes, mehr noch: Sie wird zur Wesenseigenschaft des Volkes Gottes. Nicht umsonst heißt es in der fünften Seligpreisung: „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden." (Mt 5,7) Die Wechselwirksamkeit der Barmherzigkeit ist unübersehbar. Nur wer Barmherzigkeit übt, wird Erbarmen finden. Wenn es im Volk Gottes keine Barmherzigkeit gibt, verliert es seine Existenzgrundlage. Barmherzigkeit ist die Verfassung des Volkes Gottes.

Allzumenschliche Versuchung

Die gottgewirkte Barmherzigkeit begründet das Volk Gottes. Sie fällt aber nicht einfach vom Himmel. Sie ereignet sich ganz konkret in zwischenmenschlichem Handeln. Auch hier ist das Handeln Jesu in der Erzählung von der Heilung der beiden Blinden prototypisch. Der Ruf des Kyrie eleison erging ja nicht als fromme Floskel. Der Adressat des Rufes wurde vielmehr durch den Zusatz υἱὸς Δαυίδ, Sohn Davids, präzisiert (vgl. Mt 20,30f.). Die Blinden erkennen in Jesus den Messias, den Gesandten Gottes. Es geht also bereits hier nicht um die bloße Bitte menschlicher Zuwendung. Die so oft von Menschen Ent- und Getäuschten sehen deshalb geradezu himmelschreiend in Jesus als Sohn Davids, als von Gott Gesandtem, ihre womöglich letzte Chance. Nur er kann ihnen Recht und Gerechtigkeit verschaffen, wo Menschenrecht im wahrsten Sinn des Wortes mit Füßen getreten wird und versagt.

Nun besteht das Volk Gottes aus Menschen. Die Gefahr, die wechselwirksamen Folgen der Barmherzigkeit Gottes zu übersehen, ist ständig gegeben. Es ist sicher kein Zufall, dass Markus im Vorfeld der Erzählung der Heilung des blinden Bartimäus (vgl. Mk 10,46–52), der Parallelerzählung der matthäischen Blindenheilung, eine Mahnung Jesu an seine Jünger überliefert: Die Zebedäussöhne Jakobus und Johannes ereifern sich über ihren Rang im Reich Gottes. Nachdem sie so den Ärger der anderen Apostel provoziert haben, ruft Jesus seine Gefolgsleute zu sich und ermahnt sie: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein." (Mk 10,42b–44)

Keine Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit

Die allzumenschliche Versuchung, sich selbst Ansehen zu verschaffen, endet in Konkurrenzkampf und Zwietracht. So lässt sich kein Staat machen; so kann kein Volk bestehen. Es ist das Gottesrecht der Barmherzigkeit, durch die er sein Volk begründet. Ohne Barmherzigkeit kann es keine Gerechtigkeit geben.

Gerechtigkeit aber verlangt Konkretion. Gerechtigkeit ist ein Ereignis, sie muss geschaffen werden. Das nicht ohne Humor im Lukasevangelium erzählte Gleichnis von der armen Witwe und dem ungerechten Richter macht das deutlich. Angesichts der Hartnäckigkeit der Frau bekommt es der Richter mit der Angst zu tun, so dass er ihr, um endlich Ruhe zu haben, Recht verschafft (vgl. Lk 18,1–8).

Glaube ist keine Frage der Frömmigkeit. Glaube strebt nach Gerechtigkeit und drängt zur Tat, er ereignet sich in konkreter Barmherzigkeit. Das

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